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	<title>Die Leucht - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T09:13:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:NRW NSG Leucht Buchenwald am Stappweg im Mai IMG 7094.jpg|mini|Buchenwald am Stappweg im Naturschutzgebiet Leucht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Leucht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein etwa 1.200&amp;amp;nbsp;ha großes Waldgebiet des &amp;#039;&amp;#039;Regionalforstamts Niederrhein&amp;#039;&amp;#039;. Es liegt fast vollständig im Norden des Stadtgebietes von [[Kamp-Lintfort]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Leucht ist der südliche Teil der [[Bönninghardt]], einem Teil der [[Niederrheinische Höhen|Niederrheinischen Höhen]], die sich von [[Kleve]] bis [[Krefeld]] erstrecken. Geologisch gesehen ist die Leucht eine [[Stauchmoräne]] der [[Saale-Komplex|Riß- oder Saale-Kaltzeit]], die vor rund 250.000 bis vor 125.000 Jahren entstanden ist. Typisch für diese Moränenlandschaft ist eine relativ steile Nordostseite. Dort haben die [[Gletscher]] mit einer Eishöhe von bis zu 300&amp;amp;nbsp;m Gesteine vor sich her geschoben. Die Südwestseite ist abgeflachter und besteht aus dem [[Sander]]. In diesem Bereich finden sich häufig Taleinschnitte, die von Bachläufen ausgewaschen wurden, die einst aus den Gletschern durch die [[Gletschertor]]e gespeist wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des sandigen Bodens gibt es auf der Bönninghardt nur wenige natürliche Wasserstellen. Sie entstanden während der Eiszeit, als sich durch das Gewicht riesiger Eisbrocken lehm- und tonmergelhaltiger Boden senkte und extrem verdichtet wurde. In diesen Senken bzw. Löchern sammelte sich das Niederschlagswasser. In der Leucht entstand hierdurch ein Hochmoor, das „Saure Veen“&amp;lt;ref&amp;gt;{{NSG-NRW |WES-037 |„Saures Veen“ (WES-037)|zugriff=2017-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, ein Naturschutzgebiet von ca. 2ha Größe. Leider ist vor einigen Jahren durch die Bohrung von Trinkwasserbrunnen und in diesem Bereich sehr stark vorhandener Bodensenkungen durch den Steinkohlebergbau die Schicht, die das Wasser im Hochmoor gehalten hat, beschädigt worden. Dadurch ist diese Fläche ausgetrocknet und die ehemals vorhandene Fauna und Flora des Moors verschwand.&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Seit dem 13. Jahrhundert findet in der Leucht Forstwirtschaft statt. Schon die alten Römer führten hier großzügige Waldrodungen durch. Der Eintrieb von Viehherden in den Wald zum Zweck der Beweidung, die Nutzung der abgefallenen Blätter und Nadeln als Einstreu in den Viehställen, der immense Holzverbrauch des Schiffbaus sowie die Nutzung des Holzes als Brennstoff waren die wesentlichen Nutzungen der Leucht. Bis ins 18. Jahrhundert findet man auf historischen Karten die Leucht als ausgewiesenes Waldgebiet unter dem Namen „Lucht“. In niederländischer Sprache bedeutet dieses „Luft“ aber in der alten niederdeutschen Sprache bedeutet es &amp;#039;&amp;#039;Heuboden&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Lucht Eintrag im DUDEN]&amp;lt;/ref&amp;gt; was auch zur landschaftlichen Nutzung der Moränen, auch aus Beschreibung diverser anderer Quellen, bis fast in die heutige Zeit passt. In Dokumenten der Gemeinde [[Alpen (Gemeinde)|Alpen]] wird die „Hei“ ([[Heide (Landschaft)|Heide]]), nach immer noch gängig [[mundart]]lichem Sprachgebrauch für den Ortsteil Bönninghardt, als Kuhweide bezeichnet – Ackerbau war nicht zu betreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis auf die Anwesenheit des Menschen ist ein beim Möhrenroden im Jahr 2007 gefundenes Steinbeil aus dem [[Jungsteinzeit|Neolithikum]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thomas Krüger |Titel=Ausgrabungen, Funde und Befunde 2007 |Hrsg=Rheinisches Amt für Bodendenkmalpflege |Datum=2007}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die ältesten Siedlungsspuren der Bönninghardt liegen am Westrand der heutigen Leucht, zum Teil auf dem Gebiet der Gemeinde [[Issum]]. Hier lagen nach Befund des Archäologen [[Rudolf Stampfuß]] [[Hügelgräber]] der [[Bronzezeit]], Das dichteste Gräberfeld befand sich mit einer kleinen Ansiedlung direkt an der südlichen Seite des Strohwegs in einer Höhe von etwa 12&amp;amp;nbsp;m bis 15&amp;amp;nbsp;m über der [[Issumer Fleuth|Fleuthniederung]]. Wahrscheinlich war die Nähe des Wasserloches „Wascholl“ am heutigen Hof Saueressig ein Grund hier zur siedeln. Auf dem Gemeindegebiet von Issum sind die Grabhügel durch landwirtschaftliche Bebauung eingeebnet worden. Die wenigen heute noch vorhandenen Grabhügel sind durch [[Forstwirtschaft]] und zum Teil durch [[Verbuschung]] nur noch sehr schwer erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Oktober 1760 wurde die Leucht in den Aufzeichnungen des [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Kriegs]] über die [[Schlacht bei Kloster Kampen]] oder vom &amp;#039;&amp;#039;Kamper Dreieck&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Seinerzeit versuchten die preußischen Truppen über die Leucht die französischen Truppen zu umgehen, um ihnen in den Rücken fallen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1860 wurde die Leucht in Urkunden als Unterschlupf für den aus [[Alpen (Niederrhein)|Alpen]] stammenden [[Wilhelm Brinkhoff]] genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url=http://www.plaggenhuette.org/index.php/raeuber-brinkhoff | title=Der Schinderhannes am Niederrhein | publisher=Interessengemeinschaft für Geschichte und Natur Bönninghardt 1991 e.V. |archive-url=https://web.archive.org/web/20201201105851/http://www.plaggenhuette.org/index.php/raeuber-brinkhoff|archive-date=2020-12-01 |language=de | accessdate=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 wurde ein Feldflughafen der Luftwaffe im Gebiet der Bönninghardter Heide am nördlichen Rand der Leucht eröffnet. Er wurde gegen Ende des Krieges durch alliierte Truppen zerstört. Die Trümmerreste wurden von der hiesigen Bevölkerung zum Wiederaufbau verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde die Leucht im südlichen Teil besiedelt. Im Bereich des Kopfbogens und an der Altfelder Straße wurden einige [[Nissenhütte]]n für die einströmenden Flüchtlinge gebaut, die dann in Wohnhäuser umgebaut wurden (Ponnyhof am Kopfbogen in der Leucht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 beschlagnahmte die Britische Armee als Besatzungsbehörde den nordwestlichen Teil der Leucht, um dort ein Munitionsdepot anzulegen. Die Grundstückseigentümer wurden aufgefordert, von einer weiteren Nutzung und Bewirtschaftung abzusehen. Protesten zum Trotz legten die Briten rund dreißig Lagerplätze (17&amp;amp;nbsp;m × 17&amp;amp;nbsp;m) für Munition an. Die meisten dieser Plätze lagen am Waldweg, Issumer Weg und am Bierweg, aber auch nördlich der Xantener Straße. Die ausgehobene Kiesgrube an der Kreuzung Waldweg/Strohweg diente als Sprengplatz. Wegen Brandgefahr mussten dabei ca. 15 Morgen Wald abgeholzt werden. Das gesamte Gelände war mit hohen Zäunen versehen und durch Wachen mit Hundestreifen gesichert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.flughafen-boenninghardt.de/1945%20-%20heute.htm Munitionslager an der Leucht]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Feuerwachturm]] wurde von seinem alten Standort nahe dem Baerlagshof in den nordwestlichen Teil des Waldes versetzt. Im Herbst 1965 wurde das Depot aufgelöst und die Munition in das Depot Brüggen-Bracht transportiert. Die Sicherungseinrichtungen wurden beseitigt. Die Lage verschiedener Lagerplätze lässt sich heute noch erkennen, hier und da sind auch noch kleinere Einzäunungen und einige Fundamente von Stabsgebäuden übrig geblieben. Drei Feuerlöschbassins am Bierweg (Wanderweg A 8 und A 10), von denen zwei abgedeckt und eingezäunt sind, existieren heute noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 18. auf den 19. Januar 2007 zerstörte der Orkan [[Kyrill]] große Teile der Leucht. Mit Windgeschwindigkeiten bis zu 225 Kilometer in der Stunde prallte der „Herrliche“ – so die griechische Übersetzung – in den Abendstunden des 18. Januars auf weite Teile der Wälder in und um Kamp-Lintfort herum. In der Sturmnacht legte „Kyrill“ in der Leucht 200.000 bis 300.000 Bäume um, das entsprach rund 50.000 Festmeter Holz. Der normale Jahreseinschlag lag bei 4500 Festmetern. 1200 Hektar groß war die Waldfläche der Leucht, 180 Hektar wurden komplett flachgelegt, darüber hinaus war der gesamte Wald durch Einzel- und Nesterwürfe geschädigt. Kyrill hatte an einigen Flächen den Baumbestand bis zu 75 Prozent zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Bodendenkmäler in Kamp-Lintfort}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturschutzgebiete ===&lt;br /&gt;
* „Saures Veen“, westlich des Leichenweg zwischen Stappweg und Issumer Weg (kleines Moorgebiet entstanden nach Abzug Eiszeitlicher Gletscher. 1991 zum Naturschutzgebiet erklärt. Durch Bergbausenkungen ausgetrocknet, soll es in der Zukunft renaturiert werden. Die dort früher heimischen Amphibien sind abgestorben.)&lt;br /&gt;
* „Erlenbruchwald“, im Osten der Leucht am Stappweg (Im Kernbereich dieses NSG trifft man auf eine Lichtung, in der noch die Überreste eines alten Entwässerungssystems (Rabatten) erkennbar sind. In diesen Gräben findet man verschiedene Torfmoos-Arten. Mit Pflegemaßnahmen von Seiten des Naturschutzes soll verhindert werden, dass diese offene, feuchte Fläche von Bäumen besiedelt wird. Wird hier nicht regelmäßig der aufkommende Birken- und Faulbaum-Jungwuchs entfernt, verwandelt sich die Fläche mit der Zeit in Wald und verliert ihren feuchten Charakter.)&lt;br /&gt;
* „Birkenbruch“, östlich Xantener Straße, südlich Issumer Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmale ===&lt;br /&gt;
* [[Schwarznuss]] (ND 18, LP Alpen/Rheinberg) Rheinberger Str. 25 (Forsthaus) in Alpen (am nördlichen Ende des Leichenweg)&lt;br /&gt;
* [[Rotbuche]] (2.6.2 LP Kamp-Lintfort) am Leichenweg in der Nähe des Sauren Veen (Es handelt sich um eine 30&amp;amp;nbsp;m hohe Rotbuche mit einem Stammumfang von 528&amp;amp;nbsp;cm und einem Alter von ca. 260 Jahren. Als weiteres um zwei 30&amp;amp;nbsp;m hohe Rotbuchen mit einem Stammumfang von 400 bzw. 430&amp;amp;nbsp;cm und einem Alter von ca. 200 Jahren.)&lt;br /&gt;
* [[Stieleiche]] (2.6.6 LP Kamp-Lintfort) am Leichenweg zwischen Plaggenweg und Rennweg (Es handelt sich um eine 22&amp;amp;nbsp;m hohe Stieleiche mit einem Stammumfang von 421&amp;amp;nbsp;cm und einem Alter von ca. 260 Jahren.)&lt;br /&gt;
* [[Findling]] [[Granit]] (2.6.7 LP Kamp-Lintfort) Kreuzung Rennweg/Bierweg (Es handelt sich um einen ca. 110&amp;amp;nbsp;cm langen, 180&amp;amp;nbsp;cm breiten und 140&amp;amp;nbsp;cm hohen schwedischen Granit mit einem Alter von mehr als 1 Mio. Jahren.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulturdenkmale ===&lt;br /&gt;
==== Hügelgräber ====&lt;br /&gt;
Am Westrand der Leucht liegen die Reste eines um 800 v. Chr. errichteten Hügelgräberfeldes&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Lawrence H. Barfield |Titel=Das Hügelgräberfeld von der Bönninghardt, Gemeinde Issum |Sammelwerk=Bonner Jahrbücher |Datum=1965 |ISSN=2509-6141 |DOI=10.11588/bjb.1965.0.73520 |Seiten=156–166 |Online=https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/bjb/article/view/73520 |Abruf=2023-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Niederrheinische Grabhügelkultur|Niederrheinischen Grabhügelkultur]] mit ehemals bis zu 150 Grabhügeln, das weitgehend von der Landwirtschaft zerstört wurde. Mit etwas Mühe sind heute noch sechs von Wegen aus zu erkennen. Zwei am Waldrand östlich des Strohweges kurz vor dem nördlichen Ende der Leucht. drei weitere liegen am nördlichen Waldrand der Leucht an einem Pfad zwischen Rennweg und Bierweg. Das letzte am Ende des Bongersweg südwestlich gegenüber dem Galgenhügel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-345540 |titel=Hügelgräber aus der Bronzezeit in der Bönninghardt {{!}} Objektansicht |abruf=2023-11-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wallanlage ====&lt;br /&gt;
Auf der Ostseite der Leucht, wo der Stappweg in die Leucht hineinführt, befindet sich eine im jungen Wald kaum zu erkennende [[Wallanlage]].[[Datei:Wallanlage und Wanderdüne nördlich des Stappweg in der Leucht Kamp-Lintfort im LIDAR-Bild.png|alternativtext=Gelb markierte Wallanlage und Wanderdüne nördlich des Stappweges im LIDAR-Bild|mini|Wallanlage und Wanderdüne nördlich des Stappweges]]Die Anlage liegt ein Stück nördlich des Stappweges auf der steil abfallenden Moränenflanke der Leucht. Hierbei handelte es sich vermutlich um einen Kontrollpunkt des [[Kurköln|Kurfürstentum Köln]] an der zeitweise hier verlaufenden Grenze zum nordwestlichen Teil des preußischen [[Herzogtum Kleve]]. Ein weiterer Hinweis auf den Grenzverlauf ist ein Landwehrgraben in der Nähe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Landwehr ====&lt;br /&gt;
Geht man von [[Alpen (Gemeinde)|Alpen]] aus kommend, der Verlängerung des Dahlackerweg folgend, den tieferliegenden Waldrand der Leucht entlang, ist hier sehr gut die Grenzbebauung einer [[Landwehr]] über mehrere hundert Metern zu erkennen. Eine weitere Landwehr mit gut erkennbaren Gräben und Wällen verläuft entlang des Stappweges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ehemalige Galgenstätte ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Galgenhügel der Rheinberger Gerichtsbarkeit an der Leucht.jpg|mini|Galgenhügel der Rheinberger Gerichtsbarkeit am Bongersweg]]Am nördlichen Rande der Leucht, am Übergang des Waldweges zum Bongersweg, liegt das Überbleibsel des Rheinberger [[Galgen]], der bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts von der Rheinberger [[Gerichtsbarkeit]] genutzt wurde. Eine weitere Richtstätte könnte sich auf dem kleinen Hügel gegenüber dem Wasserbassin am Bierweg / Plaggenweg befunden haben. Dieser Bereich der Leucht nennt sich Galgenbogen was auf diese Richtstätte hinweist. Ebenfalls die Lage wäre für einen [[Galgenberg|Galgenhügel]] nicht auszuschließen, da der Plaggenweg direkt zu der Wallanlage (Grenzposten) am Stappweg führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reste des Munitionslagers der britischen Armee ====&lt;br /&gt;
* Kiesgrube / Sprengplatz (Strohweg / Waldweg)&lt;br /&gt;
* Jugendzeltplatz Kamp-Lintfort (Waldweg – ehem. Eingang in das Munitionslager)&lt;br /&gt;
* Gut erhaltene Splitterboxen, Abstellplätze und Schutzwälle am Strohweg, Issumer Weg und Waldweg im nordwestlichen Bereich der Leucht.&lt;br /&gt;
* Löschteiche am Bierweg&lt;br /&gt;
* Nur noch eine Lichtung erinnert an den bis ins Jahr 2022 stehenden Feuerwachturm (Issumer Weg / Bongersweg), der wegen Baufälligkeit demontiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Eiszeitliches Bachbett ====&lt;br /&gt;
Westlich der Kreuzung Issumer Weg/Bongersweg läuft ein ausgetrocknetes Bachtal durch den jungen Wald in dem Schmelzwasser des östlich der Leucht aufragenden [[Gletscher]]s aus einem [[Gletschertor]] abfloss. In seinem Verlauf von Ost nach West schnitt sich der Bachlauf bis zu einer Tiefe von fast 5&amp;amp;nbsp;m in die Endmoräne. Entlang des Pfades, der den Bereich vom Waldweg bis zum Strohweg quert, lässt sich das Talprofil noch erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Eiszeitliche Wanderdüne ====&lt;br /&gt;
Etwa 450&amp;amp;nbsp;m östlich des [[Leichenweg]]es senkt sich das Plateau der Leucht im Verlauf des Plaggenweges um rund 1,5&amp;amp;nbsp;m ab. Diese mehrere hundert Meter in Nord-Süd-Richtung verlaufende Geländestufe ist eine durch von Westwinden aufgewirbelte Sande entstandene [[Düne|Wanderdüne]], die nach dem Rückzug der Gletscher durch aufwachsende Pflanzen zum Stillstand gekommen ist. Vergleichbar hierzu entstanden zur gleichen Zeit im Tiefland größere Dünen wie z.&amp;amp;nbsp;B. Annaberg, [[Homberg (Duisburg)|Homberg]], [[Budberg (Rheinberg)|Budberg]], [[Baerler Busch (Waldgebiet)|Baerler Busch]] etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.niederrhein-seiten.de/die_leucht.html Niederrhein-Seiten.de: Die Leucht]&lt;br /&gt;
* {{Toter Link |datum=2019-08-23 |url=http://www.kuhpfad.de/kuhpfad_niederrhein_natur/naturschauplaetze_leucht.htm |text=Informationen auf der privaten Seite &amp;#039;&amp;#039;kuhpfad.de&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* {{Toter Link |datum=2019-08-23 |url=http://www.wald-und-holz.nrw.de/wald-und-holz-nrw/forstaemter-und-einrichtungen/regionalforstaemter/niederrhein/mehr-informationen.html |text=Das Regionalforstamt Niederrhein}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bfn.de/0311_landschaft.html?landschaftid=57401 Seite des Bundesamts für Naturschutz]&lt;br /&gt;
* {{NSG-NRW |WES-037 |„Saures Veen“ (WES-037)}}&lt;br /&gt;
* [https://nsg.naturschutzinformationen.nrw.de/nsg/de/fachinfo/gebiete/gesamt/WES_036 Naturschutzgebiet Leucht (WES-036)] im Fachinformationssystem des [[Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen|Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete in Kamp-Lintfort}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51/33/0/N|EW=6/29/58/E|type=landmark|dim=4600|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kamp-Lintfort)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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