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	<title>Diakonie - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hahnenkleer: Änderungen von 84.147.67.21 (Diskussion) auf die letzte Version von Knowledge2need zurückgesetzt</title>
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		<updated>2025-06-17T09:42:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/84.147.67.21&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/84.147.67.21&quot;&gt;84.147.67.21&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:84.147.67.21&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:84.147.67.21 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Knowledge2need&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Knowledge2need (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Knowledge2need&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den theologischen Begriff der „Diakonie“. Für Organisationen, die oft verkürzt so benannt werden, siehe [[Diakonie Deutschland]], [[Diakonie Österreich]] und [[Sozialdiakonie]] in der Schweiz.}}&lt;br /&gt;
Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diakonie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|διακονία|diakonía}} ‚Dienst‘, vgl. auch {{lang|grc|διάκονος|diákonos}} ‚Diener‘) versteht man alle Aspekte des Dienstes am [[Mensch]]en im [[Kirche (Organisation)|kirchlichen]] Rahmen. Als eigener Begriff für die Wahrnehmung [[sozial]]er Verantwortung durch die evangelischen Kirchen im Rahmen [[institution]]alisierter eigener sozialer Dienste hat es sich erst im 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert durchgesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;brockhaus&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Diakonie |Sammelwerk=[[Brockhaus Enzyklopädie]] in vierundzwanzig Bänden - Studienausgabe |Band=5 |Auflage=20 |Verlag=Brockhaus Verlag |Ort=Leipzig, Mannheim |Datum=2001 |ISBN=3-7653-2415-9 |Seiten=456}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reinhard Turre]]: &amp;#039;&amp;#039;Diakonie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Evangelisches Soziallexikon]]. Neuausgabe.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 2001, S. 267–276, hier S. 267 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Bartmann: &amp;#039;&amp;#039;Diakonie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Evangelisches Staatslexikon]]. Neuausgabe.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 2006, S.&amp;amp;nbsp;368–374, hier S.&amp;amp;nbsp;368 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als theologische Grundlage der Diakonie gilt das Gebot der [[Nächstenliebe]], wie es etwa im [[Nächstenliebe#Das Doppelgebot der Liebe|Doppelgebot der Liebe]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{WiBiLex |Referenz=100288 |Autoren=Hanna Roose |Titel=Nächstenliebe – 2.2. Das Doppelgebot der Liebe (Lk 10,27) und das Gleichnis vom barmherzigen Samariter (Lk 10,30-37) |Datum=2017-02|Abruf=2023-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; formuliert ist. Sie zielt also darauf, Menschen in ihrer Not beizustehen und ihnen die Hilfe zukommen zu lassen, derer sie bedürfen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{TRE|8|644|644|Diakonie – II. Theologische Grundprobleme der Diakonie  |Pieter Johan Roscam Abbing}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[katholische Theologie]] verwendet als Bezeichnung für die tätige Nächstenliebe und [[Wohltätigkeit]] das aus dem Lateinischen entlehnte Wort [[Karitas]] und bezeichnet so auch das diakonische Handeln sowie die zugehörigen Institutionen (vgl. [[Deutscher Caritasverband]], die [[Caritas Österreich]], die [[Caritas Schweiz]]). &amp;#039;&amp;#039;Diakonia&amp;#039;&amp;#039; (Dienst) gilt neben der [[Verkündigung]] (altgriechisch {{lang|grc|μαρτυρία|martyría}}) und der [[Liturgie|Gottesdienstgestaltung]] (altgriechisch {{lang|grc|λειτουργία|leiturgía}}) als eines der Wesensmerkmale ([[Grundvollzug|Grundvollzüge]]) der [[Ekklesiologie|Kirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Diakonia |Sammelwerk=[[Lexikon für Theologie und Kirche]] |Band=3 |Auflage=3 |Verlag=Herder |Ort=Freiburg im Breisgau |Datum=2009 |ISBN=978-3-451-22100-2 |Seiten=184 |Zitat=Diakonia ({{grcS|διακονία|diakonía}}, Dienst [am Tisch]) bildet neben Martyria (Verkündigung), Leiturgia (Gottesdienst) u. Koinonia (Gemeindebildung) eine der Grundfunktionen v. Kirche.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Organisationen, die sich dem diakonischen Dienst widmen, werden im evangelischen Bereich oft als Diakonie bezeichnet (vgl. [[Diakonie Deutschland – Evangelischer Bundesverband]]/[[Diakonisches Werk]], [[Diakonie Österreich]] und [[Sozialdiakonie]] in der Schweiz als Dachverbände, aber auch [[Diakonie de La Tour]], [[Bergische Diakonie Aprath]], [[Immanuel Albertinen Diakonie]] usw.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Diakonie&amp;#039;&amp;#039; geht auf das griechische Wort &amp;#039;&amp;#039;diakonía&amp;#039;&amp;#039; (Dienst) zurück. Wie &amp;#039;&amp;#039;diákonos&amp;#039;&amp;#039; (Diener, daraus wurde [[Diakon]] abgeleitet) ist es eine Substantivierung des Verbs &amp;#039;&amp;#039;diakonéo&amp;#039;&amp;#039; (dienen).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=A.R. Talbert |Titel=Diakonie – I. biblisch – 1. Begriffsbedeutung |Hrsg=[[Heinzpeter Hempelmann]], [[Uwe Swarat]], Roland Gebauer, Wolfgang Heinrichs, Christoph Raedel, [[Peter Zimmerling]] |Sammelwerk=ELThG² - [[Evangelisches Lexikon für Theologie und Gemeinde]] |Band=1 |Auflage=2 |Verlag=SCM R.Brockhaus |Ort=Witten |Datum=2017 |ISBN=978-3-417-26801-0 |Seiten=1414}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als deutsches Wort wurde es erst im 19. Jahrhundert von [[Johann Hinrich Wichern]] geprägt, der &amp;#039;&amp;#039;Diakonie&amp;#039;&amp;#039; als „die Diakonie den Armen zugewendete Liebespflege“ definierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Hinrich Wichern: &amp;#039;&amp;#039;Gutachten über die Diakonie und das Diakonat (1856).&amp;#039;&amp;#039; In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Sämtliche Werke. Bd. III/Teil 1.&amp;#039;&amp;#039; Lutherisches Verlagshaus, Berlin und Hamburg 1968, S. 130–184, hier S. 130.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorausgegangen war die Etablierung des Amts der [[Diakonisse]] durch [[Theodor Fliedner]] und die Erneuerung des [[Diakon#Grundlage und Geschichte des Diakonberufes|Diakonats]] durch Wichern. Im 19. Jahrhundert wurde als programmatischer Begriff in den deutschsprachigen evangelischen Kirchen aber fast durchgängig [[Innere Mission]] für das gebraucht, was in früheren Zeiten als „Liebestätigkeit“ ([[Karitas|Caritas]]) bezeichnet wurde. Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts setzte sich „Diakonie“ und das abgeleitete [[Adjektiv]] „diakonisch“ als Programmbegriff für dasjenige [[sozial]]e Handeln der evangelischen Kirchen durch, das aus christlichem Glauben erwächst.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Bartmann: &amp;#039;&amp;#039;Diakonie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Evangelisches Staatslexikon]]. Neuausgabe.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 2006, S. 368–374, hier S. 368 f.; {{TRE|8|621|621|Diakonie – I. Geschichte der Diakonie|[[Paul Philippi]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biblische Grundlagen ==&lt;br /&gt;
Im [[Neues Testament|Neuen Testament]] begegnet die Wortgruppe διαϰονία, διάϰονος, διαϰονεῖν in drei unterschiedlichen Bedeutungen: im ursprünglichen Sinn als materieller Dienst, wie er etwa bei Tisch verrichtet wurde (z.&amp;amp;nbsp;B. {{B|Apg|6|2}}), als Dienst [[Jesus Christus|Jesu Christi]] an der Welt (z.&amp;amp;nbsp;B. {{B|Mt|20|28}}) sowie, davon abgeleitet, als Dienst der gläubigen Nachfolger z.&amp;amp;nbsp;B. „am Wort“ {{Bibel|Apg|6|4}} und „der Versöhnung“ {{Bibel|2 Kor|5|18}}.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Fritz Laubach]] |Titel=Diakonie |Hrsg=[[Helmut Burkhardt]], [[Uwe Swarat]], [[Otto Betz]], [[Michael Herbert]], [[Gerhard Ruhbach]], [[Theo Sorg]] |Sammelwerk=Evangelisches Lexikon für Theologie und Gemeinde |Band=1 |Auflage=2 |Verlag=R. Brockhaus Verlag  |Ort=Wuppertal, Zürich |Datum=1998 |ISBN=978-3417246742 |Seiten=1415 f. }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut dem Bericht der Apostelgeschichte wurde schon in frühester Zeit in der [[Jerusalemer Urgemeinde]] das Kollegium der [[sieben Diakone]] eingesetzt {{Bibel|Apg|6|1–6}}.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Fritz Laubach]] |Titel=Diakonie |Hrsg=[[Helmut Burkhardt]], [[Uwe Swarat]], [[Otto Betz]], [[Michael Herbert]], [[Gerhard Ruhbach]], [[Theo Sorg]] |Sammelwerk=Evangelisches Lexikon für Theologie und Gemeinde |Band=1 |Auflage=2 |Verlag=R. Brockhaus Verlag  |Ort=Wuppertal, Zürich |Datum=1998 |ISBN=978-3417246742 |Seiten=430 |Zitat=In der Apostelgeschichte ist dokumentiert, dass die Urgemeinde in Jerusalem – wie die zeitgenössischen jüd. Gemeinden – von Anfang an ihre bedürftigen Mitglieder auch materiell unterstützt hat. {{B|Apg|6|1-6}} berichtet im Zusammenhang eines Streites um die Witwenversorgung in der Gemeinde von der Einsetzung sieben erprobter Männer speziell für diese Aufgabe. So wird hier seit dem Kirchenvater Irenäus (haer. 1,26,3 u.ö.) die Geburtsstunde des geordneten und institutionell verfassten Hilfehandelns der Kirche, des ‚Diakonats‘, gesehen.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Irenäus]] |url=https://bkv.unifr.ch/works/18/versions/30/divisions/111913 |titel=Cerinth, die Ebioniten und Nikolaiten |werk=Gegen die Häresien (Contra Haereses), 1.26.3 |hrsg=[[Bibliothek der Kirchenväter]] |datum=200 |abruf=2020-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Diakonie (im Sinne der Fürsorge für bedürftige Gemeindeglieder) hatte bis dahin im Zusammenhang mit den [[Eucharistie|Mahlversammlungen]] der Gemeinde gestanden (vgl. die „Summarien“&amp;lt;ref&amp;gt;{{WiBiLex |Referenz=32042 |Autoren=Antonius Kuckhoff |Titel=Summarien |Datum=2014-93 |Abruf=2023-10-02}} „Die neutestamentliche Exegese versteht unter Summarien im engeren Sinn die Sammelberichte der [[Synoptische Evangelien|synoptischen Evangelien]] sowie der [[Apostelgeschichte]].“&amp;lt;/ref&amp;gt; {{B|Apg|2|42}}; {{BB|Apg|4,32–37}}; {{BB|Apg|5|1–11}}) und zu den Leitungsaufgaben der „[[Apostel|Zwölf]]“ gehört, war jedoch dann, als eine nicht nur unter- oder nebengeordnete Aufgabe, den von der Gemeinde gewählten „Sieben“ übertragen worden, laut [[Paul Philippi]] vermutlich zusammen mit der Verantwortung für alle örtlich gebundenen Leitungsaufgaben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{TRE|8|621|621|Diakonie – I. Geschichte der Diakonie – 2. Neutestamentliche Leitbilder|Paul Philippi}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den biblischen Belegen für die Verpflichtung zur Diakonie gehören das [[Gleichnis]] vom [[Barmherziger Samariter|barmherzigen Samariter]] {{Bibel|Lk|10|30}}, in dem spontane Nothilfe ohne Rücksicht auf eigene Gefahr und unter Durchbrechung ethnischer und religiöser Grenzen geleistet wurde, und die Bildrede [[vom Weltgericht]] in {{B|Mt|25|31–46}} mit der entscheidenden Aussage „Was ihr getan habt einem unter diesen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“  {{Bibel|Mt|25|40|LUT}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{WiBiLex |Referenz=47853 |Autoren=Anni Hentschel |Titel=Dienen / Diener (NT) – 2. Dienste im Neuen Testament – 2.1. Auftrag, Dienst, Amt (διακονέω und seine Ableitungen) |Datum=2008-12 |Abruf=2020-07-27}} „Für eine Verpflichtung zur karitativen Hilfeleistung in der Nachfolge Jesu wird das Verb in {{B|Mt|25|44}} verwendet.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Alte Kirche ===&lt;br /&gt;
Schon zum Ausgang der apostolischen Zeit galt die Fürsorge für Schwache als ein Charakteristikum der christlichen Gemeinden, das ihnen auch in der [[Heidentum|heidnischen]] Umwelt Beachtung und Glaubwürdigkeit einbrachte. So förderte die Diakonie als Kennzeichen der neuen Religion der [[Agape|Liebe]] die schnelle Ausbreitung des Christentums in der Zeit der [[Christenverfolgungen|Verfolgungen]]. Zu den Trägern der diakonischen Arbeit gehörten die [[Diakon]]e, die die Armenkasse verwalteten, und die Witwen bzw. [[Diakonin]]nen, die sich v. a. der Fürsorge für Alte und Kranke widmeten. [[Konstantin der Große|Kaiser Konstantin]] stattete die Kirche mit Zuwendungen für ihre diakonische Arbeit aus und übertrug ihr soziale Aufgaben. Der von [[Basilius der Große|Basilius dem Großen]] vor den Toren von [[Kayseri|Caesarea]] gegründete Stadtteil mit vielfältigen Einrichtungen der Armenversorgung und seine Ordensregel legten die Grundlage für die Klöster als Zentren diakonischen Handelns. Im Westen wurde die [[Ordensregel]] des [[Benedikt von Nursia]] prägend mit ihrem Gebot, Kranke&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Benedikt von Nursia]] |url=http://www.intratext.com/IXT/DEU0017/_P11.HTM |titel=Heiliger Benedikt Regel – Kapitel 36: Die kranken Brüder  |werk=Èulogos IntraText |hrsg=Èulogos SpA |abruf=2020-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Reisende&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Benedikt von Nursia]] |url=http://www.intratext.com/IXT/DEU0017/_P1I.HTM |titel=Heiliger Benedikt Regel – Kapitel 53: Die Aufnahme der Gäste |werk=Èulogos IntraText |hrsg=Èulogos SpA |abruf=2020-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zu unterstützen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reinhard Turre]]: &amp;#039;&amp;#039;Diakonie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Evangelisches Soziallexikon]]. Neuausgabe.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 2001, S. 267–276, hier S. 269; {{Literatur |Autor=Ralf Dziewas |Titel=Diakonie – II. kirchengeschichtlich |Hrsg=[[Heinzpeter Hempelmann]], [[Uwe Swarat]], [[Roland Gebauer]], [[Wolfgang E. Heinrichs]], [[Christoph Raedel]], [[Peter Zimmerling]] |Sammelwerk=ELThG² - Evangelisches Lexikon für Theologie und Gemeinde |Band=1 |Auflage=1 |Verlag=SCM R.Brockhaus |Ort=Witten |Datum=2017 |ISBN=978-3-417-26801-0 |Seiten=1417–1420, hier 1417}};&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Im Mittelalter, das von massenhafter Verelendung und zunehmendem [[Bettler|Bettel]] geprägt war, blieben zunächst die Klöster die wesentlichen Träger der christlichen Liebestätigkeit. Mit der [[Cluniazensische Reform|cluniazensischen Reform]] wurde das Amt eines [[Infirmar|infirmiarius]] eingerichtet. Im hohen und späten Mittelalter entstanden weitere diakonische Institutionen: die ritterlichen Spitalorden der [[Kreuzzug|Kreuzzüge]]  ([[Souveräner Malteserorden|Johanniter]] 1099, [[Templerorden]] 1119, [[Deutscher Orden]] 1191) sowie geistliche-[[Bruderschaft]]en in den aufblühenden Städten, die sich zu gegenseitiger Sozialhilfe verpflichteten (Bestattung, Krankenpflege, Altersrenten) und darüber hinaus beispielsweise [[Hospital|Hospitäler]] unterhielten. Zu Leitgestalten wurden [[Elisabeth von Thüringen]] und [[Franz von Assisi]], der das Ideal der Opferfreude und Selbsthingabe an die Leidenden verkörperte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{TRE|8|630|631|Diakonie – I. Geschichte der Diakonie |[[Paul Philippi]]}}; {{Literatur |Autor=Ralf Dziewas |Titel=Diakonie – II. kirchengeschichtlich |Hrsg=[[Heinzpeter Hempelmann]], [[Uwe Swarat]], [[Roland Gebauer]], [[Wolfgang E. Heinrichs]], [[Christoph Raedel]], [[Peter Zimmerling]] |Sammelwerk=ELThG² - Evangelisches Lexikon für Theologie und Gemeinde |Band=1 |Auflage=1 |Verlag=SCM R.Brockhaus |Ort=Witten |Datum=2017 |ISBN=978-3-417-26801-0 |Seiten=1417–1420, hier 1417-1418}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reformation ===&lt;br /&gt;
[[Martin Luther]]s [[Rechtfertigung (Theologie)|rechtfertigungstheologischer]] Ansatz bestimmte das diakonische Handeln neu als Ausdruck der [[Von der Freiheit eines Christenmenschen|christlichen Freiheit]]. Da die bestehenden diakonischen Institutionen ihre Aufgaben nicht mehr erfüllen konnten, schuf er mit der [[Leisniger Kastenordnung]] 1523 ein Modell lutherischer [[Christliche Soziallehre|Soziallehre]]. Die Institution der gemeindlichen Armenkasse geriet bald jedoch in die Verantwortung der bürgerlichen Gemeinden. [[Johannes Calvin]] erneuerte im Rahmen seiner [[Vierämterlehre]] das kirchliche Diakonenamt, so dass im reformierten Bereich Diakonie stärker an die Kirchengemeinden gebunden blieb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{TRE|8|631|633|Diakonie – I. Geschichte der Diakonie |[[Paul Philippi]]}}; [[Reinhard Turre]]: &amp;#039;&amp;#039;Diakonie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Evangelisches Soziallexikon]]. Neuausgabe.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 2001, S. 267–276, hier S. 269 f.; {{Literatur |Autor=Ralf Dziewas |Titel=Diakonie – II. kirchengeschichtlich |Hrsg=[[Heinzpeter Hempelmann]], [[Uwe Swarat]], [[Roland Gebauer]], [[Wolfgang E. Heinrichs]], [[Christoph Raedel]], [[Peter Zimmerling]] |Sammelwerk=ELThG² - Evangelisches Lexikon für Theologie und Gemeinde |Band=1 |Auflage=1 |Verlag=SCM R.Brockhaus |Ort=Witten |Datum=2017 |ISBN=978-3-417-26801-0 |Seiten=1417–1420, hier 1418}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Durch den [[Pietismus]] wurde im 18. Jahrhundert die Anstalts-Diakonie (v.&amp;amp;nbsp;a. [[August Hermann Francke]]s [[Franckesche Stiftungen]]) geschaffen, aber auch die Gemeinde-Diakonie erneuert (v.&amp;amp;nbsp;a. [[Herrnhuter Brüdergemeine]], [[Johann Friedrich Oberlin]]). Mit der [[Erweckungsbewegung]] und der neuen Sozialform des [[Verein#Geschichte des Vereinswesens in Deutschland|Vereins]] nahm die karitative Tätigkeit einen starken Aufschwung. Leitgestalten im evangelischen Deutschland waren neben Fliedner und Wichern z.&amp;amp;nbsp;B. [[Wilhelm Löhe]] und [[Friedrich von Bodelschwingh der Ältere]]. Für den organisatorischen Zusammenhalt sorgte ab 1849 der [[Central-Ausschuss für die Innere Mission]]. Parallel dazu entstanden im 19. Jahrhundert auch im katholischen Milieu neue karitative Frauenorden (sog. [[Barmherzige Schwestern]]), die [[Kolpingwerk|Kolpingarbeit]], von Laien getragene diakonische Initiativen wie die [[Vinzenzgemeinschaft|Vinzenzvereine]] und schließlich 1897 der Charitasverband für das katholische Deutschland, aus dem später der [[Deutscher Caritasverband|Deutsche Caritasverband]] hervorging.&amp;lt;ref&amp;gt;{{TRE|8|635|641|Diakonie – I. Geschichte der Diakonie |[[Paul Philippi]]}}; [[Reinhard Turre]]: &amp;#039;&amp;#039;Diakonie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Evangelisches Soziallexikon]]. Neuausgabe.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 2001, S. 267–276, hier S. 270 f.;{{Literatur |Autor=Ralf Dziewas  |Titel=Diakonie – II. kirchengeschichtlich – 5. Im 19. Jahrhundert |Hrsg=[[Heinzpeter Hempelmann]], [[Uwe Swarat]], [[Roland Gebauer]], [[Wolfgang E. Heinrichs]], [[Christoph Raedel]], [[Peter Zimmerling]] |Sammelwerk=ELThG² - Evangelisches Lexikon für Theologie und Gemeinde |Band=1 |Auflage=1 |Verlag=SCM R.Brockhaus |Ort=Witten |Datum=2017 |ISBN=978-3-417-26801-0 |Seiten=1418 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Weimarer Republik]] ließen sich &amp;#039;&amp;#039;Innere Mission&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Caritas&amp;#039;&amp;#039; in die staatliche Sozialpolitik einbinden. Das führte dazu, dass im [[Nationalsozialismus]] zahlreiche diakonische Institutionen an dem sogenannten [[Aktion T4|Euthanasieprogramm]] mitwirkten. Nach dem Zweiten Weltkrieg gründete [[Eugen Gerstenmaier]] das [[Evangelisches Hilfswerk|Evangelische Hilfswerk]] neben der bestehenden Inneren Mission, um die Diakonie wieder stärker als gemeindliche Aufgabe zu verankern; beide Werke wurden 1957 zunächst auf landeskirchlicher Ebene vereinigt, seit 1957 im &amp;#039;&amp;#039;Diakonischen Werk&amp;#039;&amp;#039;, dem Vorgänger der [[Diakonie Deutschland]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{TRE|8|641|642|Diakonie – I. Geschichte der Diakonie |[[Paul Philippi]]}}; [[Reinhard Turre]]: &amp;#039;&amp;#039;Diakonie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Evangelisches Soziallexikon]]. Neuausgabe.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 2001, S. 267–276, hier S. 271 f.;{{Literatur |Autor=Ralf Dziewas  |Titel=Diakonie – II. kirchengeschichtlich – 5. Im 19. Jahrhundert |Hrsg=[[Heinzpeter Hempelmann]], [[Uwe Swarat]], [[Roland Gebauer]], [[Wolfgang E. Heinrichs]], [[Christoph Raedel]], [[Peter Zimmerling]] |Sammelwerk=ELThG² - Evangelisches Lexikon für Theologie und Gemeinde |Band=1 |Auflage=1 |Verlag=SCM R.Brockhaus |Ort=Witten |Datum=2017 |ISBN=978-3-417-26801-0 |Seiten=1420}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Ende der 1960er-Jahre rückte die evangelische [[Sozialethik]] den Begriff der gesellschaftlichen bzw. sozialen Diakonie, die sich auf den Menschen in seiner institutionellen Existenz bezieht, in das Zentrum ihrer Überlegungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;brockhaus&amp;quot;/&amp;gt; Zugleich brachte der Ausbau des [[Sozialstaat]]s eine starke Professionalisierung der diakonischen Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausprägungen der Diakonie ==&lt;br /&gt;
In theologischer Sicht ist die Diakonie primär auf der Ebene der Kirchengemeinden verankert; sie ist „Präsenz der gottesdienstlichen Gemeinde im sozialen Bezugsfeld.“&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Boeckler: Art. &amp;#039;&amp;#039;Diakonie&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Evangelisches Kirchenlexikon]], 3. Auflage, Band 1/2, S. 850–859, hier S. 851.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Dies gilt vor allem für Kindertagesstätten, Besuchsdienste, Alten- und Pflegeheime sowie&amp;amp;nbsp;– bis zu Beginn der 1990er-Jahre&amp;amp;nbsp;– Pflegedienste, die oft von „Gemeindeschwestern“, oftmals waren es [[Diakonisse]]n, versehen wurden. Während die pflegerischen Dienste (Diakonie- und Sozialstationen) meist erst seit etwa 1990 bei kreiskirchlichen oder eigenständigen diakonischen Werken angesiedelt sind, gilt dies für Beratungsstellen und größere Unterstützungsfonds schon länger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentrale Organisationsleistungen werden eher von den landeskirchlichen diakonischen Werken wahrgenommen. Krankenhäuser und andere soziale Einrichtungen waren seit jeher meist in eigenständigen diakonischen Organisationen verortet, wobei mittlerweile vielfach die Rechtsform der [[Gemeinnützige GmbH|gemeinnützigen GmbH]] gewählt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich des kollektiven Arbeitsrechts gilt das kirchliche [[Mitarbeitervertretungsgesetz]], ein Gesetz, das&amp;amp;nbsp;– vor dem Hintergrund des sogenannten „Dritten Wegs“ im Individualarbeitsrecht&amp;amp;nbsp;– die Dienstgemeinschaft als bestimmend ansieht, im Wesentlichen auf einen Aushandlungsprozess abzielt und deshalb&amp;amp;nbsp;– im Vergleich zum Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG)&amp;amp;nbsp;– weitergehende Rechte der Arbeitnehmervertretung vorsieht; so ist zum Beispiel eine Kündigung nur mit Zustimmung der Mitarbeitervertretung zulässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diakonische Organisationen ==&lt;br /&gt;
Die Aufgaben der Diakonie nehmen im kirchlichen Kontext neben dem Engagement in den Gemeinden karitative Organisationen wahr. Insbesondere im evangelischen Kontext tragen diese Organisationen oft das Wort „Diakonie“ oder „diakonisch“ in der Organisationsbezeichnung, wie zum Beispiel Diakonisches Werk, Diakonie Deutschland, Diakonie-Krankenhaus oder Immanuel Diakonie. Demgegenüber ist im katholischen Kontext das Wort [[Karitas]] (‚Nächstenliebe‘) Namensgeber vergleichbarer Organisationen wie [[Caritas Internationalis]] oder Deutscher Caritas-Verband. In den evangelischen Kirchen werden diakonische Einrichtungen als „Lebens- und Wesensäußerung der Kirchen“ gesehen, die „die in ihrem Statut verankerten kirchlich-diakonischen Zwecke und Aufgaben als tätige Nächstenliebe“ erfüllen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kirchenrecht-ekd.de/document/30627 |titel=6.4 Zuordnungsgesetz der EKD (ZuOG-EKD) |werk=Kirchenrecht Online-Nachschlagewerk |datum=2014-11-12 |zugriff=2018-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In ihrer Kooperation mit dem Sozialstaat haben Diakonie und Caritas etwas verschiedene Akzentsetzungen; katholische Organisationen sind dem Grundsatz der [[Subsidiarität]] verpflichtet, während evangelische Organisationen „den Gedanken der kirchl. Autonomie und den Grundsatz der dem einzelnen Bürger im pluralistischen Gemeinwesen zustehenden Wahlfreiheit“ betonen.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Boeckler: Art. &amp;#039;&amp;#039;Diakonie&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Evangelisches Kirchenlexikon]], 3. Auflage, Band 1/2, S. 850–859, hier S. 856.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „Diakonie“ wird oftmals verkürzend für die &amp;#039;&amp;#039;[[Diakonie Deutschland|Diakonischen Werke]]&amp;#039;&amp;#039; und deren soziale Einrichtungen in Deutschland, die [[Diakonie Österreich]] und diakonische Einrichtungen in der Schweiz gebraucht. In Deutschland wird das Diakonische Werk von der [[Evangelische Kirche in Deutschland|Evangelischen Kirche in Deutschland]] (EKD), ihren Gliedkirchen, der [[Alt-Katholische Kirche in Deutschland|Alt-Katholischen Kirche]] und mehreren evangelischen [[Freikirche]]n getragen. Es gibt traditionell folgende Arbeitsfelder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anstaltsdiakonie (Krankenhäuser, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, Diakonissenmutterhäuser, Diakonenanstalten).&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Boeckler: Art. &amp;#039;&amp;#039;Diakonie&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Evangelisches Kirchenlexikon]], 3. Auflage, Band 1/2, S. 850–859, hier S. 852 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Heimerziehung, als Angebot für „verwahrloste“ Kinder und Jugendliche, ist ein klassisches Gebiet evangelischer Diakonie, das aber in der Gegenwart in einer Neuausrichtung begriffen ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Richard Boeckler: Art. &amp;#039;&amp;#039;Diakonie&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Evangelisches Kirchenlexikon]], 3. Auflage, Band 1/2, S. 850–859, hier S. 853.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Altenhilfe (Wohn- und Pflegeheime für Senioren), auch hier ein Übergang von stationären zu ambulanten Angeboten wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Essen auf Rädern]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kindertagesstätten (Kindergärten, Kinderhorte, Kinderkrippen).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gemeindediakonie, häufig von [[Stadtmission]]en getragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Beratungsdienste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;Richard Boeckler: Art. &amp;#039;&amp;#039;Diakonie&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Evangelisches Kirchenlexikon]], 3. Auflage, Band 1/2, S. 850–859, hier S. 854.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Seelsorgedienste für besondere Gruppen, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Deutsche Seemannsmission|Seemanns-]] und Binnenschiffermission, Urlauberseelsorge.&lt;br /&gt;
* Ökumenische Diakonie (kirchliche Nothilfeprogramme, z.&amp;amp;nbsp;B. Katastrophenhilfe, und Entwicklungshilfe, z.&amp;amp;nbsp;B. Alphabetisierungsprogramme); Träger sind z.&amp;amp;nbsp;B. [[Brot für die Welt]], [[Dienste in Übersee]], &amp;#039;&amp;#039;Evangelische Zentralstelle für Entwicklungshilfe&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kirchlicher Entwicklungsdienst&amp;#039;&amp;#039;. Auf katholischer Seite entsprechen die Hilfswerke [[Bischöfliches Hilfswerk Misereor|Misereor]] und [[Bischöfliche Aktion Adveniat|Adveniat]]. Ein Forum ökumenischer Koordination in der Entwicklungshilfe ist die [[Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Dem internationalen Austausch dient der &amp;#039;&amp;#039;Internationale Verband für Mission und Diakonie&amp;#039;&amp;#039;; außerdem bestehen Beziehungen zum [[Lutherischer Weltbund|Lutherischen Weltbund]] und zu Entwicklungsdiensten des [[Ökumenischer Rat der Kirchen|Ökumenischen Rats der Kirchen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Boeckler: Art. &amp;#039;&amp;#039;Diakonie&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Evangelisches Kirchenlexikon]], 3. Auflage, Band 1/2, S. 850–859, hier S. 855.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] Entsprechung ist die &amp;#039;&amp;#039;[[Deutscher Caritasverband|Caritas]]&amp;#039;&amp;#039;. Darüber hinaus bestehen noch speziellere kirchliche [[Hilfswerk]]e bzw. [[Hilfsorganisation]]en, die sich schwerpunktmäßig bestimmten Personengruppen und Problemfeldern widmen. Eine besondere Stellung nimmt die [[Immanuel Diakonie]] ein, die besonders in Berlin und Brandenburg aktiv ist. Sie wurde von den Baptisten Berlin-Schöneberg gegründet, kooperiert aber auch mit den beiden großen Kirchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hilfsorganisation]]&lt;br /&gt;
* [[Diakonie (Rom)|Römische Diakonie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gottfried Hammann: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der christlichen Diakonie. Praktizierte Nächstenliebe von der Antike bis zur Reformationszeit.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2003, ISBN 3-525-52191-X.&lt;br /&gt;
* {{TRE|8|621|683|Diakonie I. Geschichte der Diakonie II. Theologische Grundprobleme der Diakonie III. Diakoniewissenschaft/Diakonik IV. Arbeitsfelder heutiger Diakonie V. Ausbildung und Fortbildung|Paul Philippi, Pieter Johan Roscam Abbing, Jürgen Albert u. a.}}&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Pompey]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Caritas – Das menschliche Gesicht des Glaubens. Ökumenische und internationale Anstöße einer Diakonietheologie.&amp;#039;&amp;#039; Echter, Würzburg 1997, ISBN 978-3-429-01950-1.&lt;br /&gt;
* Reinhard Turre: &amp;#039;&amp;#039;Diakonik. Grundlegung und Gestaltung der Diakonie.&amp;#039;&amp;#039; Neukirchener Verlag, Neukirchen-Vluyn 1991, ISBN 3-7887-1316-X.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard K. Schäfer]], [[Theodor Strohm]]: &amp;#039;&amp;#039;Diakonie – biblische Grundlagen und Orientierungen.&amp;#039;&amp;#039; Carl Winter, Heidelberg 1998, ISBN 3-8253-7094-1.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Steinkamp]]: &amp;#039;&amp;#039;Diakonie – Kennzeichen der Gemeinde. Entwurf einer praktisch-theologischen Theorie.&amp;#039;&amp;#039; Lambertus, Freiburg 1985, ISBN 3-7841-0284-0.&lt;br /&gt;
* Uwe Becker (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Perspektiven der Diakonie im gesellschaftlichen Wandel&amp;#039;&amp;#039;. Neukirchener Verlagsgesellschaft, Neukirchen-Vluyn 2011, ISBN 978-3-7887-2517-4.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich-Hermann Ulrich]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Diakonie in den Spannungsfeldern der Gegenwart: Herausforderung und Antwort: Festschrift zum 60. Geburtstag von Theodor Schober.&amp;#039;&amp;#039; Quell-Verlag, Stuttgart 1978, ISBN 3-7918-2042-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Diakonie|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.theologie-systematisch.de/diakonie.htm Aktuelle Literatur zur Diakonie(-wissenschaft)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4012046-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diakonie| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hahnenkleer</name></author>
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