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	<title>Die Sitzende - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T11:13:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Atamari: HC: Ergänze Kategorie:Skulptur in Wuppertal</title>
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		<updated>2024-12-22T13:36:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Skulptur_in_Wuppertal&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Skulptur in Wuppertal (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Skulptur in Wuppertal&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wuppertal Skulpturenpark 2016 001.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Die Sitzende&amp;#039;&amp;#039; am Wiesenhang gegenüber der Villa Waldfrieden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Sitzende&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (teilweise auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die große Sitzende&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Große sitzende Gewandfigur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eva Rowedder&amp;quot;&amp;gt;Eva Rowedder: &amp;#039;&amp;#039;Von-der-Heydt-Museum Wuppertal 1987, Skulpturensammlung&amp;#039;&amp;#039; Von-der-Heydt-Museum, Wuppertal 1987, ISBN 3-89202-004-3.&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt) ist eine [[Bronzebildwerk|Bronzeplastik]] des britischen [[Bildhauerei|Bildhauers]] [[Henry Moore]], der sie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Draped seated woman&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nannte. Sie wurde ab 1959 im [[Wuppertal]]er Raum öffentlich aufgestellt. Seit 2017 befindet sie sich im [[Skulpturenpark Waldfrieden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Für das neu erbaute [[Schwimmoper (Wuppertal)|Stadtbad Elberfeld]] („Wuppertaler Schwimmoper“) wurden Anfang 1957 Überlegungen angestellt, den Platz vor dem Gebäude durch eine [[Plastik (Kunst)|Plastik]] aufzuwerten. Das zur Verfügung stehende Budget lag bei 50.000 bis 55.000 DM. Dazu lagen schon mehrere Entwürfe einiger namhafter Künstler vor. Die Verantwortlichen in der Kunstkommission entschieden sich am 26. Februar in einer Sitzung letztendlich für Henry Moore. Sie vertraten die Meinung, dass zu der modernen Architektur des Gebäudes sein Stil am besten passe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem kurzen Besuch am 31. März 1957 war Moore von der kühnen Architektur des Gebäudes angetan und schlug die Figur einer sitzenden Frau vor, die ihm im Entwurf bereits vorlag. Die ursprünglich geforderte Summe für den Auftrag, der über die &amp;#039;&amp;#039;Galerie Czwiklitzer&amp;#039;&amp;#039; vermittelt worden war, betrug 78.000 DM. Dieser Kaufpreis konnte aber durch Verhandlungen mit Moore persönlich auf 50.000 DM abgesenkt werden. Die Bedingung war, dass es Moore erlaubt sei, zwei weitere [[Abformen|Abgüsse]] der Bronzeplastik zu erstellen. Diese weiteren Abgüsse sollten aber nicht nach Deutschland verkauft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch sind fünf weitere Abgüsse gefertigt worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eva Rowedder&amp;quot; /&amp;gt; Der Guss der Plastik erfolgte laut dem Gießerstempel auf der Rückseite der Plastik bei &amp;#039;&amp;#039;Susse Fondeur&amp;#039;&amp;#039; in Paris. Eine Bezeichnung vorne oberhalb des Sockels lautet „Moore 1“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eva Rowedder&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Wiedereröffnung der ehemaligen [[Barmer Ruhmeshalle|Ruhmeshalle in Barmen]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Barmer Haus der Kunst&amp;#039;&amp;#039;) wurde die Plastik am 11. Oktober 1958 dort erstmals öffentlich präsentiert. Sie wurde in der Eingangshalle des Hauses der Jugend (so der offizielle heutige Name) ausgestellt. An ihrem endgültigen Standort vor der Schwimmoper war das [[Podest]] mit den vorgesehenen fünf Stufen noch nicht fertiggestellt, da über dessen Ausführung längere Zeit Unklarheit bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend war Die Sitzende als [[Leihe#Leihgabe|Leihgabe]] auf der [[documenta II]], die im Sommer 1959 in [[Kassel]] stattfand, ausgestellt. Im Katalog der documenta wird sie folgendermaßen vorgestellt: {{Zitat|Große sitzende Frauenfigur&amp;lt;br /&amp;gt;Auf Stufen 1957/58&amp;lt;br /&amp;gt;Bronze 155 x 160&amp;lt;br /&amp;gt;Stadt Wuppertal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. November 1959 kehrte die Plastik nach Wuppertal zurück und wurde am 24. November vor der Schwimmoper der Öffentlichkeit übergeben. Die Reaktion in der Bevölkerung war jedoch meist negativ; zahlreiche Leserbriefe hierzu wurden im [[General-Anzeiger Wuppertal|General-Anzeiger]] veröffentlicht. Die Proteste gipfelten darin, dass die Plastik in der Nacht vom 5. zum 6. Dezember 1959 [[Teeren und Federn|geteert und gefedert]] wurde. In einem am Tatort zurückgelassenen [[Bekennerschreiben]] bedauerten die Akteure, dass aus der „Sitzengebliebenen“ keine 100 [[Pfanne|Bratpfannen]] gemacht worden seien. Im Wuppertaler [[Karneval, Fastnacht und Fasching|Karneval]] 1960 wurde Die Sitzende thematisiert, sie wurde dort am [[Karnevalsumzug]] als eine Moore-Leiche bezeichnet. Baudezernent [[Friedrich Hetzelt]] war so erbost, dass er am 1. April 1960 um das „[[Schneewittchen]]“ sieben Zwerge zu deren Schutz hinzu stellen ließ.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wolfgang-mondorf&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.wolfgang-mondorf.de/elberfeld.html | archive-is=20121205065117 | text=Stadtteil Elberfeld}} von Wolfgang Mondorf.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1963 wurde Die Sitzende von den [[Wuppertaler Stadtwerke]]n, die bislang rechtlich die Eigentümerin des Kunstwerkes waren, an den [[Von der Heydt-Museum|Kunst- und Museumsverein]] (heute „Von der Heydt-Museum“) verschenkt. Die Bedingung war, dass für die Plastik ein neuer Standort gesucht werden müsse. Somit wurde Ende 1965 beschlossen, dass sie am neu errichteten [[Schauspielhaus (Wuppertal)|Schauspielhaus]] an der [[Bundesallee (Wuppertal)|Bundesallee]] ihren neuen Platz bekommen sollte. Eine Leserbefragung im General-Anzeiger ergab noch eine fünfzigprozentige Ablehnung der Sitzenden. Auch im Karneval 1966 wurde sie wieder thematisiert, sie wurde zum [[Tanzmariechen|Funkenmariechen]] umfunktioniert und zierte allein drei Wagen. Und auch der [[Bergischer Löwe|Wuppertaler (Wappen-)Löwe]] zog als „der Liegende“ bei dem Karnevalsumzug durchs Tal.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wolfgang-mondorf&amp;quot; /&amp;gt; Der Umzug der Plastik fand im September 1966, rechtzeitig vor der Eröffnung des Schauspielhauses am 24. September, statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henry Moore äußerte in den 1970ern zu seinen Arbeiten unter anderem: {{Zitat|&amp;#039;&amp;#039;mich bewegt am stärksten eine Skulptur, die vollblütig und autark, vollrund ist, das heißt, die Formglieder sind ganz verwirklicht und wirken als kontrastierende Massen …, sie ist nicht völlig symmetrisch, sie ist statisch, kraftvoll und vital, sie strahlt etwas von der Energie und Mächtigkeit großer Berge aus … Plastik sollte auf den ersten Blick einiges Unklare und auch verborgene Bedeutung beinhalten. Die Menschen sollten den Wunsch haben, die Skulptur weiter zu betrachteten und nachzudenken; sie sollte nie sofort alles über sich aussagen …&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist das Verhältnis zu der Skulptur gemäßigt. Manchen wurde bewusst, dass Wuppertal eine der wenigen Städte ist, die eine Gewandfigur ihr eigen nennen darf. Sie ist heute um ein Vielfaches mehr wert, bei [[Christie’s]] erzielte ein Abguss 1998 einen Auktionserlös von mehr als 570.000 Pfund.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.christies.com/LotFinder/lot_details.aspx?intObjectID=988247 Christie&amp;#039;s: DRAPED SEATED WOMAN: FIGURE ON STEPS] Zugriff Dezember 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzende befand sich von 1966 bis 1997 auf dem Vorplatz des Schauspielhauses. Nachdem sie einige Zeit im Forum des Von der Heydt-Museums stand&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Stock: &amp;#039;&amp;#039;Wuppertaler Straßennamen&amp;#039;&amp;#039;. Thales Verlag, Essen-Werden 2002, ISBN 3-88908-481-8.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde sie im Depot des Museums untergebracht. Ab 2010, nach dem Abschluss der Schwimmoper-Sanierung, saß sie für sechs Jahre in einer Nische der dortigen Eingangshalle.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Boller: [http://www.wz.de/lokales/wuppertal/sitzende-geht-auf-wanderschaft-1.2157579 &amp;#039;&amp;#039;Sitzende geht auf Wanderschaft&amp;#039;&amp;#039;] In: Westdeutsche Zeitung vom 3. April 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2016 war sie Teil einer Moore-Ausstellung im [[Skulpturenpark Waldfrieden]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rp-online.de/kultur/wie-henry-moore-seine-skulpturen-entwickelte_aid-19798609 &amp;#039;&amp;#039;Wie Henry Moore seine Skulpturen entwickelte.&amp;#039;&amp;#039;] In: Rheinische Post vom 11. April 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im gleichen Jahr ging sie als Leihgabe in das [[LWL-Museum für Kunst und Kultur|Landesmuseum Münster]].&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Kliemann: [http://www.rundschau-online.de/kultur/britischer-bildhauer-museum-in-muenster-feiert-henry-moore-im-kontext-seiner-zeit-25098576 &amp;#039;&amp;#039;Britischer Bildhauer Museum in Münster feiert Henry Moore im Kontext seiner Zeit&amp;#039;&amp;#039;.] Kölnische Rundschau vom 15. November 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2017 kehrte sie nach Wuppertal zurück, wo sie im Skulpturenpark seither unter freiem Himmel einen festen Platz am Wiesenhang gegenüber der [[Villa Herberts|Villa Waldfrieden]] eingenommen hat.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wz.de/lokales/wuppertal/die-sitzende-ist-zurueck-in-wuppertal-1.2448270 &amp;#039;&amp;#039;„Die Sitzende“ ist zurück in Wuppertal.&amp;#039;&amp;#039;] In: Westdeutsche Zeitung vom 2. Juni 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exemplare ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Draped seated figure.JPG|mini|Henry Moore: &amp;#039;&amp;#039;Die Sitzende&amp;#039;&amp;#039; – Abguss #6,&amp;lt;br /&amp;gt;Hebrew University, Israel]]&lt;br /&gt;
Gemäß der [[Henry Moore Foundation]] wurden von der Figur sechs Abgüsse gefertigt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eva Rowedder&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Von der Heydt-Museum, Wuppertal&lt;br /&gt;
# [[London County Council]], Stifford Estate Stepney, Vereinigtes Königreich&lt;br /&gt;
# [[Königliche Museen der Schönen Künste|Musée des Beaux-Arts]], Brüssel, Belgien&lt;br /&gt;
# [[Yale University Art Gallery]], New Haven, Vereinigte Staaten&lt;br /&gt;
# [[National Gallery of Victoria]], Melbourne, Australien&lt;br /&gt;
# [[Hebräische Universität Jerusalem|Hebrew University]], Jerusalem, Israel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
* 1958 – Barmer Ruhmeshalle, Wuppertal&lt;br /&gt;
* 1959 – documenta II, Kassel&lt;br /&gt;
* 1977 – Die 50er Jahre. Aspekte und Tendenzen. Von der Heydt-Museum, Wuppertal&lt;br /&gt;
* 1999 – Kunsthalle, Rotterdam&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Von der Heydt-Museum. Wuppertal verschönert den Himmel auf Erden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Westdeutsche Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 30. November 1999.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2016 – Landesmuseum Münster&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ruth Meyer-Kahrweg]]: &amp;#039;&amp;#039;Denkmäler, Brunnen und Plastiken in Wuppertal&amp;#039;&amp;#039;. Born-Verlag, Wuppertal 1991, ISBN 3-87093-057-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.tate.org.uk/art/research-publications/henry-moore/henry-moore-om-ch-draped-seated-woman-r1172099 Henry Moore OM, CH – Draped Seated Woman] Tate Museum.&lt;br /&gt;
* [http://www.flickr.com/photos/hectorthebat/1250707578/ Bild auf Flickr: Yorkshire sculpture park]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51/15/11.706735/N|EW=7/8/25.30179/E|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sitzende #Die}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sitzbild]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstwerk im öffentlichen Raum in Wuppertal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Documenta]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1950er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bronzeskulptur in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenskulptur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsbestand (Von der Heydt-Museum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Skulptur (1959)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Henry Moore]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Skulptur in Wuppertal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Atamari</name></author>
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