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	<title>Diathese-Stress-Modell - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T17:19:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Diathese-Stress-Modell&amp;diff=593657&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-12326-39: /* Quelle für das urprüngliche Paper, in dem das Diathese-Stress-Modell vorkommt */</title>
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		<updated>2026-02-24T11:13:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Quelle für das urprüngliche Paper, in dem das Diathese-Stress-Modell vorkommt&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Diathese-stress-modell.svg|miniatur|hochkant=1.3|Auswirkungen wechselnder Belastungen über eine Entwicklung der Anfälligkeit]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vulnerabilitäts-Stress-Modell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diathese-Stress-Modell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Paradigma]] der [[Klinische Psychologie|klinischen Psychologie]] und der [[Gesundheitspsychologie]]. Es beschreibt die Wechselwirkungen zwischen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Vulnerabilität]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. [[Diathese (Medizin)|Diathese]] (also der Krankheitsneigung / Prädisposition) und [[Stress]]. Zentral ist dabei die Annahme, dass zur Entwicklung einer psychischen Störung beide Faktoren nötig sind. Das Modell ist nicht auf eine bestimmte Schule festgelegt und verbindet biologische und psychologische Faktoren mit [[Umweltfaktor|Umwelteinflüss]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Diathese-Stress-Modell.jpg|mini|440x440px|Belastbarkeit in Abhängigkeit von der Anfälligkeit]]&lt;br /&gt;
Unter [[Diathese (Medizin)|Diathese]] versteht man die Anfälligkeit ([[Disposition (Medizin)|Disposition]]) für eine bestimmte Krankheit. Diese Disposition kann unter anderem genetisch (&amp;#039;&amp;#039;biologische Diathese&amp;#039;&amp;#039;) oder auch lerngeschichtlich (&amp;#039;&amp;#039;psycho-soziale Diathese&amp;#039;&amp;#039;) bedingt sein und wird als Neigung eines Menschen verstanden, auf eine bestimmte Weise auf Belastungen zu reagieren. Unter den [[Stressor]]en versteht man belastende Umweltereignisse oder Lebenssituationen. Sind die Belastungen (Disposition und Stressoren) zu groß und überschreiten sie eine gewisse Schwelle, kommt es zur Symptomausbildung bzw. zum Krankheitsausbruch. Diese Schwelle wird jedoch auch durch [[Risikofaktor (Medizin)|Risiko-]] und [[Schutzfaktor]]en (z. B. soziale Unterstützung) beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene Autoren übernahmen das Vulnerabilitäts-Stressmodell zur Erklärung der multifaktoriellen psycho-sozio-biologischen Entstehung der [[Schizophrenie]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Joseph Zubin, Bonnie Spring |Titel=Vulnerability: A new view of schizophrenia. |Sammelwerk=Journal of Abnormal Psychology |Band=86 |Nummer=2 |Datum=1977-04 |ISSN=1939-1846 |DOI=10.1037/0021-843X.86.2.103 |Seiten=103–126 |Online=https://doi.apa.org/doi/10.1037/0021-843X.86.2.103 |Abruf=2026-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Demnach zeichnen sich schizophreniegefährdete Menschen durch einen Mangel an [[Resilienz (Psychologie)|Resilienz]] aus (also eine besondere Vulnerabilität, Sensibilität oder „Dünnhäutigkeit“), die ungünstigenfalls in Kombination mit stressvollen lebensgeschichtlichen, situativ-sozialen oder körperlich-hormonellen Belastungen zum Ausbruch einer [[Psychose]] führen kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hans-Ulrich Wittchen]] |Titel=Klinische Psychologie &amp;amp; Psychotherapie |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Springer |Ort= |Datum=2011 |Kapitel=2 |Seiten=21–23, 833f |ISBN=9783642130175 |Online={{Google Buch| BuchID=BbgoBAAAQBAJ| Seite=21}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (Siehe auch: [[Doppelbindungstheorie]].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Befunde aus der Forschung ==&lt;br /&gt;
Forschungsergebnisse zeigen regelmäßig die multifaktorielle Entstehung von psychischen Erkrankungen. Genetisch bedingte neurobiologische oder biografisch erworbene Veranlagungen alleine erklären die Entstehung  von psychischen Erkrankungen in der Regel nicht. Wissenschaftliche Hinweise auf psychosoziale Auslöser bestehen zu den meisten psychischen Störungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einfluss von psychosozialem Stress auf die [[Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse|Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrindenachse]] (HHNA) konnte wiederholt nachgewiesen werden. Die HHNA wird unter anderem verantwortlich gemacht für die Regulation des [[Neurotransmitter]]haushaltes im [[Gehirn]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID 12122422&amp;quot;&amp;gt;S. A. Halsband: &amp;#039;&amp;#039;Estrés y Psicosos.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Vertex. Revista Argentina de Psiquiatría.&amp;#039;&amp;#039; Vol. 13, Suplemento 1, 2002, {{ISSN|0327-6139}}, S. 12–16, PMID 12122422.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID 16831447&amp;quot;&amp;gt;K. N. Thompson, L. J. Phillips, P. Komesaroff, H. P. Yuen, S. J. Wood, C. Pantelis, D. Velakoulis, A. R. Yung, P. D. McGorry: &amp;#039;&amp;#039;Stress and HPA-axis functioning in young people at ultra high risk for psychosis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Psychiatric Research.&amp;#039;&amp;#039; Vol. 40, Nr. 7, 2007, {{ISSN|0022-3956}}, S. 561–569, {{doi|10.1016/j.jpsychires.2006.05.010}}, PMID 16831447.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID 17201569&amp;quot;&amp;gt;Gregory E. Miller, Edith Chen, Eric S. Zhou: &amp;#039;&amp;#039;If it goes up, must it come down? Chronic stress and the hypothalamic-pituitary-adrenocortical axis in humans.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Psychological Bulletin.&amp;#039;&amp;#039; Vol. 133, Nr. 1, 2007, {{ISSN|0033-2909}}, S. 25–45, {{doi|10.1037/0033-2909.133.1.25}}, PMID 17201569.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vor- und Nachteile des Modells ==&lt;br /&gt;
Vorteile:&lt;br /&gt;
* Das Diathese-Stress-Modell ist in der Lage, komplexe und multifaktorielle Ursachen darzustellen&lt;br /&gt;
* Die Stressoren bzw. die durch sie verursachenden Belastungen können inter- und intraindividuell variieren&lt;br /&gt;
* Innerhalb des Modells können unterschiedliche Verläufe abgebildet werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteile:&lt;br /&gt;
* Auch dieses Modell ist weit davon entfernt, eine umfassende Begründung zu liefern&lt;br /&gt;
* Es wird keine Aussage über die Gewichtung der einzelnen Faktoren getroffen&lt;br /&gt;
* Ebenfalls fehlt die Darstellung, wie die einzelnen Faktoren miteinander interagieren&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klinische Psychologie]]&lt;/div&gt;</summary>
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