<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Die_Gr%C3%BCnstein-Variante</id>
	<title>Die Grünstein-Variante - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Die_Gr%C3%BCnstein-Variante"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Die_Gr%C3%BCnstein-Variante&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-12T11:55:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Die_Gr%C3%BCnstein-Variante&amp;diff=1222535&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tohma: lf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Die_Gr%C3%BCnstein-Variante&amp;diff=1222535&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-04T17:26:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Film&lt;br /&gt;
|Bild             = &lt;br /&gt;
|Originaltitel    = Die Grünstein-Variante&lt;br /&gt;
|Produktionsland  = Deutschland, DDR&lt;br /&gt;
|Originalsprache  = Deutsch&lt;br /&gt;
|Erscheinungsjahr = 1984&lt;br /&gt;
|Länge            = 105&lt;br /&gt;
|FSK              = 12&lt;br /&gt;
|Regie            = [[Bernhard Wicki]]&lt;br /&gt;
|Drehbuch         = &lt;br /&gt;
* Bernhard Wicki&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Kohlhaase]]&lt;br /&gt;
|Produzent        = &lt;br /&gt;
* Lilo Pleimes&lt;br /&gt;
* Giselher Venzke&lt;br /&gt;
|Musik            = [[Günther Fischer]]&lt;br /&gt;
|Kamera           = [[Edward Kłosiński]]&lt;br /&gt;
|Schnitt          = &lt;br /&gt;
* Tanja Schmidbauer&lt;br /&gt;
* Gudrun Kieckheim&lt;br /&gt;
|Besetzung        = &lt;br /&gt;
* [[Fred Düren]]: Grünstein&lt;br /&gt;
* [[Klaus Schwarzkopf]]: Grieche&lt;br /&gt;
* [[Jörg Gudzuhn]]: Lodek&lt;br /&gt;
* [[Rolf Ludwig]]: Garstecki&lt;br /&gt;
* [[Rolf Hoppe]]: Gefängnisdirektor&lt;br /&gt;
* [[Arno Wyzniewski]]: Kaminski&lt;br /&gt;
* [[Willi Schrade]]: Wärter&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Grünstein-Variante&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Titel eines [[Spielfilm]]s des Regisseurs [[Bernhard Wicki]], der auf Erzählungen von [[Ludwig Turek]] und dem  gleichnamigen [[Hörspiel]] von [[Wolfgang Kohlhaase]] basiert und am 13. Oktober 1984 im Filmpodium Zürich uraufgeführt wurde. Seine deutsche Erstaufführung erlebte er am 7. Dezember 1984 in der Akademie der Künste der DDR und am 19. Februar 1985 bei den [[Internationale Filmfestspiele Berlin 1985|Internationalen Filmfestspielen in Berlin]]. Der Film kam am 1. November 1985 in der [[DDR]] in die Kinos, am 2. April 1986 lief er in der [[Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)|Bundesrepublik]] erstmals im [[Das Erste|ARD-Fernsehen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Der Film beginnt im Jahr 1939, kurz vor Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]]. In einem Untersuchungsgefängnis in [[Paris]] treffen die drei Hauptpersonen aufeinander: Lodek, ein deutscher Seemann und begeisterter [[Schach]]spieler, ein griechischer Koch, der auf dem Weg zum ehemaligen [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|deutschen Kaiser]] in seinem Exil in [[Utrechtse Heuvelrug|Doorn]] war, und der polnisch-jüdische Metzger Grünstein, der wegen einer Erbschaft nach Paris gereist ist. Den drei Männern wurden unter einem Vorwand ihre Pässe weggenommen, danach wurden sie als nicht identifizierbare Personen festgenommen und zur Ausweisung eingesperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sitzen sie für mehrere Wochen in ihrer Zelle, und um sich die Zeit zu vertreiben, ritzt Lodek ein [[Schachbrett]] in den Tisch, formt aus Brotstücken die Figuren und beginnt Grünstein das Schachspiel beizubringen. Der Pole hat zwar zuvor noch nie Schach gespielt, erweist sich aber als großes Talent. Bereits nach relativ kurzer Zeit gelingt es ihm, Lodek durch eine selbst entdeckte Zugfolge mit dem [[Springer (Schach)|Springer]] matt zu setzen. Im Film ist hierbei ein [[ersticktes Matt]] durch einen Springer auf f2 zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd A. Weil: &amp;#039;&amp;#039;Schach im Fernsehspiel&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schach-Report]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 1989, Heft 12, S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lodek nennt diese Zugfolge die „Grünstein-Variante“. Er stellt fest, dass ein Schachspieler mit der Grünstein-Variante aus der Grundstellung ein Matt erzwingen könnte, womit das Schachspiel seinen Sinn verloren hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines Tages wird Lodek entlassen. Als einziger der drei überlebt er den Krieg und versucht sein Leben lang, sich an die Grünstein-Variante zu erinnern, die er vergessen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Die Grünstein-Variante&amp;#039;&amp;#039; beruht auf einem [[Hörspiel]] von [[Wolfgang Kohlhaase]] mit dem Untertitel „Eine Geschichte in Erinnerung an Geschichten, die [[Ludwig Turek]] erzählt hat“. Obwohl es sich um eine westdeutsche Produktion handelt, wurde der Film in wesentlichen Teilen mit Unterstützung aus der DDR hergestellt: Kohlhaase stammt aus [[Ost-Berlin]], und auch die meisten Darsteller stammten aus der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritiken ==&lt;br /&gt;
{{Zitat|Eine atmosphärisch dichte, spannende und humorvolle Parabel über die Macht des Vergessens, praktizierte Solidarität unter Extrembedingungen und die Suche nach Lebenssinn; ausgezeichnet gespielt, mit hervorragender Kameraarbeit und intelligent-prägnanten Dialogen.|[[film-dienst]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|[Wicki ist] gelungen, einen packenden, damatischen Film zu machen, dem man die Begrenzung seines Schauplatzes nicht anmerkt. Das Geschehen vollzieht sich weitestgehend über die Dialoge, über Gesichter und Gesten.|[[Fischer Film Almanach|Fischer Film Almanach 1986]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Walter Schobert]], [[Horst Schäfer (Schauspieler, 1942)|Horst Schäfer]] |Titel=Fischer Film Almanach 1986. Filme, Festivals, Tendenzen |TitelErg=Unter Mitarbeit von Albert Schwarzer, Wolfgang Schwarzer, Eberhard Spieß und [[Paul Werner (Medienwissenschaftler)|Paul Werner]]. Mit Beiträgen von [[Dietrich Kuhlbrodt]] und Kraft Wetzel |Reihe=Fischer Cinema |Verlag=Fischer Taschenbuch Verlag |Ort=Frankfurt am Main |Datum=1986 |ISBN=3-596-24464-1 |Kapitel=Die gekaufte Frau |Seiten=74}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Ein Drei-Personen Stück zwischen frugalem Kammerdrama und schnurriger [[Stammtisch]]-Erzählung.|[[Stuttgarter Zeitung]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Melancholisch-witziges [[Denksport]]-Kunststück|[[AZ (München)|AZ, München]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Unglaublich spannend das Ganze – ein Wunder in unserer lauten, mit äußeren Reizen spekulierenden Filmszene.|[[tz|tz, München]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Bernhard Wicki erhielt das [[Deutscher Filmpreis/Beste Regie|Filmband in Gold 1985 für die beste Regie]] sowie den Kritikerpreis des Verbandes der Film- und Fernsehschaffenden der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jörg Foth]]: &amp;#039;&amp;#039;Babelsberger Verlobung. Jörg Foth über seine Assistenz bei Bernhard Wicki.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Leuchtkraft – Journal der DEFA-Stiftung&amp;#039;&amp;#039;, Onlineveröffentlichung 2020, abrufbar als [https://www.defa-stiftung.de/fileadmin/DEFA_Stiftung/Dateien/Buecher/Journal_2020/DEFA-Stiftung_Leuchtkraft_3_WEB.pdf PDF] (S. 135–142) von [[DEFA-Stiftung]], zuletzt abgerufen am 26. Dezember 2020.&lt;br /&gt;
* Susanne Paulukat: &amp;#039;&amp;#039;Die Grünstein-Variante. Zur medialen Aufbereitung einer Parabel über Erinnern und Vergessen.&amp;#039;&amp;#039; In: Botho Brachmann und andere (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst des Vernetzens. Festschrift für Wolfgang Hempel.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Berlin-Brandenburg, Berlin 2006, ISBN 3-86650-344-X, S. 329–343 ([https://opus4.kobv.de/opus4-fhpotsdam/frontdoor/deliver/index/docId/28/file/Paulukat.pdf online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0089234}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|4d96a0aea00a4e41aad26c724c46120f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Filme von Bernhard Wicki}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Grunsteinvariante #Die}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 1984]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmdrama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schach im Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bernhard Wicki]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tohma</name></author>
	</entry>
</feed>