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	<title>Dhronecken - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dhronecken&amp;diff=137720&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RaumplanungTV: /* Burg Dhronecken */ Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2025-10-31T18:23:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Burg Dhronecken: &lt;/span&gt; Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Dhronecken COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/43/32.88/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 06/58/55.73/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Dhronecken in WIL.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Bernkastel-Wittlich&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Thalfang am Erbeskopf&lt;br /&gt;
|Höhe              = 380&lt;br /&gt;
|PLZ               = 54426&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06504&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07231019&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Saarstraße 7&amp;lt;br /&amp;gt;54424 Thalfang&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.erbeskopf.de/verwaltung-politik/ortsgemeinden/dhronecken.html www.erbeskopf.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Oliver Niedzwiedz&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dhronecken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im [[Hunsrück]] ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Landkreis Bernkastel-Wittlich]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Dhronecken liegt zwischen [[Trier]] und [[Saarbrücken]], an der [[Hunsrückhöhenstraße]], 9&amp;amp;nbsp;km von der [[Bundesautobahn 1|Autobahn 1]], Richtung [[Morbach]]. In der Dhronecker Mulde bildet sich durch Zusammenfluss zweier Bäche die [[Kleine Dhron]], die dem Flüsschen [[Dhron]] und damit der [[Mosel]] zufließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Frühzeit ===&lt;br /&gt;
Dhronecken liegt im nachweisbar ältesten Stamm- und Kerngebiet der [[Kelten]], das sich um 500 [[v. Chr.]] von der mittleren [[Donau]] bis nach [[Lothringen]] erstreckte ([[Hallstattzeit|Hallstattkultur]]) und sich erst in späteren Jahrhunderten nach [[Frankreich]] ausdehnte. Gräberfelder, vor allem aber die Hügelfestungen zeugen von jenen Zeiten; der so genannte [[Ringwall von Otzenhausen|Hunnenring]] – unweit bei Otzenhausen – ist ein mächtiges Beispiel, und auch im Randbereich Dhroneckens, auf dem Röderberg, liegt eine kleinere, ovale Wallanlage der Kelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entwickelte sich damals im Gebiet der [[Eifel]] und des Hunsrück eine eigenständige Kultur, die der [[Treverer]], die sich räumlich in eine West- und Ostgruppe unterteilte. Dabei gehörte das heutige Dhronecken der westlichen Gruppe an. Schriftliche Quellen fehlen, aber archäologisch lässt sich diese eigenständige Kultur über die Trachten der Bestatteten und durch eigene Formen und Verzierungen der Grabbeigaben, insbesondere der Tongefäße belegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die keltischen Treverer behaupteten von sich selbst, [[Germanen|germanischen]] Ursprungs zu sein. Wie [[Caesar]] in seinen acht Büchern ([[De Bello Gallico]]) über den Krieg mit den Kelten ausführlich berichtet, standen sie im Ruf besonderer Tapferkeit und verfügten über die bei weitem bedeutendste Reiterei „in ganz [[Gallien]]“&amp;lt;ref&amp;gt;Fritsch, T. 2010. Forschungsprojekt Terrex: Keltischer Ringwall bei Otzenhausen.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Römerzeit ===&lt;br /&gt;
Mit dem Sieg [[Caesar]]s über die Stämme der Kelten im Jahre 51 v. Chr. wurde das heutige Dhronecken Teil einer römischen Provinz mit dem Namen Belgica Prima (siehe: [[Belginum|Archäologiepark Belginum]]). Damals entstand bei Dhronecken eine römische Siedlung, ebenfalls auf dem &amp;#039;&amp;#039;Röderberg&amp;#039;&amp;#039;, mit Heiligtum, Pilgerhäusern und Gaststätten. Bemerkenswert auch die breite Ansiedlung von [[Sarmaten]] zwischen Dhron und Nahe, also von Nicht-Germanen aus der heute russischen Steppe.&amp;lt;ref&amp;gt;Cüppers, Die Römer in Rheinland-Pfalz, 1990&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der germanischen [[Völkerwanderung]] endete die Besetzung durch die [[Römer]], nach zahlreichen keltischen Aufständen und ersten Einfällen der [[Germanen]]. Die letzten römischen Münzen aus dem Dhronecker Umfeld stammen aus der Zeit um 400 [[n. Chr.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frankenzeit ===&lt;br /&gt;
Nach den Wirren der [[Völkerwanderung]] besetzten die [[Franken (Volk)|Franken]] den Hunsrück. Ein heute „Moselfranken“ genannter Stamm hatte sich um 420 von den Rheinfranken getrennt und war westwärts gezogen. Als „[[Moselfränkisch]]“ lebt ihre Sprache bis in die Gegenwart fort und verbindet als [[Dialekt]] das Dhronecker Land mit [[Trier]] und dem nördlichen [[Saarland]], auch mit [[Luxemburg]], dessen Landessprache, neben dem Französischen und dem Hochdeutschen, das Moselfränkische geblieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch wurden die Stämme der Franken durch ihre Könige geeint. Sie teilten das Land in Gaue, wobei Dhronecken dem [[Triergau]] zugeordnet wurde und damit dem Trierer Bischof, was durch die Könige [[Pippiniden|Pippin]] und [[Karl der Große]] um das Jahr 800 durch Urkunden bestätigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter bis zur Gegenwart ===&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Im Verlauf des Mittelalters kam es zur Aufsplitterung in kleinere Territorien. Die Feste Troneck wurde Herrschaftssitz der so genannten [[Wildgrafen]] und damit der gesamten [[Mark Thalfang]] (&amp;#039;&amp;#039;Talevangero marca&amp;#039;&amp;#039;). Bereits in einer Urkunde von 1223 schwor Wildgraf Conrad dem Grafen von Luxemburg den Vasalleneid. Streitereien um Erbe und Unabhängigkeit blieben nicht aus, doch um 1350 gelang es [[Balduin von Luxemburg|Balduin]], Erzbischof und Kurfürst von Trier, die Burg Dhronecken endgültig als militärischen Stützpunkt Triers „in seinen Schirm“ zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1564 führten die Wild- und nun auch [[Rheingraf]]en die Reformation in der Mark Thalfang ein, die seither wie eine Insel vom Gebiet des katholischen Kurtrier umgeben war. Auch dies verursachte mit die unfassbaren Verwüstungen und Schrecken, welche die Burg Dhronecken und ihre den Grafen leibeigenen Bewohner im Dreißigjährigen Krieg (um 1630), durch die Eroberungskriege [[Ludwig XIV.|Ludwigs XIV.]] (um 1680), den [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieg]] (um 1690) und den [[Spanischer Erbfolgekrieg|Spanischen Erbfolgekrieg]] (um 1700) erleiden mussten. Erst die französische Revolution beendete 1794 die [[Leibeigenschaft]], bedeutete aber auch die Auflösung des Amtes Dhronecken und die nahezu vollständige Zuordnung zur Bürgermeisterei Thalfang und damit seit 1815 zum [[Königreich Preußen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1803 wurde der gesamte Adelsbesitz versteigert, erworben zum großen Teil von der Dhronecker Amtmann- und Richterfamilie Heusner &amp;lt;!---(siehe Heusner Haus)?---&amp;gt;. Die Leibeigenen selbst, da ohne Vermögen, gingen weitgehend leer aus. Armut herrschte fortan. Um 1840 entschlossen sich daher viele Einwohner aus Dhronecken und Umgebung, nach Amerika oder in die von Türken befreiten Gebiete Österreichs auszuwandern. Erst die Industrialisierung von Ruhr und Saar brachte wieder einigen Wohlstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1903 wurde Dhronecken durch die Bahnstrecke von Morbach nach Hermeskeil erschlossen. Im Zweiten Weltkrieg war Dhronecken daher ein wichtiger Nachschubort für den Bau der umliegenden [[Westwall]]befestigungen, aber auch, in den letzten Kriegsjahren, für [[V2-Rakete]]n, die, unter großer Geheimhaltung gegenüber den Einwohnern, aus einem nahegelegenen Waldstück abgefeuert wurden. Die Alliierten bombardierten Dhronecken, doch den größten Schaden verursachten deutsche Pioniere. Bevor sie auf Fahrrädern in Richtung Thalfang flüchteten, sprengten sie alle Brücken im Dorf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Regge&amp;quot;&amp;gt;Carla Regge: &amp;#039;&amp;#039;Dhronecken – Chronik des Dorfes&amp;#039;&amp;#039;, Trier: Sonnenburg Verlag, 1991&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1946 ist der Ort Teil des im gleichen Jahr neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Dhronecken, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;[http://www.infothek.statistik.rlp.de/neu/MeineHeimat/detailInfo.aspx?topic=2047&amp;amp;ID=3537&amp;amp;key=0723106019&amp;amp;l=3 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#eeeeee&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1815 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 130&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1835 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 256&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 189&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 174&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 180&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#eeeeee&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 187&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 203&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 173&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 113&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 133&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Dhronecken besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#MW|Mehrheitswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Wahlleiter |url=https://ol.wittich.de/titel/722/ausgabe/25/2024/artikel/00000000000042948291-OL-722-2024-25-25-0 |titel=Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Gemeinderat Ortsgemeinde Dhronecken am 9. Juni 2024 |werk=Thalfang aktuell – Amtsblatt VG Thalfang, Ausgabe 25/2024 |hrsg=[[Linus Wittich Medien]] GmbH, Höhr-Grenzhausen |datum=2024-06-17 |abruf=2025-07-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Oliver Niedzwiedz wurde am 9.&amp;amp;nbsp;Juli 2024 Ortsbürgermeister von Dhronecken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Konst_2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ol.wittich.de/titel/722/ausgabe/31/2024/artikel/00000000000043476432-OL-722-2024-31-31-0 |titel=Unterrichtung über die Ergebnisse der konstituierenden Sitzung des Ortsgemeinderates Dhronecken am 9. Juli 2024 |werk=Thalfang aktuell – Amtsblatt VG Thalfang, Ausgabe 25/2019 |hrsg=[[Linus Wittich Medien]] GmbH, Höhr-Grenzhausen |abruf=2025-07-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 war er als einziger Bewerber mit einem Stimmenanteil von 51,4 % für fünf Jahre gewählt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/2310601900 |titel=Dhronecken, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Dhronecken |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2025-07-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vorgänger Detlef Jochem hatte das Amt 1994 übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.volksfreund.de/region/mosel-wittlich-hunsrueck/spannung-bis-zur-letzten-minute_aid-5192718 |titel=Spannung bis zur letzten Minute |werk=Trierischer Volksfreund |hrsg=Volksfreund-Druckerei Nikolaus Koch GmbH, Trier |datum=2004-04-28 |abruf=2020-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuletzt bei der Direktwahl am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 58,33 % für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/2310000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |titelerg=siehe Thalfang am Erbeskopf, Verbandsgemeinde, vierte Ergebniszeile |abruf=2020-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Wahl 2024 kandidierte er nicht erneut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Konst_2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dhronecken 2006 045.jpg|mini|hochkant|Blick aus dem Tor der Ruine der [[Burg Dhronecken]] auf den Glockenturm der Gemeinde]]&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
==== Burg Dhronecken ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Burg Dhronecken}}&lt;br /&gt;
752 nach Christus erwähnt eine Urkunde erstmals die Dhron als &amp;quot;Drona&amp;quot;, was zusammen mit der Lage im Zusammfluss, im Eck, zweier Bäche der Burg und dem Dorf den Namen gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1300 wird erstmals schriftlich ein Ritter Conrad von Tronecken erwähnt, etwas später die „Feste Troneck“, die aber wahrscheinlich viel älter ist. Mehrfach zerstört, durch kölnische, kaiserliche und französische Truppen, schließlich durch ein Erdbeben, sind nur noch Reste vorhanden, ein Eckturm kann aber noch bestiegen werden. Die Burg war ab 1309 Altersruhesitz des letzten [[Templerorden|Templer]]-Provinzmeisters bzw. Großpriors für Oberdeutschland, [[Friedrich Wildgraf von Kyrburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Leopold von Ledebur (Historiker)|Leopold von Ledebur]]: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeines Archiv für die Geschichtskunde des Preußischen Staates&amp;#039;&amp;#039;, Band 16, 1835, S. 112; [http://books.google.de/books?id=MRsbAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA112 (Digitalscan)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Fundamenten der alten Burg wurden in der Neuzeit Wirtschaftsgebäude errichtet, auch ein größeres, hochragendes Gebäude, das „Schloss“ genannt und heute als [[Forstamt Hochwald]] genutzt wird. Daneben dient eine Scheune mit Balkengefüge als Bürgerhaus der Gemeinde Dhronecken. Die schön gelegenen Schlossgärten sind seit 1985 teilweise bepflanzt und gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb der Burg befindet sich ein Naturspielplatz auf beiden Seiten eines Bachs. Eine Wasserfurt mit Springsteinen, ein im Hang aufsteigender forumartiger Spiel- und Versammlungsort, aus mächtigen Steinblöcken, hölzerne Stege über naturbelassenes sumpfiges Gelände, Spielhäuser, eine Hängebrücke sowie eine Gleitbahn sind Attraktionen für Kinder und auch Erwachsene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Verbindung zur Nibelungensage&lt;br /&gt;
Dhronecken soll nach einer [[Legende]] die Heimat des [[Nibelungensage|Nibelungenhelden]] [[Hagen von Tronje]] sein, wird dieser doch in den wichtigsten Fassungen des Nibelungenliedes als „Hagen von Troneg“ bezeichnet (auch, im Dativ: von Tronege Hagene, geborn von Tronege, helt von Tronege, von Tronegaere). Sichere Belege fehlen jedoch, auch andere Orte beanspruchen dies, doch wird in der Germanischen Altertumskunde das Dorf  Dhronecken an erster Stelle genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reallexikon der Germanischen Altertumskunde]]. Begr. von Johannes Hoops. Bd. 13. 2. neubearb. Aufl. Berlin 1999. S. 347.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dhronecken 2006 016.jpg|miniatur|Heusner-Haus mit Altan. Erbaut um 1700]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wohnhaus des wild- und rheingräflichen Verwalters der Burg Dhronecken ====&lt;br /&gt;
Das Wohnhaus ist, wie [[Dendrologie|dendrologische]] Untersuchungen zeigen, um 1700 in [[barock]]em Stil erbaut worden. Es gehörte dem wild- und rheingräflichen Verwalter der [[Burg Dhronecken]], Friedrich Christian Heusner, der zugleich Amtmann und Richter war. Seit 1981 steht dieses Haus unter Denkmalschutz und konnte so saniert werden, dass außen seine ursprüngliche Gestalt annähernd wiederhergestellt wurde. Im Innenbereich ist die &amp;#039;&amp;#039;Säulenhalle&amp;#039;&amp;#039; mit gedrechselten 4 bis 5&amp;amp;nbsp;m hohen Eichensäulen erhalten geblieben. Was dieses Haus kulturhistorisch hervorhebt, ist die eindrucksvoll harmonische Gestaltung der Gartenseite, sein Mansarddach, sein [[Söller|Altan]] (Gartenloggia) aus gedrechselten Eichenstämmen und eichenen [[Baluster]]n. Die Familie des Erbauers Heusner stammte aus [[Franken (Region)|Franken]], wo sich, [[Italien]] als Vorbild nehmend, auf Säulen stehende Balkone damals verbreitet fanden. Heute wird das Anwesen &amp;quot;Balterie&amp;quot; genannt, auch in Erinnerung an die Familie Hagens von Troneg, die im Nibelungenlied Baldur genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Decker Mühle ====&lt;br /&gt;
Eine heute noch funktionsfähige [[Sägewerk|Sägemühle]] ist die Decker Mühle. Sie wurde nach der Dhronecker Chronik um 1750 erstmals erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wasserturm ====&lt;br /&gt;
Ein [[Wasserturm]], erbaut um 1900, der als Wasserreservoir für die [[Dampflokomotive]]n im [[Bahnhof Dhronecken|ehemaligen Bahnhof]] diente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Dhronecken}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof Dhronecken]] lag an der mittlerweile [[Streckenstilllegung|stillgelegten]] [[Hunsrückquerbahn]]. Durch den Ort führt die [[Liste der Landesstraßen in Rheinland-Pfalz ab der L 1#L 153|L 153]], im Süden wird er von der [[Liste der Landesstraßen in Rheinland-Pfalz ab der L 1#L 152|L 152]] tangiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In Dhronecken geboren ==&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Heusner (Politiker)|Ludwig Heusner]] (1800–1861), Notar in Perl und Saarlouis, Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung&lt;br /&gt;
* [[Anton Hisgen]] (1809–1864), Landrat im Kreis Wittlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dhronecken|3=S}}&lt;br /&gt;
* [https://www.erbeskopf.de/verwaltung-politik/ortsgemeinden/dhronecken.html Ortsgemeinde Dhronecken auf den Seiten der Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf]&lt;br /&gt;
* [https://www.hunsrueck-nahereise.de/index.php/ortsliste-a-z/vg-thalfang/dhronecken?task=view&amp;amp;id=190 Dhronecken auf www.hunsrueck-nahereise.de]&lt;br /&gt;
* {{dmoz|World/Deutsch/Regional/Europa/Deutschland/Rheinland-Pfalz/Landkreise/Bernkastel-Wittlich/St%c3%a4dte_und_Gemeinden/Dhronecken|Dhronecken}}&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o23106019}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
 | Navigationsleiste Orte in der Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf&lt;br /&gt;
 | Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Bernkastel-Wittlich&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4490545-2|VIAF=131799973}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bernkastel-Wittlich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Hunsrück]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RaumplanungTV</name></author>
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