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	<title>Diedrichsburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Diedrichsburg&amp;diff=1347938&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AxelHH am 18. Februar 2026 um 17:53 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Diedrichsburg.jpg|mini|Diedrichsburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diedrichsburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bei [[Melle]] ist ein in der Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts entstandenes Bauwerk in der Art einer [[Burg]] mit einem hohen [[Wehrturm]].  Es liegt auf der [[Kuppe]] des &amp;#039;&amp;#039;Meller Bergs&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|219|DE-NN|link=true}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ni-Nav&amp;quot; /&amp;gt;) in den [[Meller Berge]]n im [[Niedersachsen|niedersächsischen]] [[Landkreis Osnabrück]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Bauwerk wurde ab 1844 im [[Neugotik|neogotisch]] sowie [[Neuromanik|neoromanischen Stil]] als Nachahmung eines mittelalterlichen Wehrturmes erbaut. Es besteht aus einem 26&amp;amp;nbsp;m hohen Turm nach Art eines [[Bergfried]]es, der von zwei eingeschossigen Seitenflügeln nach Art eines [[Palas]] flankiert ist. Es gibt keine [[Ringmauer]]n oder sonstige Wehranlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diedrichsburg beherbergt heute eine Gaststätte für Ausflugsgäste und gelegentliche Veranstaltungen. Im Turmzimmer ist eine Ausstellung zur heimischen Tier- und Pflanzenwelt eingerichtet. Die zinnengekrönte Aussichtsplattform auf dem Turm ist zugänglich und bietet, insbesondere nachdem der [[Orkan Kyrill]] 2007 viele umstehende Bäume abgeknickt hat, einen weiten Blick über die Stadt Melle und das Umland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund um das Bauwerk lag der mehr als 200&amp;amp;nbsp;ha große [[Wildpark Diedrichsburg]] mit zahlreichen, frei laufenden [[Wildschweine]]n, Mufflons und Sikahirschen. Der Wildpark wurde 2021 aufgelöst. Das Gelände ist ein beliebtes Ausflugsziel in der Region und Teil des [[Naturpark TERRA.vita|Naturparks TERRA.vita]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zoo-infos.de/set.html?/zoos/260.html Info zum Wildpark auf zoo-infos.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.natur-erleben.niedersachsen.de/suche/naturerleben-3721-900000002.php |wayback=20090923221912 |text=Info zum Naturpark auf den Internetseiten des Landes Niedersachsen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Frühere Geschichte ===&lt;br /&gt;
Auf der Kuppe des Meller Berg liegen die Reste einer [[eisenzeit]]lichen Befestigungsanlage in Form eines [[Ringwall]]s. Er ist als Wall und als Terrassenkante ausgeprägt. Die 3,4 Hektar große Anlage verläuft auf einer Länge von 300 Meter und einer Breite von 100 bis 125 Meter. Sie war seit langem bekannt, ist aber nicht erforscht worden. Die Bodenreste liegen innerhalb des früheren Wildparks Diedrichsburg. Darin lebende Wildschweine hatten bereits rot gebrannte Steine aus dem Boden gewühlt, was auf eine Zerstörung der Befestigungsanlage durch Feuer deutet. Die Möglichkeit einer näheren Untersuchung ergab sich nach dem Orkan Kyrill von 2007, der den Wald auf der Bergkuppe durch [[Baumbruch|Baumwurf]] größtenteils beseitigt hatte. Archäologen untersuchten den offen liegende Boden in den Wurzeltellern. Anhand von gefundenen Getreidekörnern, deren Alter sie mit der [[Radiokarbonmethode]] bestimmten, datiert sie die Anlage auf die Zeit um 300 v. Chr. Gefundene Keramikscherben deuteten ebenso auf die vorrömische Eisenzeit im 2. und 3. Jahrhundert v. Chr. Ein ähnliches Alter haben die rund 17 km entfernte [[Schnippenburg]] und andere Befestigungsanlagen im [[Teutoburger Wald]]. In Analogie zu ihnen könnte die Meller Anlage eine [[Holz-Erde-Mauer|Holz-Erde-Konstruktion]] mit vorgelagerter, unvermörtelter Steinfront gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Legende nach hatte am Ort der jetzigen Burg bereits vor mehr als 1000 Jahren eine &amp;#039;&amp;#039;Teutoburg&amp;#039;&amp;#039; ([[Fliehburg|Volksburg]], namensgebend für den Teutoburger Wald) gestanden. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Diedrichsburg&amp;#039;&amp;#039; soll auf den sächsisch-westfälischen Grafen [[Dietrich von Ringelheim]] (auch: Diedrich, Thiadrich, Theoderich) zurückgehen, der aus dem Hause der [[Immedinger]] stammte und ein Urenkel [[Widukind (Sachsen)|Wittekinds]] war.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.manfred-hiebl.de/genealogie-mittelalter/deutschland_koenige_2/mathilde_deutsche_koenigin_968_immedinger_liudolfinger/mathilde_von_ringelheim_deutsche_koenigin_+_968.html Info zu Dietrich und Mathilde von Ringelheim auf genealogie-mittelalter.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser soll die Burg gegründet haben oder zumindest hier gewohnt haben. Diedrichs Tochter, die [[Mathilde die Heilige|heilige Mathilde]], Gemahlin [[Heinrich I. (Ostfrankenreich)|Heinrichs I.]] und Mutter des [[Otto I. (HRR)|Kaisers Otto des Großen]], soll möglicherweise um das Jahr 892 in dieser Burg geboren worden sein und hier ihre Kindheit verlebt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inwieweit diese Legenden historisch belegt oder spekulativ sind oder ob sie bei der Errichtung der neuen Burg als pseudo-historischer Hintergrund „konstruiert“ wurden, ist unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüngere Geschichte (ab 1844) ===&lt;br /&gt;
Das Gebäude der heutigen Diedrichsburg wurde in den Jahren 1844 bis 1860 im Zuge des [[Historismus]] ([[Burgenromantik]]) im Auftrag von General Ernst Freiherr von Vincke errichtet. Die [[Vincke (Adelsgeschlecht)|Familie derer von Vincke]] hatte (und hat noch heute) auf dem nahe gelegenen [[Gut Ostenwalde]] einen Sitz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ostenwalde&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.gut-ostenwalde.de/Webseite%201/diedrichsburg.html |wayback=20160304034811 |text=Info zu Gut Ostenwalde und zur Diedrichsburg auf gut-ostenwalde.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vollendet wurde der Bau unter Ernst von Vinckes Schwiegersohn Graf [[Werner von der Schulenburg-Wolfsburg]]. Baumeister war der königlich-hannoversche Baurat [[Emanuel Quaet-Faslem]], gebürtig aus Belgien, tätig in [[Nienburg/Weser]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im 19. Jahrhundert war die Burg ein beliebtes Ausflugsziel. Am 16. Mai 1909 wurde das Gebälk und die Treppe des Turmes durch Feuer vernichtet. Erst ab dem Jahre 1954 wurde sie wieder bewohnt und bewirtschaftet. 1963 wurde von der Familie Vincke rund um die Burg das o.&amp;amp;nbsp;g. Wildgehege angelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ostenwalde&amp;quot; /&amp;gt; 1983 wurde die Burg erneut verwüstet, dieses Mal durch [[Vandalismus]]. Die Renovierung ab 1983 und die nachfolgende Bewirtschaftung ab dem 1. Juli 1985 übernahm der &amp;#039;&amp;#039;Verschönerungs- und Verkehrsverein Melle-Mitte&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wald u. Diedrichsburg im Hintergrund (Melle 2008).JPG|Meller Berg nach dem Orkan Kyrill (Diedrichsburg im Hintergrund)&lt;br /&gt;
Datei:Wildschweine bei der Diedrichsburg (Melle 2008).JPG|Wildschweine im früheren Wildpark Ostenwalde&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sebastian Möllers, Bernd Sicherl: &amp;#039;&amp;#039;Burg im Sturm. Der Wind auf der Diedrichsburg bei Melle und die Folgen&amp;#039;&amp;#039; in [[Archäologie in Niedersachsen]], 2009, S. 117–120&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/metadata/d68b66fa-4275-4cf2-a28a-939f82793597/1/-/ &amp;#039;&amp;#039;Diedrichsburg&amp;#039;&amp;#039;] im [[Denkmalatlas Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
* [https://gut-ostenwalde.de/rittergut/ Offizieller Internetauftritt von Gut Ostenwalde mit Infos zur Diedrichsburg]&lt;br /&gt;
* [https://burgen-und-schloesser.de/deutschland/niedersachsen/melle/diedrichsburg/ Diedrichsburg] bei burgen-und-schloesser.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ni-Nav&amp;quot;&amp;gt;[http://www.niedersachsennavigator.niedersachsen.de/nn/demo/ Niedersachsennavigator]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Melle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal im Landkreis Osnabrück|Melle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wiehengebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vincke (Adelsgeschlecht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1840er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neugotisches Bauwerk in Niedersachsen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AxelHH</name></author>
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