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	<title>Dichtstoff - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dichtstoff&amp;diff=147272&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Redundanztext&lt;br /&gt;
|3=Dichtstoff&lt;br /&gt;
|4=Dichtmaterial&lt;br /&gt;
|2=September 2020|1= [[Benutzer:KaiKemmann|Kai Kemmann]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Benutzer Diskussion:KaiKemmann|Diskussion]])  - [[Wikipedia:Unterschriftenliste für eine liberale Löschpraxis|Verbessern statt löschen]] -&amp;lt;/small&amp;gt; 00:02, 22. Sep. 2020 (CEST)}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Caulking.jpg|mini|Typischer [[Silikon]]dichtstoff. Bei geringerem [[Kieselsäure]]gehalt lässt sich dieser Stoff auch flüssig gestalten.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Struc steel.jpg|mini|[[Baustahl]] im Durchbruch bei einer Wand mit 90-minütiger [[Feuerwiderstandsdauer]]. Als Ab[[schott]]ung oder Dichtstoff dienen hier ein Brandschutzmörtel sowie ein [[Silikon]], welches unterhalb des Trapezbleches zum rauchdichten Raumabschluss angebracht ist.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dichtstoffe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind pastöse und meist aushärtende Werkstoffe zum [[Fugendichtung|Abdichten von Fugen]], [[Fuge (Bauwesen)|Spalten]], Löchern und dergleichen, die Bewegungen ausgesetzt sein können. Im Gegensatz zu einer [[Dichtung (Technik)|Dichtung]] aus dauerelastischem [[Dichtmaterial]] und anderen Feststoffen wird von einem Dichtstoff gefordert, dass er an Fugenflanken haftet, um seine Funktion zu erfüllen. Dichtstoffe können darum gemäß Definition nach DIN EN 923 auch den [[Klebstoff]]en zugeordnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;DIN EN 923:2016-03 Klebstoffe – Benennungen und Definitionen&amp;#039;&amp;#039;. DIN Deutsches Institut für Normung e.&amp;amp;nbsp;V. Beuth Verlag, Berlin.&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere Bezeichnungen für Dichtstoff sind &amp;#039;&amp;#039;Fugenmasse, Dichtmasse, Fugendichtstoff, Weichdichtung&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Flüssigdichtung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dichtmittel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; kann als Oberbegriff für Dichtstoffe und andere Arten der Abdichtung angesehen werden. &amp;#039;&amp;#039;Dichtmassen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Flüssigdichtungen&amp;#039;&amp;#039; dienen auch zur flächigen [[Abdichtung]] von Bauteil-Oberflächen und werden im Bauwesen als &amp;#039;&amp;#039;[[Abdichtmittel]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Abdichten von Fugen und Spalten ist eine Tätigkeit, die Mensch und Tier schon seit langer Zeit beherrschen. War es in der Urzeit notwendig, beispielsweise Ritzen in Pfahlbauten gegen Wind und Wetter abzudichten, etwa mit Gras und Lehm, so wurden in der [[Antike]] Gefäße und Boote mit natürlich vorkommenden Produkten wie [[Bienenwachs]], [[Asphalt]] (Erdpech) oder [[Harz (Pflanze)|Baumharz]] abgedichtet. Eine dieser ursprünglichen Abdichtungsarten hat bis heute beim Bau von Holzbooten in modifizierter Weise überlebt: Hier werden die Spalte im Schiffsrumpf durch [[Kalfatern]] mit [[Werg]] und [[Teer]] abgedichtet. Auch in der Tierwelt wurde und wird gedichtet, zum Beispiel von [[Biber]]n beim Bau von Dämmen oder auch von [[Bienen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte der modernen Dichtstoffe beginnt mit der Entwicklung des [[Fensterkitt]]s um [[1700]]. Nach dem Aufkommen der [[Polymerchemie]] in den [[1930er]]&amp;lt;!-- Verwechslungsgefahr! unmittelbar zuvor wird 1700 genannt --&amp;gt; Jahren begann in den [[1950er]] und [[1960er]] Jahren eine stürmische Entwicklung synthetischer Dichtstoffe ([[Butylkautschuk]]-, [[Polysulfide|Polysulfid]]-, [[Silikon]]-, [[Polyurethan]]-, [[#Dichtstoffe auf Basis silanmodifizierter Polymere (SMP)|SMP]]-Dichtstoffe). Die Weiterentwicklung der Dichtstoffe wird auch in Zukunft nicht stehen bleiben: Neue Polymere mit neuen Eigenschaften sind bereits in Erprobung, um zum Beispiel die Umweltfreundlichkeit beim Herstellen, Anwenden und Entsorgen zu verbessern oder um das Preis-Leistungs-Verhältnis zu optimieren: Anforderungen, denen sich zukünftige Dichtstoffentwicklungen stellen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkungsweise und Einteilung von Dichtstoffen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2 Einteilung der wichtigsten Dichtstoffe nach Reaktivität (Aushärtungsverhalten) und Basischemie.svg|800px|mini|Einteilung der wichtigsten Dichtstoffe nach Reaktivität (Aushärtungsverhalten) und Basischemie]]&lt;br /&gt;
Ein Dichtstoff muss zwei Grundvoraussetzungen erfüllen: Er muss &amp;#039;&amp;#039;[[Adhäsion]]&amp;#039;&amp;#039; zu den abzudichtenden Bauteilen aufweisen, damit das Medium, gegen welches abgedichtet werden soll, nicht zwischen Bauteil und Dichtstoff eindringen kann und dadurch die Fuge durchlässig machen kann. Die Adhäsion kann entweder über chemische Bindungen erfolgen, wie es bei den chemisch reaktiven Dichtstoffen der Fall ist, oder über physikalische Wechselwirkungen, zum Beispiel elektrostatische Kräfte. Es wird davon ausgegangen, dass eine [[chemische Bindung]] zum Substrat dauerhafter ist als eine physikalische Bindung; allerdings reichen in vielen Fällen auch die physikalischen Kräfte zu einer wirkungsvollen Abdichtung vollkommen aus. Damit sich die Adhäsionskräfte – gleich welcher Art – gut ausbilden können, müssen die Fugenflanken entsprechend vorbereitet sein: Sämtliche losen Bestandteile wie Rost, Staub etc. sind mechanisch zu entfernen, Öle, Fette und andere Trennmittel müssen mit geeigneten Lösungsmitteln entfernt werden. Wie bei den [[Klebstoff]]en ist die Vorbereitung des Untergrundes ein Hauptfaktor für Erfolg oder Misserfolg bei der Abdichtoperation. Wenn eine Fuge undicht wird, liegt es meist nicht an adhäsivem Versagen, sondern in der Regel an mangelnder Fugenvorbereitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Kohäsion (Chemie)|Kohäsion]]&amp;#039;&amp;#039; des Dichtstoffs ist seine innere Festigkeit und beschreibt den Widerstand gegen ein Zerreißen des Dichtstoffs. Die Kohäsion muss jeweils so hoch sein, dass sich ein anstehendes Medium, auch unter Druck, keinen Weg durch den Dichtstoff selbst bahnen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dichtstoffe lassen sich nach vielen Kriterien einteilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nach der Reaktivität&lt;br /&gt;
** [[Reaktivität (Chemie)|chemisch reaktiv]]&lt;br /&gt;
** physikalisch reaktiv&lt;br /&gt;
** nicht reaktiv&lt;br /&gt;
* Nach dem mechanischen Verhalten&lt;br /&gt;
** elastisch&lt;br /&gt;
** plastisch&lt;br /&gt;
* Nach der zugrundeliegenden Basischemie&lt;br /&gt;
* Nach der Anwendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem &amp;#039;&amp;#039;chemisch reaktiven System&amp;#039;&amp;#039; laufen nach dem Ausspritzen aus der [[Kartuschenpistole|Kartusche]] unter Zutritt von Luftfeuchtigkeit chemische Reaktionen ab, die zu einer Vernetzung/Verfestigung der ausgespritzten Dichtstoffmasse führen. Bei den hier besprochenen 1-komponentigen Systemen handelt es sich jeweils um Kondensationsreaktionen, bei denen – je nach zugrundeliegender Basischemie – unterschiedliche kleine [[Molekül]]e ([[Kohlendioxid]] (CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;), [[Wasser]], [[Alkohole]], [[Essigsäure]] etc.) abgespalten werden. Die Reaktionsgeschwindigkeit hängt ab von der [[Temperatur]] der Umgebung und der Menge an Wasserdampf in der Luft. Je höher die Umgebungstemperatur, desto schneller läuft eine chemische Reaktion ab. Meist ist bei höherer Temperatur auch eine höhere Luftfeuchtigkeit gegeben, was zu einer weiteren Beschleunigung der Aushärtereaktion, die mit der Hautbildung beginnt, führt. Bei kühlem trockenem Wetter dauern Aushärtung und Hautbildung deutlich länger als zum Beispiel im mitteleuropäischen Sommer. Dies muss bei Abdichtoperationen jeweils berücksichtigt werden, das heißt im Sommer muss der Dichtstoff relativ rasch abgeglättet werden, vor dem Einsetzen der Hautbildung, sonst wird die Oberfläche nicht glatt. Im Winter kann man sich mit dem Abglätten mehr Zeit lassen; allerdings ist die Haut dann auch länger klebrig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Physikalisch reaktive Dichtstoffe&amp;#039;&amp;#039; verändern sich nur physikalisch, zum Beispiel durch Abkühlen nach dem Aufschmelzen, durch Verlust von [[Lösungsmittel]] oder Verlust von Wasser. Es finden keinerlei chemische Reaktionen innerhalb des Dichtstoffes oder zwischen Dichtstoff und Substrat statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Nicht reaktive Dichtstoffe&amp;#039;&amp;#039; sind im Auslieferungs- und Anwendungszustand identisch. Es findet keine Reaktion statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemisch reaktive Dichtstoffe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:CP@GCDAM.jpg|mini|Reaktiver Dichtstoff mit [[Intumeszenz]] in der [[Grand-Coulee-Talsperre]]. Unsachgemäße Ab[[schott]]ung in einer [[Beton]]wand mit einer 2-stündigen [[Feuerwiderstandsdauer]] durch einen flüssigen Dichtstoff (CP25). Im Brandfall schäumt der [[Natriumsilikat]] enthaltende Dichtstoff auf.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Silikone ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Silikonfuge}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Silikone|Silikon]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;dichtstoffe reagieren beim Erhärten mit der Luftfeuchtigkeit und setzen dabei Reaktionsprodukte wie [[Essigsäure]], [[Alkohol]] oder [[Oxime]] frei. Je nach Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Stärke des Auftrags kann die Aushärtung Stunden oder Tage dauern.&amp;lt;ref name=sis /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Innenausbau von Häusern wird im Sanitärbereich vor allem das sauer vernetzende Acetatsystem verwendet.&lt;br /&gt;
Für spezielle Anwendungen gibt es daneben die alkalisch vernetzenden Amin- bzw. Aminoxysysteme, sowie die neutral vernetzenden Oximsysteme, Benzamidsysteme, Estersysteme, Enoxysysteme und Alkoxysysteme.&amp;lt;ref name=sis&amp;gt;Rainer Dörr, Dr. Michael Futscher, Dr. Peter Geboes, Ralf Heinzmann, Olaf Pretzsch: &amp;#039;&amp;#039;Oximvernetzende Silikon-Dichtstoffe - Gefährdungen durch die Freisetzung von 2-Butanonoxim (MEKO) beim Verarbeiten in Innenräume&amp;#039;&amp;#039; ([https://www.bgbau.de/fileadmin/Gisbau/sis_11-2015_eJournal-BG_BAU.pdf pdf-Datei]), Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;sicher ist sicher&amp;#039;&amp;#039;, Erich Schmidt Verlag GmbH &amp;amp; Co. KG, Berlin (http://www.sisdigital.de), 29.06.2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pastöse Silikonmassen werden zwar überwiegend als Dichtstoff (u.&amp;amp;nbsp;a. zur [[Verglasung (Bauteil)|Verglasung]]) eingesetzt, eignen sich jedoch auch für andere Anwendungen. Auf vielen Materialien können sie als dauerelastische [[Klebstoff]]e verwendet werden, wobei sich ihre Eigenschaften von anderen Klebstoffen unterscheiden:&lt;br /&gt;
* sie sind in der Regel sehr gut feuchtebeständig,&lt;br /&gt;
* sie sind weitgehend formbeständig, d.&amp;amp;nbsp;h. sie [[Schrumpfung (Werkstoffkunde)|schrumpfen]] beim Abbinden nur wenig,&lt;br /&gt;
* sie bleiben dauerelastisch, weitgehend unabhängig von der Temperatur, d.&amp;amp;nbsp;h. sie erweichen nicht bei Hitze und erhärten nicht bei Kälte,&lt;br /&gt;
* sie sind hitzebeständiger als die meisten anderen Klebstoffe,&lt;br /&gt;
* sie haften gut auf vielen glatten Materialien und gehen insbesondere auch mit Glas und Keramik eine enge Bindung ein (bei manchen anderen Materialien sollte eine Vorbehandlung mit einem [[Primer]] erfolgen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== sauer-vernetzend (Acetatsystem) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am bekanntesten ist das &amp;#039;&amp;#039;Acetatsystem&amp;#039;&amp;#039;, welches beim Aushärten Essigsäure abspaltet &amp;#039;&amp;#039;(essigvernetzend)&amp;#039;&amp;#039;. Es zeichnet sich durch eine sehr hohe Stabilität gegenüber Feuchtigkeit, Hitze und teilweise auch Bewitterung und [[UV]]-Strahlung aus, sowie durch gute Haftung auf Untergründen wie [[Glas]], [[Email]], [[Porzellan]] und auch [[Eloxieren|eloxiertem]] [[Aluminium]]. &lt;br /&gt;
Auf einigen Kunststoffen sowie auf porösen und mineralischen Untergründen wie Beton, Mörtel und Estrich ist die Haftung ohne Vorbehandlung schlecht.&amp;lt;ref name=sis /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die austretende Essigsäure werden säureempfindliche Materialien angegriffen. Problematisch sind insbesondere&lt;br /&gt;
* empfindliche Buntmetalle wie Zink, Kupfer, Messing, Blei und unbehandeltes Aluminium; blankes Eisen rostet&lt;br /&gt;
* Kalksteine, besonders polierter Marmor.&amp;lt;ref name=sis /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== alkalisch-vernetzend ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Amin-/ Aminoxysysteme&amp;#039;&amp;#039; weisen beim Aushärten einen charakteristischen, fischartigen Geruch auf. Solange der eher unangenehme Geruch auftritt, ist er ein Zeichen dafür, dass der Dichtstoff noch nicht vollständig ausgehärtet ist und nicht belastet werden sollte. Obwohl Amin- bzw. Aminoxysysteme zu äußerst stabilen Produkten führen, die auch bei kalter Witterung noch nennenswert durchhärten, sind sie am Markt nur noch für Spezialanwendungen zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== neutral-vernetzend (Alkoxy/ Oxim/ Benzamid) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neutralvernetzende Silikone eignen sich besonders dort, wo sauervernetzendes Silikon wegen der schlechteren Haftung oder aufgrund des säureempfindlichen Materials wie Naturstein nicht eingesetzt werden kann.&amp;lt;ref name=sis /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie eignen sich auch dort, wo die chemisch aggressiveren Abspaltungsmoleküle wie Essigsäure und Amin nicht erwünscht sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Oximsysteme&amp;#039;&amp;#039; sind neutral aushärtende &amp;#039;&amp;#039;(neutralvernetzende)&amp;#039;&amp;#039; Silikondichtstoffe. Sie spalten bei der Aushärtung relativ inerte, charakteristisch riechende Ketoxime ab, die auch empfindliche Substrate wie zum Beispiel in der Elektronikindustrie nicht angreifen. Auf Grund der [[Toxizität]] der Abspaltungsprodukte (2-Butanonoxim/ Methyl-Ethyl-Keton-Oxim (MEKO), 2-Propanonoxim (DMKO) und/oder 2-Pentanonoxim (MPKO)) ist die Verwendung von Oximsilikonen inzwischen als kritisch anzusehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.bgbau.de/praev/fachinformationen/gefahrstoffe/oxime-in-dichtstoffe-bautenlacken-und-parkettsiegeln/downloads/stellungnahme-ifa-ketoxime |text=bgbau.de |wayback=20181020011750 |archiv-bot=2019-09-01 05:51:17 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Berufsgenossenschaft Bau]] empfiehlt deswegen, auf andere Silikonsysteme oder andere Dichtstofftechnologien zurückzugreifen und die Verwendung von Oximsilikonen zu vermeiden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.bgbau.de/praev/fachinformationen/gefahrstoffe/oxime-in-dichtstoffe-bautenlacken-und-parkettsiegeln/downloads/oximvernetzende-silikon-dichtstoffe |text=bgbau.de |wayback=20181020011842 |archiv-bot=2019-09-01 05:51:17 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wingisonline.de/showinfodoc.aspx?gisbaunr=4/00000053011/000008&amp;amp;docid=3445 wingisonline.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Estersysteme&amp;#039;&amp;#039; sind eine der jüngeren Entwicklungen auf dem Gebiet der neutral aushärtenden (neutralvernetzende) Silikondichtstoffe. Estersilikone setzen im Gegensatz zu Oximsilikonen keine toxischen Abspaltprodukte frei, sie sind für empfindliche Untergründe geeignet und zeigen ein breites Haftungsspektrum auf vielen Materialien. Sie finden inzwischen in vielen Anwendungen (z.&amp;amp;nbsp;B. als Sanitärdichstoff, als Verglasungsdichtstoff, für Fassadenfugen, für Bodenfugen usw.) Einsatz. Sie spalten während der Aushärtung Estermoleküle ab, die wie bei den anderen Silikonsystemen einen charakteristischen Geruch aufweisen. Nach der Aushärtung sind sie aber vollkommen geruchsneutral.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Alkoxysysteme&amp;#039;&amp;#039; sind neutral aushärtende &amp;#039;&amp;#039;(neutralvernetzende)&amp;#039;&amp;#039; Silikondichtstoffe und bereits seit vielen Jahren auf dem Markt. Alkoxysilikone spalten bei der Aushärtung niedere Alkohole ab (Methanol und/oder Ethanol) und riechen daher beim Aushärten kaum. Sie sind für empfindliche Untergründe geeignet, zeigen ein breites Haftungsspektrum auf vielen Materialien und finden in vielen Anwendungen Einsatz.&amp;lt;ref name=sis /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Enoxysysteme&amp;#039;&amp;#039; sind ebenfalls neutral aushärtende &amp;#039;&amp;#039;(neutralvernetzende)&amp;#039;&amp;#039; Silikondichtstoffe. Enoxysilikone spalten bei der Aushärtung Aceton ab. Sie haben eine eher untergeordnete Bedeutung und finden Einsatz in Spezialanwendungen im industriellen Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ebenfalls untergeordnete Rolle spielen die neutral aushärtenden &amp;#039;&amp;#039;[[Benzamide|Benzamidsysteme]]&amp;#039;&amp;#039;, die beim Aushärten charakteristisch riechende Kondensationsprodukte abspalten. Sie werden heute nur noch in sehr geringem Maße im [[Fensterbau]] und für Spezialanwendungen eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Polyurethandichtstoffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dichtstoffe auf Basis [[Polyurethan]] (PU) härten an feuchter Luft unter Abspaltung von wenig Kohlendioxid. Sie werden bei Abdichtoperationen in der Transportindustrie (Autoreparatur, Wohnwagenreparatur und im Metallbau) und für Anschlussfugen an Fenstern und Türen in großem Umfang eingesetzt. Neben ihrer Dichtwirkung sind sie auch als elastische Klebstoffe zu gebrauchen, zum Beispiel, um Solarmodule auf Wohnwagendächer zu kleben. Weiche Polyurethandichtstoffe werden in großen Mengen zur Abdichtung von Hochbaufugen (nach DIN 18540) verwendet. Im Gegensatz zu den Silikonen können bei Sonneneinstrahlung auf helle Formulierungen Vergilbungen auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dichtstoffe auf Basis silanmodifizierter Polymere (SMP) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Silane|Silan]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;modifizierte Polymere als Grundstoff dieser Dichtstoffsysteme sind neutral aushärtende Polymere, welche bei Feuchtigkeitszutritt Alkohol abspalten. Damit lassen sich UV-stabile, auf den meisten Substraten primerlos haftende Dichtstoffe und elastische Klebstoffe formulieren. Interessant an dieser Technologie ist die Tatsache, dass der Primer (Primer = Haftvermittler für schwierige Untergründe), der normalerweise separat aufgetragen werden muss, in den Dichtstoff eingebaut ist. Der Dichtstoffauftrag beinhaltet also eigentlich zwei Arbeitsgänge, nämlich Primerauftrag und Dichtstoffauftrag selbst. Die universelle Einsetzbarkeit und die geschilderten Vorteile sind der Grund für die wachsende Bedeutung dieser Dichtstoffklasse in der Transportindustrie, in der Reparatur und mittlerweile auch in ersten Do-it-yourself-Anwendungen. Dichtstoffe auf Basis von SMP sind je nach genauer Rohstoffbasis unter verschiedenen Bezeichnungen im Markt (z.&amp;amp;nbsp;B. MS-Polymer, Hybrid-Polymer, PUSI, SPUR und andere).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Polysulfiddichtstoffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Polysulfidtechnologie ist die älteste reaktive Dichtstofftechnologie. 2-komponentige Polysulfiddichtstoffe ([[Polysulfide]]), die sehr medienresistent sind, wurden und werden bei der Verglasung von Holzfenstern verwendet. Da sie doch ziemlich intensiv nach Schwefelverbindungen riechen, konnten sie sich in Innenraumanwendungen kaum durchsetzen. Bei Polysulfiddichtstoffen gibt es dagegen nennenswerte Anwendungen insbesondere im 2-komponentigen Bereich, wo Polysulfide zum Abdichten von Fugen im Tankstellenbereich und zur Herstellung von [[Isolierglas]] in großem Umfang als sog. Sekundärdichtung verwendet werden. Aufgrund ihrer hervorragenden Treibstoffbeständigkeit und sehr guten Kälteflexibilität finden die Polysulfiddichtstoffe breite Anwendung im Flugzeugbau. So werden die Verbindungselemente der Treibstofftanks in den Tragflächen eines Flugzeugs sowie die Rumpfstruktur mit Zwischenlagen- und Raupendichtmassen abgedichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Physikalisch reaktive Dichtstoffe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Butyldichtstoffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie beruhen auf der Basis von [[Butylkautschuk]], sind mehr oder minder dauerklebrig und kommen vorwiegend in Form von Bändern, Schnüren oder Stanzlingen in den Handel. Diese Produkte werden vielfach im Metallbau (Blechbau, Lüftungsbau oder Heizungsbau) eingesetzt. Da die Butyldichtstoffe keine Kräfte übertragen können, weil sie dauerplastisch sind, müssen die einzelnen Substrate mechanisch miteinander verbunden sein. In der Automobilindustrie werden Butyldichtstoffe aus Fassschmelzanlagen verarbeitet und zum Abdichten zwischen zwei Blechen verwendet, die zum Beispiel durch Punktschweißen miteinander verbunden werden. Butyldichtstoffe sind sehr unpolar und haften auf den meisten polaren und unpolaren Untergründen ohne Vorbehandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lösemittelhaltige Dichtstoffe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzt man Butyldichtstoffen (und auch solchen, die auf anderen Polymeren beruhen) einen gewissen Anteil Lösemittel zu, kommt man zu sehr gut verarbeitbaren Produkten. Sie fließen beim Ausspritzen ohne großen Druck an den Untergrund an, benetzen ihn und bauen in der Regel eine gute Haftung auf, auch zu unpolaren Substraten. Durch den Verlust an Lösemittel beim Trocknen können sich leicht konkave Oberflächen ergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Acrylatdichtstoffe ===&lt;br /&gt;
Auf der Basis von [[Acrylat]]dispersionen lassen sich wasserbasierte Dichtstoffe formulieren, die auch als Acryldichtstoffe oder als Dispersionsdichtstoffe bezeichnet werden. Im Vergleich zu reaktiven Systemen wie Silikondichtstoffen, SMP-Dichtstoffen und Polyurethandichtstoffen weisen die Acrylatdichtstoffe in der Regel eine deutlich geringere Elastizität auf, wodurch es Einschränkungen bezüglich ihrer Einsatzmöglichkeit in bewegungsbeanspruchten Fugen gibt. Die Haftungseigenschaften auf vielen Materialien sind ebenfalls vergleichsweise eingeschränkt.&lt;br /&gt;
Im Baugewerbe werden sie als Fugendichtstoff vielfach auf saugenden, mineralischen Untergründen und lackierten Holzbauteilen verwendet, sie eignen sich oft auch auf manchen Metallen und Kunststoffen. Typische Anwendungen sind das Abdichten von Anschlussfugen im Innenbereich (z.&amp;amp;nbsp;B. in Wänden/Decken, an Türrahmen und Fensterrahmen, im Trockenbau) und das Verschließen von Rissen in Fassaden. Während der Trocknung verdunstet das enthaltene Wasser, wodurch ein sichtbarer Volumenschwund auftritt. Bedingt durch den Wasseranteil sind Acrylatdichtstoffe vor und während der Trocknung in der Regel sowohl frostempfindlich als auch regenempfindlich. Die Trocknungsgeschwindigkeit ist temperatur- bzw. witterungsabhängig. Acrylatdichtstoffe weisen eine vergleichsweise geringe Chemikalien- und Reinigungsmittelbeständigkeit auf und sind daher nicht für Fugen im Sanitärbereich oder für Bodenfugen geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nicht reaktive Dichtstoffe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dichtpaste ===&lt;br /&gt;
Als Dichtpaste werden [[Fette]] wie [[Petrolatum]] oder [[Armaturenfett]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
Fette und Öle dichten Spalten ab, indem sie an der Wandung [[Adhäsion|haften]] und so den Zutritt und Durchgang von anderen Fluiden verhindern. Durch [[Lösemittel]] können sie ausgewaschen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spezielle Dichtpasten etwa als Hilfsmittel zur Abdichtungen von [[Rohrgewinde]]n mit [[Dichtmaterial#Dichtungshanf|Dichtungshanf]] enthalten [[Mineralöl]]e mit [[Füllstoff]]en wie [[Gesteinsmehl]]e (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Talkum]], [[Quarz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dichtband ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dichtbänder dienen häufig zum [[Korrosionsschutz]] von erdverlegten [[Rohrleitung]]en sowie von Verbindungsstellen elektrischer Installationen, insbesondere [[Erder (Elektroinstallation)|Erdern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elastisch verformbare Dichtbänder bestehen wie [[Isolierband]] aus Kunststoffen wie [[Weich-PVC]] oder [[Elastomer]]en und sind meist einseitig selbstklebend ausgerüstet. Die Lagen von &amp;#039;&amp;#039;selbstverschweißenden Dichtbändern&amp;#039;&amp;#039; verkleben miteinander, wenn das Band von der Schutzfolie getrennt oder beim Abrollen gestreckt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Korossionsschutzbinden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; aus [[Vliesstoff]] oder [[Gewebe (Textil)|Gewebe]], die großzügig mit einer plastischen Dichtmasse wie [[Bitumen]] oder [[Petrolatum]] (Vaseline) getränkt ist, eignen sich auch zum Umwickeln von ungleichmäßig geformten und kantigen Werkstücken, da sie sich flexibel anlegen lassen und die Dichtmasse Hohlräume in gewissem Maß ausfüllt. Petrolatum bleibt dauerhaft plastisch. Die Plastitzität von Bitumen hängt von Zusammensetzung, Temperatur und Lösemittelgehalt ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schadstoffe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dichtstoffe können [[Schadstoff]]e enthalten, die vor allem während der Verarbeitung und Aushärtung ausdünsten, teilweise auch noch lange danach. In einer Untersuchung stellte die [[Stiftung Warentest]] 2007 bei 14 von 50 getesteten Produkten Schadstoffbelastungen fest, die die behördlichen Vorgaben zum [[Gesundheitsschutz]] überstiegen, insbesondere bei Dichtungsmassen und Kunstharzfertigputzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.test.de/Bauprodukte-Dicke-Luft-nach-Renovierung-1532225-2532225/ |text=Dicke Luft nach Renovierung |wayback=20160310020814 |archiv-bot=2023-12-12 02:36:17 InternetArchiveBot}} In: &amp;#039;&amp;#039;test&amp;#039;&amp;#039;, 05/2007, [[Stiftung Warentest]]; abgerufen am 11. Juni 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stiftung Warentest weist darauf hin, dass es für fast alle Anwendungen auch schadstoffarme Produkte gibt, die mit einem [[Umweltzeichen]] gekennzeichnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ungefähr Mitte der 1970er Jahre wurden [[Polychlorierte Biphenyle]] (PCB) als [[Weichmacher]] in Fugendichtungsmassen eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansjörg Kieper, Heinz-Dieter Neumann, Rita Rachor-Ebbinghaus: &amp;#039;&amp;#039;Polychlorierte Biphenyle im Hochbau.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Gefahrstoffe – Reinhaltung der Luft|Gefahrstoffe – Reinhalt. Luft]]&amp;#039;&amp;#039;, 2011, 71, Nr. 1/2, S.&amp;amp;nbsp;10–14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Fugendichtung]] zu Techniken der Abdichtung im Bauwesen&lt;br /&gt;
* [[Heißschrauben-Compound]]&lt;br /&gt;
* [[Dichtstoffvorlage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Richtlinien und Merkblätter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* DIN EN 15651 Teil 1 bis 4 – &amp;#039;&amp;#039;Qualitätsanforderungen an spritzbare Dichtstoffe&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Teil 1: Dichtstoffe für Fassadenelemente&lt;br /&gt;
** Teil 2: Fugendichtstoffe für Verglasungen&lt;br /&gt;
** Teil 3: Dichtstoffe für Fugen im Sanitärbereich&lt;br /&gt;
** Teil 4: Fugendichtstoffe für Fußgängerwege&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen des &amp;#039;&amp;#039;Industrieverbands Dichtstoffe (IVD)&amp;#039;&amp;#039; an bestimmte Eigenschaften gehen in einzelnen Anwendungsgebieten teilweise deutlich über die Forderungen der DIN EN 15641 hinaus.&lt;br /&gt;
Verschiedene IVD-Merkblätter vergleichen im Abschnitt „Einstufung und Qualitätsanforderungen der Dichtstoffe nach DIN EN 15651“ die jeweiligen Vorgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Manfred Pröbster: &amp;#039;&amp;#039;Kompaktlexikon Dichtstoffe und Fugen&amp;#039;&amp;#039;. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-8167-8111-0.&lt;br /&gt;
* P. Birkholz u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Reparaturen zu Hause&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage. Stiftung Warentest, Berlin 2010, ISBN 978-3-86851-012-6.&lt;br /&gt;
* M. Pröbster: &amp;#039;&amp;#039;Baudichtstoffe&amp;#039;&amp;#039;. Vieweg+Teubner Verlag, Wiesbaden 2008, ISBN 3-8348-0290-5.&lt;br /&gt;
* M. Pröbster: &amp;#039;&amp;#039;Moderne Industrie-Dichtstoffe&amp;#039;&amp;#039;. Vulkan Verlag, Essen 2006.&lt;br /&gt;
* E. Baust, W. Fuchs: &amp;#039;&amp;#039;Praxishandbuch Dichtstoffe&amp;#039;&amp;#039;. 5. Auflage. IVD Industrieverband Dichtstoffe (Hrsg.), HS Public Relations Verlag, Düsseldorf o.&amp;amp;nbsp;J.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.abdichten.de/ www.abdichten.de] – Informationsseite des IVD Industrieverband Dichtstoffe e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dichtmaterial| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerksabdichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weiche Materie (Stoff)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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