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	<title>Deutsches Eigentum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T11:30:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Deutsches_Eigentum&amp;diff=1114434&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;FreiTU-ST: Ergänzung + Einzelbelege</title>
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		<updated>2025-01-18T16:20:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergänzung + Einzelbelege&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deutsches Eigentum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Wirtschaftspolitik|wirtschaftspolitischer]] Begriff aus der [[Besetztes Nachkriegsösterreich|Nachkriegszeit in Österreich]]. Danach konnten alle vier [[Alliierter Kontrollrat|Besatzungsmächte]] aufgrund eines Beschlusses der [[Potsdamer Konferenz]] vom 1. August 1945 das in ihren jeweiligen Zonen befindliche Eigentum des ehemaligen [[Deutsches Reich|Deutschen Reichs]] und auch [[Deutsche Staatsangehörigkeit|deutscher Staatsbürger]] beanspruchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Eigentum ==&lt;br /&gt;
Als „Deutsches Eigentum“ wurden alle Besitztümer und Industrieanlagen definiert, an denen das Deutsche Reich (auch über österreichische Vorbesitzer) zu mehr als 10 Prozent beteiligt war. Die Argumente der [[Provisorische Staatsregierung Renner 1945|provisorischen Regierung]], den Prozentsatz höher anzusetzen, wurden von der [[Sowjetunion]] abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das [[NS-Staat|Deutsche Reich]], dem Österreich 1938 [[Anschluss Österreichs|eingegliedert]] worden war, alle kriegswichtigen [[Industrie]]n und viele sonstige Anlagen übernommen hatte, fiel in [[Wien]] und [[Niederösterreich]] fast jede größere Industrie unter diesen Begriff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sowjetische Zone ==&lt;br /&gt;
Die sowjetische Besatzungsmacht leitete daraus das Recht ab, [[Rohstoff]]e und noch intakte [[Maschine]]n und [[Industrieanlage]]n als Kriegsentschädigung in die Sowjetunion abzutransportieren – oder bei ihrem Verbleib in Österreich dafür hohe Entschädigungen („[[Reparationen]]“) zu verlangen. Davon war einerseits die gesamte Erdölindustrie betroffen, deren landesweite Eingliederung in die [[Sowjetische Mineralölverwaltung]] mit der Übernahme der [[Raffinerie Lobau]] im August 1947 abgeschlossen war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelmine Goldmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Multinationale Konzerne in der österreichischen Erdölwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Wirtschaft und Gesellschaft (Zeitschrift)|Wirtschaft und Gesellschaft]]. Heft 4.&amp;#039;&amp;#039; Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien, 1982, S. 763–765.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ina Markova, Stefan Wedrac: &amp;#039;&amp;#039;„Hamburg des Ostens?“ Der Ausbau des Wiener Hafens in der NS-Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, 2023, S. 119 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu kam die [[Erste Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft|Donaudampfschiffahrtsgesellschaft (DDSG)]] und darüber hinaus etwa 10 % der Industriekapazität, mehr als 150.000&amp;amp;nbsp;ha Grundbesitz sowie viele weitere Betriebe. Letztere Vermögenswerte wurden von der [[USIA]] verwaltet. Die von den Sowjets beschlagnahmte Erdölindustrie ging mit der Verstaatlichung 1956 und nach Zahlung von 200 Millionen Dollar in Form von Erdöllieferungen an die Sowjetunion allein für die Rückgabe der [[Erdölfeld|Erdöl-]] und [[Erdgasfeld]]er in die &amp;#039;&amp;#039;[[Österreichische Mineralölverwaltung]]&amp;#039;&amp;#039; (ÖMV, heute OMV) über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schwierigen Verhandlungen über die [[Ablöse]] des „Deutschen Eigentums“ waren ein Hauptgrund für die lange Verzögerung des [[Österreichischer Staatsvertrag|Österreichischen Staatsvertrags]] (um 1950 von Österreich erhofft, im Mai 1955 abgeschlossen).&lt;br /&gt;
Viele [[USIA]]-Betriebe wurden 1955 nach Vereinbarung von Ablösen im Wert von 150 Millionen Dollar an die Republik Österreich übergeben und von dieser aufgrund des 1. und 2. Verstaatlichungsgesetzes (von 1946 bzw. 1947) nachträglich verstaatlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die anderen Zonen ==&lt;br /&gt;
Im Süden und Westen Österreichs überließen die Westmächte, mit einigen Ausnahmen durch die französische Besatzungsmacht, das „deutsche Eigentum“ der Republik Österreich, da die [[Vereinigte Staaten|USA]] und [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] bereit waren, die im Konsens der [[Regierungspartei]]en zustande gekommene [[Verstaatlichung]] als Lösung der Eigentumsfrage anzuerkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das damalige „[[Bundesministerium für Handel und Wiederaufbau]]“ unter seinem langjährigen Staatssekretär bzw. Minister [[Fritz Bock]] war an diesen Lösungen entscheidend tätig, konnte wegen der hohen Zahlungslasten ab 1955 die Thematik aber erst in den 1970er-Jahren abschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 wurde von der Republik Österreich mit der Bundesrepublik Deutschland zur Regelung des „deutschen Eigentums“ ein Vermögensvertrag abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Wien Geschichte Wiki|Deutsches Eigentum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichische Geschichte (Besatzungszeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichische Wirtschaftsgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;FreiTU-ST</name></author>
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