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	<title>Dialektkontinuum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Gak69: Leerzeichen zwischen ref-Tags entfernt, Zeilenumbrüche mitten im Satz entfernt</title>
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		<updated>2026-04-22T21:37:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen zwischen ref-Tags entfernt, Zeilenumbrüche mitten im Satz entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:West Germanic dialect continuum in 1900 (according to Wiesinger, Heeringa &amp;amp; König).png|mini|upright=1.7|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|[[Kontinentalwestgermanisches Dialektkontinuum]] um [[1900]] (nach [[Peter Wiesinger|Wiesinger]] &amp;amp; [[Werner König (Linguist)|König]]&amp;lt;ref&amp;gt;W. Heeringa: Measuring Dialect Pronunciation Differences using Levenshtein Distance, Dissertation, University of Groningen, 2004, S. 232–234.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;P. Wiesinger: Die Einteilung der deutschen Dialekte. In: Dialektologie. Ein Handbuch zur deutschen und allgemeinen Dialektforschung, Berlin, New York, S. 807–900&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Werner König: &amp;#039;&amp;#039;dtv-Atlas Deutsche Sprache.&amp;#039;&amp;#039; München 2019, S. 230.&amp;lt;/ref&amp;gt;) mit den folgenden dialektalen Großgruppen:&lt;br /&gt;
{{Cllist&lt;br /&gt;
|title      = {{Farblegende|#8c506e|Niederfränkisch}}&lt;br /&gt;
|1          = 1. [[Niederländische Sprache|Zentralniederländische Mundarten]]&lt;br /&gt;
|2          = 2. [[Westflämisch]]&lt;br /&gt;
|3          = 3. [[Brabantisch]]&lt;br /&gt;
|4          = 4. [[Limburgisch]]&lt;br /&gt;
|5          = 5. [[Niederrheinisch]] (deutsche Dachsprache)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Cllist&lt;br /&gt;
|title      = {{Farblegende|#df772a|Friesisch}}&lt;br /&gt;
|1          = 6. [[Westfriesische Sprache|Westfriesisch]] (westfriesische Dachsprache)&lt;br /&gt;
|2          = 7. [[Saterländisch]]&lt;br /&gt;
|3          = 8. [[Nordfriesische Sprache|Nordfriesisch]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Cllist&lt;br /&gt;
|title      = {{Farblegende|#3e9abc|Niederdeutsch-Niedersächsisch}}&lt;br /&gt;
|1          = 9. [[Overijssel|Overijssels]] (niederländische Dachsprache)&lt;br /&gt;
|2          = 10. [[Groningen|Gronings]] (niederländische Dachsprache)&lt;br /&gt;
|3          = 11. [[Westfälische Dialekte|Westfälisch]]&lt;br /&gt;
|4          = 12. [[Nordniedersächsisch]]&lt;br /&gt;
|5          = 13. [[Ostfälisch]]&lt;br /&gt;
|6          = 14. [[Mecklenburgisch-Vorpommersch]]&lt;br /&gt;
|7          = 15. [[Märkische Dialekte|Brandenburgisch]]&lt;br /&gt;
|8          = 16. [[Mittelpommersch]]&lt;br /&gt;
|9          = 17. [[Ostpommersch]]&lt;br /&gt;
|10         = 18. [[Niederpreußisch]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Cllist&lt;br /&gt;
|title      = {{Farblegende|#f5ef47|Mitteldeutsch}}&lt;br /&gt;
|1          = 19. [[Ripuarisch]]&lt;br /&gt;
|2          = 20. [[Luxemburgische Sprache|Luxemburgisch]]&lt;br /&gt;
|3          = 21. [[Moselfränkische Dialekte|Moselfränkisch]]&lt;br /&gt;
|4          = 22. [[Rheinfränkisch]]&lt;br /&gt;
|5          = 23. [[Hessische Dialekte|Zentralhessisch]]&lt;br /&gt;
|6          = 24. [[Hessische Dialekte|Nordhessisch]]&lt;br /&gt;
|7          = 25. [[Hessische Dialekte|Osthessisch]]&lt;br /&gt;
|8          = 26. [[Thüringische Dialekte|Thüringisch]]&lt;br /&gt;
|9          = 27. [[Nordobersächsisch]]&lt;br /&gt;
|10         = 28. [[Südmärkisch]]&lt;br /&gt;
|11         = 29. [[Obersächsisch]]&lt;br /&gt;
|12         = 30. [[Schlesisch (deutscher Dialekt)|Schlesisch]]&lt;br /&gt;
|13         = 31. [[Hochpreußisch]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Cllist&lt;br /&gt;
|title      = {{Farblegende|#ecca09|Oberdeutsch}}&lt;br /&gt;
|1          = 32. [[Oberfränkisch]]&lt;br /&gt;
|2          = 33. [[Bairisch|Nordbairisch]]&lt;br /&gt;
|3          = 34. [[Bairisch|Zentralbairisch]]&lt;br /&gt;
|4          = 35. [[Bairisch|Südbairisch]]&lt;br /&gt;
|5          = 36. [[Schwäbische Dialekte|Schwäbisch]]&lt;br /&gt;
|6          = 37. [[Niederalemannisch]]&lt;br /&gt;
|7          = 38. [[Mittelalemannisch]]&lt;br /&gt;
|8          = 39. [[Hochalemannisch]]&lt;br /&gt;
|9          = 40. [[Höchstalemannisch]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#cbaecf|Ehemaliges deutsches Sprachgebiet in Ostmitteleuropa: seit 1945/50&amp;amp;nbsp;praktisch nicht mehr existent}}&lt;br /&gt;
|}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter einem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dialektkontinuum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in der [[Dialektologie]] eine Kette von [[Dialekt]]en verstanden, innerhalb derer sich nach innersprachlichen strukturellen Kriterien keine eindeutigen Grenzen ziehen lassen, da zumindest zwei geographisch oder sozial benachbarte Dialekte jeweils gegenseitig verständlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Dialektkontinua ==&lt;br /&gt;
Meist wird der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Dialektkontinuum&amp;#039;&amp;#039; im Sinne eines &amp;#039;&amp;#039;geographischen Dialektkontinuums&amp;#039;&amp;#039; verwendet, eines zusammenhängenden geographischen Raums, in dem miteinander [[Genetische Verwandtschaft (Linguistik)|verwandte]] [[Dialekt]]e gesprochen werden, zwischen denen sich nach innersprachlichen strukturellen Kriterien keine eindeutigen Grenzen ziehen lassen, da sie zwar durch zahlreiche [[Isoglosse]]n voneinander getrennt werden, die Isoglossen für unterschiedliche sprachliche Erscheinungen jedoch im Allgemeinen nicht an derselben Stelle verlaufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ChambersTrudgill5-7&amp;quot;&amp;gt;J. K. Chambers, Peter Trudgill: &amp;#039;&amp;#039;Dialectology.&amp;#039;&amp;#039; 2. Aufl., Cambridge Univ. Press, Cambridge 1998, S.&amp;amp;nbsp;5–7 &amp;#039;&amp;#039;(Geographical dialect continua).&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dialekte verändern sich von einem Ort zum Nachbarort meist nur leicht, so dass immer eine Kommunikation mit den Sprechern in der unmittelbaren Umgebung problemlos möglich ist. Je größer die Distanz zwischen den Orten wird, umso größer werden die Unterschiede und entsprechend wird die Kommunikation schwieriger, bis ab einer gewissen örtlichen Distanz gar keine Kommunikation auf [[basilekt]]aler Basis mehr möglich ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ChambersTrudgill5-7&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dialektgebiete sind Teil eines Dialektkontinuums und haben sich durch geographische Isolation und damit durch Ausprägung der örtlichen Kommunikation entwickelt. (Man vergleiche auch den verwandten, aber nicht identischen Begriff [[Dialektcluster]].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Dialektkontinua und Dachsprachen ==&lt;br /&gt;
Da eine eindeutige Gliederung in mehrere [[Einzelsprache]]n auch bei größeren geographischen Dialektkontinua nach rein innersprachlichen strukturellen Kriterien nicht möglich ist, orientieren sich die konstruierten Einteilungen gewöhnlich auch an politischen oder kulturellen Grenzen, die zur Verwendung unterschiedlicher [[Dachsprache]]n in unterschiedlichen Gebieten geführt haben. Haben sich die Verbreitungsgebiete der Dachsprachen im Laufe der Zeit geändert oder ist deren Status selbst umstritten, so können sich damit unterschiedliche Konstrukte von Einordnungen derselben Dialekte ergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;J. K. Chambers, Peter Trudgill: &amp;#039;&amp;#039;Dialectology.&amp;#039;&amp;#039; 2. Aufl., Cambridge Univ. Press, Cambridge 1998, S.&amp;amp;nbsp;5–7, 9–12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verfügen weit voneinander entfernt liegende Dialekte eines Dialektkontinuums über eine gemeinsame Dachsprache, spricht man auch bei nicht gegenseitig verständlichen Varietäten meist von Dialekten derselben Sprache. Dialektsprecher, die der Dachsprache mächtig sind, leben in einer sprachlichen Situation, die man als [[Diglossie]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soziale Dialektkontinua ==&lt;br /&gt;
Neben &amp;#039;&amp;#039;geographischen Dialektkontinua&amp;#039;&amp;#039; gibt es auch &amp;#039;&amp;#039;soziale Dialektkontinua&amp;#039;&amp;#039; zwischen basilektalen und akrolektalen [[Sprachvarietät]]en, die in demselben geographischen Raum gesprochen werden. Hier können sich [[Basilekt]] und [[Akrolekt]] bis zur gegenseitigen Unverständlichkeit voneinander unterscheiden, jedoch existiert dazwischen eine Kette von Varietäten, die Merkmale des Basilekts und des Akrolekts in unterschiedlichem Ausmaß miteinander mischen, so dass eine eindeutige Trennung der Varietäten nicht möglich ist.&amp;lt;ref&amp;gt;J. K. Chambers, Peter Trudgill: &amp;#039;&amp;#039;Dialectology.&amp;#039;&amp;#039; 2. Aufl., Cambridge Univ. Press, Cambridge 1998, S.&amp;amp;nbsp;7–9 &amp;#039;&amp;#039;(Social dialect continua).&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele für großräumige geographische Dialektkontinua ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Indoarische Sprachen.png|mini|240px|Nordindisches Dialektkontinuum mit Singhalesisch außerhalb des Kontinuums]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das [[Kontinentalwestgermanisches Dialektkontinuum|kontinentalwestgermanische Dialektkontinuum]],&amp;lt;ref&amp;gt;J. K. Chambers, Peter Trudgill: &amp;#039;&amp;#039;Dialectology.&amp;#039;&amp;#039; 2. Aufl., Cambridge Univ. Press, Cambridge 1998, S.&amp;amp;nbsp;6 &amp;#039;&amp;#039;(West Germanic dialect continuum).&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; von einigen Sprachwissenschaftlern nach den überdachenden Literatursprachen auch als [[Deutsche Sprache|deutsch]]-[[Niederländische Sprache|niederländisches]] Dialektkontinuum bezeichnet, umfasst die hochdeutschen ([[Oberdeutsche Dialekte|oberdeutschen]], [[Mitteldeutsche Dialekte|mitteldeutschen]],) [[Niederdeutsche Sprache|niederdeutschen]], [[Niederfränkisch|niederfränkischen]] und [[Westfriesische Sprache|westfriesischen]] Dialekte in einem zusammenhängenden Gebiet [[Mitteleuropa|Mittel-]] und [[Westeuropa]]s. Eine niederländische Studie kam allerdings zu dem Schluss, dass die deutsch-niederländische Staatsgrenze im Fall der [[Kleverländisch|kleverländischen Dialekte]] inzwischen zu einer scharfen Sprachgrenze geworden sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Charlotte Giesbers: {{Webarchiv |url=https://repository.ubn.ru.nl//dspace31xmlui/bitstream/handle/2066/67849/67849.pdf#4 |text=&amp;#039;&amp;#039;Dialecten op de grens van twee talen — een dialectologisch en sociolinguïstisch onderzoek in het Kleverlands dialectgebied.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20201028212555 |archiv-bot=2022-10-23 14:08:43 InternetArchiveBot}} Proefschrift, Radboud Universiteit, Nijmegen 2008, S.&amp;amp;nbsp;187. (Teil dieser Doktorarbeit ist eine {{Webarchiv |url=https://repository.ubn.ru.nl//dspace31xmlui/bitstream/handle/2066/67849/67849.pdf#244 |text=deutschsprachige Zusammenfassung |wayback=20201028212555 |archiv-bot=2022-10-23 14:08:43 InternetArchiveBot}} ab Seite 233.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Zur Zeit des [[Altenglisch]]en bildete auch das [[Englische Sprache|Englische]] ein Dialektkontinuum mit den westgermanischen Sprachen auf dem Festland, die Dialektsprecher auf dem Festland und der Insel konnten sich mündlich wie schriftlich miteinander verständigen. Aber nach der [[Normannische Eroberung Englands|normannischen Eroberung]] der britischen Inseln (1066) haben sich die altenglischen und kontinentalen Dialekte, auch durch die geografische Trennung stark gefördert, so weit auseinanderentwickelt, dass dieses einstige Dialektkontinuum nicht mehr existiert. Allerdings erinnern noch heute viele Ortsnamen in England an die Besiedlung durch [[Sachsen (Volk)|Sachsen]] und [[Angeln (Volk)|Angeln]].&lt;br /&gt;
* Das festlandskandinavische Dialektkontinuum&amp;lt;ref&amp;gt;J. K. Chambers, Peter Trudgill: &amp;#039;&amp;#039;Dialectology.&amp;#039;&amp;#039; 2. Aufl., Cambridge Univ. Press, Cambridge 1998, S.&amp;amp;nbsp;6 &amp;#039;&amp;#039;(Scandinavian dialect continuum)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; umfasst heute [[Dänische Sprache|Dänisch]], [[Schwedische Sprache|Schwedisch]] und die zahlreichen Dialekte des [[Norwegische Sprache|Norwegischen]]. Die inselnordischen Sprachen [[Färöische Sprache|Färöisch]] und [[Isländische Sprache|Isländisch]] bildeten noch im Mittelalter ein Dialektkontinuum mit den skandinavischen Sprachen des Festlandes, das heute jedoch infolge der langen Trennung nicht mehr vorhanden ist.&lt;br /&gt;
* Die (westlichen) [[Romanische Sprachen|romanischen Sprachen]]&amp;lt;ref&amp;gt;J. K. Chambers, Peter Trudgill: &amp;#039;&amp;#039;Dialectology.&amp;#039;&amp;#039; 2. Aufl., Cambridge Univ. Press, Cambridge 1998, S.&amp;amp;nbsp;6 &amp;#039;&amp;#039;(West Romance dialect continuum)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dh-lehre.gwi.uni-muenchen.de/?p=80001 |titel=Die romanischen Sprachen – und ihre Sprechergemeinschaften {{!}} Lehre in den Digital Humanities |datum=2019-02-26 |sprache=de |abruf=2026-04-22 |zitat=Zitat: „(…) in der Tat ist die Romania continua auf einer kleinräumigen, arealen Ebene ein einziges Kontinuum lokaler Dialekte (…)“}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ralph Penny |Titel=Variation and Change in Spanish |Verlag=Cambridge University Press |Datum=05 Juni 2012 |ISBN=9781139164566 |Seiten=1-2 |Zitat=Zitat: „(…) we can observe there what is known as a dialect continuum. A village-by-village journey from the west coast of Galicia to the Costa Brava reveals at each stage only small linguistic diﬀerences between a particular village and its neigh-bours on either side, (…). Provided one skirts the Basque Country (..), there is no point on the journey where mutual comprehension between speakers from neighbouring villages is threatened, even though speakers will often be aware, sometimes acutely, that their neighbours speak a ittle diﬀerently from them. (…)The northern Peninsular dialect continuum is part of a broader Romance continuum which extends in unbroken fashion over all the European territory where descendants of Latin are spoken (with the exception of now-isolated varieties of Romance such as Rumantsch in Switzerland and the various kinds of Romanian used in Romania and other parts of the Balkans).“}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Dahmen |Titel=Orient oder Okzident? Rumänische Sprache, Literatur und Kultur zwischen lateinischem Erbe und balkanischen Nachbarn |Hrsg=Malinka Pila |Sammelwerk=Slavische Varietäten im Sprachkontakt |Band=513 |Verlag=Otto Harrassowitz GmbH &amp;amp; Co. KG |Ort=Wiesbaden |Datum=2022 |ISBN=978-3-447-11823-1 |Seiten=50 |Zitat=Zitat: „ Betrachtet man die in den meisten Handbüchern der romanischen Sprachwissenschaft (etwa Glessgen 2012: 49) abgebildeten Karten mit der Verbreitung der romanischen Sprachen in Europa,(…) erkennt man sehr schnell, dass das Rumänische wie ein erratischer Block im Südosten Europas liegt, umgeben vor allem von slavi-Idiomen (Bulgarisch, Serbisch, Ukrainisch) sowie dem Ungarischen, während die übrigen romanischen Sprachen ein Kontinuum bilden, das vom äußersten Südwesten der iberischen Halbinsel bis an die flandrische Sprachgrenze in Belgien und bis Istrien im Nordosten reicht, früher sogar noch die dalmatinische Küste bis zum heutigen Dubrovnik umfasste.“}}&amp;lt;/ref&amp;gt;zwischen Atlantik, Adria und Ärmelkanal ([[Portugiesische Sprache|Portugiesisch]], [[Galicische Sprache|Galicisch]], [[Asturische Sprache|Asturisch]], [[Spanische Sprache|Spanisch]], [[Katalanische Sprache|Katalanisch]], [[Okzitanische Sprache|Okzitanisch]], [[Französische Sprache|Französisch]], [[Rätoromanische Sprache|Rätoromanisch]], [[Italienische Sprache|Italienisch]], [[Sardische Sprache|Sardisch]]) bilden ein Dialektkontinuum. Am Übergang zwischen den übrigen Sprachen und dem Französischen zerbricht dieses aber gegenwärtig, da die vom Standardfranzösischen verschiedenen autochthonen [[Galloromanische Sprachen|galloromanischen Sprachen]] in Frankreich und der [[Romandie]] ([[Okzitanische Sprache|Okzitanisch]], [[Frankoprovenzalische Sprache|Frankoprovenzalisch]] und periphere [[Langues d’oïl|Oïl-Sprachen]]) zum großen Teil vom Standardfranzösischen verdrängt wurden und deshalb vom Aussterben bedroht sind.&lt;br /&gt;
* Die [[Südslawische Sprachen|südslawische Sprache]]&amp;lt;ref&amp;gt;J. K. Chambers, Peter Trudgill: &amp;#039;&amp;#039;Dialectology.&amp;#039;&amp;#039; 2. Aufl., Cambridge Univ. Press, Cambridge 1998, S.&amp;amp;nbsp;6 &amp;#039;&amp;#039;(South Slavic dialect continuum)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Slowenische Sprache|Slowenisch]] bildet ein gemeinsames Sprachgebiet mit dem [[Kroatische Sprache|Kroatischen]], [[Bosnische Sprache|Bosnischen]] und [[Serbische Sprache|Serbischen]] (Dialektkontinuum [[Serbokroatische Sprache|Serbokroatisch]] mit den Dialektgruppen [[Kajkavisch]], [[Štokavisch]], [[Čakavisch]] und [[Torlakisch]] – die ersten drei benannt nach dem Wort für „was“ – sowie [als Untergruppen von Štokavisch] Ekavisch, Ijekavisch und Ikavisch – benannt nach der Aussprache des altslawischen Lautes &amp;#039;&amp;#039;jat&amp;#039;&amp;#039; [*ě]), dem [[Mazedonische Sprache|Mazedonischen]], [[ägäis-mazedonische Sprache|Ägäis-Mazedonischen]] und [[Bulgarische Sprache|Bulgarischen]].&lt;br /&gt;
* Ein weiteres klassisches Dialektkontinuum stellen die [[Indoarische Sprachen|neuindoarischen Sprachen]] abgesehen vom [[Singhalesische Sprache|Singhalesischen]] dar, das neben der gleichen Ausgangssprache auch durch diverse Wanderungsbewegungen und damit verbundenen [[Sprachkontakt|Durchmischungsprozessen]] im kaum durch natürliche Barrieren zerteilten indischen Kernland zustande gekommen ist.&lt;br /&gt;
* Das [[Arabische Sprache|arabische]] Sprachgebiet umfasst die Staaten von [[Marokko]] bis zum [[Irak]], begrenzt von der [[Sahara]] im Süden, dem [[Atlantischer Ozean|Atlantik]] im Westen, dem [[Mittelmeer]] im Norden sowie dem [[Türkische Sprache|Türkischen]], [[Kurdische Sprachen|Kurdischen]], [[Lurische Sprache|Lurischen]] und [[Persische Sprache|Persischen]] im Osten.&lt;br /&gt;
* Das [[Quechua]]-Sprachgebiet umfasst die Sprachen Quechua I, II a, II b und II c mit zahlreichen Untervarianten im westlichen Südamerika.&lt;br /&gt;
* Die Sprachen der [[Eskimos]] bilden ein Dialektkontinuum vom östlichsten [[Sibirien]] bis nach [[Grönland]]. Sie werden oft zusammenfassend als [[Inuktitut]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[deutsche Dialekte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* J. K. Chambers, Peter Trudgill: &amp;#039;&amp;#039;Dialectology.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Cambridge University Press, Cambridge 1998, ISBN 0-521-59646-7 &amp;#039;&amp;#039;(Cambridge textbooks in linguistics).&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Alfred Lameli: &amp;#039;&amp;#039;Strukturen im Sprachraum. Analysen zur arealtypologischen Komplexität der Dialekte in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Berlin/Boston 2013, ISBN 3-11-033123-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachgeographie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gak69</name></author>
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