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	<title>Devotio - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T01:51:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Devotio&amp;diff=1527683&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tolanor: + RE; Kleinkram</title>
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		<updated>2025-04-16T00:59:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ RE; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;devotio&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war in der [[Römisches Reich|römischen Antike]] die kultische (Selbst-)Aufopferung an die Götter. Überliefert sind die &amp;#039;&amp;#039;devotiones&amp;#039;&amp;#039; dreier [[Gens Decia|Decii]] aus aufeinanderfolgenden Generationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der kultische Vorgang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der bekanntesten Variante weiht ein Feldherr sich selbst den Unterweltsgöttern, und zwar zusammen mit dem Leben der Feinde. Den Göttern wird also gleichsam ein Pakethandel vorgeschlagen: Sie bekommen das Leben des Gelobenden (durch dessen Tod in der Schlacht) unter der Bedingung, dass sie auch den Feinden das Leben nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Schilderung bei [[Titus Livius|Livius]] (&amp;#039;&amp;#039;ab urbe condita&amp;#039;&amp;#039; 8, 9) zieht der Feldherr auf Aufforderung des Priesters die &amp;#039;&amp;#039;[[toga praetexta]]&amp;#039;&amp;#039; an, verhüllt sein Haupt, legt seine Hand ans Kinn und stellt sich auf einen niedergelegten Speer. Dann spricht er die Devotionsformel. Sie besteht aus einer Anrufung der eigenen Götter und der Götter der Feinde, der Bitte um Sieg im Kampf und schließlich dem Versprechen, das Leben der Feinde gemeinsam mit dem eigenen für den römischen Staat aufzuopfern:&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;legiones auxiliaque hostium mecum Deis Manibus Tellurique devoveo.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:Ich weihe die Truppen und Hilfstruppen der Feinde zusammen mit mir den [[Manen]] und der [[Tellus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Livius berichtet (8, 10), der Feldherr müsse nicht unbedingt sein eigenes Leben zum Opfer bereithalten, sondern könne auch dasjenige eines beliebigen Soldaten weihen. Überlebt der Soldat, muss sein Abbild mindestens sieben Fuß tief vergraben werden; die Grabstelle gilt als verflucht und darf von einem römischen Beamten nicht betreten werden. Ferner ist ein Sühneopfer darzubringen. Überlebt der Feldherr, der sich selbst geweiht hat, kann er zeitlebens keine sakrale Handlung mehr gültig vollziehen. Fällt der Speer, auf dem er gestanden hat, in Feindeshand, ist ein [[Suovetaurilia]]-Opfer zu vollziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die &amp;#039;&amp;#039;devotiones&amp;#039;&amp;#039; der Decii ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die obigen Ausführungen Livius’ beziehen sich auf die &amp;#039;&amp;#039;devotio&amp;#039;&amp;#039; des älteren [[Publius Decius Mus (Konsul 340 v. Chr.)|Publius Decius Mus]]. Decius weiht sich den Göttern im Kampf gegen die Latiner bei der [[Schlacht am Vesuv]] 340 v. Chr. Sein [[Publius Decius Mus (Konsul 312 v. Chr.)|Sohn gleichen Namens]] stirbt durch &amp;#039;&amp;#039;devotio&amp;#039;&amp;#039; in der [[Schlacht von Sentinum]] 295. Es wird vermutet, dass nur diese &amp;#039;&amp;#039;devotio&amp;#039;&amp;#039; historisch ist und später vom Sohn auf den Vater übertragen wurde. [[Marcus Tullius Cicero]] (&amp;#039;&amp;#039;de finibus&amp;#039;&amp;#039; 2, 61) weiß überdies noch von einer &amp;#039;&amp;#039;devotio&amp;#039;&amp;#039; des [[Publius Decius Mus (Konsul 279 v. Chr.)|Enkels]] in der [[Schlacht bei Asculum]] 279 v. Chr., die ansonsten nicht überliefert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Bedeutungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Macrobius Ambrosius Theodosius|Macrobius]] (&amp;#039;&amp;#039;Saturnalia&amp;#039;&amp;#039; 3, 9) zitiert eine &amp;#039;&amp;#039;devotio&amp;#039;&amp;#039;-Formel anlässlich der Eroberung [[Karthago]]s, die nach der &amp;#039;&amp;#039;[[evocatio]]&amp;#039;&amp;#039; (also der Bitte an die Götter, den Feind zu verlassen, auf dass man sich bei der Eroberung nicht an den Göttern versündige) gesprochen wurde und nur die Weihe der gegnerischen Stadt an die Götter zum Inhalt hatte. Auf solche Weise wurden nach Macrobius auch Korinth und einige italische Städte geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Römische Kaiserzeit|Kaiserzeit]] wurde die &amp;#039;&amp;#039;devotio&amp;#039;&amp;#039; zur formelhaften Loyalitätsbekundung der Untertanen an den Herrscher. Nach [[Sueton]] (&amp;#039;&amp;#039;Caligula&amp;#039;&amp;#039; 27, 2) zwang [[Caligula]] einen Bürger, die &amp;#039;&amp;#039;devotio&amp;#039;&amp;#039; wörtlich zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{KlP|1|1501||Devotio|[[Werner Eisenhut]]}}&lt;br /&gt;
* {{RE|V,1|277|280|Devotio|[[Georg Wissowa]]|RE:Devotio}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisches Opferwesen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tolanor</name></author>
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