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	<title>Dia (Insel) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Eliasjochum: Grammatik korrigiert</title>
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		<updated>2024-01-02T14:38:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Grammatik korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Insel&lt;br /&gt;
|NAME= Dia&lt;br /&gt;
|BILD1= Dia Island.jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-TEXT= Luftbild von Dia&lt;br /&gt;
|BILD2= &lt;br /&gt;
|BILD2-TEXT= &lt;br /&gt;
|GEWAESSER= Mittelmeer&lt;br /&gt;
|GRUPPE= &lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 35/27//N&lt;br /&gt;
|LAENGENGRAD= 25/13//E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= GR-M&lt;br /&gt;
|KARTE= &lt;br /&gt;
|POSKARTE= &lt;br /&gt;
|LAENGE= 6&lt;br /&gt;
|BREITE= 4.5&lt;br /&gt;
|FLAECHE= 11,909&amp;amp;nbsp;km²&amp;lt;ref name=&amp;quot;Arnold&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Charles Arnold |Titel=Die Inseln des Mittelmeers |TitelErg=Ein einzigartiger und vollständiger Überblick |Auflage=2. |Verlag=marebuchverlag |Ort=Hamburg |Datum=2008 |ISBN=3-86648-096-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|ERHEBUNG= &lt;br /&gt;
|HOEHE= 268&lt;br /&gt;
|HOEHE-BEZUG= &lt;br /&gt;
|HAUPTORT= &lt;br /&gt;
|EINWOHNER= 0&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Δία}} auch {{lang|el|Ντία}} {{F.Sg.}}) ist eine unbewohnte [[Griechenland|griechische]] Insel nördlich [[Kreta]]s. Sie gehört zum Gemeindebezirk [[Gouves]] der Gemeinde [[Chersonisos (Gemeinde)|Chersonisos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Insel Dia liegt im &amp;#039;&amp;#039;Kretischen Meer&amp;#039;&amp;#039; (Κρητικό Πέλαγος), nördlich des &amp;#039;&amp;#039;Golfs von Iraklio&amp;#039;&amp;#039; (Κόλπος του Ηρακλείου), etwa 12&amp;amp;nbsp;km von [[Iraklio]], der größten Stadt [[Kreta]]s entfernt. Die durchschnittliche Länge in Ost-West-Richtung beträgt etwa 5&amp;amp;nbsp;km und in Nord-Süd-Richtung etwa 3&amp;amp;nbsp;km. Mit einer Fläche von etwa 11,9&amp;amp;nbsp;km² ist Dia nach [[Gavdos]] die zweitgrößte der etwa 90 um Kreta gelegenen Inseln und kleinsten Inselchen. Die höchste Erhebung &amp;#039;&amp;#039;Mavromouri&amp;#039;&amp;#039; (Μαυρομούρι) der mäßig bergigen Insel erreicht eine Höhe von 268&amp;amp;nbsp;m. An der Nord- und Ostküste gibt es [[Steilküste]]n. Die Linie der Südküste ist von vier Buchten durchsetzt: &amp;#039;&amp;#039;Agios Georgios&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;!--(Όρμος Αγίου Γεωργίου)--&amp;gt; im Westen, dann &amp;#039;&amp;#039;Kapari&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Panagia&amp;#039;&amp;#039; und schließlich &amp;#039;&amp;#039;Agrilia&amp;#039;&amp;#039; im Osten. Die kleine Felseninsel &amp;#039;&amp;#039;Glaronisi&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Petalida&amp;#039;&amp;#039;) liegt etwa 1,5&amp;amp;nbsp;km westlich und &amp;#039;&amp;#039;Paximadi&amp;#039;&amp;#039; 3,1&amp;amp;nbsp;km östlich der Hauptinsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Aufgrund noch nicht erfolgter archäologischer Erforschungen können keine Aussagen über die erste Besiedlung gemacht werden. Jedoch spielte Dia seit Alters her als Orientierungspunkt eine wichtige Rolle für die Navigation im &amp;#039;&amp;#039;Kretischen Meer&amp;#039;&amp;#039;, besonders von der [[Minoische Kultur|minoischen Zeit]] bis zum Mittelalter. Den frühen Seefahrern boten die vier Buchten an der Südseite gute Ankermöglichkeiten und Schutz vor den vorherrschenden Winden aus nördlichen Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der antiken Literatur wird die Insel mehrfach erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Strabon]] 10.5.1; [[Stadiasmus Maris Magni]] 348 (Karl Müller: &amp;#039;&amp;#039;Geographi Graeci Minores&amp;#039;&amp;#039; Paris 1855ff 1,514); [[Claudius Ptolemaeus]] 3.15.8; [[Plinius der Ältere]] &amp;#039;&amp;#039;[[Naturalis historia]]&amp;#039;&amp;#039; 4.61; [[Apollonios von Rhodos]] &amp;#039;&amp;#039;Argonautika&amp;#039;&amp;#039; 4.424&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Agios Georgios-Bucht im Südwesten entdeckte Mitte der 1970er Jahre der [[Frankreich|französische]] [[Meer]]esforscher [[Jacques-Yves Cousteau]] einen minoischen Hafen mit Siedlung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ToVima&amp;quot;&amp;gt;Οι άγνωστοι δορυφόροι της Κρήτης, [[To Vima|Το Βήμα]] online, 4. April 2004 [http://www.tovima.gr/default.asp?pid=46&amp;amp;ct=34&amp;amp;artId=141013&amp;amp;dt=04/04/2004 tovima.gr] (griechisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Kriegshafen und ein Wrack aus [[Byzantinisches Reich|byzantinischer]] Zeit konnten unter der Leitung der [[Unterwasserarchäologie|Unterwasserarchäologin]] [[Elpida Hadjidaki-Marder]] nachgewiesen werden. Vermutlich diente der Hafen dem byzantinischen Kaiser [[Nikephoros II.|Nikephoros II. Phokas]] 960 n. Chr. als Basis der Rückeroberung [[Iraklio|Candias]] von den [[Islamische Expansion|Sarazenen]], die Kreta ab 826 erobert hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;Ναύσταθμος του Νικηφόρου Φωκά, [[Eleftherotypia|Ελευθεροτυπία]] – 2. April 2007 {{Webarchiv |url=http://archive.enet.gr/online/online_text/c=113,dt=02.04.2007,id=64442548 |text=enet.gr |wayback=20090510043751}} (griechisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Republik Venedig|venezianischen Zeit]] war die Insel unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Standia&amp;#039;&amp;#039; bekannt, die geschützten Buchten im Osten wurden bis ins 19. Jahrhundert als Handelshafen, anstelle des zu kleinen und flachen Hafens von &amp;#039;&amp;#039;Candia&amp;#039;&amp;#039; (heute Iraklio), für große Handelsschiffe benutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Thomas Abel Brimage Spratt]] |Titel=Travels and Researches in Crete |Band=Band II |Verlag=John van Voorst |Ort=London |Datum=1865 |Seiten=35 |Sprache=en |Online=[http://books.google.de/books?id=GlpJAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA35 books.google.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Um die Eroberung der Stadt [[Belagerung von Candia|Iraklio]] durch das [[Osmanisches Reich|Osmanische Reich]] im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert abzuwenden, diente sie der Republik Venedig unter der Führung von [[Francesco Morosini]] und ihren Verbündeten als Stützpunkt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kenneth Meyer Setton |Titel=Venice, Austria, and the Turks in the seventeenth century |Verlag=DIANE Publishing |Ort=Philadelphia |Datum=1991 |Seiten=&amp;lt;!-- 502 bitte die Seite angeben nicht die Gesammtzahl--&amp;gt; |Sprache=en |Online=[http://books.google.de/books?id=XN51y209fR8C&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;source=gbs_v2_summary_r&amp;amp;cad=0 books.google.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel steht seit 1938&amp;lt;ref name=&amp;quot;WG_Carlinadiae&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Werner Greuter |Hrsg=Dimitrios Phitos, Arne Strid, Sven Snogerup, Werner Greuter |Titel=Carlina diae |Sammelwerk=The Red Data Book of rare and threatened plants of Greece |Verlag=World Wide Fund for Nature |Ort=Athen |Datum=1995 |ISBN=960-7506-04-9 |Seiten=136–137}}&amp;lt;/ref&amp;gt; unter Verwaltung der griechischen Forstbehörde. Sie hat im Westteil der Insel ein ständig bewirtschaftetes Verwaltungsgebäude&amp;lt;ref&amp;gt;Google Earth, Luftbild vom 24. November 2002, 35°26&amp;#039;47.81&amp;quot;N 25°11&amp;#039;58.81&amp;quot;E&amp;lt;/ref&amp;gt; errichtet sowie mehrere Bungalows. Eine Piste führt von der im Westen gelegenen Bucht Agios Georgios in den Norden der Insel und endet an der Bucht Agrilia im Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden von Iraklio in der [[Hauptsaison]] Badeausflüge in die Agios Georgios-Bucht, wo sich auch eine Taverne befindet, sowie Tauchausflüge in die Agrilia-Bucht angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur ==&lt;br /&gt;
Die Insel besteht aus Kalkgestein der Tripolitza-Serie.&amp;lt;ref&amp;gt;Creutzburg u. a.: &amp;#039;&amp;#039;General Geological Map of Greece: Crete Island, 1:200000.&amp;#039;&amp;#039; Institute of Geological and Mining Research, Athen 1977.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Bild der Vegetation der Insel ist durch die Nähe der Großstadt Iraklio, die jahrhundertelange intensive Nutzung der Insel und das Aussetzen von Wildkaninchen als Jagdwild und von Wildziegen aus Naturschutzgründen geprägt. Das Landschaftsbild der Insel wird durch die Kleininsel-Lage und Kaninchenbeweidung in der Artenzusammensetzung bestimmter artenarmer [[Phrygana]] geprägt, deren dominante Art die [[Dornige Bibernelle]] (&amp;#039;&amp;#039;Sarcopoterium spinosum&amp;#039;&amp;#039;) ist. In den westlichen Inselteilen kommen locker stehende, niedrige [[Mastixstrauch|Mastixsträucher]] (&amp;#039;&amp;#039;Pistacia lentiscus&amp;#039;&amp;#039;) dazu und bilden ein etwas weiter fortgeschrittenes Sukzessionsstadium. Vielfältiger sind die kleinen, in die Buchten der Südküste mündenden Schluchten, auf deren Talgrund eine artenreichere Phrygana mit [[Thymbra-Bergminze]] (&amp;#039;&amp;#039;Satureja thymbra&amp;#039;&amp;#039;) und [[Griechischer Dost|Griechischem Dost]]&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Heinz Rechinger, Frieda Rechinger-Moser: &amp;#039;&amp;#039;Phytogeographia Aegaea.&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;Denkschriften. Akademie der Wissenschaften in Wien Mathematisch-Naturwissenschaftliche Klasse.&amp;#039;&amp;#039; 105(2,2), 1951: 208 S.&amp;lt;!-- wichtiger als die Gesamtzahl wäre die Seite auf der das steht--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; siedelt. Die umgebenden Steilhänge und Felswände tragen eine endemitenreiche Felsvegetation. Einige durch Feldsteinmauern begrenzte Ackerparzellen werden noch bewirtschaftet.&amp;lt;ref&amp;gt;Google Earth, Luftbild vom 24. November 2002, z.&amp;amp;nbsp;B. bei 35°26&amp;#039;43&amp;quot;N 25°13&amp;#039;44&amp;quot;E&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flora ===&lt;br /&gt;
Bislang wurden 166 Farn- und Samenpflanzen-Arten auf Dia und den benachbarten Kleininseln gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Jahn: &amp;#039;&amp;#039;The phytodiversity of the flora of Kriti (Greece) – a survey of the current state of knowledge.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bocconea.&amp;#039;&amp;#039; Band 16, Nr. 2, 2003, S. 845–851 ([http://herbmedit.org/bocconea/16-0845.pdf herbmedit.org] PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach aktuellem Kenntnisstand gibt es auf der Insel eine [[Endemit|endemische]] Art, den mit dem [[Herbst-Blaustern]] verwandten, aber viel größeren und [[Polyploidie|polyploiden]] &amp;#039;&amp;#039;[[Prospero talosii]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Dimitris Tzanoudakis, Zacharias Kypriotakis: &amp;#039;&amp;#039;A new polyploid Scilla (Liliaceae)  from the Cretan area (Greece).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Folia Geobotanica.&amp;#039;&amp;#039; Band 33, Nr. 1, März 1998, S. 103–108, [[doi:10.1007/BF02914932]]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;[[Carlina diae]]&amp;#039;&amp;#039; ist von Dia beschrieben worden,&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Heinz Rechinger: &amp;#039;&amp;#039;Neue Beiträge zur Flora von Kreta. (Ergebnisse einer biologischen Forschungsreise nach dem Peloponnes und nach Kreta 1942, im Auftrage des Oberkommandos der Wehrmacht und des Reichsforschungsrates, 6).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Denkschriften. Akademie der Wissenschaften in Wien Mathematisch-Naturwissenschaftliche Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Band 105, Nr. 2,1, 1943: 184 S.&amp;lt;!-- welche Seite???--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde später aber auch auf den [[Dionysaden]] und dem kretischen Festland gefunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WG1973&amp;quot;&amp;gt;Werner Greuter: &amp;#039;&amp;#039;Additions to the flora of Crete, 1938–1972.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Annales Musei Goulandris.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 1973, S. 15–83.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als auf den Ägäischen Inseln weiter verbreitete, auf dem kretischen Festland aber fehlende Kleininsel-Spezialisten kommen &amp;#039;&amp;#039;[[Atriplex recurva]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Lavatera arborea]]&amp;#039;&amp;#039; (nur auf Glaronisi), &amp;#039;&amp;#039;[[Muscari dionysicum]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Trigonella rechingeri]]&amp;#039;&amp;#039; auf Dia vor. Eine größere Anzahl kretischer Endemiten hat die Insel erreicht, unter denen die Felsbewohner &amp;#039;&amp;#039;[[Asperula tournefortii]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Petromarula pinnata]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Staehelina petiolata]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Verbascum arcturus]]&amp;#039;&amp;#039; sowie die einjährige, auch auf dem Festland seltene Phrygana-Bewohnerin &amp;#039;&amp;#039;[[Campanula creutzburgii]]&amp;#039;&amp;#039; beachtenswert sind. Weitere bemerkenswerte Arten sind das auf Kreta und umliegenden Inseln seltene &amp;#039;&amp;#039;[[Bellium minutum]]&amp;#039;&amp;#039;, die nach Öffnung des Suez-Kanals vom Roten Meer ins Mittelmeer eingewanderte und vor den Küsten der Insel gefundene Meerwasserpflanze &amp;#039;&amp;#039;[[Halophila stipulacea]]&amp;#039;&amp;#039; und die auf Dia ihren regionalen Vorkommensschwerpunkt besitzende &amp;#039;&amp;#039;[[Ononis mitissima]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FCA&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|0113100434}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zacharias Kypriotakis: &amp;#039;&amp;#039;Συμβολη Στη Μελετη Τησ Χασμοφυτικησ Χλωριδασ Τησ Κρητησ Και Τησ Δια – Χειρησησ Τησ Ωσ Φυσικου Πορου,Προσ Την Κατευθυνση Του Φυσιολατρικου Τουρισμου,Τησ Ανθοκομιασ,Τησ Εθνοβοτανικησ Και Τησ Προστασιασ Των Απειλουμενων Φυτικων Ειδων Και Βιοτοπων (Contribution to the Study of the Chasmophytic Flora of Crete and to its Management, as a Natural Resource, to the Direction of Ecotourism, Floriculture, Ethnobotany and the Protection of the Threatened Plant Species and Their Biotopes).&amp;#039;&amp;#039; Diss. Univ. Patras, 1998 ([http://thesis.ekt.gr/9928 thesis.ekt.gr]&amp;lt;!-- wleche Seite???--&amp;gt;).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fauna ===&lt;br /&gt;
Um das Überleben der auf dem kretischen Festland stark bedrohten [[Kretische Wildziege|Kretischen Wildziegen]] zu sichern, wurden 1958 Tiere auf der Insel ausgesetzt. Die Tiere verursachten massive Schäden an der Inselflora, vor allem an &amp;#039;&amp;#039;Carlina diae&amp;#039;&amp;#039;, weshalb schon früh gefordert wurde, die Ziegen wieder von der Insel zu entfernen.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Greuter: &amp;#039;&amp;#039;The endemic flora of Crete and the significance of its protection.&amp;#039;&amp;#039; In: B. Antipas (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Praktika sinedrio prostasias panidas-chloridas-viotopon.&amp;#039;&amp;#039; Athen, 1980, S. 91–97.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WG_Carlinadiae&amp;quot; /&amp;gt; Von der Forstverwaltung wurde ein Zaun quer über die Insel gezogen, der die Tiere vom westlichen Inseldrittel aussperrt und nur durch ein Tor an der Inselpiste passierbar ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Google Earth, Luftbild vom 24. November 2002, sichtbar als etwa von Nord nach Süd verlaufende Linie z.&amp;amp;nbsp;B. bei 35°26&amp;#039;49.04&amp;quot;N 25°12&amp;#039;23.38&amp;quot;E&amp;lt;/ref&amp;gt; Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass sich unter diesen Tieren Einkreuzungen mit Hausziegen befinden. Deshalb hat die Forstbehörde beschlossen, alle Ziegen von der Insel zu nehmen. Trotz der ungelösten Schutzzielkonflikte wird beabsichtigt, nach einer Regenerationsphase für die Vegetation wieder reinrassige Kretische Wildziegen anzusiedeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits [[Franz Wilhelm Sieber|Sieber]]&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Wilhelm Sieber: &amp;#039;&amp;#039;Reise nach der Insel Kreta im griechischen Archipelagus im Jahre 1817.&amp;#039;&amp;#039; Friedrich Fleischer, Leipzig &amp;amp; Sorau 1823, xxii + 548 S.; Dia wird auf den Seiten 54–58 behandelt {{Google Buch |BuchID=3pcaAAAAYAAJ |Seite=54 |Linktext=&amp;quot;Vorschau&amp;quot;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, der die Insel Dia vom 7. bis zum 9. Januar 1817 besuchte, berichtet von den [[Wildkaninchen]] der Insel, die diese in großer Zahl bevölkern. Es kann angenommen werden, dass die Tiere im 18. Jahrhundert oder früher als Jagdwild auf Dia ausgesetzt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wettstein&amp;quot;&amp;gt;Otto von Wettstein: &amp;#039;&amp;#039;Die Säugerwelt der Ägäis, nebst einer Revision des Rassenkreises von Erinaceus europaeus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Annalen des Naturhistorischen Museums Wien.&amp;#039;&amp;#039; Band 52, 1941, S. 245–278 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/ANNA_52_0245-0278.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kaninchen der Insel Dia wurde im Jahre 1905 als eigene, endemische Unterart (&amp;#039;&amp;#039;Oryctolagus cuniculus cnossius&amp;#039;&amp;#039;) beschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bate&amp;quot;&amp;gt;Dorothea M. A. Bate: &amp;#039;&amp;#039;On the mammals of Crete.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Proceedings of the Zoological Society London.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, 1905, S. 315–323, [http://ia311331.us.archive.org/0/items/proceedings14londgoog Archive.org].&amp;lt;/ref&amp;gt; Der taxonomische Status dieser Unterart wird allerdings angezweifelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chapman&amp;quot;&amp;gt;Joseph A. Chapman, John E. C. Flux: &amp;#039;&amp;#039;Rabbits, hares and pikas: status survey and conservation action plan.&amp;#039;&amp;#039; IUCN 1991, ISBN 2-8317-0019-1, 168 S, {{Google Buch |BuchID=Q994k86i0zYC}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben existiert auf Dia eine Population der [[Kreta-Mauereidechse]] (&amp;#039;&amp;#039;Podarcis cretensis&amp;#039;&amp;#039;). Die Art ist auf der nationalen [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roten Liste]] als gefährdet (VU – Vulnerable)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Α. Λεγάκις, Π. Μαραγκού |Hrsg=Ελληνική Ζωολογική Εταιρεία [Griechische Zoologische Gesellschaft], Υπουργείο Περιβάλλοντος, Ενέργειας και Κλιματικής Αλλαγής [Υ.Π.Ε.Κ.Α.] – [Ministerium für Umwelt, Energie und Klimawandel] |Titel=Το Κόκκινο Βιβλίο των Απειλούμενων Ζώων της Ελλάδας [Rote Liste gefährdeter Tiere in Griechenland] |Ort=Athen |Datum=2009 |ISBN=978-960-85298-8-5 |Kapitel=Ερπετά [Reptilien] |Seiten=528}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und auf der Internationalen als stark gefährdet (EN – Endangered)&amp;lt;ref&amp;gt;{{IUCN|Year=2010|ID=157252|ScientificName= Podarcis cretensis |Download=6. November 2010}}&amp;lt;/ref&amp;gt; eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Griechische Vogelschutzorganisation&amp;#039;&amp;#039; (Ελληνική Ορνιθολογική Εταιρεία), Partner von [[BirdLife International]], zählt Dia zu den zehn wichtigsten Vogelschutzgebieten Griechenlands, da [[Eleonorenfalke]]n die Insel jährlich als Brutgebiet aufsuchen.&amp;lt;ref&amp;gt;Programm zum Erhalt von Eleonorenfalken in Griechenland, englisch [http://www.ornithologiki.gr/life/falcoel/en/program/pr_about_program.htm ornithologiki.gr]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die vom Aussterben (CR – &amp;#039;&amp;#039;Critically Endangered&amp;#039;&amp;#039;) bedrohte [[Mittelmeer-Mönchsrobbe]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{IUCN|ID=13653|ScientificName=Monachus monachus}}&amp;lt;/ref&amp;gt; hat ihren Lebensraum in den Gewässern um die Insel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturschutz ===&lt;br /&gt;
Dia wurde ins [[Natura 2000|Natura-2000]]-Netz der [[Europäische Union|Europäischen Union]] als &amp;#039;&amp;#039;GR 4310003 Dia Island&amp;#039;&amp;#039; (Νήσος Δία)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Natura4310003&amp;quot;&amp;gt;Natura 2000 Gebiet GR 4310003 {{Toter Link |url=http://www.minenv.gr/1/12/121/12103/viotopoi/g4310003.html |text=minenv.gr}} (griechisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; integriert und Teile davon zugleich als [[Important Bird Area|IBA („Important Bird Area“)]]-Gebiet &amp;#039;&amp;#039;GR 189 Dia Island&amp;#039;&amp;#039; (Νήσος Δία)&amp;lt;ref&amp;gt;IBA GR 189 [http://www.ornithologiki.gr/gr/sppe/gr189.php ornithologiki.gr] (griechisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karte ==&lt;br /&gt;
{{Literatur |Titel=Crete / Κρήτη, Eastern Part 2, Touring Map, 1:100.000 (Karte) |Verlag=Harms ic Verlag |Datum=1997 |ISBN=3-927468-17-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dia (island)|Dia}}&lt;br /&gt;
* {{Toter Link |url=http://www.guves.gr/oikismoi/dia/dia.html |text=Gemeinde Gouves, Insel Dia, Νήσος Ντία}} (griechisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.in.gr/agro/Iraklio/nom1.htm in.gr Αγροτουρισμός, Insel Dia] (griechisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4748497-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Europa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel der Region Kreta]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Ägäisches Meer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Chersonisos, Gemeinde)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eliasjochum</name></author>
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