<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Dickhornschaf</id>
	<title>Dickhornschaf - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Dickhornschaf"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dickhornschaf&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T21:29:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dickhornschaf&amp;diff=278005&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gert Voigt: /* Systematik */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dickhornschaf&amp;diff=278005&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-12T17:19:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Systematik&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Dickhornschaf&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Ovis canadensis&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[George Shaw|Shaw]], 1804&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Schafe&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Ovis&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Ziegenartige&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Caprini&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Antilopinae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Hornträger&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Bovidae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Stirnwaffenträger&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Pecora&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Bild             = BigHorn Sheep in Alberta CA.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dickhornschaf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Ovis canadensis&amp;#039;&amp;#039;) ist ein wildes [[Schafe|Schaf]], das im westlichen [[Nordamerika]] lebt. Es ist eine vorwiegend gebirgsbewohnende Art, es gibt jedoch auch in Wüsten und anderen Trockengebieten lebende Populationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dickhornschaf (Ovis canadensis canadensis) im Banff-Nationalpark.jpg|mini|links|Dickhornschaf (Ovis canadensis canadensis) im Banff-Nationalpark]]&lt;br /&gt;
Dickhornschafe erreichen eine [[Kopf-Rumpf-Länge]] von 150 bis 180 Zentimetern, wozu noch ein 10 bis 15 Zentimeter langer Schwanz kommt, und eine [[Widerrist|Schulterhöhe]] von 80 bis 100 Zentimetern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gewicht variiert von 35 bis 140 Kilogramm und hängt vom Geschlecht und Lebensraum ab – Männchen sind stets deutlich schwerer (Durchschnitt 120 Kilogramm) als Weibchen (Durchschnitt 70 Kilogramm) und Wüsten-Dickhornschafe sind kleiner als die gebirgsbewohnenden Tiere. Damit sind Dickhornschafe viel größer und schwerer als europäische [[Wildschaf|Wild-]] und [[Hausschaf]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fell ist von dunkelbraun bis beige, fast weiß, je nach Unterart bzw. Linien verschieden gefärbt. Das Rocky-Mountains-Dickhornschaf hat im Sommer ein dunkelbraunes Fell, das im Winter zu einem Graubraun verblasst. Bei südlichen Populationen ist das Fell – abhängig von der Region – ganzjährig braun oder hellbeige gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Geschlechter tragen Hörner, die der Weibchen sind jedoch deutlich kleiner und ragen säbelartig nach hinten – sie drehen sich nie ein. Die Hörner der Männchen sind massiv und drehen sich nach hinten über die Ohren, dann abwärts und nach vorne. Bei älteren Männchen beginnen die Hörner eine zweite Drehung. Bei alten Männchen können die Hörner 14 Kilogramm wiegen und sich über mehr als 80 Zentimeter erstrecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ovis-canadensis map.png|mini|Verbreitungskarte des Dickhornschafs]]&lt;br /&gt;
Dickhornschafe kommen im südwestlichen [[Kanada]], den westlichen [[USA]] und dem nordwestlichen [[Mexiko]] vor. In Kanada umfasst ihr Verbreitungsgebiet den Süden von [[British Columbia]] und [[Alberta]], in den USA bewohnen sie die westlichen Landesteile (etwa bis [[North Dakota]] und [[New Mexico]]) und in Mexiko leben sie auf der Halbinsel [[Niederkalifornien]] sowie in den nördlichen Regionen von [[Sonora (Bundesstaat)|Sonora]] bis [[Coahuila]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dickhornschafe sind vorwiegend Gebirgsbewohner. Sie sind häufig auf grasbewachsenen Berghängen in der Nähe von Felsklippen zu finden. Im Sommer kommen sie in Höhen bis über 2500 Metern Seehöhe vor, im Winter wandern sie in tiefer gelegene Regionen ab. Wüsten-Dickhornschafe sind im Gegensatz dazu in Wüsten und anderen trockenen Habitaten beheimatet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise und Nahrung ==&lt;br /&gt;
Dickhornschafe sind vorwiegend tagaktive Tiere, die gut an ein Leben im Gebirge angepasst sind. Sie können ausgezeichnet klettern, darüber hinaus sind sie gute Schwimmer. Sie leben in Gruppen von rund 10 Tieren, die nach Geschlechtern getrennt sind. Lediglich im Winter kann es zu Zusammenschlüssen von bis zu 100 Tieren kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Canada Sheep - Kootenay.JPG|mini|Dickhornschafe im Gebirge]]&lt;br /&gt;
In den Männchengruppen bildet sich eine strikte [[Rangordnung]] heraus, die in erster Linie von der Größe der Hörner abhängt. Haben zwei Männchen ungefähr die gleiche Horngröße, kommt es zu Kämpfen, bei denen sie mit gesenktem Kopf aufeinander losgehen und mit den Köpfen zusammenstoßen. Das massive Gehörn fängt die Wucht des Aufpralls ab, so dass Verletzungen bei den Kämpfen selten sind. Manchmal kommt es in Männchengruppen auch zu homosexuellem Verhalten: Das dominante Männchen spielt hierbei die Rolle eines alten Widders, ein untergeordnetes Männchen die eines paarungswilligen Weibchens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nahrung dieser Tiere besteht vorwiegend aus Gräsern. Daneben fressen sie auch Kräuter und andere Pflanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
Die Paarung findet vorwiegend im Herbst statt. Zu dieser Zeit intensivieren sich die Kämpfe zwischen den Männchen. Diese Kämpfe können sich – bei fünf Zusammenstößen pro Stunde – über mehr als 24 Stunden hinziehen. Weibchen bevorzugen von sich aus Männchen mit größerem Gehörn, sie paaren sich aber manchmal mit mehreren Böcken hintereinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Big Horn Sheep 3.jpg|mini|Kopf eines Jungtieres]]&lt;br /&gt;
Nach einer Tragzeit von fünf bis sechs Monaten kommt meist ein einziges Lamm zur Welt. Anders als bei europäischen Schafen sind Zwillingsgeburten sehr seltene Ausnahmen. Das Lamm wird etwa ein halbes Jahr gesäugt. Weibchen können mit einem Jahr geschlechtsreif sein, paaren sich aber selten vor dem zweiten oder dritten Lebensjahr. Männchen werden meist erst in ihrem siebenten Lebensjahr stark genug, um die Paarung mit einem Weibchen zu beanspruchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lebensdauer kann über zwanzig Jahre betragen; Widder sterben wegen der kräftezehrenden Kämpfe meistens sehr viel früher als Weibchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Desert Bighorn 3.jpg|mini|Das Baja California – Wüsten-Dickhornschaf (&amp;#039;&amp;#039;O. c. nelsoni&amp;#039;&amp;#039;) ist eine der Unterarten des Dickhornschafs]]&lt;br /&gt;
Das Dickhornschaf ist eine Art der Gattung der [[Schafe]] (&amp;#039;&amp;#039;Ovis&amp;#039;&amp;#039;), der nach neueren [[Taxonomie|taxonomischen]] Untersuchungen 19 weitere angehören.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Groves et al. 2011&amp;quot; /&amp;gt; Besonders eng ist es mit dem [[Dall-Schaf]] des nördlichen Nordamerika und dem [[Schneeschaf]] Ostsibiriens verwandt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rezaei et al. 2010&amp;quot; /&amp;gt; Die interne Systematik und die Anzahl der Unterarten ist umstritten. Während [[Richard Lydekker]] im Jahr 1913 noch wenigstens 16 Unterarten annahm,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lydekker 1913&amp;quot; /&amp;gt; unterschied Ian McTaggart Cowan 1940 auf morphologischer Basis insgesamt sieben:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cowan 1940&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das Rocky-Mountains-Dickhornschaf (&amp;#039;&amp;#039;Ovis canadensis canadensis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[George Shaw|Shaw]]}}, 1804) ist von British Columbia bis Arizona verbreitet.&lt;br /&gt;
* Das Kalifornische Dickhornschaf, (&amp;#039;&amp;#039;Ovis canadensis californiana&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[David Douglas|Douglas]]}}, 1829) kommt von British Columbia bis Kalifornien und North Dakota vor.&lt;br /&gt;
* Das Wüsten-Dickhornschaf (&amp;#039;&amp;#039;Ovis canadensis nelsoni&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Clinton Hart Merriam|Merriam]]}}, 1897) bewohnt Wüstengebiete im Südwesten der USA.&lt;br /&gt;
* Das Mexikanische Dickhornschaf (&amp;#039;&amp;#039;Ovis canadensis mexicana&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Merriam}}, 1901) ist vor allem im nördlichen Mexiko verbreitet. Diese Population ist laut IUCN gefährdet (&amp;#039;&amp;#039;vulnerable&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Das Audobon-Dickhornschaf (&amp;#039;&amp;#039;Ovis canadensis auduboni&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Merriam}}, 1901) lebte in North Dakota, South Dakota, Montana, Wyoming und Nebraska. Seit 1925 gilt diese Population als ausgestorben.&lt;br /&gt;
* Das Baja-California-Dickhornschaf (&amp;#039;&amp;#039;Ovis canadensis cremnobates&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Daniel Giraud Elliot|Elliot]]}}, 1903) bewohnt das südliche Kalifornien sowie den nördlichen Teil Niederkaliforniens (&amp;#039;&amp;#039;EN&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Das Weems-Dickhornschaf (&amp;#039;&amp;#039;Ovis canadensis weemsi&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Edward Alphonso Goldman|Goldman]]}}, 1937) bewohnt den südlichen Teil Niederkaliforniens (&amp;lt;em&amp;gt;CR&amp;lt;/em&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gliederung nach Cowan wurde teilweise übernommen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Shackleton 1985&amp;quot; /&amp;gt; andere Systematiken erkannten dagegen nur sechs Unterarten an,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilson et al. 2005&amp;quot; /&amp;gt; teilweise gilt auch das Sierra-Dickhornschaf (&amp;#039;&amp;#039;Ovis canadensis sierrae&amp;#039;&amp;#039;), das nur in der [[Sierra Nevada (Vereinigte Staaten)|Sierra Nevada]] vorkommt und 1912 von Lydekker eingeführt wurde, als eigenständige Unterart (nach Cowan ist es identisch mit dem Kalifornischen Dickhornschaf). Bereits in den 1960er Jahren kamen jedoch Zweifel an der hohen Anzahl an Unterarten auf, da Cowans Ergebnis auf einer zu geringen Individuenanzahl basierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buchalski et al. 2016&amp;quot; /&amp;gt; Spätere anatomische Untersuchungen nahmen aufgrund starker Überschneidungen der metrischen Merkmale an, dass möglicherweise gar keine Unterarten existierten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Groves et al. 2011&amp;quot; /&amp;gt; Allerdings erhoben auch einige Fachleute einzelne Unterarten in den Artstatus. So wird das Wüsten-Dickhornschaf im Zoo von Los Angeles als &amp;#039;&amp;#039;Ovis nelsoni&amp;#039;&amp;#039; geführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LA Zoo&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 begann ein Forscher-Team um Rob Roy Ramey sowohl mit morphologischen als auch mit [[DNA]]-Analysen an Dickhornschafen. Die Wissenschaftler stellten fest, dass die Einteilung in sieben Unterarten nicht stimmig ist. So fanden sie keine besonderen Unterschiede zwischen den vier Formen der wüstenbewohnenden Dickhornschafe (&amp;#039;&amp;#039;O. c. nelsoni&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;O. c. mexicana&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;O. c. cremnobates&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;O. c. weemsi&amp;#039;&amp;#039;) und führten alle unter &amp;#039;&amp;#039;O. c. nelsoni&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wehausen et al. 1993&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ramey 1995&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 2016 wurde eine DNA-Untersuchung an mehr als 800 Dickhornschafen aus nahezu dem gesamten Verbreitungsgebiet veröffentlicht (lediglich das Kalifornische Dickhornschaf (&amp;#039;&amp;#039;O. c. californiana&amp;#039;&amp;#039;) wurde nicht berücksichtigt). Dieser Untersuchung zufolge gibt es innerhalb der Art zwei stark abweichende [[Klade]]n, die mit dem Rocky-Mountains-Dickhornschaf (&amp;#039;&amp;#039;O. c. canadensis&amp;#039;&amp;#039;) aus den Rocky Mountains der nordwestlichen USA und Kanadas sowie dem Sierra-Dickhornschaf (&amp;#039;&amp;#039;O. c. sierrae&amp;#039;&amp;#039;) aus der Sierra Nevada übereinstimmen. Beide Kladen trennten sich von einer dritten Gruppe, dem Wüsten-Dickhornschaf (&amp;#039;&amp;#039;O. c. nelsoni&amp;#039;&amp;#039;) aus den südwestlichen Wüstengebieten der USA und Mexikos während der [[Illinois-Kaltzeit]] von 315.000 bis 94.000 Jahren. Das Wüsten-Dickhornschaf wiederum zeigt jedoch eine hohe Variabilität mit drei klar trennbaren Gruppen auf, die wohl ursprüngliche Linien des Dickhornschafs darstellen und den Autoren der Studie zufolge als eigenständige taxonomische Einheiten geführt werden sollten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buchalski et al. 2016&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Menschen und Dickhornschafe ==&lt;br /&gt;
Die [[Indianer]] der Rocky Mountains schätzten früher sowohl das Fleisch als auch die Hörner des Dickhornschafs, aus denen sie zahlreiche Werkzeuge und zeremonielle Gegenstände fertigten. Vor der Ankunft weißer Siedler gab es etwa zwei Millionen Dickhornschafe. Diese Zahl ging im 19. Jahrhundert durch weiße Trophäenjäger dramatisch zurück. Auch die Infektion mit Krankheiten durch Hausschafe war ein Grund für den massiven Bestandsrückgang. Um 1900 gab es noch 60.000 Dickhornschafe. Obwohl die Jagd heute streng reguliert ist, hat sich diese Zahl bis heute nicht wesentlich erhöht. Die Art insgesamt wird von der [[IUCN]] als nicht gefährdet gelistet, einzelne Unterarten sind allerdings bedroht (siehe oben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kanadische Provinz [[Alberta]] hat das Dickhornschaf zu ihrem offiziellen Repräsentationstier ernannt. Das Wüsten-Dickhornschaf wird von der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika als schützenswerte Population angesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;USFWS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zoologische Gärten ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Das Dickhornschaf ist relativ verbreitet in Amerikanischen Zoos. Im Norden der USA und Kanada wird vermehrt das Rocky-Mountains-Dickhornschaf gehalten. In den südlicheren Staaten das Mexikanische-, das Nelsons und das Baja-California-Wüstendickhorn. In Europa wird derzeit lediglich das kalifornische Dickhornschaf in zwei Einrichtungen gehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zootierliste.de/?klasse=1&amp;amp;ordnung=121&amp;amp;familie=12124&amp;amp;art=1161013&amp;amp;haltungen=1 |titel=www.Zootierliste.de |abruf=2020-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Übersicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rocky-Mountains-Dickhornschaf (&amp;#039;&amp;#039;Ovis canadensis canadensis&amp;#039;&amp;#039;) – Valley Zoo (Edmonton), Calgary Zoo (Calgary), Buffalo Zoo (Buffalo)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sierra-Dickhornschaf (&amp;#039;&amp;#039;Ovis canadensis sierrae&amp;#039;&amp;#039;) – Burgers Zoo (Arnhem), Zoo Praha (Prag), Zoo Plzen (Plzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wüsten-Dickhornschaf (&amp;#039;&amp;#039;Ovis canadensis nelsoni&amp;#039;&amp;#039;) – [[The Living Desert Zoo and Gardens]] (Palm Desert), Dallas Zoo (Dallas), Arizona Sonora Desert Museum (Tucson)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Nelsons-Wüstendickhornschaf – Zoo Los Angeles (Los Angeles), The Living Desert Zoo and Gardens (Palm Desert), San Diego Safari Park (San Diego)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Baja-California-Wüstendickhornschaf – keine zoologische Haltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Mexikanisches Wüstendickhornschaf – The Living Desert Zoo and Gardens (Palm Desert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genaue Zuordnung der Individuen in die verschiedenen Unter- bzw. Unterunterarten muss in den zoologischen Gärten noch geklärt werden, da die meisten Tiere nur unter dem Namen der Art eingezeichnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Paul R. Krausman, William Jex (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039; Mountain Sheep in North America. Biology, Ecology, Conservation, and Management.&amp;#039;&amp;#039; Taylor &amp;amp; Francis / CRC Press, Boca Raton 2026, ISBN 978-1-00-351868-6.&lt;br /&gt;
* Ian McTaggart Cowan: &amp;#039;&amp;#039;Distribution and variation in the native sheep of North America.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The American Midland Naturalist.&amp;#039;&amp;#039; Band 24, Nr. 3, November 1940, {{ISSN|0003-0031}}, S. 505–580.&lt;br /&gt;
* Ronald M. Nowak: &amp;#039;&amp;#039;Walker’s Mammals of the World.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. 6th edition. Johns Hopkins University Press, Baltimore MD u. a. 1999, ISBN 0-8018-5789-9.&lt;br /&gt;
* Rob Roy Ramey II: &amp;#039;&amp;#039;Mitochondrial DNA variation, population structure, and evolution of mountain sheep in the south-western United States and Mexico.&amp;#039;&amp;#039; Molecular  Ecology 4, 1995, S. 429–439.&lt;br /&gt;
* David M. Shackleton: &amp;#039;&amp;#039;Ovis canadensis.&amp;#039;&amp;#039; Mammalian Species 230, 1985, S. 1–9.&lt;br /&gt;
* Don E. Wilson, DeeAnn M. Reeder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mammal Species of the World. A Taxonomic and Geographic Reference.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. 3rd edition. Johns Hopkins University Press, Baltimore MD u. a. 2005, ISBN 0-8018-8221-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Ovis canadensis|Dickhornschaf}}&lt;br /&gt;
* [http://animaldiversity.ummz.umich.edu/site/accounts/information/Ovis_canadensis.html Informationen im Animal Diversity Web]&lt;br /&gt;
* [https://www.ultimateungulate.com/Artiodactyla/Ovis_canadensis.html Informationen bei ultimateungulate.com]&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
|Year=2006&lt;br /&gt;
|ID=15735&lt;br /&gt;
|ScientificName=Ovis canadensis&lt;br /&gt;
|YearAssessed=1996&lt;br /&gt;
|Assessor=Caprinae Specialist Group&lt;br /&gt;
|Download=9. Mai 2006&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Groves et al. 2011&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Colin Groves und Peter Grubb: &amp;#039;&amp;#039;Ungulate Taxonomy.&amp;#039;&amp;#039; Johns Hopkins University Press, 2011, S. 1–317 (S. 108–280)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rezaei et al. 2010&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hamid Reza Rezaei, Saeid Naderi, Ioana Cristina Chintauan-Marquier, Pierre Taberlet, Amjad Tahir Virk, Hamid Reza Naghash, Delphine Rioux, Mohammad Kaboli und François Pompanon: &amp;#039;&amp;#039;Evolution and taxonomy of the wild species of the genus Ovis (Mammalia, Artiodactyla, Bovidae).&amp;#039;&amp;#039; Molecular Phylogenetics and Evolution 54, 2010, S. 315–326.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cowan 1940&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ian McTaggart Cowan: &amp;#039;&amp;#039;Distribution and variation in the native sheep of North America.&amp;#039;&amp;#039; The American Midland Naturalist 24 (3), 1940, {{ISSN|0003-0031}}, S. 505–580 (S. 532 ff)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Shackleton 1985&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
David M. Shackleton: &amp;#039;&amp;#039;Ovis canadensis.&amp;#039;&amp;#039; Mammalian Species 230, 1985, S. 1–9.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilson et al. 2005&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Don E. Wilson und DeeAnn M. Reeder: &amp;#039;&amp;#039;Mammal Species of the World. A taxonomic and geographic Reference.&amp;#039;&amp;#039; Johns Hopkins University Press, 2005 ([https://www.departments.bucknell.edu/biology/resources/msw3/browse.asp?id=14200485 departments.bucknell.edu])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buchalski et al. 2016&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Michael R. Buchalski, Benjamin N. Sacks, Daphne A. Gille, Maria Cecilia T. Penedo und Holly B. Ernest: &amp;#039;&amp;#039;Phylogeographic and population genetic structure of bighorn sheep (Ovis canadensis) in North American deserts.&amp;#039;&amp;#039; Journal of Mammalogy 97 (3), 2016, S. 823–838, [[doi:10.1093/jmammal/gyw011]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wehausen et al. 1993&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
John D. Wehausen und Rob Roy Ramey II: &amp;#039;&amp;#039;A morphometric reevaluation of the Peninsular bighorn sheep subspecies.&amp;#039;&amp;#039; Desert Bighorn Council Transactions 37, 1993, S. 1–10.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ramey 1995&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rob Roy Ramey II: &amp;#039;&amp;#039;Mitochondrial DNA variation, population structure, and evolution of mountain sheep in the south-western United States and Mexico.&amp;#039;&amp;#039; Molecular  Ecology 4, 1995, S. 429–439.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;LA Zoo&amp;quot;&amp;gt;Los Angeles Zoo, Botanical Gardens: &amp;#039;&amp;#039;Sheep, Desert Bighorn (Ovis  nelsoni).&amp;#039;&amp;#039; ({{Webarchiv|url=http://www.lazoo.org/animals/mammals/desert-bighorn-sheep/ |wayback=20161104110220 |text=lazoo.org |archiv-bot=2023-12-12 03:10:12 InternetArchiveBot }}), zuletzt abgerufen am 24. Juni 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;USFWS&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
U.S. Fish, Wildlife Service: &amp;#039;&amp;#039;Peninsular bighorn sheep (Ovis canadensis nelsoni).&amp;#039;&amp;#039; ([https://ecos.fws.gov/ecp0/profile/speciesProfile?spcode=A0DR ecos.fws.gov]), zuletzt abgerufen am 24. Juni 2017&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lydekker 1913&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Richared Lydekker: &amp;#039;&amp;#039;Catalogue of the ungulate mammals in the British Museum (Natural History). Volume I.&amp;#039;&amp;#039; London, 1913, S. 1–249 (S. 109–129) ([https://www.biodiversitylibrary.org/item/37541#page/133/mode/1up biodiversitylibrary.org])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ziegenartige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gert Voigt</name></author>
	</entry>
</feed>