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	<title>Die Neue Zeitung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Finderhannes am 17. Januar 2026 um 10:31 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-17T10:31:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die von 1945 bis 1955 in Deutschland herausgegebene Zeitung; zu anderen Periodika gleichen Namens siehe [[Neue Zeitung]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Neue Zeitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(NZ)&amp;#039;&amp;#039; war eine nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in der [[Amerikanische Besatzungszone|amerikanischen Besatzungszone]] herausgegebene Zeitung, die von 1945 bis 1955 erschien. Sie war vergleichbar mit der [[Tageszeitung]] &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039; in der [[Britische Besatzungszone|britischen Besatzungszone]] und galt als die bedeutendste Zeitung im [[Nachkriegszeit in Deutschland|Nachkriegsdeutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Die Neue Zeitung&amp;#039;&amp;#039; wurde am 18. Oktober 1945 in [[München]]&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Koszyk:&amp;#039;&amp;#039; Presse unter alliierter Besetzung.&amp;#039;&amp;#039; In: Wilke: &amp;#039;&amp;#039;Mediengeschichte.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;38. Abdruck der Titelseite der Erstausgabe.&amp;lt;/ref&amp;gt; erstmals herausgegeben und erschien bis zum 30. Januar 1955 zunächst zweimal, später sechsmal wöchentlich. Als [[Herausgeber]] fungierte die [[Information Control Division]] der [[Office of Military Government for Germany (U.S.)|amerikanischen Besatzungsbehörde]]. Sie ließ deutsche [[Redakteur]]e und [[Journalist]]en schreiben, gab aber nie die Rechte an der Zeitung ab. Dies wurde in der Titelzeile deutlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: „Die neue Zeitung – Eine amerikanische Zeitung für die deutsche Bevölkerung“.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Koszyk: &amp;#039;&amp;#039;Presse unter alliierter Besetzung.&amp;#039;&amp;#039; In: Wilke: &amp;#039;&amp;#039;Mediengeschichte.&amp;#039;&amp;#039; (S.&amp;amp;nbsp;31–58), S.&amp;amp;nbsp;39.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Die Neue Zeitung&amp;#039;&amp;#039; war von ihren amerikanischen Herausgebern auch als Mittel zum Zweck der [[Reeducation|politischen Umerziehung]] und im Besonderen der [[Entnazifizierung]] der Deutschen gedacht gewesen. Sie war ein qualitativ hochwertiges Blatt, das sich aber unter den Bedingungen der nach 1949 wieder schnell wachsenden Zeitungsvielfalt nicht halten konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Münchner Jahre unter Chefredakteur [[Hans Wallenberg]] schildert der Schriftsteller und frühere Zeitungsmitarbeiter [[Walter Kolbenhoff]] 1984 in seinen Erinnerungen &amp;#039;&amp;#039;Schellingstraße 48&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter Kolbenhoff |Titel=Schellingstraße 48. Erfahrungen mit Deutschland |Verlag=Fischer |Ort=Frankfurt am Main |Datum=1984 |ISBN=3-596-25867-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals habe die &amp;#039;&amp;#039;Neue Zeitung&amp;#039;&amp;#039; eine Auflage von 2,5&amp;amp;nbsp;Millionen erreicht und um die 600 Leserbriefe pro Tag hätten bewiesen, mit welch großem Interesse das Blatt gelesen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Einsetzen des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]], schreibt Kolbenhoff, habe das „weltoffene, tolerante Blatt“ nicht mehr zur neuen Politik gepasst, was zum Rücktritt von Hans Wallenberg und einige Zeit später von sieben weiteren Redakteuren führte.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Kolbenhoff: &amp;#039;&amp;#039;Schellingstraße 48. Erfahrungen mit Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Süddeutsche Zeitung Bibliothek – München erlesen,&amp;#039;&amp;#039; 7). &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, München 2008, ISBN 978-3-86615-633-3, S.&amp;amp;nbsp;232.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu dürfte beigetragen haben, dass das [[Feuilleton]] der Zeitung, entgegen ihrem politischen Programm, dominiert wurde von den traditionellen Vorstellungen des deutschen Bildungsbürgertums mit ihrer antiaufklärerischen Kunst- und Weltanschauung und ihrem Postulat von der Realitätsenthobenheit der Kultur.&amp;lt;ref&amp;gt;Sabine Rollberg: &amp;#039;&amp;#039;Von der Wiederauferstehung des deutschen Geistes Eine Analyse des Feuilletons der Neuen Zeitung 1945–1949&amp;#039;&amp;#039;. Diss.phil Freiburg 1981.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Anfang 1947 gab es im [[Amerikanischer Sektor|amerikanischen Sektor]] [[Berlin]]s eine eigene Ausgabe der &amp;#039;&amp;#039;NZ&amp;#039;&amp;#039;. Diese Berliner Ausgabe schien sinnvoll, weil in der ehemaligen Hauptstadt der [[Alliierter Kontrollrat|Alliierte Kontrollrat]] großen Einfluss hatte und die Interessen von [[Sowjetunion]] und [[Vereinigte Staaten|USA]] bereits stark differierten (Stichwort: „Frontstadt Berlin“). Es galt, die Sowjetisierung der Deutschen zu verhindern. Deshalb arbeitete die &amp;#039;&amp;#039;NZ&amp;#039;&amp;#039; in Berlin auch selbstständig mit einem eigenen Chefredakteur namens Fodor. Die Leitung der politischen Ost-Redaktion übernahm [[Ernest J. Salter]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Feuilleton arbeitete unter der Leitung von [[Friedrich Luft]], lange bekannt durch seine Theaterkritiken im [[RIAS]]. Ebenfalls im Feuilleton arbeitete [[Hans Schwab-Felisch]] (nach 1955 an der &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]]&amp;#039;&amp;#039;, später Herausgeber des &amp;#039;&amp;#039;[[Merkur (Zeitschrift)|Merkur]]&amp;#039;&amp;#039;). Freie Mitarbeiter für die Kultur waren unter anderem [[Will Grohmann]] (Bildende Kunst) und [[Hans Heinz Stuckenschmidt]] (Musik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Juni 1949 an gab es auch eine Ausgabe in [[Frankfurt am Main]]. 1951 wurden die Münchner und die Frankfurter Ausgabe in Frankfurt zusammengelegt. Von September 1953 an erschien &amp;#039;&amp;#039;Die Neue Zeitung&amp;#039;&amp;#039; nur noch in Berlin. Im März 1955 wurde sie gänzlich eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Autoren ==&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;Neuen Zeitung&amp;#039;&amp;#039; schrieben unter anderem folgende Autoren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Schriftsteller]] [[Erich Kästner]] war leitender Redakteur des [[Feuilleton]]s, der Journalist und spätere Fernsehmoderator [[Robert Lembke]] leitete die Ressorts Innenpolitik und Sport.&amp;lt;ref name= &amp;quot;BR&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere wichtige Autoren waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=10em |gesamtbreite=100em |anzahl=4 |liste=&lt;br /&gt;
* [[Theodor W. Adorno]]&lt;br /&gt;
* [[Ilse Aichinger]]&lt;br /&gt;
* [[Alfred Andersch]]&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Böll]]&lt;br /&gt;
* [[Bertolt Brecht]]&lt;br /&gt;
* [[Alfred Döblin]]&lt;br /&gt;
* [[Günter Eich]]&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Erhard]]&lt;br /&gt;
* [[Max Frisch]]&lt;br /&gt;
* [[Will Grohmann]]&lt;br /&gt;
* [[Romano Guardini]]&lt;br /&gt;
* [[Hildegard Hamm-Brücher]]&lt;br /&gt;
* [[Hans Habe]]&lt;br /&gt;
* [[Hermann Hesse]]&lt;br /&gt;
* [[Stefan Heym]]&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Hildesheimer]]&lt;br /&gt;
* [[Karl Jaspers]]&lt;br /&gt;
* [[Alfred Kerr]]&lt;br /&gt;
* [[Hermann Kesten]]&lt;br /&gt;
* [[Walter Kolbenhoff]]&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Langgässer]]&lt;br /&gt;
* [[Eugen Kogon]]&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Mann]]&lt;br /&gt;
* [[Thomas Mann]]&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Maruhn]]&lt;br /&gt;
* [[Alexander Mitscherlich]]&lt;br /&gt;
* [[Martin Niemöller]]&lt;br /&gt;
* [[Heinz Ohff]]&lt;br /&gt;
* [[Sigismund von Radecki]]&lt;br /&gt;
* [[Marianne Regensburger]]&lt;br /&gt;
* [[Luise Rinser]]&lt;br /&gt;
* [[Oda Schaefer]]&lt;br /&gt;
* [[Franz Joseph Schneider]]&lt;br /&gt;
* [[Wolf Schneider]]&lt;br /&gt;
* [[Kurt Schumacher]]&lt;br /&gt;
* [[Anna Seghers]]&lt;br /&gt;
* [[Wolf Jobst Siedler]]&lt;br /&gt;
* [[Georg Stefan Troller]]&lt;br /&gt;
* [[Hans Wallenberg]]&lt;br /&gt;
* [[Günther Weisenborn]]&lt;br /&gt;
* [[Franz Werfel]]&lt;br /&gt;
* [[Ernst Wiechert]]&lt;br /&gt;
* [[Carl Zuckmayer]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Karikaturist]] war [[Paul Flora]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jessica Gienow-Hecht|Jessica C. E. Gienow-Hecht]]: &amp;#039;&amp;#039;Art is democracy and democracy is art: Culture, propaganda, and the Neue Zeitung in Germany.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Diplomatic History&amp;#039;&amp;#039; (1999) 23#1, S.&amp;amp;nbsp;21–43.&lt;br /&gt;
* Jessica C. E. Gienow-Hecht. &amp;#039;&amp;#039;American Journalism as Cultural Diplomacy in Postwar Germany, 1945–1955.&amp;#039;&amp;#039; Louisiana State University Press, Baton Rouge 1999.&lt;br /&gt;
* [[Wilfried F. Schoeller]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Diese merkwürdige Zeit. Leben nach der Stunde Null. Ein Textbuch aus der „Neuen Zeitung“.&amp;#039;&amp;#039; Büchergilde Gutenberg, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-7632-5555-9.&lt;br /&gt;
* Irmtraud Ubbens: &amp;#039;&amp;#039;Amerikanisches Leben als Erfahrung und Erlebnis. Moritz Goldstein schreibt von 1950–1954 für die „Neue Zeitung“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte]].&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;14. Franz Steiner, Stuttgart 2012, {{ISSN|1438-4485}}, S.&amp;amp;nbsp;152–185.&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Wilke (Medienwissenschaftler)|Jürgen Wilke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mediengeschichte der Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Bundeszentrale für politische Bildung Schriftenreihe, Band 361, Bonn 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|041715462}}&lt;br /&gt;
* Bernhard von Zech-Kleber: [https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Die_Neue_Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Die Neue Zeitung&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Historisches Lexikon Bayerns]]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 10. März 2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;BR&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle &lt;br /&gt;
| autor= Sabine Rittner&lt;br /&gt;
| url= https://www.br.de/unternehmen/inhalt/organisation/geschichte-des-br/robert-lembke-110.html &lt;br /&gt;
| titel= Robert Lembke | titelerg= &lt;br /&gt;
| werk= Unternehmen – Wer wir sind&lt;br /&gt;
| hrsg= [[Bayerischer Rundfunk]]&lt;br /&gt;
| datum= 2024-01-05 | seiten= | archiv-url= | archiv-datum= &lt;br /&gt;
| abruf= 2025-06-14 | format= &lt;br /&gt;
| sprache= de | kommentar= | zitat= | offline= &lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4171546-9|VIAF=212147844}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Neue Zeitung #Die}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschsprachige Tageszeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitung (München, Erscheinen eingestellt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlag (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amerikanische Besatzungszone]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterscheinen 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erscheinen eingestellt 1955]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Finderhannes</name></author>
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