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	<title>Deutschnofen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mai-Sachme am 18. April 2026 um 12:52 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-18T12:52:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Südtirol&lt;br /&gt;
| Name=Deutschnofen&lt;br /&gt;
| AndereNamen=ital.: &amp;#039;&amp;#039;Nova Ponente&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| BZG=Salten-Schlern&lt;br /&gt;
| EinwohnerVZ=3902&lt;br /&gt;
| VZJahr=2011&lt;br /&gt;
| ProzDeutsch=95,42&lt;br /&gt;
| ProzItal={{0}}4,33&lt;br /&gt;
| ProzLad={{0}}0,25&lt;br /&gt;
| Breitengrad =46.41439&lt;br /&gt;
| Längengrad = 11.42560&lt;br /&gt;
| Höhe1 = 418&lt;br /&gt;
| Höhe2 = 2799&lt;br /&gt;
| HöheZ = 1350&lt;br /&gt;
| Fläche=112,02&lt;br /&gt;
| Dauersiedlungsraum=19,0&lt;br /&gt;
| Fraktionen=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deutschnofen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[Petersberg (Deutschnofen)|Petersberg]], [[Eggen (Deutschnofen)|Eggen]]&lt;br /&gt;
| Nachbargemeinden=[[Aldein]], [[Bozen]], [[Branzoll]], [[Karneid]], [[Leifers]], [[Predazzo]], [[Tesero]], [[Ville di Fiemme]], [[Welschnofen]]&lt;br /&gt;
| Partnergemeinde=&lt;br /&gt;
| Postleitzahl=39050&lt;br /&gt;
| Vorwahl=0471&lt;br /&gt;
| ISTAT=021059&lt;br /&gt;
| Steuernummer=00405990219&lt;br /&gt;
| JahrBürgermeister=2025&lt;br /&gt;
| Bürgermeister=Bernhard Daum&lt;br /&gt;
| Karte=Deutschnofen in Südtirol - Positionskarte.svg&lt;br /&gt;
| Wappen=Nova Ponente-Stemma.png&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deutschnofen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([{{IPA|dɔɪ̯tʃn̩&amp;#039;oˑfn̩}}], mundartlich &amp;#039;&amp;#039;Deitschnoafn&amp;#039;&amp;#039;, [[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;Nova Ponente&amp;#039;&amp;#039;, [[Ladinische Sprache|ladinisch]] &amp;#039;&amp;#039;Nueva Todëscia&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Italien|italienische]] Gemeinde mit {{EWZ|IT|021059}} Einwohnern (Stand {{EWD|IT|021059}}) in [[Südtirol]] in der Nähe von [[Bozen]]. Die Gemeinde wurde nach dem Hauptort benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde nimmt große Teile des [[Regglberg]]s und des diesen ostseitig begrenzenden [[Eggental]]s im Südosten Südtirols ein. Rund 70 % des Gemeindegebietes sind bewaldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Regglberg, ein zu den [[Fleimstaler Alpen]] gerechneter Höhenzug, bietet den zwei größten Siedlungen der Gemeinde Platz. Deutschnofen, der Hauptort, befindet sich zentral auf dem [[Mittelgebirgscharakter|mittelgebirgigen]] Hochplateau auf {{Höhe|1350}}; [[Petersberg (Deutschnofen)|Petersberg]] liegt südwestlich in derselben Höhenlage von {{Höhe|1350}}. Voneinander getrennt sind die beiden Dörfer durch die tief eingeschnittene Furche des [[Brantental]]s, das durch den [[Brantenbach]] gegen Westen zum [[Etschtal]] bzw. [[Südtiroler Unterland|Unterland]] hin entwässert wird. Erhöht über Petersberg befindet sich der Wallfahrtsort [[Maria Weißenstein]] ({{Höhe|1520}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich des Eggentals verbleibt das Gemeindegebiet im unteren Talabschnitt auf der [[Orographisch links und rechts|orographisch linken]] Seite des [[Eggentaler Bach]]s. Bei [[Birchabruck]] teilt sich das Tal in zwei Äste, von denen einer nach Osten und einer nach Süden weiterführt. Der südliche Ast gehört mit beiden Talflanken zu Deutschnofen und bietet den Ortschaften Eggen, Rauth und [[Obereggen]] Platz, die zusammen zur [[Fraktion und Circoscrizione (Italien)|Fraktion]] [[Eggen (Deutschnofen)|Eggen]] gehören. Am Talschluss reicht das Gemeindegebiet bis zum [[Reiterjoch]] ({{Höhe|1990}}) und bis nahe ans [[Lavazèjoch]] ({{Höhe|1808}}) hinauf, zwei Übergange ins [[Fleimstal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Osten dehnt sich das Gemeindegebiet bis in die Hochgebirgsregion des [[Latemar]] aus, einer Untergruppe der [[Dolomiten]]. Dort findet Deutschnofen am [[Eggentaler Horn]] auf {{Höhe|2799}} Höhe seinen höchsten Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südliche Regglberger Nachbargemeinde ist [[Aldein]]. Im Westen grenzt Deutschnofen an den Talhängen zum Unterland an [[Branzoll]] und [[Leifers]]. Am Nordende des Regglbergs und im unteren Eggental stößt das Gemeindegebiet an die Südtiroler Landeshauptstadt [[Bozen]]. Im Osten sind [[Karneid]] und [[Welschnofen]] die Eggentaler Nachbargemeinden. Im Südosten, im Bereich von Latemar, Reiter- und Lavazèjoch, grenzt Deutschnofen ans [[Trentino]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Spuren der [[Mittelsteinzeit]] am Reiterjoch zeugen, dass schon 5000 bis 5700 v. Chr. Menschen auf dem Gemeindegebiet lebten. Am Burgstallegg östlich von Platten stand eine prähistorische [[Wallburg]]. Ansonsten war das Gebiet noch weitgehend bewaldet und unbesiedelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://maps.civis.bz.it/ |titel=GeoBrowser |hrsg=Provinz Bozen |abruf=2021-10-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1200 herum dürfte die Besiedlung Deutschnofens abgeschlossen gewesen sein, denn spätestens ab 1275 wanderten bereits Leute aus der Gegend in das [[Fersental]] und in das Gebiet von [[Piné]] im [[Trentino]] ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Stolz (Historiker)|Otto Stolz]]: &amp;#039;&amp;#039;Politisch-historische Landesbeschreibung von Südtirol&amp;#039;&amp;#039; ([[Schlern-Schriften]] 40). Innsbruck: Wagner 1937, S. 236–240.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Demnach waren Grund und Boden zur Anlage neuer Höfe dort schon knapp geworden. Bereits 1434 treten die „lewtte und gemainschaft von Tewtschenofen“ als eigenständig handelnde [[Dorfgemeinschaft|Dorfgenossenschaft]] in einem Zollrechtsstreit mit der Adelsfamilie [[Botsch]] in Erscheinung.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hannes Obermair]]: &amp;#039;&amp;#039;Bozen Süd – Bolzano Nord. Schriftlichkeit und urkundliche Überlieferung der Stadt Bozen bis 1500.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Bozen: Stadtgemeinde Bozen 2008. ISBN 978-88-901870-1-8. S. 76, Nr. 989.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gebiet Deutschnofen gibt es noch rund 260 Bauernhöfe, verteilt über die alten Viertel Lab, Platz, Prent, Zelg, Unterkirch und Bühl.&amp;lt;ref&amp;gt;Rosa Stocker-Bassi: &amp;#039;&amp;#039;Deutschnofner Höfegeschichten.&amp;#039;&amp;#039; 6 Hefte. Deutschnofen: Raiffeisenkasse Deutschnofen-Aldein 1992–2000.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Anzahl der Höfe, die nicht mehr bewirtschaftet werden, steigt. Die Landwirtschaft ist für die Geschichte der Gemeinde von großer Bedeutung. Seit der hochmittelalterlichen Besiedlung gab es auf der Hochfläche von Deutschnofen eine fast ausschließlich bäuerliche Bevölkerung. Die Holzstämme, die in großen Mengen aus dem Gericht Deutschnofen abtransportiert wurden, dienten den Bozner Bürgern als Brennholz und den Weinbauern als Weingartenholz. Die Säulen, worauf zwei Löwen den Markusplatz von Venedig überwachen, sollen aus dem Holz des Gerichtes Deutschnofen stammen. 1614 wurde Deutschnofner Holz für den Dachstuhl der [[Basilika San Petronio]] in [[Bologna]] geliefert.&amp;lt;ref&amp;gt; Walter Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Holz vom Tschufflerbauer auf Deutschnofen für den Dachstuhl des Doms von Bologna im Jahre 1614.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Der Schlern]] 73, 1999, S. 298–305.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gericht in Deutschnofen verwalteten anfangs Adelige. Die wichtigsten waren die Herren von [[Niederthor]]. 1849 wurde das Gericht Deutschnofen dem [[Gerichtsbezirk Bozen]] einverleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 15. und 16. Jahrhundert sowie später im 19. Jahrhundert war auch der [[Bergbau]] von Bedeutung. Das Wirtschaftsleben in der Gemeinde wandelte sich nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] völlig. Anfang der 1950er Jahre blühte zuerst der Holzhandel, dann waren auch Handwerk und Baugewerbe sehr erfolgreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher war das [[Brantental]] die wichtigste Verbindung nach Bozen. Dort reihten sich Mühlen, Sägen und Wirtshäuser aneinander. 1850 wollte man die Straße verbreitern, doch das Projekt scheiterte, wie auch am Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]]. 1860 wurde die Straße durch das [[Eggental]] fertiggestellt, die bis heute wichtigste Verkehrsader, während das Brantental an Bedeutung verlor und nie ausgebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsname ==&lt;br /&gt;
[[Datei:deutschnofen.jpg|mini|links|Kirche von Deutschnofen]]&lt;br /&gt;
Der Name hat nichts mit Öfen (als Wärmequellen) zu tun. Es hat sich die Erklärung durchgesetzt, dass sich der Ortsname vom Umstand ableitet, dass [[Bajuwaren|bajuwarische]] Einwohner (&amp;#039;&amp;#039;Deutsch&amp;#039;&amp;#039;nofen) das Gebiet [[Rodung|gerodet]] hatten. Urkundlich erscheint der Name &amp;#039;&amp;#039;Nova&amp;#039;&amp;#039;, also „neue Rodung“ bzw. „Neu-Raut“, für Deutschnofen erstmals in den Jahren 1170–1190 in den Gründungsaufzeichnungen des hier begüterten Augustinerchorherrenstifts [[St. Michael an der Etsch]];&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Huter]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Tiroler Urkundenbuch]].&amp;#039;&amp;#039; Abteilung I: &amp;#039;&amp;#039;Die Urkunden zur Geschichte des deutschen Etschlandes und des Vintschgaus.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Bis zum Jahre 1200.&amp;#039;&amp;#039; Innsbruck: Ferdinandeum 1937, S. 93ff., Nr. 221.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1279 ist der Beiname „theutonica“ bezeugt, der die Siedlung vom nahen [[Welschnofen]] abgrenzte. Ab dem 14. Jahrhundert ist der Name nicht mehr in latinisierter, sondern in volkssprachlicher Form als &amp;#039;&amp;#039;Teutschenofen&amp;#039;&amp;#039;, später &amp;#039;&amp;#039;Tautschnofen, Teitschnofen, Teitschenofen&amp;#039;&amp;#039; in den Urkunden zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür, dass Bräuche, Sprache und Sitten der Deutschnofner aus [[Bayern]] kommen, spricht das Patrozinium der Deutschnofner Kirche: [[Ulrich von Augsburg|Ulrich]] war Bischof von Augsburg und [[Wolfgang von Regensburg|Wolfgang]] Bischof von Regensburg. Hinweise darauf finden sich überdies im lokalen Dialekt (der ansonsten, mit für eine gebirgige Gegend von Tal zu Tal üblichen Abweichungen, völlig mit der [[Bairische Dialekte|südbairischen Variätät]] des Südtiroler Zentralraumes übereinstimmt). An Stelle des südbairischen Umlautes &amp;quot;oa&amp;quot;, &amp;quot;ua&amp;quot; oder &amp;quot;ue&amp;quot; (welcher dem Hochdeutschen &amp;quot;ei&amp;quot; entspricht, also z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;quot;Stein - Stoan/Stuan/Stuen&amp;quot;, &amp;quot;klein&amp;quot; - &amp;quot;kloan&amp;quot;, &amp;quot;kluan&amp;quot;, kluen&amp;quot;) wird im Deutschnofener Dialekt ein eher lang gezogenes &amp;quot;a&amp;quot; gesprochen (&amp;quot;Staan&amp;quot;, &amp;quot;klaan&amp;quot;). Diese Realisierung ist ein typisches Charakteristikum mittelbairischer Dialekte, die in [[Ostösterreich]] und im südlichen Bayern gesprochen werden. Es hebt den Dialekt unter allen ihn umgebenden hervor und klingt in den Ohren anderer Südtiroler Dialektsprecher recht fremd, da es sich in keinem südbairischen Dialekt findet, der kein Übergangsdialekt zum Mittelbairischen ist (wie z.&amp;amp;nbsp;B. im [[Unterinntal|Tiroler Unterinntal]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:blick-auf-deutschnofen.jpg|mini|Blick auf Deutschnofen]]&lt;br /&gt;
Die Deutschnofner tragen den [[Übername]]n „Hessen“. Deutschnofen bildete im 13. Jahrhundert ein eigenes Gericht. Anfangs wurde unter freiem Himmel und später im [[Schloss Thurn (Südtirol)|Schloss Thurn]] (16. Jahrhundert) gerichtet. Dort durfte auch die Todesstrafe verhängt werden. Sie wurde nur einmal, 1754, vollstreckt, weil ein Bauer den Hof absichtlich anzündete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Bürgermeister seit 1952:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.gvcc.net/gemeindeamt/html/GEMEINDEN50-Jahre-dt.pdf | titel=Die Bürgermeister der Gemeinden Südtirols seit 1952 | werk=Festschrift 50 Jahre Südtiroler Gemeindenverband 1954–2004 | hrsg=[[Südtiroler Gemeindenverband]] | seiten=139–159 | zugriff=2015-11-16 | format=PDF; 15 MB }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Franz Thaler: 1952–1956&lt;br /&gt;
* Johann Plank: 1956–1964&lt;br /&gt;
* Josef Hofer: 1964–1985&lt;br /&gt;
* Hans Zelger: 1985–2000&lt;br /&gt;
* Bernhard Daum: 2000–2015&lt;br /&gt;
* Christian Gallmetzer: 2015–2019&lt;br /&gt;
* Bernhard Daum: seit 2019&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Deutschnofen ist gemäß den erhobenen [[Ethnischer Proporz (Südtirol)|Sprachgruppenzugehörigkeitserklärungen bzw. Sprachgruppenzuordnungserklärungen]] eine weitgehend deutschsprachige Gemeinde. Als Berechnungsgrundlage der folgenden Prozentwerte wurden die gültigen Erklärungen von Personen mit italienischer Staatsbürgerschaft herangezogen.&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em&amp;quot; |Verteilung nach Sprachgruppenzugehörigkeits- bzw. Sprachgruppenzuordnungserklärungen&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Sprache !! 1981&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat1981&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/de/aktuelles-publikationen-info.asp?news_action=300&amp;amp;news_image_id=899072|titel=Volkszählung 1981 – Die amtliche Bürgerzahl und die Sprachgruppen in Südtirol nach Gemeinde und Bezirk|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=1983-03|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 1991&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2001&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/downloads/mit17_02.pdf|titel=Volkszählung 2001 – Berechnung des Bestandes der drei Sprachgruppen in der Provinz Bozen-Südtirol|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=2002-08|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 2001&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2001&amp;quot; /&amp;gt; !! 2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/de/aktuelles-publikationen-info.asp?news_action=300&amp;amp;news_image_id=1160209|titel=Ergebnisse Sprachgruppenzählung 2024 – Berechnung des Bestandes der drei Sprachgruppen in der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=2024-12|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  !! 2024&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Deutsch&lt;br /&gt;
| 98,83 %&lt;br /&gt;
| 98,29 %&lt;br /&gt;
| 97,10 %&lt;br /&gt;
| 97,42 %&lt;br /&gt;
| 95,42 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Italienisch&lt;br /&gt;
| 1,10 %&lt;br /&gt;
| 1,52 %&lt;br /&gt;
| 2,51 %&lt;br /&gt;
| 2,33 %&lt;br /&gt;
| 4,33 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Ladinisch&lt;br /&gt;
| 0,07 %&lt;br /&gt;
| 0,19 %&lt;br /&gt;
| 0,39 %&lt;br /&gt;
| 0,25 %&lt;br /&gt;
| 0,25 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
In der Gemeinde gibt es Bildungseinrichtungen für die deutsche Sprachgruppe. Zu diesen gehören drei [[Grundschule (Südtirol)|Grundschulen]] (im Hauptort Deutschnofen, in Eggen und in Petersberg), eine [[Mittelschule (Südtirol)|Mittelschule]] und eine Musikschule im Hauptort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
70 % des Gemeindegebietes von Deutschnofen besteht aus Wald. In der Vergangenheit war der Holzreichtum wirtschaftlich sehr wichtig. Heute hingegen hat der [[Fremdenverkehr|Tourismus]] große Bedeutung erlangt, vor allem im Skigebiet von [[Obereggen]]. Als Mitglied der Kooperation [[Alpine Pearls]] setzt Deutschnofen auf [[Sanfter Tourismus|sanften Tourismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die beiden Hauptorte der Gemeinde, Deutschnofen und Petersberg, werden von der [[Strada provinciale|SP]]&amp;amp;nbsp;72 durchquert. Diese verbindet die Gemeinde im Süden mit Aldein und endet im Osten im Eggental an der [[Strada Statale 620 del Passo di Lavazè|SS&amp;amp;nbsp;620]], die zum einen nach Birchabruck hinabführt, zum anderen das Lavazèjoch erschließt. In Birchabruck mündet die SS&amp;amp;nbsp;620 in die [[Strada Statale 241 di Val d’Ega e Passo di Costalunga|SS&amp;amp;nbsp;241]], die Hauptzufahrt des Eggentals von [[Bozen]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Deutschnofen|Liste der Naturdenkmäler in Deutschnofen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Wallfahrtsort [[Maria Weißenstein]]&lt;br /&gt;
* Kirche [[St. Helena (Deutschnofen)]]&lt;br /&gt;
* Pfarrkirche zu den Heiligen Ulrich und Wolfgang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter ==&lt;br /&gt;
* [[Valentin Gallmetzer]] (1870–1958), Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Walter Pichler (Künstler)|Walter Pichler]] (1936–2012), österreichischer Bildhauer, Architekt, Zeichner und Objektkünstler&lt;br /&gt;
* [[Hermann Thaler]] (* 1950), Politiker, Mitglied des Südtiroler Landtags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gemeinde.deutschnofen.bz.it Homepage der Gemeinde Deutschnofen]&lt;br /&gt;
* {{Landschaftsplan Südtirol|16|Deutschnofen}}&lt;br /&gt;
* [http://www.chrizia.com/c_ling_ewb.htm Wörterbuch für das Eggental. Die Mundart der Orte Deutschnofen und Eggen]&lt;br /&gt;
* {{Tirol Atlas|210059}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden Südtirol}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden der Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4011917-8|VIAF=238974294}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschnofen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Latemar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1145]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mai-Sachme</name></author>
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