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	<title>Deutscher Mondschein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T21:27:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Deutscher_Mondschein&amp;diff=2144881&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Whink-berlin: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2026-03-31T12:23:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deutscher Mondschein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Novelle]] von [[Wilhelm Raabe]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.braunschweig.de/literaturzentrum/museum/das-werk.html Raabe-Haus: Literaturzentrum: Das Werk]&amp;lt;/ref&amp;gt;, die im zeitigen Frühjahr 1872 entstand und 1873&amp;lt;ref&amp;gt;von Studnitz, S. 312, Eintrag 38&amp;lt;/ref&amp;gt; bei [[Eduard Hallberger|Hallberger]] in Stuttgart in der gleichnamigen Sammlung erschien. Die Novelle&amp;lt;ref&amp;gt;von Studnitz, S. 312, Eintrag 38&amp;lt;/ref&amp;gt; war vorher im selben Jahr in der Illustrierten „Über Land und Meer“ abgedruckt worden. Sie wurde zu Lebzeiten Raabes 1875, 1896, 1901 und 1905 neuaufgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hoppe in der Braunschweiger Ausgabe 9.2, S. 503, 10. Z.v.o. und S. 504 oben&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raabe hat in dem kurzen Text Eindrücke eines Badesommers 1867 auf [[Sylt]]&amp;lt;!--163--&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Fuld, S. 223&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der [[Deutsche Revolution 1848/49|Märzrevolution]] verknüpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
Der Erzähler, ein nicht benannter Jurist, verbringt den Sommer 1867 auf ärztlichen Rat in [[Tinnum]].&amp;lt;!--163--&amp;gt; Er trifft beim Abendspaziergang in den Dünen auf seinen Kollegen Löhnefinke, den Königlich Preußischen Kreisrichter zu Groß-Fauhlenberge&amp;lt;!--168 unten--&amp;gt;. Der Erzähler muss den etwa fünfzigjährigen korpulenten&amp;lt;!--172--&amp;gt; Löhnefinke für einen Wahnsinnigen&amp;lt;!--168 oben--&amp;gt; halten, denn Löhnefinke hasst den Mond; nennt den eben hinter den Watten unschuldig&amp;lt;!--173,13u--&amp;gt; aufgehenden&amp;lt;!--166 unten--&amp;gt; Mond seinen Todfeind&amp;lt;!--173--&amp;gt; und gebärdet sich auch ganz danach. Weil der Erzähler früher mit Löhnefinke Akten ausgetauscht hat und ihn bis dato für einen unbescholtenen, korrekten Kollegen gehalten hat, befragt er Löhnefinke mit kriminalistischen Eifer nach seiner „Mondfeindschaft“&amp;lt;!--172, 2u--&amp;gt;. Der Erzähler wird zunächst aus Löhnefinkes Antworten nicht schlau: Löhnefinke büße für seine Jugendsünden. Er sei ein Leben lang zu solide gewesen und bereue das nun. Alles hätte 1848 angefangen&amp;lt;ref group=A name=A1 /&amp;gt;.&amp;lt;!--175,6u--&amp;gt; Und dann ein Jahr darauf sei Löhnefinke „aus einer erregten Volksversammlung“ heimgekommen, sei in der Fensterbank eingeschlafen und das „hämische Gestirn“ habe ihm mehrere Stunden auf den Kopf geschienen. &amp;lt;!--176--&amp;gt; Dies sei nicht ohne Nachwirkung geblieben. Löhnefinke berichtet: „Und am folgenden Morgen hatte ich nicht nur Kopfweh, sondern auch einen ausgesprochenen Ekel an manchen Dingen und Menschen, die mir sonst sehr hoch in Empfindung, Gefühl und Achtung gestanden hatten. Die Poesie brach durch – und – Kollege, wissen Sie, was das bedeutet, wenn die Poesie des Lebens bei einem Königlich Preußischen [[Gerichtsreferendar|Auskultator]] zum Durchbruch gelangt?“&amp;lt;ref&amp;gt;Verwendete Ausgabe, S. 176, 14. Z.v.u.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unterdrückte Poesie habe Löhnefinke verrückt gemacht, und nun räche sich der deutsche Mondschein an ihm&amp;lt;!--174 unten--&amp;gt;. Aber die Zeit der Selbstbeherrschung sei ein für alle Mal vorbei. In diesem Jahr siebenundsechzig habe er eine Lobeshymne in [[Sonett]]-Form auf [[Otto von Bismarck|Bismarck]]&amp;lt;ref group=A name=A2 /&amp;gt; im Inseratenteil der Nationalzeitung publiziert. Für dieses späte Umschwenken des postrevolutionären Löhnefinkes zeigt der Erzähler als Justizbeamter vollstes Verständnis.&amp;lt;!--179--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Löhnefinkes Wachpersonal, die Gattin und die fast erwachsene Tochter, halten ihn&amp;lt;!--182,2--&amp;gt; für wahnsinnig, haben ihn schon längere Zeit in den Dünen gesucht und können ihn endlich einfangen.&amp;lt;!--184 oben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
*Fuld&amp;lt;ref&amp;gt;Fuld, S. 43, 10. Z.v.o.&amp;lt;/ref&amp;gt; liest die Novelle als sarkastische Erinnerung an die „abgebrochene Revolution“ 1848 und deren Folgen im Jahr 1849. Der Beamte Löhnefinke läuft angesichts der politischen Ereignisse zu den Poeten über.&amp;lt;ref group=A name=A3 /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Weiter führende Arbeiten nennen&lt;br /&gt;
**Meyen&amp;lt;ref&amp;gt;Meyen, S. 325, Einträge 2766 und 2747&amp;lt;/ref&amp;gt;: Edmund Hofer und Hermann Marggraf (1873) und&lt;br /&gt;
**Fuld&amp;lt;ref&amp;gt;Fuld, S. 374, 4. Z.v.o.&amp;lt;/ref&amp;gt;: Hans Jürgen Schrader (1973).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Fritz Meyen]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Raabe. Bibliographie.&amp;#039;&amp;#039; 438 Seiten. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1973 (2. Aufl.). Ergänzungsbd. 1, ISBN 3-525-20144-3 in Karl Hoppe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Raabe. Sämtliche Werke. Braunschweiger Ausgabe&amp;#039;&amp;#039;. 24 Bde.&lt;br /&gt;
* [[Cecilia von Studnitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Raabe. Schriftsteller. Eine Biographie.&amp;#039;&amp;#039; 346 Seiten. Droste Verlag, Düsseldorf 1989, ISBN 3-7700-0778-6&lt;br /&gt;
*[[Werner Fuld]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Raabe. Eine Biographie.&amp;#039;&amp;#039; 383 Seiten. Hanser, München 1993 (Ausgabe dtv im Juli 2006), ISBN 3-423-34324-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstausgabe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Deutscher Mondschein. Vier Erzählungen.&amp;#039;&amp;#039; 261 Seiten. Hallberger, Stuttgart 1873 (enthält: Deutscher Mondschein. Der Marsch nach Hause. Des Reiches Krone. Theklas Erbschaft oder die Geschichte eines schwülen Tages)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwendete Ausgabe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Deutscher Mondschein&amp;#039;&amp;#039;, S. 161–185 in: [[Fritz Böttger (Schriftsteller)|Fritz Böttger]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Raabe: Deutsche Scherzos. Sechs Erzählungen&amp;#039;&amp;#039;. 707 Seiten. Verlag der Nation, Berlin 1962&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Ausgaben ===&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Deutscher Mondschein&amp;#039;&amp;#039;. S. 379–402. Mit einem Anhang, verfasst von [[Karl Hoppe (Germanist)|Karl Hoppe]], S. 503–507 in Karl Hoppe (Bearb.), Hans Oppermann (Bearb.), Constantin Bauer (Bearb.), Hans Plischke (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Erzählungen. [[Sankt Thomas (Novelle)|Sankt Thomas]]. [[Die Gänse von Bützow]]. [[Theklas Erbschaft]]. [[Gedelöcke]]. [[Im Siegeskranze]]. [[Der Marsch nach Hause]]. [[Des Reiches Krone]]. Deutscher Mondschein.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1976. Bd. 9.2 (2. Aufl., besorgt von Karl Hoppe), ISBN 3-525-20120-6 in Hoppe (Hrsg.), Jost Schillemeit (Hrsg.), Hans Oppermann (Hrsg.), Kurt Schreinert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Raabe. Sämtliche Werke. Braunschweiger Ausgabe&amp;#039;&amp;#039;. 24 Bde.&lt;br /&gt;
*Wilhelm Raabe: &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Mondschein. Eine Sylter Novelle&amp;#039;&amp;#039;. Mit Fotos von Günter Pump. 57 Seiten. Husum Druck- und Verlagsgesellschaft 2006, ISBN 978-3-89876-256-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{PGIW|32008}}&lt;br /&gt;
* {{PGDW|raabe/mond/mond|Deutscher Mondschein}}&lt;br /&gt;
* {{Archive.org|wilhelm-raabe-deutscher-mondschein|Deutscher Mondschein}} (Neuausgabe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=A&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref group=A name=A1&amp;gt;Löhnefinke sagt: „Da kam das Jahr achtundvierzig, und der Mond ging mir auf.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref group=A name=A2&amp;gt;genauer: Der Preuße Löhnefinke spricht vom „Herrn Ministerpräsidenten“ (Verwendete Ausgabe, S. 179, 16. Z.v.o.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref group=A name=A3&amp;gt;siehe dazu auch Löhnefinkes Erläuterung: „Durch ihn [den deutschen Mondschein] und mit Beihilfe der gegenwärtigen Zeit und der Weltlage bin ich – der Poet in meiner Familie geworden.“ (Verwendete Ausgabe, S. 176, 14. Z.v.u.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Werke von Wilhelm Raabe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werk von Wilhelm Raabe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Satire]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mond in der Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Whink-berlin</name></author>
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