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	<title>Die Landsgemeinde - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T06:05:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Die_Landsgemeinde&amp;diff=2086428&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ Halbgeviertstrich</title>
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		<updated>2025-03-07T14:50:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Welti Landsgemeinde3 1912.jpg|mini|hochkant=1.75|&amp;#039;&amp;#039;Die Landsgemeinde&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Landsgemeinde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Fresko]] von [[Albert Welti]] und [[Wilhelm Balmer (Maler, 1865)|Wilhelm Balmer]]. Es ziert den Saal des [[Ständerat]]es im [[Bundeshaus (Bern)|Bundeshaus]] in [[Bern]]. Das Werk wurde 1907 in Auftrag gegeben und 1914, zwei Jahre nach Weltis Tod, durch Balmer fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Bild wird durch die aufgemalten Säulen in fünf Felder geteilt und stellt übereck eine [[Landsgemeinde]] dar. Als Vorbild diente Welti der Landsgemeindeplatz des [[Kanton Nidwalden|Kantons Nidwalden]] in Wil an der Aa bei [[Stans]], der sich als von Bäumen umgebener Mauerring präsentiert und sich über alle fünf Felder erstreckt. Da der landschaftliche Rahmen Welti nicht zusagte, wählte er für die Umgebung jene Aussicht, die vom Landsgemeindeplatz des [[Kanton Obwalden|Kantons Obwalden]] in [[Sarnen]] aus zu sehen ist. Im ersten Feld von links sind links der [[Bürgenstock]], rechts das [[Stanserhorn]] und darunter die [[Sarner Aa]] zu sehen, im zweiten Feld der [[Ächerlipass]] und eine Brücke (vermutlich die [[Hohe Brücke (Obwalden)|Hohe Brücke]] zwischen [[Kerns]] und [[Flüeli-Ranft]]), im dritten Feld das [[Nünalphorn]] und der [[Huetstock]], darunter die Kapelle von Flüeli-Ranft, im vierten Feld die Bergkette mit dem Lachenhörnli sowie im fünften Feld der [[Sarnersee]] mit [[Sachseln]], dem [[Kleine Melchaa|Kleinen Melchtal]] und im Hintergrund Wildgersthorn und [[Schwarzhorn (Berner Alpen)|Schwarzhorn]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Johannes Stückelberger | Herausgeber=Schweizerisches Landesmuseum | Titel=Die künstlerische Ausstattung des Bundeshauses in Bern | Sammelwerk=Zeitschrift für Schweizerische Archäologie und Kunstgeschichte | Band=Band 42 | Verlag=Karl Schwegler | Ort=Zürich | Jahr=1985 | Seiten=209–210}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gemälde sind mehr als 150 Personen abgebildet. Sie tragen Kleidung, wie sie im 18. Jahrhundert üblich war. Die meisten hören einem gestikulierenden Redner zu, der im vierten Feld auf der Mauer steht. Im selben Feld erkennt man auf erhöhten, überdachten Sitzen drei [[Weibel (Amtsdiener)|Weibel]], die als Stimmenzähler tätig sind. Im dritten Bild stützt sich der [[Landammann]] auf sein [[Richtschwert]]; er ist umgeben von weiteren Regierungsmitgliedern sowie von Vertretern der Kirche. Der Szene abgewandt steht im dritten Bild ein Hornbläser in rot-weisser Amtstracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;st210&amp;quot;&amp;gt;Johannes Stückelberger: &amp;#039;&amp;#039;Die künstlerische Ausstattung des Bundeshauses in Bern.&amp;#039;&amp;#039; S. 210&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewegte Szenen spielen sich fast gänzlich ausserhalb des Mauerrings ab. Im ersten Bild reichen sich Frauen zur Begrüssung die Hand, während ein Junge mit einem Hund spielt und ein Mann auf die Mauer steigt. Im zweiten Bild stösst ein älterer weisshaariger Mann verspätet zur Versammlung und Kinder sprechen einen Soldaten an. Im dritten Bild balgen sich drei Knaben, im vierten Bild stillt eine Frau ihr Kind, ein Mädchen daneben pflückt Blumen. Schliesslich schenkt im fünften Bild eine Frau dem Trommler Wein ein, während zwei weitere Frauen am Seeufer einem Schiff zuwinken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;st210&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Erinnerung an seinen verstorbenen Freund gab Balmer dem Mann, der sich mit ganz rechts mit dem Bannerträger unterhält, Weltis Gesichtszüge. Auf seiner blauen Weste ist eine Inschrift eingeritzt: &amp;#039;&amp;#039;Amicus amico&amp;#039;&amp;#039; («dem Freund in Freundschaft»).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Monica Bilfinger | Herausgeber=Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte | Titel=Das Bundeshaus in Bern | Band=[[Schweizerische Kunstführer]], Band 859 | Ort=Bern | Jahr=2009 | ISBN=978-3-85782-859-1 | Seiten=44}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Das Parlamentsgebäude mit den Sälen von [[Nationalrat (Schweiz)|Nationalrat]] und Ständerat wurde am 1. April 1902 eingeweiht. Getäfelte [[Pilaster]] und [[Arkade]]n unterteilten die Südwand des Ständeratssaales in fünf Felder, ansonsten war die Wand völlig weiss. Der Zürcher Ständerat [[Paul Usteri (Politiker)|Paul Usteri]] machte an der Sitzung vom 25. Juni 1906 den Vorschlag, ein Gemälde auf der Wand anzubringen. Bundesrat [[Marc Ruchet]] bildete zusammen mit vier Ständeräten eine Kommission. Sie empfahl ein Landschafts- oder Historienbild, wobei die Wahl des [[Motiv (bildende Kunst)|Motivs]] dem ausführenden Künstler überlassen werden sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Stückelberger: &amp;#039;&amp;#039;Die künstlerische Ausstattung des Bundeshauses in Bern.&amp;#039;&amp;#039; S. 196–197.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1907 fragte die Kommission Albert Welti an, ob er Interesse an diesem Auftrag habe. Welti zögerte zunächst und war der Meinung, dass [[Ferdinand Hodler]] womöglich besser geeignet wäre. Schliesslich erklärte er sich doch noch dazu bereit, stellte aber die Bedingung, dass sein Freund Wilhelm Balmer ebenfalls mitwirken dürfe. Als Motiv schlug er eine [[Landsgemeinde]] vor, «weil eine solche den Ursprung unserer Republik besonders gut kennzeichnet und durch ihre Hindeutung auf die alte Eidgenossenschaft und die alten Orte gewisse Beziehungen zum Wesen der Ständeratsversammlung hervorhebt».&amp;lt;ref name=&amp;quot;st209&amp;quot;&amp;gt;Johannes Stückelberger: &amp;#039;&amp;#039;Die künstlerische Ausstattung des Bundeshauses in Bern.&amp;#039;&amp;#039; S. 209.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1907 erhielten Welti und Balmer den Auftrag zur Ausführung des Gemäldes. 1908/09 erstellte Welti zunächst im Alleingang ein Modell im Verhältnis 1:10; dieses ist heute im [[Kunsthaus Zürich]] ausgestellt. Anschliessend begannen Welti und Balmer gemeinsam, [[Karton (Kunst)|Kartons]] in halber Grösse anzufertigen. Zu diesem Zweck reisten sie nach Nidwalden und fertigten Porträts von rund 150 Personen an. Welti erkrankte Ende 1911 schwer, weshalb Balmer allein die Ausführung der Kartons in Originalgrösse in Angriff nahm. Nach Weltis Tod am 7. Juni 1912 übertrug Balmer die Kartons in Freskotechnik auf die Wand. Die Arbeit schloss er im März 1914 ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Stückelberger: &amp;#039;&amp;#039;Die künstlerische Ausstattung des Bundeshauses in Bern.&amp;#039;&amp;#039; S. 198.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johannes Stückelberger: &amp;#039;&amp;#039;Die künstlerische Ausstattung des Bundeshauses in Bern&amp;#039;&amp;#039;, in: Zeitschrift für schweizerische Archäologie und Kunstgeschichte, 1985, S. 185–234. Grosse PDF-Datei: {{doi|10.5169/seals-168629}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=46.94668|EW=7.44422|type=landmark|region=CH-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Landsgemeinde}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemälde (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Malerei (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Bern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundeshaus (Bern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gruppenbildnis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsmalerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fresko (Gemälde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik in der Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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