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	<title>Dicke-Fix-Prinzip - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T07:56:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dicke-Fix-Prinzip&amp;diff=950955&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Quellen */ Sternchen vor Weblink</title>
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		<updated>2024-09-08T10:44:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Quellen: &lt;/span&gt; Sternchen vor Weblink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dicke-Fix-Prinzip&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Verfahren zur Unterdrückung von kurzen Störsignalen in [[Radargerät]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Form der Radarsignalverarbeitung wird im [[Überlagerungsempfänger#Zwischenfrequenz-Verstärker|ZF-Verstärker]] realisiert. Das Prinzip wurde etwa um 1960 durch [[Robert Henry Dicke|Robert Dicke]] (Defence Research Telecommunications Establishment in Ottawa) perfektioniert. Ein breitbandiger Verstärker wird von einem Begrenzer gefolgt und dann wird das Signal in einem schmalbandigen signalangepassten ZF-Verstärker weiterverarbeitet. Durch dieses Verfahren werden Signale, die zu lang sind ([[Clutter (Radar)|Clutter]]) oder die zu kurz sind (Rauschspitzen und Impulsstörungen) abgeschwächt.&lt;br /&gt;
== Funktionsprinzip ==&lt;br /&gt;
[[Bild:DickeFix2.svg|mini|hochkant=1.2|Signalverarbeitung]]&lt;br /&gt;
[[Bild:DickeFix1.gif|mini|hochkant=1.2|Signalformen an den Testpunkten]]&lt;br /&gt;
Die Grundausstattung besteht nur aus einem breitbandigen, begrenzenden ZF-Verstärker, gefolgt von einem ZF-Verstärker mit optimaler [[Bandbreite]]. Der [[Schwellenwert (Elektronik)|Begrenzungspegel]] ist sehr niedrig eingestellt, so dass die Spitzenpegel der Rauschstörung begrenzt werden und eine konstante [[Falschalarmrate]] über den gesamten Bereich erzielt wird. Die Bandbreite kann in Abhängigkeit von der Störlage zwischen 10 und 20&amp;amp;nbsp;MHz variieren und ist somit sehr viel größer als der Reziprokwert der Impulsdauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;B \gg \frac{1}{\tau}&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Testpunkt&amp;amp;nbsp;1 ist noch ein Gemisch aus Nutzsignalen, Störimpulsen und Rauschen zu sehen. Die Störimpulse haben sogar eine größere [[Amplitude]] als die Nutzsignale. Nach der Begrenzung (Testpunkt&amp;amp;nbsp;2) haben alle Signale etwa die gleiche maximale Amplitude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nachfolgende Filter zeigt [[Resonanz (Physik)|Resonanz]]verhalten für die erwartete Impulsdauer. Signale mit genau dieser Impulsdauer haben am Testpunkt&amp;amp;nbsp;3 also eine etwas größere Amplitude, als die Störsignale. Die Bandbreite des Filters ist also gleich dem Reziprokwert der Impulsdauer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;B = \frac{1}{\tau}&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Demodulation]] sind die Videoamplituden der Nutzsignale größer als die Störsignale (Testpunkt&amp;amp;nbsp;4). Die Störsignale können also mit einer Schwellwertschaltung unterdrückt werden. Am Filterausgang haben die Echosignale mit der erwarteten Bandbreite (also mit der erwarteten Impulsdauer) eine größere Amplitude als die Störimpulse und das Rauschen und können somit in der Schwellwertschaltung leichter als Echosignale erkannt werden (Testpunkt&amp;amp;nbsp;5).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
Diese Schaltung kann sehr gut die Wirkung von [[Wobbelgenerator|gewobbelten]] Störsendern bis zu einer Größenordnung von 20&amp;amp;nbsp;bis 40&amp;amp;nbsp;dB verringern ohne dabei wesentlich die Empfindlichkeit zu verschlechtern. Das Dicke-Fix-Prinzip hat hingegen keine Wirkung bei starken unmodulierten Störungen, da hierdurch die Empfänger in die Begrenzung getrieben werden. Das Dicke-Fix-Prinzip wurde speziell entwickelt, um den Empfänger vor Rauschstörungen, vor Störungen durch schnelle gewobbelte oder schmalbandige impulsmodulierte Störsender zu schützen. Das Dicke-Fix-Prinzip wird z.&amp;amp;nbsp;B. im Luftverteidigungsradargerät [[Medium Power Radar|MPR]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [https://www.radartutorial.eu/ Radartutorial]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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