<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Die_Bertinis</id>
	<title>Die Bertinis - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Die_Bertinis"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Die_Bertinis&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T03:56:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Die_Bertinis&amp;diff=1176190&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jossiphon: /* Handlung */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Die_Bertinis&amp;diff=1176190&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-05T08:01:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Handlung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Bertinis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Roman von [[Ralph Giordano]]. Das Buch schildert die Geschichte der deutsch-italienischen Familie Bertini vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]]. Der Roman von 1982 ist stark autobiographisch geprägt und erzählt weitgehend die Geschichte und Erlebnisse Giordanos in [[Hamburg]] zur [[Zeit des Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Buch ==&lt;br /&gt;
=== Handlung ===&lt;br /&gt;
Die Bertinis sind eine im Hamburger Stadtteil [[Barmbek]] lebende Musikerfamilie. Alf Bertini hat eine schwedische Mutter und einen italienischen Vater, seine Frau ist deutsch-jüdischer Herkunft. Ihr jüdisches Erbe hat Mutter Lea weitgehend vergessen, sie stammt aus einer [[Assimilation (Soziologie)#Assimilation der Juden|assimilierten]] Familie und besucht weder die [[Synagoge]] noch isst sie [[Jüdische Speisegesetze|koscher]] oder hält [[jüdische Feiertage]] ein. Die Söhne Roman, Cesar und Ludwig sind der Stolz der Eltern, die, selber am Rand des [[Existenzminimum]]s lebend, versuchen, ihnen eine liebevolle Kindheit und eine gute [[Schulbildung]] mit auf den Weg zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesellschaftlichen Veränderungen in Deutschland werden den Bertinis erst langsam bewusst, umso mehr, da der Glaube bei ihnen keine bedeutende Rolle spielt. Die anfänglichen [[Unterdrückung|Repressionen]] gegen jüdische und teiljüdische Familien werden noch verdrängt, erst die [[Nürnberger Gesetze]] konfrontieren die Familie mit der Realität im [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Dritten Reich]]. Für eine Ausreise fehlt das Geld, und so beginnt eine Zeit des Versteckens und der Furcht, die ihren Höhepunkt in der drohenden [[Deportation]] Leas und den [[Operation Gomorrha|Hamburger Bombennächten]] 1943 findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfilmung ==&lt;br /&gt;
{{Infobox Fernsehsendung&lt;br /&gt;
| Bild                    = &lt;br /&gt;
| Originaltitel           = Die Bertinis&lt;br /&gt;
| Produktionsland         = [[Deutschland]], [[Österreich]], [[Schweiz]]&lt;br /&gt;
| Produktionsunternehmen  = [[ZDF]]&lt;br /&gt;
| Länge                   = 90&lt;br /&gt;
| Episoden                = 5&lt;br /&gt;
| Staffeln                = 1&lt;br /&gt;
| Originalsprache         = [[Deutsche Sprache|Deutsch]]&lt;br /&gt;
| Musik                   = &lt;br /&gt;
| Idee                    = &lt;br /&gt;
| Genre                   = Drama&lt;br /&gt;
| Premiere                = 31. Oktober 1988&lt;br /&gt;
| Sender                  = [[ZDF]]&lt;br /&gt;
| Besetzung               =&lt;br /&gt;
* [[Nino de Angelo]], [[Drafi Deutscher]]: Giacomo Bertini&lt;br /&gt;
* [[Christine Röthig]], [[Elfriede Kuzmany]]: Emma Osbahr / Bertini&lt;br /&gt;
* [[Thomas Visek]], [[Peter Fitz]]: Alfredo Bertini&lt;br /&gt;
* [[Nina Hoger]], [[Hannelore Hoger]]: Lea Bertini&lt;br /&gt;
* [[Gisela Trowe]]: Recha Lehmberg&lt;br /&gt;
* [[Robert Zimmerling]]: Rudolph Lehmberg&lt;br /&gt;
* [[Till Dunckel]], [[Florian Fitz]]: Cesar Bertini&lt;br /&gt;
* [[Sebastian Eble]], [[Daniel Hajdu]]: Roman Bertini&lt;br /&gt;
* [[Aslak Maiwald]], [[Holger Handtke]]: Ludwig Bertini&lt;br /&gt;
* [[Gerda Gmelin]]: Fräulein Neiter&lt;br /&gt;
* [[Kurt Ackermann (Schauspieler)|Kurt Ackermann]]: Schuldirektor „Speckrolle“&lt;br /&gt;
* [[Willy Bartelsen]]: Snider&lt;br /&gt;
* [[Gert Haucke]]: Gestapobeamter „Melone“&lt;br /&gt;
* [[Rosel Zech]]: Erika Schwarz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der Roman sollte ursprünglich von [[Eberhard Fechner]] in einer fünfteiligen Serie verfilmt werden, wurde dann aber wegen dessen Erkrankung 1988 von [[Egon Monk]] verfilmt. Die Serie wurde anlässlich der 50-jährigen Wiederkehr der [[Reichspogromnacht]] 1988 erstmals gezeigt. Drehorte der deutsch-schweizerisch-österreichischen Koproduktion waren unter anderem Hamburg und Prag. Die Serie weicht stellenweise von der Romanvorlage ab und ist weniger umfangreich als sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aufwendige Verfilmung wartete mit einer umfangreichen Besetzung auf, die, ausgehend von der Immigration Giacomo Bertinis aus Sizilien sowie Emma Ossbahrs aus Stockholm in Schweden, die Entstehungsgeschichte der Familie und weitere Entwicklung bis zur Machtergreifung Hitlers und den Jahren der Verfolgung durch das NS-Regime einschließt. Jeder Teil der Serie dauert ca. 90 Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episoden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Teil I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spielt in den Jahren 1882–1934 und schildert die Geschichte des jungen Giacomo Bertini, der seine Heimat Sizilien in Richtung Hamburg verlässt. Er wird [[Kapellmeister]] eines bekannten [[Blasorchester]]s, heiratet die Schwedin Emma und bleibt mit ihr in Hamburg.&lt;br /&gt;
Zur selben Zeit heiratet der Schlossergeselle Rudolph Lehmberg die jüdische Kaufmannstochter Recha, die schon eine kleine Tochter, Lea, hat. 15 Jahre später heiratet Alf Bertini, der Sohn von Giacomo Bertini, Lea Lehmberg. Aus Liebe zu Alf Bertini verzichtet die ebenfalls talentierte Musikerin Lea auf eine Musikerkarriere. Aus dieser Ehe gehen die gemeinsamen Kinder Cesar, Roman und  Ludwig hervor. Die Familie hat es in Zeiten der [[Weltwirtschaftskrise]] schwer, da Alf seine Arbeit verliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Teil II&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
1935–1940:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nürnberger Rassengesetze werden von den Nazis verkündet. Dies bedeutet, dass Lea nicht mehr als Musiklehrerin mit für den Unterhalt arbeiten darf. Zugleich findet ihr Mann Alf eine Stelle als Bordmusiker auf einem Passagierschiff, das zwischen Hamburg und New York pendelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Teil III&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
1941–1943:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1941 wird Roman Bertini von der [[Gestapo]] abgeholt, da er sich mit seiner Amerikaliebe und Liebe zur Jazzmusik verdächtig macht. In der Haft erleidet er massive [[Misshandlung]]en. Nach kurzer Zeit kommt er wieder aus der Haftanstalt und wird von der Schule zwangsentfernt. Roman Bertini verliebt sich in die viel ältere neue Nachbarin Erika Schwarz. Es beginnt der Bombenkrieg auf Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Teil IV:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
1943–1944:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bertinis überleben den Bombenangriff und ziehen aufs Land. Dort werden sie anfangs freundlich aufgenommen, und Alf bekommt eine Stelle als Kirchenkapellmeister. Als sich herausstellt, dass sie jüdischer Abstammung sind, werden sie [[Denunziation|denunziert]], müssen wieder fliehen und gehen zurück nach Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Teil V:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
1944–1945:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bertinis kommen in einem ausgebauten Keller unter und leisten in Hamburg [[Zwangsarbeit]], bis der Deportationsbefehl für Lea eintrifft. So müssen sie nun endgültig untertauchen. Sie finden ein Versteck in der Ruine, in der auch Erika Schwarz wohnt. Den Bertinis ist die Gestapo dicht auf den Fersen. Die Nahrungsmittel werden immer knapper. Es beginnt ein hartes und langes Warten in der Ungewissheit, ob entweder die Gestapo sie findet oder die Briten rechtzeitig Hamburg einnehmen und die Familie gerettet wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ralph Giordano]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bertinis.&amp;#039;&amp;#039; Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1985, ISBN 978-3-596-25961-8.&lt;br /&gt;
* Ralph Giordano und Uwe Laugwitz: &amp;#039;&amp;#039;Die Bertinis&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;1945 – Übergang von den „Bertinis“ zur „Parteizeit“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Von den Schwierigkeiten, zu leben, zu denken und zu schreiben. Gespräch aus dem Jahre 1986.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Dieses Gespräch aus dem Jahr 1986 wurde von beiden Gesprächspartnern elf Jahre später in einem Briefwechsel 1997 wieder aufgegriffen. Giordano hatte sich im April 1997 zunächst gegen die Veröffentlichung ohne klärende Überarbeitung ausgesprochen, erklärte allerdings nach anschließendem schriftlichen Gedankenaustausch mit Laugwitz im Mai 1997 sein Einverständnis zur Veröffentlichung der großvolumigen Gesprächsvorlage. Darin werden folgende Bücher und Aufsätze Giordanos behandelt: &amp;#039;&amp;#039;Hamburg – Anfang 1947, Der Bluff der Konzern-„Entflechtung“, Morris, Die Partei hat immer recht, Das Problem – der „häßliche Deutsche“, Die Bertinis, Die Spur. Reportagen aus einer gefährdeten Welt, [[Die zweite Schuld]] oder Von der Last Deutscher zu sein&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Verlag Uwe Laugwitz, Buchholz in der Nordheide 2003, ISBN 3-933077-12-5, S. 10–28.&lt;br /&gt;
* Dieter Thiele/Reinhard Saloch: &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren der Bertinis&amp;#039;&amp;#039; – Ein literarischer Spaziergang durch Barmbek, VSA-Verlag, Hamburg 2003, ISBN 978-3-87975-896-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Fernsehserien.de|die-bertinis}}&lt;br /&gt;
* {{Cinema|1297842}}, mit Bildergalerie&lt;br /&gt;
* {{IMDb}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4530636-9|VIAF=205791674}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bertinis #Die}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienfernsehserie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweiter Weltkrieg im Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fernsehserie (ZDF)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fernsehserie der 1980er Jahre]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jossiphon</name></author>
	</entry>
</feed>