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	<title>Deutschnonsberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T23:14:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Deutschnonsberg&amp;diff=191107&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: defekte URL tirolatlas.uibk.ac.at/places/images.py mit Vorlage „Tirol Atlas“ korrigiert; Kleinkram</title>
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		<updated>2025-11-16T15:03:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;defekte URL tirolatlas.uibk.ac.at/places/images.py mit Vorlage „Tirol Atlas“ korrigiert; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Deutschnonsberg in South Tyrol.svg|mini|Die Lage der Deutschnonsberger Gemeinden in Südtirol]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deutschnonsberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (vereinzelt &amp;#039;&amp;#039;Deutschgegend&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Stolz (Historiker)|Otto Stolz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ausbreitung des Deutschtums in Südtirol im Lichte der Urkunden.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Ausbreitung des Deutschtums im Bozner Unterland und Überetsch sowie in den deutschen Gemeinden im Nonsberg und Fleimstal.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München/Berlin 1928, S. 282ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Egon Kühebacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen Südtirols und ihre Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;Die geschichtlich gewachsenen Namen der Täler, Flüsse, Bäche und Seen&amp;#039;&amp;#039;. Verlagsanstalt Athesia, Bozen 1995, ISBN 88-7014-827-0, S. 48.&amp;lt;/ref&amp;gt; am Nonsberg&amp;#039;&amp;#039;, gelegentlich ins [[Italienische Sprache|Italienische]] mit &amp;#039;&amp;#039;[[Alta Val di Non]]&amp;#039;&amp;#039; übersetzt&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Alta Val di Non&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;Alta Valle di Non&amp;#039;&amp;#039; wird in Südtirol als gelegentliche italienische Übersetzung des Begriffs &amp;#039;&amp;#039;Deutschnonsberg&amp;#039;&amp;#039; verwendet. Vgl. {{Tirol Atlas|1610107|Bildersammlung »Deutschnonsberg«}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) werden drei zu [[Südtirol]] gehörende Gemeinden mit einer deutschsprachigen Bevölkerung am oberen Ende des [[Nonstal|Nonsbergs bzw. Nonstals]] bezeichnet. Die übrigen Gemeinden dieser Talschaft haben eine italienischsprachige Bevölkerung und gehören zum [[Trentino]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Deutschnonsberger Dörfer verteilen sich über zwei räumlich getrennte Gebiete und sind innerhalb Südtirols Teil der Bezirksgemeinschaft [[Burggrafenamt (Bezirksgemeinschaft)|Burggrafenamt]]. Vom übrigen Südtirol aus kann man sie direkt über den [[Gampenpass]] oder das [[Hofmahdjoch]] erreichen sowie – eine kurze Wegstrecke des Trentiner Territoriums durchquerend – über den [[Mendelpass]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als abgelegene Gemeinden Südtirols waren sie von jeher von Abwanderung und Armut betroffen. Seit Ende des 20. Jahrhunderts wird durch den Bau einer neuen Straße und die Programme [[Ziel-1-Region|Leader und Leader Plus]] versucht, die Orte aufzuwerten. Zu den Projekten des Leader-Programms zählen die [[Radicchio]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;wochen&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ultental-valdultimo.com/de/radicchiowochen.html Radicchiowochen]&amp;lt;/ref&amp;gt; und die [[Gewöhnlicher Löwenzahn|Löwenzahn]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;wochen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ultental-valdultimo.com/de/loewenzahnwochen.html Löwenzahnwochen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinden ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gampenpass 01.jpg|mini|rechts|Der Deutschnonsberg, am Gampenpass beginnend]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Proveis]] (1420 m)&lt;br /&gt;
* [[Laurein]] (1150 m)&lt;br /&gt;
* [[Unsere Liebe Frau im Walde-St. Felix]], bestehend aus den Ortschaften:&lt;br /&gt;
** [[Unsere Liebe Frau im Walde]] (1350 m)&lt;br /&gt;
** [[St. Felix (Südtirol)|St. Felix]] (1250 m)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Deutschnonsberg tritt bereits in Urkunden des 14. Jahrhunderts als eine vom romanischen Nonsberg des Trentino gesonderte [[Enklave]] in Erscheinung. So ist in einer lateinischen Rechtsaufzeichnung von 1359 mit Bezug auf Höfe des Laureiner Bergs ausdrücklich von einem dort gebräuchlichen deutschen [[Nutzungsrecht|Leiherecht]] die Rede („secundum usum consuetudinem Teotanicorum de montagne Lauregni“).&amp;lt;ref&amp;gt;Hannes Obermair: &amp;#039;&amp;#039;Nonsberger Regesten. Das Archiv Unterweg-Perger in Proveis (1274–1777).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Schlern.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 66 (1992), S. 592–593, Nr. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Matthias Burglechner]]s Tirolkarte von 1609 wird das Gebiet als „Auf dem Nonß“ bezeichnet. Die Besiedlung der deutschsprachigen Gegend war offenbar vom nahegelegenen [[Ultental]] aus erfolgt, welches über das [[Hofmahdjoch]] gut erreichbar war, und ging ursprünglich wesentlich auf die Initiative der [[Grafen von Eppan]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutschnonsberg gehörte bis zum Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] zur [[Gefürstete Grafschaft Tirol|Grafschaft Tirol]] und damit zu [[Österreich-Ungarn]]. Mit dem [[Vertrag von Saint-Germain]] kam der Deutschnonsberg 1920 zusammen mit dem Großteil Tirols südlich des [[Alpenhauptkamm]]s zu Italien. Als 1927 auf diesen ehemals österreichischen Gebieten die beiden Provinzen Bozen und Trient entstanden, wurde der Deutschnonsberg der mehrheitlich italienischsprachigen Provinz Trient zugeschlagen. Erst 1948 wurden die deutschsprachigen Gemeinden in die Provinz Bozen bzw. Südtirol eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren wurde der Deutschnonsberg zum Gegenstand [[Kulturanthropologie|kulturanthropologischer]] [[Feldforschung]] der US-amerikanischen bzw. britischen Ethnologen und Geographen [[Eric Wolf]] und John W. Cole, die mit ihrer 1974 erstmals publizierten Studie &amp;#039;&amp;#039;The Hidden Frontier&amp;#039;&amp;#039; für die romanisch-germanische Kulturdifferenz den einprägsamen Begriff einer „unsichtbaren Grenze“ in Vorschlag gebracht haben. Die Unterschiede seien insbesondere im gegenüber dem italienischsprachigen Nonsberg unterschiedlichen [[Erbrecht]], differentem Heiratsverhalten und beinahe ausschließlich nach Südtirol orientierter Migration abgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die [[Strada Statale 238 delle Palade|SS 238]] über den [[Gampenpass]] ins [[Etschtal]] bereits in den späten 1930er Jahren erbaut worden war und Unsere Liebe Frau im Walde und St. Felix seither über einen direkten Anschluss ans Südtiroler Verkehrsnetz verfügten, blieben Proveis und Laurein jahrzehntelang für den [[Kraftverkehr]] vom übrigen Südtirol aus nur über Umwege über Trentiner Territorium erreichbar. Dies änderte sich erst 1998, als eine neue Passstraße mitsamt einem Tunnel unter dem [[Hofmahdjoch]] eingeweiht und somit eine direkte Verbindung ins [[Ultental]] eröffnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Altenstetter: &amp;#039;&amp;#039;Die Siedlungs- und Agrarverhältnisse von Laurein, Proveis und Rumo am Nonsberg&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Schlern-Schriften]]&amp;#039;&amp;#039; 252). Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 1974.&lt;br /&gt;
* [[Eric Wolf]], John W. Cole: &amp;#039;&amp;#039;The Hidden Frontier. Ecology and Ethnicity in an Alpine Valley.&amp;#039;&amp;#039; Academic Press, New York-London 1974; Neuauflage: Berkeley University of California Press, 1999, ISBN 0-520-21681-4; deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Die unsichtbare Grenze. Ethnizität und Ökologie in einem Alpental.&amp;#039;&amp;#039; Folio, Wien/Bozen 1995, ISBN 978-3-85256-002-1.&lt;br /&gt;
* [[Hannes Obermair]]: &amp;#039;&amp;#039;Nonsberger Regesten. Das Archiv Unterweg-Perger in Proveis (1274–1777)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Schlern]]&amp;#039;&amp;#039; 66, Nr. 9, 1992, S. 587–600 ([https://www.academia.edu/9764242/Nonsberger_Regesten._Das_Archiv_Unterweg-Perger_in_Proveis_1274_1777_ online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Deutschnonsberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4085423-1|VIAF=241447988}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Südtirol)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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