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	<title>Deutscher Mobilfunkmarkt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Deutscher_Mobilfunkmarkt&amp;diff=2451539&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-04-19T19:37:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mobilfunkmarkt in [[Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; umfasste Ende 2021 knapp 106,4 Mio. aktive [[SIM-Karte]]n für [[Smartphone]]s und [[Mobiltelefon]]e, davon 71,2 Mio. im [[Long Term Evolution|LTE]]-Netz. 77 % der Karten wurden von [[Telekommunikationsnetzbetreiber|Netzbetreibern]] ausgegeben. Weitere 45,6 Mio. Karten wurden für [[Machine to Machine|Machine-to-Machine-Kommunikation]] (M2M) eingesetzt (Steigerung um 27 % gegenüber 2020). Die Gesamtzahl aller in Deutschland registrierten SIM-Karten beträgt 161,3 Mio. und ist weitaus höher als die Summe der aktiv genutzten Karten, da z.&amp;amp;nbsp;B. Zweit- und Drittgeräte oder sonstige zur Reserve vorgehaltene SIM-Karten nicht ständig in Gebrauch sind. Dies entspricht einer Zunahme um etwa 11,3 Mio. Karten gegenüber dem Jahresende 2020.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jahresbericht BNA&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;61–62&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Mediathek/Jahresberichte/JB2021.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=6 |titel=Jahresbericht 2021 |hrsg=Bundesnetzagentur |datum=2021-12-31 |seiten=48–111 |format=PDF; 8&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2023-05-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umsatz im Mobilfunkmarkt betrug 2021 26,36 Mrd. Euro und stagnierte damit auf der Höhe von 2019. Die Hauptanbieter (und Inhaber der Lizenzen für die Mobilfunkfrequenzen) sind [[1&amp;amp;1]], [[Telekom Deutschland]], [[Telefónica Germany]] und [[Vodafone]]. Sie haben umfangreiche Auflagen zu erfüllen, um den Netzausbau in Deutschland voranzutreiben. Neben einer besseren Versorgung mit mobilem Breitband soll der neue Mobilfunkstandard [[5G]] die Entwicklung innovativer Anwendungen aus den verschiedensten Bereichen wie beispielsweise der [[Industrie 4.0]], dem [[Internet der Dinge]], dem automatisierten und vernetzten Fahren, der [[Telemedizin]] oder auch Anwendungen des [[Smart Farming]] in der Landwirtschaft fördern. Bei der Umsetzung dieser Versorgungsauflagen kooperieren die etablierten Netzbetreiber miteinander.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jahresbericht BNA&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;90&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche Mobilfunkmarkt wird von der [[Bundesnetzagentur]] reguliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Zeitleiste Mobilfunksysteme}}&lt;br /&gt;
Das [[A-Netz]] wurde 1955 als [[Zugpostfunk]] und ab 1958 von der Deutschen Bundespost ab 1958 als ein [[Öffentlicher mobiler Landfunkdienst|öffentlicher beweglicher Landfunkdienst]] eingeführt und war bis 1977 in Betrieb. Es handelte sich um ein analoges Netz mit manueller Vermittlung (Handvermittlung). Das [[B-Netz]] der Deutschen Bundespost war von 1972 bis 1994 in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1985 bis 2000 betrieb die Deutsche Bundespost das [[C-Netz]] als analoges zellulares Mobilfunknetz mit etwa 100.000 (Stand Dezember 1988) und maximal über 800.000 Teilnehmern (Stand 1993).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stephan Hessberger |url=http://www.oebl.de/C-Netz/CNetz.html |titel=Das C-Netz |abruf=2023-05-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem 1G-Standard konnte es automatische Zellwechsel durchführen und dadurch ein laufendes Gespräch beim Verlassen des Sendebereiches über eine andere Basisstation fortführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 wurde in Deutschland mit dem [[D-Netz]] erstmals ein digitales, telefonieorientiertes Mobilfunknetz nach [[Global System for Mobile Communications|GSM-Standard]] (bzw. 2G-Standard) im 900-MHz-Bereich eingerichtet. Das D1-Netz wurde von der Telekom Deutschland (vorherige Namen: T-Mobile; DeTeMobil), das D2-Netz von [[Mannesmann Mobilfunk]] (ab 2000 durch Vodafone D2) betrieben. &lt;br /&gt;
[[Datei:Mobilfunk-Netzbetreiber Deutschland.svg|mini|Entwicklung der Kundenanzahl und Marktanteil des deutschen Mobilfunknetzes nach Betreibern vor 2012]]&lt;br /&gt;
In [[Deutschland]] wurden im Januar 2006 neun Lizenzen zum digitalen zellulären Mobilfunk vergeben, davon je vier für die GSM- und [[Universal Mobile Telecommunications System|UMTS]]-Netze (2G-Standard) der in Deutschland aktiven Mobilfunknetzbetreiber. Die Lizenz der [[Mobilcom]] wurde Ende 2003 an die [[Bundesnetzagentur]] zurückgegeben und durch [[E-Plus]] übernommen. 2004 entzog die Bundesnetzagentur die UMTS-Lizenz von [[Quam]] dem Betreiber (nach Einstellung dessen Geschäftstätigkeit) aufgrund der [[Nichterfüllung]] der Ausbau- und Auslastungskriterien. Seit 2019 ist [[1&amp;amp;1]] nach Übernahme von E-Plus und der Ersteigerung von 5G-Frequenzen vierter Mobilfunkbetreiber in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marktentwicklung ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Mobilfunkanbieter in Deutschland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2004 drängten immer mehr [[Mobilfunk-Discounter]] auf den deutschen Markt. Meist wurden sie von großen Mobilfunkunternehmen gegründete [[Tochterunternehmen]], die deren Mobilfunknetze mitbenutzen oder den Namen sowie Vertriebskanäle von bereits etablierten Marken nutzen, um deren Kundenstamm gezielt anzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Entwicklung der Minutenpreise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Zeitpunkt&lt;br /&gt;
! niedrigster&amp;lt;br /&amp;gt;einheitlicher&amp;lt;br /&amp;gt;Minutenpreis&lt;br /&gt;
! Grund&amp;lt;br /&amp;gt;Vorreiter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=right|Oktober 2004&lt;br /&gt;
| align=right| 35,0 ct&lt;br /&gt;
| Tchibo Mobil (o2)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=right|Mai 2005&lt;br /&gt;
| align=right| 19,0 ct&lt;br /&gt;
| [[Simyo]] (E-Plus)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=right|November 2005&lt;br /&gt;
| align=right| 16,0 ct&lt;br /&gt;
| easyMobile (D1/D2)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=right|Dezember 2005&lt;br /&gt;
| align=right| 15,0 ct&lt;br /&gt;
| Aldi Talk (E-Plus)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=right|September 2007&lt;br /&gt;
| align=right| 9,9 ct&lt;br /&gt;
| Fonic (o2)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=right|Februar 2008&lt;br /&gt;
| align=right| 9,0 ct&lt;br /&gt;
| Fonic (o2)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=right|Mai 2008&lt;br /&gt;
| align=right| 8,0 ct&lt;br /&gt;
| maXXim (o2)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=right|April 2009&lt;br /&gt;
| align=right| 7,5 ct&lt;br /&gt;
| discoTEL (o2/D2)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=right|Juli 2011&lt;br /&gt;
| align=right| 7,0 ct&lt;br /&gt;
| EXPRESSmobil (E-Plus)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=right|Dezember 2011&lt;br /&gt;
| align=right| 6,0 ct&lt;br /&gt;
| n-tv go! (E-Plus)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=right|Oktober 2012&lt;br /&gt;
| align=right| 5,0 ct&lt;br /&gt;
| GALERIAmobil (E-Plus)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Der Wettbewerb unter den Mobilfunk-Discountern hat zu einem stetigen Preisverfall in diesem Marktsegment geführt: Seit dem Start von &amp;#039;&amp;#039;[[Tchibo Mobil]]&amp;#039;&amp;#039; im Oktober 2004 fiel der einheitliche Minutenpreis in alle Mobilfunknetze von 35 Cent&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.teltarif.de/arch/2004/kw40/s15014.html &amp;#039;&amp;#039;Tchibo: Prepaid-Karten mit Einheitspreis von 35 Cent&amp;#039;&amp;#039;], teltarif.de, 30. September 2004&amp;lt;/ref&amp;gt; stetig bis auf dem Markteintritt von &amp;#039;&amp;#039;[[Aldi Talk (Deutschland)|Aldi Talk]]&amp;#039;&amp;#039; im Dezember 2005 auf 15 Cent&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.teltarif.de/arch/2005/kw48/s19650.html &amp;#039;&amp;#039;ALDI Prepaid mit 15 Cent pro Minute&amp;#039;&amp;#039;], teltarif.de, 2. Dezember 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;, wo die Konsolidierung einen vorläufigen Ruhepunkt fand und viele Anbieter sich an diesem Minutenpreis orientierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 2007 wurde mit dem Verkaufsstart von &amp;#039;&amp;#039;[[Fonic]]&amp;#039;&amp;#039; zu einem Minutenpreis von 9,9 Cent&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.teltarif.de/arch/2007/kw35/s27049.html &amp;#039;&amp;#039;Gerüchte um o2-Discounter Fonic verdichten sich&amp;#039;&amp;#039;.] teltarif.de, 30. August 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; in alle Mobilfunknetze wieder eine neue Preisrunde eingeläutet, der sich wiederum etliche Wettbewerber anpassten. Dadurch unterboten sich auch durch verschiedene Markteintritte die Anbieter weiter, als zuletzt im Oktober 2012 GALERIAmobil im Basistarif bis heute günstigster Anbieter mit einem Minutenpreis von 5 Cent auf dem Markt erschien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.galeria-mobil.de/tarif |titel=Tarif – GALERIAmobil |abruf=2018-10-02 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sinken durch andere Tarifangebote wie Flatrates die Preise für Telefonie kontinuierlich. So führte &amp;#039;&amp;#039;Aldi Talk&amp;#039;&amp;#039; als erster Anbieter im Jahr 2018 eine Allnet-Flatrate für 7,99&amp;amp;nbsp;Euro pro 28 Tage ein, andere Provider folgten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.teltarif.de/aldi-talk-allnet-flat-8-euro/news/72836.html |titel=Aldi Talk startet Allnet-Flat für unter 8 Euro |abruf=2019-09-12 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Netze und Netzbetreiber ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Marktanteile Mobilfunknetzbetreiber 2015.png|mini|Marktanteile am regulären deutschen Mobilfunkmarkt 2015]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Marktanteile Mobilfunkmarkt Deutschland Nov18.png|mini|Marktanteile* der drei Mobilfunknetzbetreiber in Deutschland (Stand: November 2018)&amp;lt;ref&amp;gt;https://windowsunited.de/quartalszahlen-vodafone-deutschland-ist-das-groesste-mobilfunknetz-in-deutschland/&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden großen [[D-Netz]]e werden von der [[Telekom Deutschland GmbH|Telekom Deutschland]] und [[Vodafone]] betrieben. Durch die Übernahme von E-Plus durch Telefónica Deutschland (O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) stieg das stark vergrößerte Unternehmen [[Telefónica Deutschland Holding|Telefónica Deutschland]] Ende 2014 mit 42,1 Millionen Kundenanschlüssen kurzzeitig zum größten Mobilfunkanbieter Deutschlands auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Unternehmen_Institutionen/Marktbeobachtung/Deutschland/Mobilfunkteilnehmer/Mobilfunkteilnehmer_node.html &amp;#039;&amp;#039;Teilnehmerentwicklung im Mobilfun: Anzahl der Teilnehmer nach Netzen und Quartal gemäß den Geschäftsberichten der Netzbetreiber.&amp;#039;&amp;#039;] Bundesnetzagentur, 2. März 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 2020 wurden beide Netze (E-Plus und O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) komplett verschmolzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.golem.de/news/o2-und-e-plus-telef-nica-konzentriert-sich-auf-zusammenfuehrung-der-netze-1602-119396.html |titel=O2 und E-Plus: Telefónica konzentriert sich auf Zusammenführung der Netze |werk=golem.de |abruf=2016-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Angabe der Netzbetreiber an die Bundesnetzagentur hatte im ersten Quartal 2019 das Netz der Telekom Deutschland etwa 44,7 Millionen, das von Vodafone etwa 47,9 Millionen und das der Telefónica Deutschland etwa 45,1 Millionen Teilnehmer. Insgesamt gab es in Deutschland etwas über 137 Millionen Mobilfunkverträge.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Unternehmen_Institutionen/Marktbeobachtung/Deutschland/Mobilfunkteilnehmer/Mobilfunkteilnehmer_node.html |titel=Bundesnetzagentur – Mobilfunkteilnehmer |abruf=2019-07-07 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umsatz im Mobilfunkmarkt liegt in Deutschland seit 2004 bei ungefähr 26 Milliarden Euro, für das Jahr 2023 gibt die Bundesnetzagentur den Umsatz am deutschen Mobilfunkmarkt mit 27,5&amp;amp;nbsp;Milliarden Euro an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://data.bundesnetzagentur.de/Bundesnetzagentur/SharedDocs/Mediathek/Taetigkeitsberichte/2023/taetigkeitsberichttk20222023.pdf Tätigkeitsbericht Telekommunikation 2022/23] der Bundesnetzagentur, für ältere Zahlen siehe vorherige Tätigkeitsberichte, deren Daten wurden auch [https://de.statista.com/statistik/daten/studie/3681/umfrage/umsatz-auf-dem-deutschen-mobilfunkmarkt/ von Statista aggregiert]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 3.&amp;amp;nbsp;Quartal 2023 waren laut Netzbetreibern über 180&amp;amp;nbsp;Millionen Mobilfunkteilnehmer registriert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/Telekommunikation/Marktdaten/Mobilfunkteilnehmer/artikel.html?nn=673078 |titel=Teilnehmerentwicklung im Mobilfunk |werk= |hrsg=Bundesnetzagentur |abruf=2024-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Zahl ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen, was vor allem an der Zunahme von SIM-Karten für die Machine-to-Machine-Kommunikation liegt, die von denen im Q2 2023 58,6 Millionen aktiv waren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Tätigkeitsbericht 2022/2023 |Verlag=Bundesnetzagentur |Seiten=35}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem umfasst sie auch für längere Zeit nicht genutzte SIM-Karten in Zweit- und Drittgeräten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Nach der Anzahl der geschalteten Mobilfunkanschlüsse verzeichnet Vodafone die meisten Anschlüsse, gefolgt von der Telekom Deutschland und der Telefónica Deutschland. Hingegen führt die Telekom mit einem Marktanteil von 31,7&amp;amp;nbsp;Prozent am deutschen Mobilfunkumsatz, gefolgt von Telefónica (25,5&amp;amp;nbsp;Prozent) und Vodafone (19,3&amp;amp;nbsp;Prozent).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem durchschnittlichen Erlös pro Kunde &amp;#039;&amp;#039;([[Average Revenue per User]] (ARPU))&amp;#039;&amp;#039; von lediglich 25 Euro pro Monat liegt man in Deutschland hinter vergleichbaren Märkten wie Österreich (&amp;#039;&amp;#039;ARPU&amp;#039;&amp;#039;: 35 Euro).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der hohen UMTS-Lizenzgebühren hatten deutsche Mobilnetzbetreiber angekündigt, diese Kosten auf die GSM-Nutzer abzuwälzen. Vergleicht man die Preisentwicklung mit anderen Märkten, so scheint dieses Vorhaben auch realisiert worden zu sein. Das Ergebnis ist sowohl für Kunden als auch für Netzbetreiber nachteilig: Die Kunden verzichten großteils auf neue Mobiltelefone, sodass die Netzbetreiber nur niedrige Umsätze bei einer relativ fixen Kostenstruktur generieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der überwiegende Anteil der Mobilfunknutzer ist unmittelbar Kunde eines der drei großen Netzbetreiber. Weitere Nutzer sind Kunden von Anbietern ohne eigene Netzinfrastruktur, sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Mobile Virtual Network Operator&amp;#039;&amp;#039; [[MVNO]], meist als Mobilfunk-Discounter, darunter auch Tochterunternehmen der Netzbetreiber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleineres Marktsegment wird von Wiederverkäufern (&amp;#039;&amp;#039;[[Reseller]]&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;[[Markenführung|Branding]] [[Retail]]er&amp;#039;&amp;#039;/[[Mobilfunknetzbetreiber]]) bedient. Sie treten in der Regel nicht als [[Mobilfunkanbieter]] auf, sondern ihre Kunden sind in der Regel über die [[Allgemeine Geschäftsbedingungen|AGB]] eines übergeordneten Service-Providers mit in dessen Konditionen bei einem der Netzbetreiber eingebunden. Die wenigsten neuen Anbieter treten als eigene Marke/Service-Provider auf, da dies das Vorhandensein von Kundenbetreuungs-, Abrechnungs-, Prozess- und Websystemen erfordern würde. Die Wiederverkäufer-Kunden werden in der Regel jedoch über die vorhandenen Systeme eines existierenden Providers geführt, sodass der Aufwand für den Wiederverkäufer extrem gering ist und damit die Endkundenpreise entsprechend niedrig sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Netzvorwahlen ==&lt;br /&gt;
Allen deutschen Netzvorwahlen für Mobilfunk ist gemeinsam, dass sie sich aus der [[Verkehrsausscheidungsziffer#National|nationalen Verkehrsausscheidungsziffer]] &amp;#039;&amp;#039;0&amp;#039;&amp;#039;, der Netzkennung &amp;#039;&amp;#039;15/16/17&amp;#039;&amp;#039; sowie der ein- bis zweistelligen [[Blockkennung]] zusammensetzen. (Bei der Netzkennung &amp;#039;&amp;#039;15&amp;#039;&amp;#039; ist die Blockkennung zweistellig, ansonsten einstellig.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorwahlen sind von der Bundesnetzagentur wie folgt vergeben, siehe auch [[Vorwahl 01 (Deutschland)|Vorwahl 01]]:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Unternehmen_Institutionen/Nummerierung/start.html |titel=Nummerierung – Rufnummern |werk= |hrsg=Bundesnetzagentur |sprache=de |abruf=2021-10-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/Telekommunikation/Nummerierung/MobileDienste/zugeteilteRNB/start.html |titel=Bundesnetzagentur - Zugeteilte Rufnummernblöcke (Mobile Dienste) |abruf=2026-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Telekom: 01511, 01512, 01514, 01515, 01516, 01517, 015180, 015181, 015182, 015183, 015184, 015185, 015186, 0160, 0170, 0171, 0175&lt;br /&gt;
* Vodafone: 01520, 01522, 01523, 01525, 01526, 01529, 0162, 0172, 0173, 0174, &lt;br /&gt;
** Virtuelle Netzbetreiber (nutzt Netz von Vodafone, im Hintergrund eigene Infrastruktur): 01521 Lycamobile&lt;br /&gt;
* O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;: 015700, 015701 015702, 015703, 015704, 015705, 015706, 01573, 01575, 01577, 01578, 01590, 0163, 0176, 0177, 0178, 0179&lt;br /&gt;
** Virtuelle Netzbetreiber (nutzen Netz von O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;, im Hintergrund eigene Infrastruktur): 01570 &amp;#039;&amp;#039;Telogic&amp;#039;&amp;#039; (Betrieb eingestellt), 01579 [[Sipgate|Sipgate Wireless]], 015510, 015511 Lebara Limited&lt;br /&gt;
* 1&amp;amp;1: 015550, 015551, 015552, 015553, 015554, 015555, 015556, 015557, 015558, 015559, 015560, 015561, 015562, 015563, 015564, 015565, 0155566, 0155567, 0155568, 0155569&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telekom, Vodafone und O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; nutzen jeweils zehn Vorwahlen. Die älteste Vorwahl der Telekom ist 0171, jene von Vodafone 0172, jene von E-Plus 0177 und jene von O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; 0179.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sz-magazin.sueddeutsche.de/das-prinzip/0172-74595 |titel=0172 |werk=sueddeutsche.de |hrsg=[[Süddeutsche Zeitung]] |datum=2007-08-07 |abruf=2021-09-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Klaus-Peter Kerbung |url=https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/9259646 |titel=Das Mobiltelefon wird zum Massenartikel |werk=[[Der Spiegel (online)|spiegel.de]] |hrsg=[[Der Spiegel]] |datum=1995-03 |abruf=2021-09-09 |format=PDF; 2&amp;amp;nbsp;MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.teltarif.de/o2-0179-vorwahl-neu-vergabe-wiederentdeckt-viag-interkom-telefonica/news/47324.html |titel=Wiederentdeckt: o2 vergibt ab sofort wieder 0179-Rufnummern |werk=[[teltarif.de]] |hrsg=teltarif.de Onlineverlag GmbH |datum=2012-07-03 |abruf=2021-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Netzzugehörigkeit ermitteln ===&lt;br /&gt;
Aufgrund der seit 2002 möglichen [[Rufnummernmitnahme]] ist aus den [[Telefonvorwahl|Vorwahlen]] der Mobilfunkteilnehmernummern nicht mehr das zugehörige Mobilfunknetz ersichtlich. Allerdings gibt es Möglichkeiten seitens der Mobilfunkbetreiber: Dazu wählt man je nach eigenem Netzanbieter/Provider eine der folgenden Nummern und gibt dann Vorwahl und Rufnummer des betreffenden Anschlusses ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Telekom-Festnetz: Anruf (0&amp;amp;thinsp;18&amp;amp;thinsp;05) 00&amp;amp;thinsp;11&amp;amp;thinsp;33 (14&amp;amp;thinsp;[[Cent (Währung)#Der Eurocent|ct]]/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max. 42&amp;amp;thinsp;ct/Min.)&lt;br /&gt;
* [[Telekom Deutschland GmbH|Telekom]]-Mobilfunk: Anruf 43&amp;amp;thinsp;87 (netzintern kostenlos) oder SMS mit Rufnummer an Kurzwahl 43&amp;amp;thinsp;87 (Preise je nach Tarif)&lt;br /&gt;
* Vodafone: Anruf 1&amp;amp;thinsp;23&amp;amp;thinsp;13 (netzintern kostenlos), Anruf (08&amp;amp;thinsp;00) 5&amp;amp;thinsp;05&amp;amp;thinsp;20&amp;amp;thinsp;90 (kostenlos/auch für Nicht-Vodafone-Kunden erreichbar)&lt;br /&gt;
* [[Telefónica Germany|O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;]]: SMS mit „&amp;#039;&amp;#039;NETZ&amp;#039;&amp;#039; Rufnummer“ an Kurzwahl 46&amp;amp;thinsp;36 (netzintern kostenlos)&lt;br /&gt;
* [[mobilcom-debitel]] und [[Talkline]] bieten zudem eine Abfrage über ihre Internetseite an.&lt;br /&gt;
* [[Congstar]]: Anruf 43&amp;amp;thinsp;87 (netzintern kostenlos)&lt;br /&gt;
Per Internet ist eine Abfrage ebenfalls möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschiede zwischen Vorwahl- und Blockkennungsgrenze ===&lt;br /&gt;
Nach dem deutschen Wahlsystem macht es keinen Unterschied, welcher Teil einer Telefonnummer Vorwahl und welcher [[Rufnummer]] ist. Daher können z.&amp;amp;nbsp;B. im Fall der Telekom Vorwahl- und Blockkennungsgrenze unterschiedlich ausfallen, z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;0151&amp;#039;&amp;#039; statt &amp;#039;&amp;#039;0151x&amp;#039;&amp;#039; (bei Netz- und Blockkennung &amp;#039;&amp;#039;151x),&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Downloads/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Unternehmen_Institutionen/Nummerierung/Rufnummern/Mobile%20Dienste/AmtsblattVeroefflgn/AenderungsvfgInfixe36_2013.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=7 &amp;#039;&amp;#039;Verfügung 26/2013 vom 31. Juli 2013 (Amtsblatt 14/2013)&amp;#039;&amp;#039;] (PDF-Datei). Bundesnetzagentur, 25. Juli 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; und auf den Registrierungsbestätigungen bei neu vergebenen Rufnummern aus diesem Bereich auch derart ausgewiesen werden. Technisch ist der Unterschied sinnvoll, denn zu jeder regulären Mobilfunknummer existiert eine zweite Nummer für die Mailbox, die bei Aktivierung als Umleitung geschaltet ist. Sie unterscheidet sich durch Einfügung eines „Infix“ zwischen der vom Anbieter bekanntgegebenen Vorwahl und der Teilnehmernummer. So gehört zur Mobilfunknummer 0176&amp;amp;nbsp;123456 die Mailboxnummer 0176&amp;amp;nbsp;33&amp;amp;nbsp;123456 (also mit &amp;#039;&amp;#039;Infix „33“&amp;#039;&amp;#039; bei O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;). Diese Infix-Kennnummern unterscheiden sich je nach Vorwahl und bleiben (mit Ausnahme von Vodafone) auch bei einer Portierung zu einem anderen Anbieter erhalten. Eine Mailbox, die nicht als Umleitung aktiv geschaltet ist, ist dennoch über diese zweite Nummer weiterhin erreichbar. Soll sie auch über diese zweite Nummer nicht erreichbar sein, kann die Mailbox über den Anbieter vollständig deaktiviert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://babel.de/art20050517a.html Mailbox abschalten!] babel.de, 17. Mai 2005, abgerufen am 3. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marktforschung ==&lt;br /&gt;
{{Quelle}}&lt;br /&gt;
Seit dem dritten Quartal 2006 gibt es in Deutschland mehr Mobilfunkanschlüsse als Einwohner. Im zweiten Quartal 2008 waren es bereits mehr als 100&amp;amp;nbsp;Millionen Anschlüsse. Zahlen von mehr als 100&amp;amp;nbsp;Prozent Marktdurchdringung ergeben sich durch zahlreiche Zweitmobiltelefone, Karteileichen, Buchungstricks bei der Kundenzählung, [[UMTS-Datenkarte|Mobilfunkkarten für Notebooks]] und insbesondere durch [[Machine to Machine|M2M-Anwendungen]] in der Industrie, beispielsweise vernetzte Stromzähler (siehe [[Intelligentes_Messsystem]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer im Juni 2005 durchgeführten Studie wird der Mobilfunk von Männern und Frauen gleichermaßen genutzt. Unterschiede gab es jedoch hinsichtlich des Alters und der Schulbildung der Mobilfunknutzer: Bei den 14- bis 34-Jährigen verfügten 85&amp;amp;nbsp;Prozent über ein Mobiltelefon, bei den über 65-Jährigen waren es nur noch 31&amp;amp;nbsp;Prozent. Während 85&amp;amp;nbsp;Prozent der Abiturienten und Universitätsabsolventen ein Mobiltelefon besaßen, waren es bei den Hauptschulabsolventen nur 55 %. Etwa 30 % der Einwohner in Deutschland besaßen kein Mobiltelefon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2013 hatte sich die Situation folgendermaßen entwickelt: 68&amp;amp;nbsp;Prozent der Senioren (ab 65 Jahre) besaßen ein Mobiltelefon. In der Alterskohorte zwischen 14 und 49 Jahren besaßen 97&amp;amp;nbsp;Prozent der Einwohner ein Mobiltelefon. Der Unterschied hinsichtlich des Bildungsgrades existiert weiterhin: 94&amp;amp;nbsp;Prozent der Einwohner mit Hochschulreife verfügten über ein Handy, gegenüber 84&amp;amp;nbsp;Prozent der Einwohner mit Hauptschulabschluss. Nur noch 10&amp;amp;nbsp;Prozent der Einwohner besaßen kein Mobiltelefon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/Telekommunikation/Marktdaten/start.html Marktbeobachtung TK-Markt / Mobilfunkdienste] – Bundesnetzagentur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Mobilfunkanbieter in Deutschland}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Mobilfunknetze in Deutschland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mobilfunkmarkt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Telekommunikation (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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