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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Dia-Scan</id>
	<title>Dia-Scan - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T15:46:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dia-Scan&amp;diff=559779&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2026-03-25T05:51:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Diascanner-01.jpg|mini|200px|Film- und Diascanner mit 5er Filmstreifenhalter]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dia-Scan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Reproduktion]]sverfahren, bei dem ein [[Diapositiv]] mittels eines speziellen [[Scanner (Datenerfassung)#Diascanner|Scanners]] [[Digitalisierung|digitalisiert]] wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundprinzip ==&lt;br /&gt;
Das beleuchtete Dia wird zeilenweise abgetastet. Dabei werden die unterschiedlichen Farben und Helligkeiten [[pixel]]weise in digitale Signale umgewandelt und gespeichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auflösung ==&lt;br /&gt;
Die [[Auflösung (Fotografie)|Auflösung]] guter Diascanner im Amateurbereich liegt bei 4600 [[Pixel per inch|ppi]], semiprofessionelle Geräte erreichen 7200&amp;amp;nbsp;ppi. Höhere Auflösungen werden oft nur durch [[Trommelscanner]] erreicht.&amp;lt;br /&amp;gt;Da gute Geräte nicht nur mit einer hohen [[Punktdichte]], sondern auch mit einem sehr hohen [[Dichte (Fotografie)|Dichteumfang]] scannen können, sind sie in der Lage, den hohen [[Schärfe (Fotografie)#Kontrastumfang|Kontrastumfang]] eines Diapositivs angemessen zu übertragen.&amp;lt;br /&amp;gt;Solcherart gescannte Dias erzeugen sehr große Bilddateien: Bei einem Dia von 24&amp;amp;nbsp;mm&amp;amp;nbsp;× 36&amp;amp;nbsp;mm etwa ergeben sich bei 3600&amp;amp;nbsp;ppi schon ca. 17 [[Megapixel]], bei 6400&amp;amp;nbsp;ppi etwa 54 Megapixel.&lt;br /&gt;
Derart große Bilddateien sind nicht in allen Anwendungsfällen sinnvoll, da für die meisten Anwendungsfälle ([[Beamer]], kleine [[Abzug (Fotografie)|Abzüge]],…) deutlich kleinere Datenmengen ausreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Farbtiefe ==&lt;br /&gt;
Dias besitzen eine besondere Eigenart. Denn kaum ein anderes Fotomedium liefert ein so breites und dynamisches Farbspektrum wie das Dia. Um dieser Besonderheit gerecht zu werden, müssen auch Diascanner entsprechend konzipiert sein. Die meisten Diascanner besitzen deshalb eine [[Farbtiefe (Computergrafik)|Farbtiefe]] zwischen 24 Bit und 48 Bit. Das entspricht einen Raum von 16,7 Millionen und 281 Billionen [[Farbton|Farbtönen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diascanner ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nikon Coolscan SF210.jpg|mini|Film- und Diascanner [[Nikon Coolscan 5000 ED]] mit Diamagazin SF-210 für Stapelbetrieb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diascanner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind speziell gebaute [[Scanner (Datenerfassung)|Scanner]], um gerahmte [[Diapositiv]]e und in den meisten Fällen auch [[Negativfilm]]e zu [[digitalisieren]]. Die für den amateur- und semiprofessionellen Bereich handelsüblichen Geräte sind in der Regel für das [[Kleinbild]]format gebaut; es sind aber auch Scanner für [[Aufnahmeformat#Mittelformatfotografie (120er, 220er und weitere)|Mittelformat]]-Vorlagen erhältlich. Einige Modelle können über einen Adapter mehrere Dias im Stapelbetrieb verarbeiten, zum Teil aus handelsüblichen [[Diamagazin]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das digitale Ausgabeformat reicht von [[JPG]] über [[Tagged Image File Format|TIFF]] bis zu [[Rohdatenformat (Fotografie)|RAW]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Hersteller verfügen die Diascanner über eine [[Universal Serial Bus|USB]]- oder [[Firewire]]-Schnittstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nikon Coolscan slides.jpg|mini|Derselbe Scanner mit dem geöffneten Diamagazin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nikon Coolscan film.jpg|mini|… und mit Filmstreifenadapter SA-30]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Hardware- und Software-Entwickler haben spezielle Technologien entwickelt, die großen Einfluss auf die Qualität des Scan-Ergebnisses nehmen können. Relevant sind unter anderen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staub- und Kratzerkorrektur ===&lt;br /&gt;
Auf vielen Dias befinden sich Kratzer oder Fingerabdrücke; Staubpartikel lassen sich kaum ganz vermeiden. Ein kleines Staubkörnchen kann, auf eine Leinwand projiziert, wie ein Vogel am blauen Himmel wirken. Es gibt mehrere Verfahren, solche Defekte schon beim Scannen zu erkennen und zu beseitigen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== {{Anker|ICE}}{{Anker|SRD}}{{Anker|iSRD}}{{Anker|Infrared Cleaning}} ICE, SRD, iSRD, Infrared Cleaning ====&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;ICE&amp;#039;&amp;#039; ist eine Abkürzung für {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mage &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;orrection and &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;E&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nhancement}}, &amp;#039;&amp;#039;SRD&amp;#039;&amp;#039; steht für {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mart &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;R&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;emoval of &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;D&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;efects}}, &amp;#039;&amp;#039;iSRD&amp;#039;&amp;#039; setzt wie &amp;#039;&amp;#039;ICE&amp;#039;&amp;#039; und {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;Infrared Cleaning&amp;#039;&amp;#039;}} zusätzlich den [[Infrarot]]kanal des Scanners ein. Die lange Wellenlänge infraroten Lichts durchstrahlt die Farbemulsion von [[Negativfilm|Negativen]] und [[Dia (Fotografie)|Dias]] nahezu ungehindert; Kratzer, Staubpartikel und Flusen dagegen werfen Schatten. Aus den so ermittelten Positionsdaten kann die Infrarot-Technologie anhand der umliegenden [[Pixel]] eine automatische Staub- und Kratzerkorrektur durchführen. Im Falle von &amp;#039;&amp;#039;iSRD&amp;#039;&amp;#039; wird das Bild in zwei Durchgängen gescannt. Im ersten Durchgang wird der Infrarotscan ausgeführt, im zweiten Durchgang der reguläre RGB-Scan. Anschließend erfolgt die rechnerische Staub- und Kratzerentfernung über einen zusätzlichen Bildkanal, der automatisch aus dem infraroten Bild erstellt wird. &amp;#039;&amp;#039;iSRD&amp;#039;&amp;#039; funktioniert bis auf wenige Ausnahmen mit allen Durchsichtscannern, die über eine Infrarot-Lichtquelle verfügen und lässt sich, im Gegensatz zu &amp;#039;&amp;#039;ICE&amp;#039;&amp;#039; auch manuell bedienen. Dabei kann die Bildqualität durch zusätzliche Optionen wie beispielsweise unterschiedlich starke Korrekturen auf bestimmten Bildteilen weiter verbessert werden. &amp;#039;&amp;#039;ICE&amp;#039;&amp;#039; ist in vielen aktuellen Geräten hardwareseitig implementiert. &amp;#039;&amp;#039;SRD&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Infrared Cleaning&amp;#039;&amp;#039; sind hingegen reine Softwareimplementierungen auf PC-Seite, die die Rohdaten des Infrarotkanals benutzen. Sie funktionieren daher im Prinzip mit jedem Scanner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Methoden, die den Infrarotkanal verwenden, scheitern allerdings bei Filmmaterial auf [[Silber]]basis (dies gilt für die Mehrheit der [[Schwarzweiß]]-Filme). Auch bei [[Kodak Kodachrome|Kodachrome]]-Diapositivfilmen sind die Ergebnisse wegen des speziellen Aufbaus (drei Schichten auf Silberbasis) in der Regel unbrauchbar. Die langwelligen Infrarotstrahlen können in diesen Filmen enthaltene Materialien wie Silberpartikel nicht durchstrahlen. Diese Partikel werden also wie Defekte behandelt, d.&amp;amp;nbsp;h. wegretuschiert. Das resultierende Bild ist äußerst unscharf. 2004 brachte die Firma [[Nikon]] mit dem &amp;#039;&amp;#039;Super Coolscan 9000 ED&amp;#039;&amp;#039; einen Scanner heraus, der Kodachrome-Filme mit Hilfe eines verbesserten &amp;#039;&amp;#039;ICE&amp;#039;&amp;#039;-Verfahrens (&amp;#039;&amp;#039;ICE&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt; Professional&amp;#039;&amp;#039;) ohne weitere Software von Staub und Kratzern befreien kann. Mit &amp;#039;&amp;#039;iSRD&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Infrared Cleaning&amp;#039;&amp;#039; lassen sich mittlerweile ebenfalls Kodachrome-Dias ohne Schärfeverlust zuverlässig von Staub und Kratzern befreien. Hilfreich ist auch eine vorhergehende Kalibrierung mit einem speziellen Kodachrome-[[IT8 Target]].&amp;lt;ref&amp;gt;Shutterbug Magazin (Ausgabe 06/09, S. 110 ff.) oder online: [http://shutterbug.com/techniques/pro_techniques/0609scanning/index.html David Brooks: Better Profiled Kodachrome Scanning] (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== &amp;#039;&amp;#039;FARE&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Auto Dust&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
Einige Scanner-Hersteller vermarkten andere, eigene Verfahren zur Staub- und Kratzerentfernung unter verschiedenen Markennamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rauschminderung mit &amp;#039;&amp;#039;Multi-Sampling&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Hierbei wird das Bild mehrfach gescannt und jedem Pixel im Bild der Mittelwert der Pixelwerte aller Einzelscans zugewiesen. Ein Vierfachscan führt dabei in der Theorie zu einem um Faktor 2 besseren Signal-Rausch-Verhältnis. Einige Scanner unterstützen Mehrfachscans direkt, d. h. der Sensor ist in der Lage, dieselbe Zeile mehrfach hintereinander auszulesen. Ist das nicht möglich, lassen sich alternativ nacheinander mehrere einzelne Komplettscans machen und verarbeiten. Mechanische Toleranzen können hierbei unter Umständen dazu führen, dass die einzelnen Scans nicht exakt deckungsgleich sind, was zu unscharfen Bildern führen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erweiterung des Dynamikumfangs mit &amp;#039;&amp;#039;Multi-Exposure&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Dieses Verfahren wurde von der Firma [[LaserSoft Imaging]] entwickelt. Es funktioniert nur mit Scannern, bei denen man die Belichtungsintensität verändern kann. Der [[Dichte (Fotografie)|Dynamikumfang]] spielt eine entscheidende Rolle für die Qualität einer Aufnahme; im Allgemeinen bedeutet ein größerer [[Dichte (Fotografie)|dynamischer Umfang]] auch bessere Ergebnisse. Durch die Verwendung multipler Schichten mit unterschiedlicher Empfindlichkeit erreichen moderne Schwarz-Weiß-Filme, [[Negativfilm|Farbnegativfilme]] und [[Diafilm]]e einen hohen Dynamikumfang schon bei der Aufnahme, der durch normales (einmaliges) Scannen nur von ganz wenigen hochwertigen Scannern erfasst werden kann. Mit [[Multi-Exposure]] bleibt durch mehrfaches Scannen mit unterschiedlichen Belichtungen der maximale [[Dichte (Fotografie)|Dynamikumfang]], also der des Originals erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;belegt durch unabhängige Tests, bspw. [http://www.silverfast.com/PDF/TestReport_ME_DWueller.pdf Testbericht] (PDF; 354&amp;amp;nbsp;kB) zu SilverFast – Multi-Exposure (englisch) von D. Wüller [http://digitalkamera.image-engineering.de/ Image Engineering.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Verfahren unterscheidet sich vom klassischen [[Multi-Sampling]], bei welchem durch mehrfaches Scannen mit derselben Belichtungsintensität allgemeines Rauschen im Bild reduziert wird; dies leistet Multi-Exposure zusätzlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mikroskopie ==&lt;br /&gt;
Einige Scanner-Typen eignen sich auch als [[Mikroskop]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;ersatz&amp;lt;/nowiki&amp;gt;. Statt eines Dias wird bei ihnen eine Halterung mit dem abzubildenden Präparat eingesetzt und gescannt. Hierzu bieten manche Hersteller eigens entwickeltes Zubehör an, jedoch lässt sich eine solche Halterung u.&amp;amp;nbsp;U. auch durch Verwendung eines doppelwandigen Glas-Diarahmens improvisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Dia (Fotografie)|Dia]]&lt;br /&gt;
* [[Durchlichtaufsatz]]&lt;br /&gt;
* [[Dia-Duplikator]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sascha Steinhoff: &amp;#039;&amp;#039;Digitalisieren von Dias und Negativen&amp;#039;&amp;#039;. dpunkt.verlag, 3., erweiterte Auflage, 2008, ISBN 978-3-89864-522-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.filmscanner.biz/Forum/index.php Filmscanner Forum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reproduktionstechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fototechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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