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	<title>Die starke Linke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T12:12:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Atamari: HC: Ergänze Kategorie:Skulptur in Wuppertal</title>
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		<updated>2024-12-22T13:48:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Skulptur_in_Wuppertal&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Skulptur in Wuppertal (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Skulptur in Wuppertal&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wuppertal - Die starke Linke 01 ies.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Die starke Linke&amp;#039;&amp;#039; (Wuppertal, 2008)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die starke Linke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Skulptur]] des 2009 verstorbenen [[österreich]]ischen [[Bildhauerei|Bildhauers]] [[Alfred Hrdlicka]] in [[Wuppertal]]-[[Unterbarmen]]. Sie sorgte bis zu ihrer Aufstellung wegen der verspäteten Fertigstellung und der explodierten Kosten für einen lokalen [[Eklat]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;RMK&amp;quot;&amp;gt;Ruth Meyer-Kahrweg: &amp;#039;&amp;#039;Denkmäler, Brunnen und Plastiken in Wuppertal.&amp;#039;&amp;#039; Born, Wuppertal 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zur Aufstellung des [[Engels-Denkmal]]s 2014 wurde die Hrdlicka-Skulptur teilweise auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich-Engels-Denkmal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Starke Linke - Wuppertal.JPG|mini|Fernsicht auf die Skulptur im städtischen &amp;#039;&amp;#039;Engelsgarten&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Denkmal befindet sich im Westen des Stadtteils [[Barmen]] der [[Bergisches Land|bergischen]] Großstadt Wuppertal ([[Nordrhein-Westfalen]]). Es steht auf dem [[Platz]] vor dem [[Engels-Haus]]. Eingerahmt auf der westlichen Seite von diesem und dem [[Museum für Frühindustrialisierung]], die gemeinsam das [[Museum Industriekultur (Wuppertal)|Historische Zentrum]] bilden, sowie dem [[Opernhaus Wuppertal]] im Osten und der [[Friedrich-Engels-Allee]] im Norden ist der Platz Bestandteil des [[Engelsgarten]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die acht Tonnen schwere Skulptur wurde aus einem etwa 3,50 Meter&amp;lt;ref name=&amp;quot;RMK&amp;quot; /&amp;gt; (nach anderer Quelle&amp;lt;ref name=&amp;quot;La clé des Langues&amp;quot;&amp;gt;Julia Klarmann: [https://cle.ens-lyon.fr/allemand/arts/peinture-et-sculpture/alfred-hrdlicka-yberblick-yber-das-werk-des-wiener-bildhauers &amp;#039;&amp;#039;Alfred Hrdlicka: Überblick über das Werk des Wiener Bildhauers.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;La clé des Langues,&amp;#039;&amp;#039; März 2009, mit weiterer Sekundärliteratur.&amp;lt;/ref&amp;gt; 3,20&amp;amp;nbsp;m) hohen Block aus [[Carrara-Marmor]] gearbeitet,&amp;lt;ref name=&amp;quot;RMK&amp;quot; /&amp;gt; der auf einem einen Meter hohen [[Granit]]sockel steht. Die Skulptur zeigt mehrere ineinander verschlungene Körper, die zum Teil nicht [[Naturalismus (Bildende Kunst)|naturalistisch]], sondern nur ansatzweise dargestellt und nicht als eigenständige Figuren oder Personen zu erkennen sind. Sie sind miteinander verkettet, wobei die einzelnen Gliedmaßen auch Körperfesseln tragen. Ein linker Arm ragt heraus und versucht, die Ketten aller zu sprengen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RMK&amp;quot; /&amp;gt; Es stellt somit vor dem Gedenkhaus an [[Friedrich Engels]] ein Zeichen für die Freiheit der Menschheit bzw. des [[Proletariat]]s und gegen ihre Unterdrückung dar. Dass es sich hierbei um einen linken Arm handelt, ist ein Symbol für die Stärke und Macht der Arbeiterbewegung, die ihre Ketten und Fesseln ablegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;La clé des Langues&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1975 hatte die Stadt Wuppertal beschlossen, im Rahmen des NRW-Programms „Verschönerung der Stadtlandschaft“ eine Skulptur zu erwerben. Der Aufstellungsplatz dazu sollte noch näher bestimmt werden, als Budget wurden 130.000 DM eingeplant.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RMK&amp;quot; /&amp;gt; Im folgenden Jahr wurde der Engelsgarten als der geeignetste Standort gewählt. Thematisch sollte sie dem &amp;#039;&amp;#039;[[genius loci]]&amp;#039;&amp;#039; Rechnung tragen – also auf Engels Bezug nehmen. An der Finanzierung wollte sich das Land mit 60 Prozent beteiligen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RMK&amp;quot; /&amp;gt; Mitglieder des Gremiums wählten nach einer Ausschreibung Alfred Hrdlicka als Bildhauer für die Auftragsarbeit aus; das fertige Werk wurde von ihm damals für Ende 1976 und für die dazu vorgesehene Summe in Aussicht gestellt. Die Summe sollte Material, Künstlerhonorar, Transport, Versicherungskosten, Aufstellung und Vermittlungshonorar für eine Düsseldorfer Galerie mit einschließen. Hrdlickas Entwürfe sahen ein marmornes Buch vor, aus dessen Mitte reliefartig dargestellte Menschen hervordrängen sollten. Der Künstler nannte sein Werk „Metamorphose des Geschriebenen in die Realität“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RMK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieferschwierigkeiten zur Beschaffung eines geeigneten Marmorblocks führten bereits zu einer Kostensteigerung von 10.000 DM und einer Verzögerung der Fertigstellung des Werks. Hrdlicka beschaffte sich einen zweiten Marmorblock aus [[Carrara]] und änderte den Entwurf zu einer Rundum-Plastik. Die Plastik sollte nun eine Menschenmenge darstellen, die sich unter Aufbietung aller ihre Kräfte aus dem Drangsal zu befreien versucht. Die Verantwortlichen der Stadt Wuppertal erfuhren von dieser Änderung erst aus einem Nachrichtenmagazin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RMK&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/kultur/marmorknoedel-fuer-die-engels-stadt-a-f1f4445d-0002-0001-0000-000040831688?context=issue &amp;#039;&amp;#039;Marmorknödel für die Engels-Stadt.&amp;#039;&amp;#039;] [[Der Spiegel]], 17. Oktober 1977.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfragen Wuppertals wurden in Wien teils mit Schweigen, teils mit cholerischen Ausbrüchen des Künstlers beantwortet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RMK&amp;quot; /&amp;gt; Die Liefertermine wurden mehrmals halbjährlich nach hinten verschoben, bis man als Liefertermin den Oktober 1980 anvisierte. Im Sommer 1980 kam es noch zu Verständnisschwierigkeiten, wer die Finanzierung des Sockels zu tragen habe. Beide Parteien vertraten jeweils ihren Standpunkt, auch zu dem Arbeitsaufwand des Künstlers und den Transportkosten kam es zu einem weiteren Konflikt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RMK&amp;quot; /&amp;gt; Die Stadt Wuppertal sah sich durch den abgeschlossenen Vertrag im Recht und zu ihren Gunsten alles geklärt. Hrdlicka forderte, laut einem Zeitungsinterview, für seine Leistung ein Zusatzhonorar von 70.000 DM.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RMK&amp;quot; /&amp;gt; Im Oktober erhöhte sich seine Forderung auf 300.000 DM, was die Verantwortlichen bei der Stadt erboste und einer teilweise heftig und kontrovers geführten Diskussion (Stichworte waren unter anderem „kommunistisch“ oder „überteuert“) im Stadtrat, den Medien und in der Öffentlichkeit führte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RMK&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/politik/starke-linke-a-1bee1c37-0002-0001-0000-000014326568?context=issue &amp;#039;&amp;#039;Starke Linke.&amp;#039;&amp;#039;] [[Der Spiegel]], 10. November 1980.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/kultur/ehrenwerte-verlegenheiten-auf-dem-sockel-a-17a82c8e-0002-0001-0000-000014350436?context=issue &amp;#039;&amp;#039;Verlegenheiten auf dem Sockel.&amp;#039;&amp;#039;] [[Der Spiegel]], 10. Mai 1982.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Februar 1981 beschloss der [[Stadtrat|Rat der Stadt]] unter der Mehrheit der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]], dass Hrdlicka mit 300.000 DM, zahlbar in drei Raten, entlohnt werden sollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RMK&amp;quot; /&amp;gt; Die Kosten für den Sockel, den Transport und die Aufstellung wurden von der Stadt getragen. Ein neuer Vertrag dazu wurde am 6. April 1981 unterzeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RMK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Juli 1981 wurde die Skulptur im Beisein von Alfred Hrdlicka, [[Johannes Rau]], dem damaligen [[Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen|Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen]], [[Gottfried Gurland]], seinerzeit [[Oberbürgermeister]] der Stadt Wuppertal, und [[Michael Knieriem]] (damals Leiter des Historischen Zentrums) der Öffentlichkeit übergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv| url=http://www.wz-newsline.de/lokales/wuppertal/stadtleben/erinnerung-an-hrdlicka-die-skulptur-im-engelsgarten-1.148580| archive-is=20150104| text=&amp;#039;&amp;#039;Erinnerung an Hrdlicka: Die Skulptur im Engelsgarten.&amp;#039;&amp;#039; Westdeutsche Zeitung vom 8. Dezember 2009}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Vertreter der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] im Stadtrat blieben der Veranstaltung fern und legten ihre ablehnende Haltung in einem [[Flugblatt]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; caption=&amp;quot;Ansichten der Skulptur „Die starke Linke“&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Wuppertal Engelsstr 0032.jpg|Ansicht 1&lt;br /&gt;
 Wuppertal Engelsstr 0033.jpg|Ansicht 2&lt;br /&gt;
 Wuppertal Engelsstr 0034.jpg|Ansicht 3&lt;br /&gt;
 Wuppertal Engelsstr 0035.jpg|Ansicht 4&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Klaus Goebel]]: &amp;#039;&amp;#039;Historische Schauplätze in Wuppertal, Solingen und Remscheid.&amp;#039;&amp;#039; 1992, ISBN 3-87093-043-8&lt;br /&gt;
* Enno Hungerland: &amp;#039;&amp;#039;Die starke Linke des Alfred Hrdlicka.&amp;#039;&amp;#039; Juni 1981, Dokumentation&lt;br /&gt;
* [[Ruth Meyer-Kahrweg]]: &amp;#039;&amp;#039;Denkmäler, Brunnen und Plastiken in Wuppertal.&amp;#039;&amp;#039; 1991, ISBN 3-87093-057-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51/15/59.73109/N|EW=7/11/27.879297/E|type=landmark|elevation=155|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Starke Linke #Die}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmal in Wuppertal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marmorskulptur (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstwerk im öffentlichen Raum in Wuppertal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1980er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Skulptur (1981)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Skulptur in Wuppertal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Atamari</name></author>
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