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	<title>Die nackte Maja - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T14:50:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2025-36578-58: Ort der bekleideten Maja</title>
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		<updated>2025-11-26T19:03:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ort der bekleideten Maja&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemälde&lt;br /&gt;
| bilddatei= La Maja desnuda por Goya.jpg&lt;br /&gt;
| titel= La maja desnuda&lt;br /&gt;
| künstler= Francisco de Goya&lt;br /&gt;
| jahr= 1795–1800&lt;br /&gt;
| technik= Öl auf Leinwand&lt;br /&gt;
| höhe= 97&lt;br /&gt;
| breite= 190&lt;br /&gt;
| museum= [[Museo del Prado]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:MADRID 050913 MXALX 057.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Nackte&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Bekleidete Maja&amp;#039;&amp;#039; im Prado]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die nackte Maja&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (spanisch: &amp;#039;&amp;#039;La maja desnuda&amp;#039;&amp;#039;) ist ein 1795–1800 entstandenes Ölgemälde von [[Francisco de Goya|Francisco José de Goya y Lucientes]], das eine [[Nacktheit|nackte]], auf einem Kissen ruhende Frau darstellt. Es gehört zum Bestand des [[Museo del Prado]], [[Madrid]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekleidete Maja ==&lt;br /&gt;
Goya hat eine zweite Version des Bildes (&amp;#039;&amp;#039;La maja vestida&amp;#039;&amp;#039;, Die bekleidete Maja) gemalt, auf dem das Modell in der gleichen Pose, aber bekleidet dargestellt ist. Es befindet sich ebenfalls im Museo del Prado.&lt;br /&gt;
[[Datei:Goya Maja ubrana2.jpg|mini|300px|links]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Espana1930majadesnuda10ptsscott399.jpg|links|mini|&amp;#039;&amp;#039;Die nackte Maja&amp;#039;&amp;#039; als spanische Briefmarke aus dem Jahr 1930]]&lt;br /&gt;
Die Entstehungsgeschichte der Gemälde und die Identität des Modells sind ungeklärt. Beide Bilder tauchen urkundlich das erste Mal im Privatkabinett des spanischen Premierministers [[Manuel de Godoy]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; auf, was Vermutungen auslöste, die Maja stelle eine seiner Geliebten dar. &amp;#039;&amp;#039;Maja&amp;#039;&amp;#039; ist in diesem Zusammenhang kein Name, sondern eine spanische Bezeichnung für ein attraktives Mädchen bzw. eine junge Frau aus der Unterschicht. Jedoch war es in wohlhabenden Kreisen zeitweilig in Mode, sich als &amp;#039;&amp;#039;Maja&amp;#039;&amp;#039; malen zu lassen ({{esS|majismo}}). Eine weitere Theorie besagt, dass das Bild eine Darstellung der [[Maria del Pilar Teresa Cayetana de Silva y Álvarez de Toledo|13. Herzogin von Alba]] sei, die mehrfach von Goya gemalt wurde und eventuell auch ein Verhältnis mit dem Maler hatte. Möglich ist auch, dass es sich um eine Vermengung verschiedener Modelle handelt und keine Einzelperson dargestellt ist. Laut der Kunsthistorikerin [[Sabine Poeschel]] zeigt sich die junge Frau als ebenso selbstbewusste wie professionelle [[Prostitution|Prostituierte]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sabine Poeschel |Titel=Starke Männer, schöne Frauen – Die Geschichte des Aktes |Verlag=Philipp von Zabern Verlag (WBG Wissenschaftliche Buchgesellschaft) |Ort=Darmstadt |Datum=2014 |ISBN=978-3-8053-4752-5 |Seiten=126 f., 129}}&amp;lt;/ref&amp;gt; denn sie wird ohne „jegliche Nobilitierung zur [[Venus (Mythologie)|Venus]]“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; dargestellt, welche in anderen Werken erotische Bildmotive durch die klassische [[Ikonografie]] rechtfertigte und den Künstler absicherte. Für Poeschel ist das Gemälde „der erste gänzlich profane, lebensgroße Frauenakt in der europäischen Kunst“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Goya-Experte Fred Licht (1928–2019) beschrieb es als „der erste profane lebensgroße weibliche Akt in der westlichen Kunst“ ohne allegorische oder mythologische Bedeutung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fred Licht |Titel=Goya, the Origins of the Modern Temper in Art |Verlag=Palgrave Macmillan |Datum=1. Oktober 1979 |ISBN=978-0876632949 |Seiten=83}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es soll auch eine der ersten Darstellungen der weiblichen Schambehaarung einer gewöhnlichen Frau ohne negative [[Konnotation|Konnotationen]] sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=India Irving |url=https://theculturetrip.com/europe/spain/articles/this-world-famous-painting-was-banned-for-being-too-sexy-shocking/ |titel=This World-Famous Painting Was Banned for a Shocking Reason |datum=2017-12-14 |abruf=2021-10-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.the-artists.org/romanticism-art/ |titel=Romanticism Art |werk=the-artists.org |datum=2019-01-15 |sprache=en-US |abruf=2021-10-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Chelsea G. Summers |url=https://www.vulture.com/2014/12/brief-history-of-pubic-hair-in-art.html |titel=A Brief History of Pubic Hair in Art |sprache=en-us |abruf=2021-10-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bess Lovejoy |url=https://slate.com/human-interest/2014/07/portrait-of-ms-ruby-may-leena-mccalls-painting-runs-up-against-the-pubic-hair-police.html |titel=What Is the Big Deal About a Little Pubic Hair in an Art Gallery? |datum=2014-07-11 |sprache=en |abruf=2021-10-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gemälde war ursprünglich durch Scharniere mit seinem Gegenstück &amp;#039;&amp;#039;Die bekleidete Maja&amp;#039;&amp;#039; verbunden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter Brendel |Titel=In den Fängen der Inquisition: In den Archiven des Vatikans geblättert |Verlag=epubli |Datum=2021-09-24 |ISBN=978-3-7541-6933-9 |Online=https://books.google.de/books?id=cMNEEAAAQBAJ&amp;amp;pg=PT146&amp;amp;lpg=PT146&amp;amp;dq=Scharnier++Die+bekleidete+Maja&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=YSeQxmhLDE&amp;amp;sig=ACfU3U1EIyortk11pXtoUaV1Oz9jDmQRIQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjsn73lkuDzAhWAhf0HHVYYDukQ6AF6BAgPEAM#v=onepage&amp;amp;q=Scharnieren&amp;amp;f=false |Abruf=2021-10-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; – so ließ sich die freizügige durch die züchtige Darstellung verdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1815 wurde Goya vor die [[Spanische Inquisition]] zitiert, um herauszufinden, wer ihn beauftragt hatte, die „obszönen“ Bilder zu malen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Die Namensgebung als &amp;#039;&amp;#039;Majas&amp;#039;&amp;#039; erfolgte dabei durch die Inquisition.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Es ist keine Aufzeichnung von Goyas Aussage überliefert. Folge des Prozesses war allerdings, dass ihm der Titel des Königlichen [[Hofmaler]]s aberkannt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Die nackte Maja&amp;#039;&amp;#039; wurde, nachdem sie in einem sogenannten Venus-Kabinett&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; eines Madrider Palastes (einem Raum zur geheimen Hängung verbotener Bilder) entdeckt worden war, 1808&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; beschlagnahmt und zunächst 85 Jahre in den Magazinen der Inquisition, sowie danach im Lager der [[Real Academia de Bellas Artes de San Fernando]], unter Verschluss gehalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Das Gemälde war dadurch lange fast vollständig unbekannt. [[Édouard Manet]] diente es daher nicht als Vorbild für sein ähnlich angelegtes Gemälde [[Olympia (Gemälde)|&amp;#039;&amp;#039;Olympia&amp;#039;&amp;#039;]] (1863).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1900 wurden beide Majas erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Verwendung ==&lt;br /&gt;
Spanien gab 1930 vier [[Briefmarke]]n mit den bekanntesten Gemälden Goyas heraus, darunter die nackte Maja. Spanische Katholiken und auch andere Staaten protestierten erfolglos gegen die Briefmarke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der katalanische Komponist [[Enrique Granados]] veröffentlicht 1910 &amp;#039;&amp;#039;La maja de Goya&amp;#039;&amp;#039; für Piano und Gesang als Teil 8 seines zwölfteiligen Zyklus &amp;#039;&amp;#039;12 Tonadillas en estilo antiguo.&amp;#039;&amp;#039; Das Stück wurde von [[Miguel Llobet]] für Gitarre transkribiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= [[Ivan Nagel]] |Titel=Der Künstler als Kuppler. Goyas Nackte und Bekleidete Maja |Auflage=1. |Verlag=Hanser |Ort=München / Wien |Datum=1997 |ISBN=3-446-19124-0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= [[Werner Busch]] |Hrsg=Claudia von Braunmühl |Titel=Goyas &amp;quot;Nackte und bekleidete Maja&amp;quot; |Sammelwerk=Etablierte Wissenschaft und feministische Theorie im Dialog |Auflage=1. |Verlag=Berliner Wissenschafts-Verlag |Ort=Berlin |Datum=2003 |ISBN=3-8305-0346-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nackte Maja, Die}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemälde (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemälde von Francisco de Goya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemälde des Museo del Prado]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weiblicher Akt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauendarstellung (Gemälde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liegebild]]&lt;/div&gt;</summary>
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