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	<title>Didier Eribon - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/ARreplace&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/ARreplace (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;⇄&lt;/a&gt;; •3 externe Links geändert• &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/externalURLform&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/externalURLform (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;🌐︎&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Didier Eribon 2024.jpg|mini|Didier Eribon 2024]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Didier Eribon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Juli]] [[1953]] in [[Reims]]) ist ein [[Frankreich|französischer]] Journalist, [[Autor]], [[Soziologe]] und [[Philosoph]]. Zu seinen Hauptwerken gehört das autobiographische Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Rückkehr nach Reims]]&amp;#039;&amp;#039; von 2009, das 2016 auch im deutschsprachigen Raum zum Bestseller avancierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine akademische Karriere ist vor allem mit der [[École des hautes études en sciences sociales]] (EHESS) in [[Paris]] sowie dem [[Dartmouth College]] in den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] verknüpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Eribon wurde 1953 in Reims geboren. Seine Mutter arbeitete als Putzfrau, der Vater war Fabrikarbeiter. In seiner Familie wählten alle, so erzählt er später, zunächst die [[Parti communiste français|Kommunistische Partei]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Enrico Ippolito |Titel=Arbeiterklasse und Homosexualität: Der Mythos der Revolution |Sammelwerk=Spiegel Online |Datum=2016-06-30 |Online=http://www.spiegel.de/kultur/literatur/didier-eribon-rueckkehr-nach-reims-der-mythos-der-revolution-a-1099396.html |Abruf=2017-10-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In seinem autobiografischen Werk &amp;#039;&amp;#039;Rückkehr nach Reims&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 2009 (auf Deutsch 2016 erschienen) erinnert er sich an Reims „als Stadt der Beleidigung“ und an seine dortige Existenz als die eines Arbeiterkindes, das seine Homosexualität entdeckte und deshalb geschmäht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rückkehr nach Reims,&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2016, S. 191.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eribon gelang es, zum Hochschulstudium zugelassen zu werden, und er studierte [[Philosophie]] zunächst in Reims, dann in Paris. Er wollte [[Lycée|Gymnasiallehrer]] werden, scheiterte nach der [[Licence]] jedoch an den Zugangsprüfungen ([[Concours (Auswahlverfahren)|concours]]) zum gehobenen Lehramt ([[Certificat d’aptitude au professorat de l’enseignement du second degré]] und [[Agrégation]]). So begann er als Journalist über Philosophie und Literatur zu schreiben. Von der linksgerichteten Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Libération]]&amp;#039;&amp;#039; wechselte er zum Wochenmagazin &amp;#039;&amp;#039;[[L’Obs|Le Nouvel Observateur]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rückkehr nach Reims,&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2016, S. 223–225.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei wandte er sich zunehmend Themen der Geschichte schwulen Lebens und schwuler Subjektivität zu,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rückkehr nach Reims,&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2016, S. 227.&amp;lt;/ref&amp;gt; doch verstand er seine journalistische Tätigkeit vor allem als Broterwerb, um sich das Verfassen von Büchern erlauben zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rückkehr nach Reims,&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2016, S. 226.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1998 bis 2004 gab er ein Seminar an der [[École des hautes études en sciences sociales]] in Paris über [[Queer Studies]] im In- und Ausland, zu dem er neben französischen Denkern wie [[Pierre Bourdieu]] und [[Michel Tort]] bedeutende amerikanische Stimmen, etwa [[Judith Butler]], [[George Chauncey]], [[Leo Bersani]], [[Michael Warner]], [[Michael Lucey]] und [[Carolyn Dinshaw]], einlud. Damit trug er dazu bei, das junge Studiengebiet in Frankreich zu etablieren. Im Jahr 2009 erhielt Eribon eine Professur an der [[Université de Picardie Jules Verne]] in [[Amiens]], die er bis 2017 ausübte. Außerdem hatte er Gastprofessuren an der [[University of California, Berkeley|University of California]] in [[Berkeley]] und dem [[Institute for Advanced Study]] in [[Princeton (New Jersey)|Princeton]]. Im Jahr 2021 war er Gastprofessor am Lehrstuhl für französische Literatur der [[ETH Zürich|Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eribon verfasste zahlreiche Bücher, darunter Gesprächs- und Interviewbände mit [[Georges Dumézil]], [[Claude Lévi-Strauss]] und [[Ernst Gombrich]]. 1989 veröffentlichte er eine viel beachtete und seither in zahlreichen Auflagen und Übersetzungen erschienene Biografie [[Michel Foucault]]s. [[Daniel Defert]], Lebensgefährte Foucaults, urteilte: „Für meinen Geschmack war [sie] zu sehr die Geschichte Foucaults als Akademiker“, hingegen zeige sie nicht, wer er wirklich war. Eribon habe „die fantastischen und leidenschaftlichen Aspekte“ von Foucaults Leben ausgeblendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Tania Martini, Enrico Ippolito (Interview): &amp;#039;&amp;#039;[https://taz.de/Daniel-Defert-ueber-Michel-Foucault/!5238682/ Daniel Defert über Michel Foucault: „Er kämpfte immer mit der Polizei“].&amp;#039;&amp;#039; In: [[Die Tageszeitung|Taz]] online, 13. Oktober 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 erschien in Frankreich sein autobiografisch geprägter „nonfiktionaler Roman“ &amp;#039;&amp;#039;Rückkehr nach Reims&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.perlentaucher.de/buch/didier-eribon/rueckkehr-nach-reims.html Klappentext und Rezensionen] auf [[Perlentaucher]] online&amp;lt;/ref&amp;gt; über seine Kindheit in einem vorwiegend kommunistischen Arbeiterviertel in Reims. Das Buch fand im deutschsprachigen Raum nach seiner Übersetzung (2016) ein lebhaftes Echo.&amp;lt;ref&amp;gt;Didier Eribon im Interview mit Felix Stephan: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.zeit.de/kultur/2016-07/didier-eribon-linke-angela-merkel-brexit-frankreich-front-national-afd-interview „Ihr könnt nicht glauben, ihr wärt das Volk“].&amp;#039;&amp;#039; In: [[Die Zeit]] online, 4. Juli 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde breit rezipiert und erschien in mehreren Auflagen. Der Dramatiker [[Falk Richter]] betitelte eine Szene seines Stückes &amp;#039;&amp;#039;Verräter. Die letzten Tage&amp;#039;&amp;#039; nach Eribons &amp;#039;&amp;#039;Rückkehr nach Reims&amp;#039;&amp;#039; und ließ darin die Figur Daniel eine längere Passage des Buches (Seite 139–140) vorlesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Falk Richter: &amp;#039;&amp;#039;Ich bin Europa. FEAR und andere Theaterstücke.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Theater der Zeit, Berlin 2017, ISBN 978-3-95749-122-0, S. 238–239&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Bühnenfassung von &amp;#039;&amp;#039;Rückkehr nach Reims&amp;#039;&amp;#039; wurde am 24. September 2017 an der [[Schaubühne am Lehniner Platz]] in Berlin unter der Regie von [[Thomas Ostermeier]] uraufgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schaubue-22567&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schaubuehne.de/de/produktionen/rueckkehr-nach-reims-2.html/ID_Vorstellung=2567 |titel=Rückkehr nach Reims |werk=schaubuehne.de |datum=2017-09-01 |zugriff=2018-03-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eribon stellt &amp;#039;&amp;#039;Rückkehr nach Reims&amp;#039;&amp;#039; teilweise in die Tradition [[Pierre Bourdieu]]s, mit dem ihn eine langjährige Freundschaft verband.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach eigener Auskunft lernte er Bourdieu 1979 kennen und sah ihn seitdem fast jeden Tag oder telefonierte mit ihm. &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft als Urteil. Klassen, Identitäten, Wege.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2017, S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu äußerte er im September 2016: „Ich habe mich schon immer für die Geschichten der sozialen Klassen und sozialen Unterschiede in der Gesellschaft und das Reproduzieren sozialer Klassen interessiert. Zum Beispiel durch das Schulsystem.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://taz.de/Didier-Eribon-zur-Krise-der-Linken/!5340042/ Didier Eribon zur Krise der Linken: „Ihr seid nicht das Volk“;]&amp;#039;&amp;#039; Taz online, 23. September 2016, abgerufen am 25. September 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Teil III (Kapitel 2) schildert Eribon, wie sich insbesondere seine Mutter seit Anfang der 1980er Jahre von der kommunistischen Partei, später auch von der kommunistischen Gewerkschaft [[Confédération générale du travail|CGT]] ab- und dem rechtspopulistischen [[Front National]] zugewandt habe.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rückkehr nach Reims,&amp;#039;&amp;#039; S. 133–140.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er resümiert:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Mit der Entscheidung für linke Parteien wählte man gewissermaßen gegen seinen unmittelbaren rassistischen Reflex an, ja gegen einen Teil des eigenen Selbst, so stark waren diese rassistischen Empfindungen. […] Außerhalb des engsten Familienkreises fühlte man sich verpflichtet, rassistische Äußerungen zurückzunehmen. […] Der von den «französischen» populären Klassen geteilte ‚Gemeinschaftssinn‘ wandelte sich von Grund auf. Die Eigenschaft, Franzose zu sein wurde zu seinem zentralen Element und löste als solches das Arbeitersein oder Linkssein ab.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rückkehr nach Reims,&amp;#039;&amp;#039; S. 135 u. 137.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Text gilt als „Schlüsselwerk zum Verständnis der gesellschaftlichen Gegenwart“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schaubue-22567&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Buch &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft als Urteil. Klassen, Identitäten, Wege&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.perlentaucher.de/buch/didier-eribon/gesellschaft-als-urteil.html Klappentext und Rezensionen] auf Perlentaucher online.&amp;lt;/ref&amp;gt; das 2013 auf Französisch und 2017 auf Deutsch herauskam, schließt Eribon an &amp;#039;&amp;#039;Rückkehr nach Reims&amp;#039;&amp;#039; an, indem er sich weiterhin mit dem Konzept der Klasse beschäftigt. Unter anderem setzt er sich mit Pierre Bourdieu und Michel Foucault als Soziologen sowie [[Annie Ernaux]], [[Simone de Beauvoir]], [[Jean Paul Sartre]], [[Assia Djebar]], [[Marcel Proust]] und [[Paul Nizan]] als Schriftstellern auseinander. Er greift erneut den Begriff der Scham auf und beschreibt seine Verbindung zu Bourdieu, insbesondere bezogen auf dessen Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Die feinen Unterschiede]]&amp;#039;&amp;#039;, als Prozess der „Selbstanalyse“ zur Überwindung der „sozialen Scham“. Foucaults Arbeit &amp;#039;&amp;#039;[[Michel Foucault#Wahnsinn und Gesellschaft|Wahnsinn und Gesellschaft]]&amp;#039;&amp;#039; beeinflusste ihn gleichermaßen, was die Bewältigung der „sexuellen Scham“ betrifft – in beiden Fällen mit dem Ziel der Veränderung des Selbst und seiner Umgebung.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft als Urteil. Klassen, Identitäten, Wege.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2017, S. 106f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während er Bourdieu überwiegend positiv, doch mitunter auch kritisch rezipiert, ist sein häufiger Bezug auf Annie Ernaux durchweg anerkennend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits vor &amp;#039;&amp;#039;Rückkehr nach Reims&amp;#039;&amp;#039; und dem Folgeband &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft als Urteil&amp;#039;&amp;#039; erschien 2005 &amp;#039;&amp;#039;Échapper à la psychanalyse&amp;#039;&amp;#039;, eine kritische Auseinandersetzung mit der [[Psychoanalyse]] (unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Der Psychoanalyse entkommen&amp;#039;&amp;#039; 2017 auf Deutsch erschienen). Dabei handelt es sich um die erweiterte Fassung eines Vortrags, den Eribon 2003 an der Universität Berkeley im Rahmen eines Kolloquiums (an dem u.&amp;amp;nbsp;a. auch [[Judith Butler]] teilnahm) gehalten hat. Anhand der Texte [[Roland Barthes]]’ (&amp;#039;&amp;#039;Fragmente einer Sprache der Liebe&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Suhrkamp, Frankfurt am Main 1984&amp;lt;/ref&amp;gt;, franz. 1977)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Fragments d’un discours amoureux.&amp;#039;&amp;#039; Seuil, Paris 1977&amp;lt;/ref&amp;gt; und Foucaults (&amp;#039;&amp;#039;Sexualität und Wahrheit&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;Der Wille zum Wissen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Suhrkamp, Frankfurt am Main 1983.&amp;lt;/ref&amp;gt;, franz. 1976)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Histoire de la sexualité.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;La Volonté de savoir&amp;#039;&amp;#039;. Gallimard, Paris 1976.&amp;lt;/ref&amp;gt; entwickelt er scharf formulierte Thesen gegen den infolge der [[Mai 68|68er-Bewegung]] verbreiteten [[Freudomarxismus|Freudo-Marxismus]] und betont die Bedeutung von „Liebe“ und „Sexualität“ in verschiedenen Zusammenhängen. Auch die [[Queer-Theorie]] sei zu stark vom Gedankengut [[Sigmund Freud]]s und [[Jacques Lacan]]s beeinflusst. Seine Schrift versteht er als Manifest gegen die [[Soziale Norm|Normativität]] der Psychoanalyse.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.turia.at/titel/eribon_psa.php Verlagsnotiz]. [[Turia und Kant]], Wien 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Angela Gutzeit: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.deutschlandfunk.de/neue-buecher-von-didier-eribon-der-sanfte-rebell.700.de.html?dram:article_id=403081 Neue Bücher von Didier Eribon. Der sanfte Rebell]&amp;#039;&amp;#039;. Deutschlandfunk, 13. Dezember 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Interview mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Der Zeitgeist ist faschistoid&amp;#039;&amp;#039; mit dem Publikationsorgan der [[Bundeszentrale für politische Bildung]] weist er im März 2017 auf die unterschiedliche historische Entwicklung in Frankreich und Deutschland seit 2009 hin.&amp;lt;ref&amp;gt;Charlotte Noblet (Text), Anne-Charlotte Compan (Fotos): Interview mit Didier Eribon: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.bpb.de/internationales/europa/frankreich/246025/der-zeitgeist-ist-faschistoid &amp;quot;Der Zeitgeist ist faschistoid&amp;quot;].&amp;#039;&amp;#039; In: bpb:magazin 1/2017 [22.03.2017].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der französischen [[Präsidentschaftswahl in Frankreich 2017|Präsidentschaftswahl 2017]] stimmte Eribon nach eigener Aussage im ersten Wahlgang für den Kandidaten der extremen Linken, [[Jean-Luc Mélenchon]]. Wenige Tage zuvor hatte er Mélenchon in einem Essay für die &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; noch als „Linkspopulisten“ bezeichnet und betont, den vielfältigen Formen der Herrschaft müssten heterogene Formen des Widerstands entgegengesetzt werden. Das linke Denken könne im Geist von ’68 erneuert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Didier Eribon: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/didier-eribon-zur-krise-der-linken-in-frankreich-14973605.html Frankreich im Wahljahr: Ein neuer Geist von ’68.]&amp;#039;&amp;#039; In: FAZ online, 18. April 2017, S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt; Im zweiten Wahlgang sprach sich Eribon – aus Enttäuschung über die Haltung der beiden verbliebenen Kandidaten zur [[Soziale Gerechtigkeit|sozialen Gerechtigkeit]] – für einen Wahlboykott aus. Gegenüber der [[Süddeutsche Zeitung|&amp;#039;&amp;#039;Süddeutschen Zeitung&amp;#039;&amp;#039;]] erklärte er dies folgendermaßen: „Wer [[Emmanuel Macron|Macron]] wählt, wählt [[Marine Le Pen|Le Pen]]“, die nach enttäuschenden Jahren unter Macron bei den nächsten Wahlen vorn liegen werde. Das Phänomen, dass frühere Linke jetzt für die Rechten votierten, finde sich in ganz Europa. [[Gerhard Schröder]] und [[Tony Blair]] hätten den [[Neoliberalismus]] adaptiert und vorangebracht und somit „die Grundsätze von [[Sozialismus]] und [[Sozialdemokratie]] verraten“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dorothea Grass |url=http://www.sueddeutsche.de/politik/praesidentschaftswahl-in-frankreich-didier-eribon-wer-macron-waehlt-waehlt-le-pen-1.3470851 |titel=Didier Eribon: „Wer Macron wählt, wählt Le Pen“ |titelerg=Präsidentschaftswahl in Frankreich |hrsg=Süddeutsche online |datum=2017-04-20 |zugriff=2017-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf der [[Frankfurter Buchmesse]] 2017, deren Partnerland Frankreich war, wandte er sich entschieden gegen Macrons „Neoliberalismus“ und blieb der Eröffnungsveranstaltung demonstrativ fern. Während der Messe trat er mehrmals auf, so zu Gesprächen mit [[Nils Minkmar]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://catalog.services.book-fair.com/de/veranstaltungen/veranstaltungsuebersicht/veranstaltung/action_eventcalendar/detail/controller_eventcalendar/Eventcalendar/objid_eventcalendar/1978/ Veranstaltungskalender].&amp;lt;/ref&amp;gt; und Annie Ernaux. Mit Ernaux diskutierte er über autobiografische Elemente in ihrer beider Werk. Das [[Literarisches Colloquium Berlin|Literarische Colloquium Berlin]] war zudem am 16. Oktober Gastgeber einer Lesung Eribons und des Romanciers [[Édouard Louis]]’, einem jungen Vertreter einer autofiktional geprägten Literatur mit starkem soziologischem Bezug.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.literaturport.de/veranstaltungen/termine/2777-gesellschaft-als-urteil-im-herzen-der-gewalt-gespraech-und-lesung-mit-didier-eribon-und-edouard-louis/ „Gesellschaft als Urteil“ und „Im Herzen der Gewalt“].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Rezensionen der Werke Eribons fielen in Deutschland 2016/17 positiv aus, doch gab es auch kritische Stimmen, insbesondere zu seinen politischen Aussagen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hannah Lühmann]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article170229452/Der-ueberschaetzte-Front-National-Erklaerer.html Didier Eribon. Der überschätzte Front-National-Erklärer.]&amp;#039;&amp;#039; Die Welt, 1. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Olaf Scholz]] soll Eribon gelesen und mit seinen Thesen 2021 den [[Bundestagswahl 2021|Bundestagswahlkampf]] der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] geprägt haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Timo Lehmann |Titel=(S+) Sahra Wagenknecht: Wie der Philosoph Didier Eribon die Linkspartei spaltete |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2024-05-10 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/politik/deutschland/sahra-wagenknecht-wie-der-philosoph-didier-eribon-die-linkspartei-spaltete-a-99da923a-4a11-4b33-9c94-a76cfa402073 |Abruf=2024-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Spaltung der deutschen Partei [[Die Linke]] im Vorfeld der [[Bündnis Sahra Wagenknecht|BSW]]-Gründung soll wesentlich durch Eribons Schriften angestoßen worden sein. Eribon kommentierte dies jedoch so: „Entweder [[Sahra Wagenknecht|Wagenknecht]] hat mich falsch verstanden oder sie instrumentalisiert mich.“ Es sei nicht seine Absicht gewesen, die [[soziale Frage]] gegen Minderheiten oder Klimaschutz auszuspielen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2018 wurde sein 2016 erschienenes Werk &amp;#039;&amp;#039;Principes d’une pensée critique&amp;#039;&amp;#039; unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen eines kritischen Denkens&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht. Mit &amp;#039;&amp;#039;Vie, vieillesse et mort d’une femme du peuple&amp;#039;&amp;#039; (deutscher Titel 2024 &amp;#039;&amp;#039;Eine Arbeiterin. Leben, Alter und Sterben&amp;#039;&amp;#039;) veröffentlichte Eribon 2023 ein Buch über den Tod seiner Mutter. Darin reflektiert er biografische Begebenheiten auch in politischer wie philosophischer Hinsicht. Dabei setzt er sich, ausgehend von dem Schicksal seiner Mutter, mit den gesellschaftlichen Problemen von pflegebedürftigen Menschen auseinander.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sebastian J. Moser |url=https://www.soziopolis.de/jeder-stirbt-fuer-sich-allein.html |titel=Jeder stirbt für sich allein – Rezension zu „Vie, vieillesse et mort d’une femme du peuple“ von Didier Eribon |werk=soziopolis.de |datum=2024-02-01 |sprache=de |abruf=2024-02-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eribon lebt in Paris und ist seit 2001 mit dem französischen Philosophen und Soziologen [[Geoffroy de Lagasnerie]] liiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Republik&amp;quot;&amp;gt;[[Daniel Binswanger]]: [https://www.republik.ch/2019/01/12/die-herrschenden-haben-angst-und-das-ist-wundervoll &amp;#039;&amp;#039;«Die Herrschenden haben Angst – und das ist wundervoll»&amp;#039;&amp;#039;], Interview in: [[Republik (Magazin)|Republik]] vom 12. Januar 2019, abgerufen am 14. Januar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide verbindet eine enge Freundschaft mit Édouard Louis, worüber Lagasnerie 2023 ein Buch veröffentlichte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Ann-Kristin Tlusty]] |url=https://www.zeit.de/kultur/literatur/2023-12/geoffroy-de-lagasnerie-3-ein-leben-ausserhalb-essay-freundschaft |titel=Sind nur Workaholics echte Freunde? |werk=zeit.de |datum=2023-12-09 |sprache=de |abruf=2023-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 2008: Brudner Prize (Rückgabe am 19. Mai 2011)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://didiereribon.blogspot.de/2011/05/i-return-brudner-prize.html Brief vom 19. Mai 2011 an John Treat.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2024: Prix de l’Académie de Berlin&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.academie-de-berlin.de/prix/preistraeger |titel=Preisträger - Académie de Berlin |abruf=2025-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jonathan Landgrebe]]: &amp;#039;&amp;#039;Was wir aus dem machen, was man aus uns gemacht hat. Laudatio auf Didier Eribon&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sinn und Form]]&amp;#039;&amp;#039; 2/2025, S. 269–272&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Schriften ===&lt;br /&gt;
* (mit [[Georges Dumézil]]): &amp;#039;&amp;#039;Entretiens avec Didier Eribon&amp;#039;&amp;#039;. Gallimard, Paris 1987. ISBN 2-07-032398-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Michel Foucault (1926–1984)&amp;#039;&amp;#039;. Flammarion, Paris 1989. ISBN 2-08-064991-4. 3., durchgesehene und erweiterte Aufl. 2011. ISBN 978-2-08-121800-0.&lt;br /&gt;
** dt.: &amp;#039;&amp;#039;Michel Foucault. Eine Biographie&amp;#039;&amp;#039;, übersetzt von Hans-Horst Henschen. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1991. ISBN 3-518-40335-4.&lt;br /&gt;
* (mit [[Ernst Gombrich|Ernst H. Gombrich]]): &amp;#039;&amp;#039;Ce que l’image nous dit. Entretiens sur l’art et la science&amp;#039;&amp;#039;. Biro, Paris 1991. ISBN 2-87660-134-6.&lt;br /&gt;
** dt.: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst, Bilder zum Sprechen zu bringen. Ein Gespräch mit Didier Eribon&amp;#039;&amp;#039;, übersetzt von Joachim Kafka. Klett-Cotta, Stuttgart 1993. ISBN 3-608-93187-2.&lt;br /&gt;
* (mit [[Claude Lévi-Strauss]]): &amp;#039;&amp;#039;De près et de loin&amp;#039;&amp;#039;. Jacob, Paris 1988. ISBN 2-7381-0039-2.&lt;br /&gt;
** dt.: &amp;#039;&amp;#039;Das Nahe und das Ferne. Eine Autobiographie in Gesprächen&amp;#039;&amp;#039;, übersetzt von [[Hans-Horst Henschen]]. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1989. ISBN 3-10-021405-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Faut-il brûler Dumézil? Mythologie, science et politique&amp;#039;&amp;#039;, Flammarion, Paris 1992. ISBN 2-08-066709-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Michel Foucault et ses contemporains&amp;#039;&amp;#039;. Fayard, Paris 1994. ISBN 2-213-59336-1.&lt;br /&gt;
** dt.: &amp;#039;&amp;#039;Michel Foucault und seine Zeitgenossen&amp;#039;&amp;#039;, übersetzt von Michael von Killisch-Horn. Boer, München 1998. ISBN 3-924963-82-7.&lt;br /&gt;
* (als Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Les Études gay et lesbiennes&amp;#039;&amp;#039;. Paris 1998. ISBN 2-85850-956-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Réflexions sur la question gay&amp;#039;&amp;#039;. Fayard, Paris 1999. ISBN 2-213-60098-8.&lt;br /&gt;
** engl.: &amp;#039;&amp;#039;Insult and the Making of the Gay Self&amp;#039;&amp;#039;, übersetzt von Michael Lucey. Duke University Press, Durham 2004. ISBN 978-0-8223-3371-5.&lt;br /&gt;
** dt.: &amp;#039;&amp;#039;Betrachtungen zur Schwulenfrage&amp;#039;&amp;#039;, aus dem Französischen von Achim Russer und Bernd Schwibs. Suhrkamp, Berlin 2019, ISBN 978-3-518-58740-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Papiers d’identité. Interventions sur la question gay&amp;#039;&amp;#039;. Fayard, Paris 2000. ISBN 2-213-60576-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Une morale du minoritaire. Variations sur un thème de Jean Genet&amp;#039;&amp;#039;. Fayard, Paris 2001. ISBN 2-213-60918-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hérésies. Essais sur la théorie de la sexualité&amp;#039;&amp;#039;. Fayard, Paris 2003. ISBN 2-213-61423-7.&lt;br /&gt;
* (als Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire des cultures gays et lesbiennes&amp;#039;&amp;#039;. Larousse, Paris 2003. ISBN 2-03-505164-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sur cet instant fragile… Carnets, janvier-août 2004&amp;#039;&amp;#039;. Fayard, Paris 2004. ISBN 2-213-62279-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Échapper à la psychanalyse&amp;#039;&amp;#039;. Editions Léo Scheer, Paris 2005. ISBN 2-915280-93-2.&lt;br /&gt;
** dt.: &amp;#039;&amp;#039;Der Psychoanalyse entkommen&amp;#039;&amp;#039;, übersetzt von Brita Pohl. Turia + Kant, Wien 2017, ISBN 978-3-85132-872-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;D’une révolution conservatrice et de ses effets sur la gauche française&amp;#039;&amp;#039;. Editions Léo Scheer, Paris 2007. ISBN 978-2-7561-0082-1.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernhard Schmid (Autor)|Bernhard Schmid]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://jungle.world/artikel/2017/02/vorgeschichte-eines-wandels Didier Eribons Beschreibung einer konservativen Revolution in Frankreich. Vorgeschichte eines Wandels].&amp;#039;&amp;#039; In: [[Jungle World]], 12. Januar 2017; online und print.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Retour à Reims&amp;#039;&amp;#039;. Fayard, Paris 2009. ISBN 978-2-213-63834-8.&lt;br /&gt;
** dt.: &amp;#039;&amp;#039;[[Rückkehr nach Reims]]&amp;#039;&amp;#039;, übersetzt von [[Tobias Haberkorn]]. Suhrkamp, Berlin 2016. ISBN 978-3-518-07252-3.&lt;br /&gt;
*** dt.: Auszug aus &amp;#039;&amp;#039;Rückkehr nach Reims&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;Klassen,&amp;#039;&amp;#039; in der Anthologie: &amp;#039;&amp;#039;BLAU WEIß ROT. Frankreich erzählt.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Olga Mannheimer, dtv, München 2017, ISBN 978-3-423-26152-4, S. 77–84.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De la subversion. Droit, norme et politique&amp;#039;&amp;#039;. Cartouche, Paris 2010. ISBN 978-2-915842-66-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Retours sur Retour à Reims&amp;#039;&amp;#039;. Cartouche, Paris 2011, ISBN 978-2-91584287-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;La Société comme verdict. Classes, identités, trajectoires&amp;#039;&amp;#039;, Paris 2013.&lt;br /&gt;
** dt.: &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft als Urteil. Klassen, Identitäten, Wege,&amp;#039;&amp;#039; übersetzt von [[Tobias Haberkorn]]. Suhrkamp, Berlin 2017, ISBN 978-3-518-07330-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Théories de la littérature. Système du genre et verdicts sexuels&amp;#039;&amp;#039;. PUF, Paris 2015. ISBN 978-2-13-065100-0.&lt;br /&gt;
** dt.: &amp;#039;&amp;#039;Theorien der Literatur. Geschlechtersystem und Geschlechtsurteile&amp;#039;&amp;#039;, übersetzt von Christian Leitner. Passagen Verlag, Wien 2019, ISBN 978-3-7092-0350-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Principes d’une pensée critique&amp;#039;&amp;#039;. Fayard, Paris 2016, ISBN 978-2-213-70132-5.&lt;br /&gt;
** dt.: &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen eines kritischen Denkens&amp;#039;&amp;#039;, übersetzt von Oliver Precht. Turia + Kant, Wien/Berlin 2018. ISBN 978-3-85132-896-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Écrits sur la psychanalyse&amp;#039;&amp;#039;, Fayard, Paris 2019.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vie, vieillesse et mort d’une femme du peuple&amp;#039;&amp;#039;, Flammarion, Paris 2023.&lt;br /&gt;
** dt.: &amp;#039;&amp;#039;Eine Arbeiterin. Leben, Alter und Sterben&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Französischen von [[Sonja Finck]]. Suhrkamp, Berlin 2024. ISBN 978-3-518-43175-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interviews und Artikel ===&lt;br /&gt;
* [[Heinz-Norbert Jocks]]: &amp;#039;&amp;#039;Im Gespräch mit Didier Eribon: „Philosophische Überlegungen zur Schwulenfrage“&amp;#039;&amp;#039;, In: [[Kunstforum International]] Bd. 154, &amp;#039;&amp;#039;Der homoerotische Blick&amp;#039;&amp;#039;, 2010, S.&amp;amp;nbsp;95–105.&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Urs Urban |url=http://periodicals.narr.de/index.php/Lendemains/article/view/212/196 |titel=„La résistance est première. Penser contre les pouvoirs, contre les conformismes, contre les évidences.“ Entretien avec Didier Eribon |werk=Lendemains |hrsg=Heft 141, Nr. 1. Gunter Narr, Tübingen |datum=2011 |seiten=109–127 |sprache=fr |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170222053437/http://periodicals.narr.de/index.php/Lendemains/article/view/212/196 |archiv-datum=2017-02-22 |abruf=2024-05-11 |abruf-verborgen=1}}&amp;lt;ref&amp;gt;Interview in frz. Sprache, das kurze Vorwort auch in Deutsch. Als ein Text von 2 Texten wieder in Didier Eribon: &amp;#039;&amp;#039;Retours sur „Retour à Reims“.&amp;#039;&amp;#039; Cartouche, Paris 2011 S. 39–94. Vergriffen. Schwerpunkt des Interviews ist der Begriff der [[Schamgefühl|Scham]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Felix Stephan]] |url=https://www.zeit.de/kultur/2016-07/didier-eribon-linke-angela-merkel-brexit-frankreich-front-national-afd-interview/komplettansicht |titel=Didier Eribon: „Ihr könnt nicht glauben, ihr wärt das Volk“ |werk=[[Die Zeit|Zeit Online]] |datum=2016-07-04 |abruf=2024-05-11 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Jan Feddersen]] |url=https://taz.de/Didier-Eribon-zur-Krise-der-Linken/!5340042/ |titel=Didier Eribon zur Krise der Linken: „Ihr seid nicht das Volk“ |werk=[[Die Tageszeitung|taz.de]] |datum=2016-09-23 |abruf=2024-05-11 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Charlotte Noblet (Text), Anne-Charlotte Compan (Fotos) |url=https://www.bpb.de/themen/europa/frankreich/246025/der-zeitgeist-ist-faschistoid/ |titel=Didier Eribon: „Der Zeitgeist ist faschistoid“ |werk=bpb:magazin |hrsg=1/2017 |datum=2017-03-22 |abruf=2024-05-11 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Didier Eribon |url=http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/didier-eribon-zur-krise-der-linken-in-frankreich-14973605.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2 |titel=Frankreich im Wahljahr: Ein neuer Geist von ’68 |werk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|faz.net]] |datum=2017-04-18 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170420175938/http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/didier-eribon-zur-krise-der-linken-in-frankreich-14973605.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2 |archiv-datum=2017-04-20 |abruf=2024-05-11 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[René Aguigah]] |url=http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2017/10/11/das_blaue_sofa_didier_eribon_gesellschaft_als_urteil_dlf_k_20171011_1400_9370beec.mp3 |titel=Didier Eribon: „Gesellschaft als Urteil.“ Macron „ist nicht mein Präsident“. Didier Eribon im Gespräch |werk=[[Deutschlandfunk Kultur|Deutschlandfunk-Kultur]]-Sendung „Das blaue Sofa“ |datum=2017-10-11 |format=mp3-Audio; 25 MB; 27 Minuten |archiv-url=https://web.archive.org/web/20171023035051/http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2017/10/11/das_blaue_sofa_didier_eribon_gesellschaft_als_urteil_dlf_k_20171011_1400_9370beec.mp3 |archiv-datum=2017-10-23 |abruf=2024-05-11 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Andreas Tobler |url=https://www.tagesanzeiger.ch/ich-war-der-einzige-der-meiner-mutter-im-altersheim-zuhoerte-165733017965 |titel=Interview mit Didier Eribon: „Ich war der einzige, der meiner Mutter im Altersheim zuhörte“ |werk=[[Tages-Anzeiger]] |datum=2019-04-29 |abruf=2024-05-11 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theateradaption ==&lt;br /&gt;
* 2017: &amp;#039;&amp;#039;[[Rückkehr nach Reims]]&amp;#039;&amp;#039; nach Didier Eribon, Regie: [[Thomas Ostermeier]]. Manchester International Festival / [[Schaubühne am Lehniner Platz]], Berlin (Einladung zum [[Berliner Theatertreffen]] 2018)&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Kümmel: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.zeit.de/2017/29/rueckkehr-nach-reims-thomas-ostermeier-theaterfestival-manchester &amp;quot;Rückkehr nach Reims&amp;quot;: Sind wir nicht alle aus Reims?] Thomas Ostermeier inszeniert Didier Eribons viel diskutierte Autobiografie beim Theaterfestival in Manchester.&amp;#039;&amp;#039; In: Die Zeit online, 12. Juli 2017, abgerufen am 22. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezensionen ==&lt;br /&gt;
=== Rückkehr nach Reims ===&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Dirck Linck |url=https://www.merkur-zeitschrift.de/2016/09/01/die-politisierung-der-scham-didier-eribons-rueckkehr-nach-reims/#more-4829 |titel=Die Politisierung der Scham. Didier Eribons „Rückkehr nach Reims“ |werk=[[Merkur (Zeitschrift)|Merkur]] |hrsg=Jg. 70, 9, 2016, Nr. 808 |seiten=34–47 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170116182513/https://www.merkur-zeitschrift.de/2016/09/01/die-politisierung-der-scham-didier-eribons-rueckkehr-nach-reims/#more-4829 |archiv-datum=2017-01-16 |abruf=2024-05-12 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Rüdiger Schaper]] |url=https://www.tagesspiegel.de/kultur/die-vergangenheit-schlagt-zuruck-3796246.html |titel=„Rückkehr nach Reims“ von Didier Eribon: Die Vergangenheit schlägt zurück |werk=[[Tagesspiegel]] |datum=2017-01-02 |abruf=2024-05-12 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Rudolf Walther (Historiker)|Rudolf Walther]] |url=https://taz.de/Debatte-Rueckkehr-nach-Reims/!5382418/ |titel=Debatte „Rückkehr nach Reims“: Vom Feuilleton verwurstet |werk=[[Die Tageszeitung|taz.de]] |datum=2017-02-21 |abruf=2024-05-12 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Onur Erdur |url=https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-24856 |titel=Rezension zu: D. Eribon: Rückkehr nach Reims |werk=[[H-Soz-Kult]] |datum=2017-03-31 |abruf=2024-05-12 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesellschaft als Urteil ===&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Alexander Camman |url=https://www.zeit.de/2017/41/didier-eribon-geoffroy-de-lagasnerie-franzoesische-linke/komplettansicht |titel=Didier Eribon und Geoffroy de Lagasnerie. Immer schön kritisch |werk=[[Die Zeit|Zeit Online]] |datum=2017-10-09 |abruf=2024-05-12 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Tania Martini |url=https://taz.de/Neues-Buch-von-Didier-Eribon/!5451640/ |titel=Neues Buch von Didier Eribon. „Scared gay kid“ |werk=taz.de |datum=2017-10-10 |abruf=2024-05-12 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Oliver Nachtwey]] |url=https://www.sueddeutsche.de/kultur/gegenwartsdiagnose-kraft-der-scham-1.3688157 |titel=„Gesellschaft als Urteil“ von Didier Eribon: Didier Eribon und die Kraft der Scham |werk=[[Süddeutsche Zeitung|Sueddeutsche.de]] |datum=2017-10-10 |abruf=2024-05-12 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[René Scheu]] |url=https://www.nzz.ch/feuilleton/denkt-so-ein-arbeiterkind-ld.1332846 |titel=Denkt so ein Arbeiterkind? |werk=[[Neue Zürcher Zeitung|NZZ.ch]] |datum=2017-11-25 |abruf=2024-05-12 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Daniel Hackbarth |url=https://www.woz.ch/1749/sachbuch/das-profane-ist-politisch |titel=Sachbuch: Das Profane ist politisch |werk=[[Wochenzeitung|woz.ch]] |hrsg=Nr. 49 |datum=2017-12-07 |abruf=2024-05-12 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Angela Gutzeit |url=https://www.deutschlandfunk.de/neue-buecher-von-didier-eribon-der-sanfte-rebell-100.html |titel=Neue Bücher von Didier Eribon – Der sanfte Rebell |werk=[[Deutschlandfunk]]-Sendung „Büchermarkt“ |datum=2017-12-13 |abruf=2024-05-12 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* Gregor Ritschel: &amp;#039;&amp;#039;Rezension zu: Didier Eribon: Gesellschaft als Urteil. Klassen, Identitäten, Wege&amp;#039;&amp;#039;, Suhrkamp, Berlin 2017. In: [[Berliner Debatte Initial]], Heft 4/2017, S. 168–171.&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Dominik Kamalzadeh |url=https://www.derstandard.de/story/2000071492576/didier-eribon-ein-motor-gegen-die-unterwerfung |titel=Didier Eribon: Ein Motor gegen die Unterwerfung |werk=[[derStandard.at]] |datum=2018-01-06 |abruf=2024-05-12 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://didiereribon.blogspot.com/ Website von Didier Eribon]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1036126870}}&lt;br /&gt;
* {{SUDOC|028808630}}&lt;br /&gt;
* Christian Mariotte: [http://literaturkritik.de/public/online_abo/lexikon-literaturwissenschaft-autoren-eribon-didier,11,14,7763# Didier Eribon]. Lexikon Literaturwissenschaft online, Juni 2017.&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm3703635}}&lt;br /&gt;
* Christoph Vormweg: &amp;#039;&amp;#039;[http://www1.wdr.de/radio/wdr3/programm/sendungen/wdr3-kulturfeature/soziologen-frankreich-100.html Didier Eribon, Édouard Louis, Annie Ernaux – Frankreichs Schriftsteller mit Soziologenbrille].&amp;#039;&amp;#039; WDR 3 – Kulturfeature, 7. Oktober 2017 (Audiodatei) 58 Min.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1036126870|LCCN=n/87/154332|NDL=00466170|VIAF=9868152}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Eribon, Didier}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziologe (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Amiens)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (École des Hautes Études en Sciences Sociales)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Französisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Michel Foucault]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autobiografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Homosexualität in der Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Paris)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autosoziobiografie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Eribon, Didier&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Autor und Philosoph&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Juli 1953&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Reims]], [[Frankreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ⵓ</name></author>
	</entry>
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