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	<title>Dewoitine D.338 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dewoitine_D.338&amp;diff=1209326&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-05-24T20:33:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Name                = Dewoitine D.338 / D.342 / D.620&lt;br /&gt;
|Bild                = [[Datei:Avion d.338 trimoteur commercial en vol.jpg|250px|Dewoitine D.338]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dewoitine D.338 über Algerien, 1940&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Typ                 = [[Verkehrsflugzeug]]&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland    = {{FRA}}&lt;br /&gt;
|Hersteller          = [[Dewoitine]]&lt;br /&gt;
|Erstflug            = Frühling 1936&lt;br /&gt;
|Indienststellung    = &lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum = &lt;br /&gt;
|Stückzahl           = 33&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dewoitine D.338&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein für 22 Passagiere ausgelegtes dreimotoriges [[Verkehrsflugzeug]] des [[Frankreich|französischen]] Herstellers [[Dewoitine]] aus den 1930er Jahren. Verbesserte Versionen waren die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;D.342&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;D.620&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorkriegszeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dewoitine D.338 photo Le Pontentiel Aérien Mondial 1936.jpg|mini|Prototyp &amp;#039;&amp;#039;F-AOZA&amp;#039;&amp;#039;, 1936]]&lt;br /&gt;
Der erste Flug des Prototyps &amp;#039;&amp;#039;F-AOZA&amp;#039;&amp;#039; erfolgte im Frühling 1936. Für die [[Air France]] wurde das Flugzeug zum Haupttyp, der auf allen Strecken eingesetzt wurde. Das erste Flugzeug wurde am 2. November 1937 geliefert. Bis [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsbeginn]] wurden 29 Flugzeuge übernommen. Gebaut wurden der Prototyp sowie dreißig Serienflugzeuge. Für den Europaverkehr war das Flugzeug mit 22 Sitzen ausgerüstet. Im Verkehr mit [[Südamerika]] flog es mit 18 Sitzen. Die Langstreckenversion, die Frankreich mit [[Französisch-Indochina|Indochina]] verband, erhielt sechs bequeme Sessel und sechs Liegen. Anfang 1939 wurden zwei D.338 nach [[Buenos Aires]] verschifft, um dort den Verkehr zwischen [[Natal (Brasilien)|Natal]] in [[Brasilien]] und [[Santiago de Chile]] zu bedienen. Im Europaverkehr flogen zehn Flugzeuge auf allen Hauptstrecken.&amp;lt;ref&amp;gt;Espérou, Robert: &amp;#039;&amp;#039;Les Dewoitine 338&amp;#039;&amp;#039;, in: Le Fana de l’Aviation No. 235, S. 30–35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Bereits am 1. September 1939 wurde das Material der Air France beschlagnahmt. Aus den Flugzeugen bildete man Transportgruppen zu je drei Flugzeugen. Bei einem Transporteinsatz wurde die &amp;#039;&amp;#039;F-ARTD&amp;#039;&amp;#039; am 20. Juni 1940 von eigener [[Flugabwehrkanone|Flak]] abgeschossen, wobei ein Besatzungsmitglied ums Leben kam. Ende September 1939 konnte ein stark eingeschränkter Luftverkehr wieder aufgenommen werden. Am 26. Juni 1940 musste der Luftverkehr eingestellt werden. Die [[Vichy-Regime|Vichy-Regierung]] im unbesetzten Teil Frankreichs erlaubte dann ab 10. August 1940 die Wiederaufnahme des Verkehrs, allerdings nur im unbesetzten Teil und mit und in Afrika.&amp;lt;ref&amp;gt;Ferry, Vital: &amp;#039;&amp;#039;Bref Survol de la Vie d’Air France 1939–1948&amp;#039;&amp;#039;, in: Le Trait d’Union, No. 124, März 1989, S. 21–30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die D.338 beflogen dabei die Strecken in Afrika: [[Tunis]]–[[Casablanca]], [[Marseille]]–[[Dakar]] und Marseille–[[Libreville]] ([[Französisch-Äquatorialafrika|Kongo]]). Die Strecken nach und in Südamerika mussten eingestellt werden, so dass die beiden in [[Argentinien]] verbliebenen D.338 schließlich am 30. September 1942 an die [[Fuerza Aérea Argentina|argentinische Luftwaffe]] verkauft wurden. Auch die Strecke nach Indochina wurde eingestellt. In Vietnam verblieben drei D.338 und verbanden [[Hanoi]] mit [[Ho-Chi-Minh-Stadt|Saigon]]. Dabei wurde am 7. Juli 1940 die &amp;#039;&amp;#039;F-AQBA&amp;#039;&amp;#039; über dem [[Golf von Tonkin]] von japanischen Jagdflugzeugen abgeschossen, wobei die drei Besatzungsmitglieder und die drei Passagiere an Bord ums Leben kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Syrisch-Libanesischer Feldzug|alliierten Invasion von Syrien]] im Juni/Juli 1941 wurden alle verfügbaren Langstreckenflugzeuge der Air France eingesetzt, um Verstärkungen nach [[Damaskus]] zu fliegen. Dabei gingen vier D.338 durch Kriegseinwirkung verloren.&amp;lt;ref&amp;gt;Shores, Christopher: &amp;#039;&amp;#039;Dust Clouds in the Middle East. The Air War for East Africa, Iraq, Syria, Iran and Madagascar, 1940–1942&amp;#039;&amp;#039;, London 1996, S. 230 f., S. 264 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei weitere wurden von vorrückenden [[Forces françaises libres|freifranzösischen Truppen]] erbeutet und für die Lignes Aériennes Militaires im Nahen Osten mit eigenen Luftfahrzeugkennzeichen (&amp;#039;&amp;#039;FL-AQB&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;FL-ARI&amp;#039;&amp;#039;) zwischen Damaskus und dem Kongo eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Espérou, Robert: &amp;#039;&amp;#039;Les Dewoitine 338&amp;#039;&amp;#039;, in: Le Fana de l’Aviation No. 235, S. 30–35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatz bei der Deutschen Lufthansa ===&lt;br /&gt;
Bei der [[Unternehmen Anton|deutschen Besetzung Südfrankreichs]] im November 1942 befanden sich dort lediglich acht D.338. Der Rest flog in [[Französisch-Nordafrika|Nordafrika]] und kam so in den Zugriff der [[Anti-Hitler-Koalition|Alliierten]]. Da die deutsche [[Lufthansa]] unter einem erheblichen Flugzeugmangel litt, nachdem ein großer Teil der Flotte bei Kriegsbeginn an die [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] abgeben werden musste, war sie darauf angewiesen, Flugzeuge von anderen Gesellschaften zu chartern. Interessant waren für sie in diesem Falle die Dewoitine 338 und die [[Bloch MB.220]]. Entsprechend wurden die verfügbaren acht D.338 am 1. Februar 1943 gechartert.&amp;lt;ref&amp;gt;Commission Consultative des Dommages et des Reparations: &amp;#039;&amp;#039;Ingérences Allemandes dans les Transports et Communications&amp;#039;&amp;#039;, Monographie T.C. 8 : Aéronautique Civile, Paris 1947, Annexe 1&amp;lt;/ref&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;F-AQBM&amp;#039;&amp;#039; erhielt das deutsche Überführungskennzeichen &amp;#039;&amp;#039;D-AYWT&amp;#039;&amp;#039; und wurde am 16. April 1943 nach [[Berlin]] geflogen. Mit dem neuen Kennzeichen &amp;#039;&amp;#039;D-AUAN&amp;#039;&amp;#039; erfolgten Probeflüge, bei denen aber eine gewisse Instabilität des Flugzeuges festgestellt wurde. Daher wurde entschieden, dass die Flugzeuge vor dem Einsatz im Luftverkehr modifiziert werden mussten. Im Oktober 1943 wurden drei weitere D.338 nach Berlin überführt, um diese Änderungen vorzunehmen. Dazu kam es aber nicht mehr, da die Lufthansa [[Junkers Ju 52/3m|Ju 52]] aus der Luftwaffenserie erhalten konnte. Die vier ausgelieferten Flugzeuge wurden abgestellt und später durch Kriegsereignisse zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;Vielle, Bruno: &amp;#039;&amp;#039;Les Bloch 220 et Dewoitine 338 de la Deutsche Lufthansa&amp;#039;&amp;#039;, in: Le Trait d’Union, No. 209, Mai/Juni 2003, S. 27–29&amp;lt;/ref&amp;gt; Die übrigen vier gecharterten Flugzeuge verblieben in [[Flugplatz Toulouse-Montaudran|Toulouse-Montaudran]], wobei zwei am 2. Mai 1944 durch einen Bombenangriff zerstört wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv/Militärarchiv Freiburg, RL 2III, Verlustmeldungen Schulen und Sonstige&amp;lt;/ref&amp;gt; Die D.338 wurde lediglich einmal im Linienverkehr der DLH im IV. Quartal 1943 mit 524 Flugkilometern eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Aufsichtsratbericht der DLH für das IV. Quartal 1943, Lufthansa-Archiv Köln&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurden die verbliebenen zehn Flugzeuge im Europaverkehr der Air France eingesetzt, wurden aber nach und nach bis 1949 verschrottet.&amp;lt;ref&amp;gt;Espérou, Robert: &amp;#039;&amp;#039;Les Dewoitine 338&amp;#039;&amp;#039;, in: Le Fana de l’Aviation No. 236, S. 14–20&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== D.342 und D.620 ==&lt;br /&gt;
Neben den insgesamt 30 an [[Air France]] ausgelieferten D.338 existierten zwei verbesserte Versionen. Die D.342 bot Platz für 24 Passagiere und verfügte über drei Sternmotoren [[Gnôme-Rhône 14N]] mit je 682 kW. Das einzige fertiggestellte Flugzeug wurde 1942 an Air France übergeben. Es wurde am 27. September 1942 durch Absturz in [[Algier]] zerstört, wobei die vierköpfige Besatzung sowie die 21 Passagiere ums Leben kamen. Die D.620 für 30 Fluggäste besaß drei 656 kW leistende [[Gnôme-Rhône 14K]]-Motoren, wurde aber nicht mehr in Dienst gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dewoitine D.620 3-view NACA-SR-26.jpg|mini|Dreiseitenansicht der D.620]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Kenngröße&lt;br /&gt;
! Dewoitine D.338&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.aviafrance.com/dewoitine-d-338-aviation-france-322.htm Dewoitine D.338]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! &amp;#039;&amp;#039;D.620&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.aviafrance.com/dewoitine-d-620-aviation-france-323.htm &amp;#039;&amp;#039;Dewoitine D.620&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! &amp;#039;&amp;#039;D.342&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.aviafrance.com/dewoitine-d-342-aviation-france-2312.htm &amp;#039;&amp;#039;Dewoitine D.342&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Erstflug || 9. August 1935 || 22. Oktober 1936 || 23. November 1938&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| gebaut || 31 || 1 || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besatzung || 3 || 3 || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Passagiere || 12–22 || 30 || 24&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge || 22,13 m || 23,59 m || 22,13 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite || 29,38 m || 29,36 m || 26,95 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe || 5,57 m || 5,72 m || 5,57 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelfläche || 99,0 m² ||  || 82 m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelstreckung || 8,7 ||  ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leermasse || 7.905 kg || 6.900 kg ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Startmasse || 11.150 kg || 12.760 kg || 15.500 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reisegeschwindigkeit || 260 km/h || 300 km/h ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit || 310 km/h || 350 km/h || 390 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dienstgipfelhöhe || 4900 m || 7700 m ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reichweite || 800 km (Europa)&amp;lt;br /&amp;gt;1500 km (Afrika)&amp;lt;br /&amp;gt;2060 km (Fernost) || 2100 km || 1000 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Triebwerke || 3 × [[Hispano-Suiza]] HS 9V-17 || 3 × [[Gnome et Rhône|Gnôme-Rhône 14Kdrs]] || 3 × Gnôme-Rhône 14N&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leistung || {{PS2kW|650}} || {{PS2kW|740}} || {{PS2kW|960}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Flugzeugtypen/C–D#Dewoitine|Liste von Flugzeugtypen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.eads.com/1024/de/eads/history/airhist/1930_1939/dewoitined33_1930.html Informationen auf eads.com]&lt;br /&gt;
* [http://www.historyofaircargo.com/i-Dewoitine-D.338.-MAP.html Foto]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Dewoitine}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dewoitine D338}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ziviler Flugzeugtyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dreimotoriges Flugzeug mit Kolbenmotoren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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