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	<title>Die Mutter (Gorki) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Mutter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Мать}}/&amp;#039;&amp;#039;Mat&amp;#039;&amp;#039;, {{enS|The Mother}}) ist ein [[Roman]] von [[Maxim Gorki]]. Er erschien zuerst 1906/07 in englischer Übersetzung im [[New York City|New Yorker]] &amp;#039;&amp;#039;Appleton Magazine&amp;#039;&amp;#039;. Die russische Originalfassung kam 1907 heraus. Der Roman handelt von dem [[revolution]]ären Kampf des jungen [[Arbeiter]]s Pawel und der damit verbundenen [[Proletariat|proletarischen]] [[Klassenbewusstsein|Bewusstseinsbildung]] seiner Mutter. Das Werk gilt als der erste und einer der wichtigsten Romane des [[Sozialistischer Realismus|Sozialistischen Realismus]]. Der Roman wurde unter [[Die Mutter (1926)|demselben Titel]] im Jahr 1926 von [[Wsewolod Illarionowitsch Pudowkin|Wsewolod Pudowkin]] verfilmt. [[Bertolt Brecht]] verfasste im Rahmen seiner „Lehrstücke“ eine [[Die Mutter (Brecht)|Bühnenbearbeitung]], die 1932 uraufgeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Teil wird das harte Leben der Arbeiterfrau Pelageja Nilowna geschildert, die sehr unter ihrem gewalttätigen Gatten zu leiden hat. In den darauffolgenden Kapiteln wird die Entwicklung ihres Sohnes Pawel hin zu dem Ortsvorsitzenden der [[sozialdemokratisch]]en Partei der Vorstadt, in der sie leben, geschildert. Eine große Rolle spielt auch der Träger der Roten Fahne am ersten Mai, da dieser meist im Anschluss als Rädelsführer von der Obrigkeit in die Verbannung geschickt wird. Als Pawel wegen einer Flugblattaktion verhaftet wird, führt die Mutter seine Aktion weiter, damit er entlastet wird. Als er später schließlich endgültig vor Gericht gestellt wird, führt sie sein Werk fort, bis sie auch verhaftet wird, nicht ohne zuvor noch ein revolutionäres Flugblatt ihres Sohnes an die proletarischen Massen verteilen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interpretation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gorki verarbeitet in dem Roman den [[Petersburger Blutsonntag]], der die [[Russische Revolution 1905]] initiierte, und ruft mit der Beschreibung einer einfachen Arbeiterfrau, die durch die Aktivitäten und die Verhaftung ihres Sohnes revolutionäres Bewusstsein erwirbt, zum Kampf der [[Arbeiterklasse]] gegen [[Zar]]enherrschaft und Ausbeutung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werk gilt trotz seiner Bedeutung als Frühwerk seiner Stilrichtung als stark agitatorisch und literarisch eher schwach&amp;lt;ref&amp;gt;Lauer, Geschichte der russischen Literatur, S. 450&amp;lt;/ref&amp;gt;, die künstlerische Umsetzung als ein „Stiefkind des didaktischen Pathos“&amp;lt;ref&amp;gt;Wilpert, Lexikon der Weltliteratur, Band 2 (Werke), S. 932&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dennoch war der Roman aufgrund seiner agitatorischen Grundhaltung ein großer Erfolg bei der vorrevolutionären Leserschaft der Arbeiterklasse, und während der Sowjetzeit galt er als der sozialistische Vorzeigeroman schlechthin. Der ermüdende, wiederholungsreiche Stil und die überschwänglichen Lobeshymnen, mit denen der Roman seitens der [[Kommunistische Partei|parteiamtlichen]] [[Literaturkritik]] der [[Sowjetunion]] bedacht wurde, machen ihn nach Ansicht des Slawisten Armin Knigge zu einem „Museumsobjekt“, das heute kaum noch gelesen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Armin Knigge: [https://www.munzinger.de/document/22000245300_060 &amp;#039;&amp;#039;Gor‘kij, Maksim – Mat‘&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Munzinger-Archiv|Munzinger Online]]/[[Kindlers Literatur Lexikon]] in 18 Bänden, 3., völlig neu bearbeitete Auflage 2009, (abgerufen am 14. Oktober 2017).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Maxim Gorki: &amp;#039;&amp;#039;Die Mutter.&amp;#039;&amp;#039; Aufbau-Verlag, Berlin 1962.&lt;br /&gt;
* [[Gero von Wilpert]] (Hg.), &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Weltliteratur.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;Hauptwerke der Weltliteratur in Charakteristiken und Kurzinterpretationen,&amp;#039;&amp;#039; Alfred Kröner, Stuttgart 1993, ISBN 3-520-80803X&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Lauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der russischen Literatur von 1700 bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, C. H. Beck, München 2008, ISBN 3406502679&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gorkis Werke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4209493-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mutter #Die (Gorki)}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur des Sozialistischen Realismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Russisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werk von Maxim Gorki]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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