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	<title>Diauxie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T07:49:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Diauxie&amp;diff=304893&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulanwp: Vorlagenparameterfehler beseitigt; wenn ISBN-Nummer angegeben, ist der Pfad auf Worldcat über Parameter Online überflüssig; Syntax</title>
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		<updated>2021-08-16T14:47:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagenparameterfehler beseitigt; wenn ISBN-Nummer angegeben, ist der Pfad auf Worldcat über Parameter Online überflüssig; Syntax&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Diauxie Lactose.jpg|mini|Diauxie mit Glucose und Lactose als Energiequelle sowie Gehalt der Kultur an β-Galactosidase, dem Schlüsselenzym zur Verwertung von Lactose]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diauxie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von altgriechisch δί αὕξη, &amp;#039;&amp;#039;di auxe&amp;#039;&amp;#039; = „zwei Wachstum“) bezeichnet man ein zweiphasiges Wachstum von [[Chemotrophie|chemotrophen]] [[Mikroorganismen]] in Gegenwart von zwei verschiedenen Energiequellen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Katharina Munk, Petra Dersch |Titel=Mikrobiologie : 43 Tabellen |Verlag=Thieme |Ort=Stuttgart |Datum=2008 |ISBN=978-313-144861-3 |Seiten=270}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind zwei vom Organismus verwertbare Energiequellen gleichzeitig verfügbar, wird bei Diauxie zunächst nur eine verwertet. Dabei bleibt der [[Stoffwechsel|Metabolismus]] für den Abbau der zweiten solange ausgeschaltet, bis die erste gänzlich verbraucht ist. Nach dem Abbau der ersten Energiequelle vergeht eine gewisse Zeit, bis der Metabolismus der zweiten beginnt. Daraus folgt ein kurzer Wachstumsstillstand, den man &amp;#039;&amp;#039;Lag-Phase&amp;#039;&amp;#039; nennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf physiologischer Ebene wird die Diauxie durch [[Katabolitrepression]] erklärt: Diejenige Energiequelle, deren Verwertung einfacher ist, weil dafür weniger [[Enzyme]] benötigt werden als bei der Verwertung der anderen, bewirkt eine Repression der Bildung derjenigen Enzyme, die speziell zum Abbau der zweiten Energiequelle benötigt werden. Erst wenn die erste Energiequelle verbraucht ist, wird die Bildung der für den Abbau der zweiten Energiequelle erforderlichen Enzyme induziert (sogenannte Substratinduktion). Beispielsweise werden beim [[Bakterien|Bakterium]] &amp;#039;&amp;#039;[[Escherichia coli]]&amp;#039;&amp;#039; die [[Glucose]] abbauenden Enzyme ständig produziert und unterliegen nicht der Substratinduktion. Die speziell für den Abbau von [[Lactose]] erforderlichen Enzyme werden dagegen erst dann gebildet, wenn die Glucose verbraucht ist. Deshalb erfolgt in den meisten Fällen das Wachstum mit Glucose schneller als mit anderen Zuckern (Glucose-Effekt). Auf genetischer Ebene liegt der Diauxie sowohl eine negative als auch eine positive Kontrolle zugrunde. In diesem Zusammenhang wurde das [[Lactose-Operon]] im [[Genom]] von &amp;#039;&amp;#039;Escherichia coli&amp;#039;&amp;#039; sehr ausführlich beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Lactose als Energiequelle ist bei &amp;#039;&amp;#039;Escherichia coli&amp;#039;&amp;#039; die Zeitdauer zwischen zwei aufeinanderfolgenden Teilungen ([[Verdopplungszeit]]) etwa doppelt so lang wie bei Glucose. Der durch Lactose ermöglichte Zuwachs an Bakterienmasse ist somit deutlich langsamer als der mit Glucose als Energiequelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bakteriologie]]&lt;/div&gt;</summary>
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