<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Deutscher_Entwicklungsdienst</id>
	<title>Deutscher Entwicklungsdienst - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Deutscher_Entwicklungsdienst"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Deutscher_Entwicklungsdienst&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-23T16:28:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Deutscher_Entwicklungsdienst&amp;diff=805698&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Diopuld: /* Weblinks */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Deutscher_Entwicklungsdienst&amp;diff=805698&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-03-22T02:02:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deutsche Entwicklungsdienst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (DED) wurde 1963 als [[Gemeinnützige GmbH|gGmbH]] gegründet und war im Bereich der [[Entwicklungszusammenarbeit#Staatliche Entwicklungszusammenarbeit|personellen Entwicklungszusammenarbeit]] der [[Bundesrepublik Deutschland]] tätig. Gesellschafter waren die Bundesrepublik Deutschland mit 95 % und der [[Arbeitskreis „Lernen und Helfen in Übersee“]] e.&amp;amp;nbsp;V. (AKLHÜ) mit 5 % Gesellschafteranteilen. Während andere Entwicklungsdienste entweder staatlich oder nicht-staatlich organisiert waren, charakterisierte den DED die Verbindung von Staat und Zivilgesellschaft. Entsprechend konnten Projektpartner sowohl staatliche als auch nicht-staatliche Organisationen sein. Zum Jahresbeginn 2011 ist der DED zusammen mit der [[Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit|Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit]] (GTZ) und der [[Internationale Weiterbildung und Entwicklung|Internationalen Weiterbildung und Entwicklung gGmbH]] (InWEnt) in der [[Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit|Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit]] (GIZ) aufgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Kladower Damm 299 (Kladow) Deutscher Entwicklungsdienst.jpg|mini|[[Gedenktafel]], Kladower Damm 299, in [[Berlin-Kladow]]]]&lt;br /&gt;
Das Unternehmen wurde 1963 in Bonn im Beisein von [[Heinrich Lübke]], [[Konrad Adenauer]] und [[John F. Kennedy]] gegründet. Vorbilder waren deutsche bzw. internationale Modelle der „Work-Camps“, der kirchlichen Freiwilligendienste [[Dienste in Übersee]] (DÜ) und [[Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe]] (AGEH) sowie des US-amerikanischen [[Peace Corps]]. Im Gegensatz zum Peace Corps setzte der DED aber ausschließlich Mitarbeiter mit abgeschlossener, für das jeweilige Programm qualifizierender Berufsausbildung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Sitz des DED war [[Bad Godesberg]] bei Bonn, ehe er 1977 nach [[Berlin-Kladow]] umzog. In [[Wächtersbach]] (Hessen) und in Berlin bereitete der DED bis dahin seine „Freiwilligen“ in besonderen Ausbildungsstätten in dreimonatigen Kursen auf ihren Einsatz vor (Sprachen, Landeskunde, Verhaltenstraining, Selbsthilfetechniken). Diese Vorbereitung wurde ab 1977 ebenfalls in Berlin-Kladow konzentriert. 1999 verlegte der Deutsche Entwicklungsdienst aufgrund von Bestimmungen des [[Berlin/Bonn-Gesetz]]es seinen Sitz ins [[Bonn]]er [[Tulpenfeld]]. Die Vorbereitung wurde fortan von der Deutschen Stiftung für Entwicklungshilfe (DSE), später [[Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH|InWEnt]], in [[Bad Honnef]] übernommen. Die Gebäude in Berlin-Kladow wurden 2010 abgerissen. Auf dem Gelände entsteht ein Wohnpark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten 14 Entwicklungshelfer des DED reisten am 20. August 1964 mit dem Flugzeug nach [[Daressalam]] in [[Tansania]] aus. Die Zielsetzung war [[Hilfe zur Selbsthilfe]]. Anfangs waren die Helfer überwiegend Handwerker und Techniker mit nicht-akademischer Ausbildung sowie Krankenpfleger. Später spezialisierten sich die Qualifikationen, und es wurden Ingenieure, Umwelttechniker, Stadtentwickler oder Managementexperten entsandt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dlf20130624&amp;quot;&amp;gt;Deutschlandfunk: [https://www.deutschlandfunk.de/lernen-und-helfen-in-uebersee-100.html Lernen und Helfen in Übersee], 24. Juni 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1980er Jahren zeigte die Bundesregierung Kohl deutliche Kritik an der Ausrichtung des DED. Die Organisation galt als „Brutstätte von Sozialrevolutionären“ und linken Unruhestiftern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dlf20130624&amp;quot; /&amp;gt; Als im April 1983 der Arzt und DED-Helfer [[Albrecht Pflaum]] in [[Nicaragua]] von so genannten [[Contra (Organisation)|Contra-Rebellen]] ermordet wurde, rief der DED die rund 50 im Land tätigen Helfer in die Hauptstadt [[Managua]] zurück, da nur dort für ihre Sicherheit garantiert werden konnte. Bis 2007 hatte der DED seit seiner Gründung rund 15.000 [[Entwicklungshelfer]] unter Vertrag.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.annalen.net/chronical/08/xxxx_08_20_b.html |wayback=20081207200715 |text=Annalen.net |archiv-bot=2023-12-11 17:24:49 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 18. August 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit]], der DED und die Bildungsorganisation [[Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH|InWEnt]] unterzeichneten in Berlin im Dezember 2010 einen Fusionsvertrag. Am 1. Januar 2011 verschmolzen sie zur [[Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit|Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.tagesschau.de/inland/entwicklungshilfe114.html |wayback=20140109092614 |text=Tagesschau: Deutsche Entwicklungshilfe wird gebündelt}} (Archivversion)&amp;lt;/ref&amp;gt; Praktiker des DED kritisierten die Zusammenlegung. Nach ihrer Ansicht verschöbe sich dadurch der Schwerpunkt auf die Wirtschaftsförderung, die Armutsbekämpfung werde vernachlässigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dlf20130624&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben und Anforderungen ==&lt;br /&gt;
Der DED war anerkannter Träger des Entwicklungsdienstes im Sinne des §&amp;amp;nbsp;2 [[Entwicklungshelfer-Gesetz]]. Er stellte gemäß Gesellschaftervertrag in [[Entwicklungsland|Entwicklungsländern]] berufserfahrene [[Fachkraft|Fachkräfte]] zur Mitarbeit in ihren Programmen und Projekten im staatlichen und privaten Bereich zur Verfügung; er förderte die Arbeit entwicklungsrelevanter [[Organisation]]en in Entwicklungsländern durch fachliche Beratung und den Aufbau lokaler [[Selbsthilfegruppe]]n, und er führte Aufgaben des [[Ziviler Friedensdienst|Zivilen Friedensdienstes]] durch; er organisierte die Entsendung von deutschen Entwicklungshelfern für den &amp;#039;&amp;#039;Freiwilligen-Dienst der [[Vereinte Nationen|Vereinten Nationen]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Mitarbeit erstreckte sich insbesondere auf die Programmbereiche [[Landwirtschaft]] und Ressourcensicherung, technisch-handwerkliche [[Berufsausbildung]], [[Kleingewerbe]], [[Unternehmensführung|Management]] und [[Verwaltung]], [[Gesundheitswesen]] sowie [[Gemeinwesen]]/[[Sozialarbeit]]. Die Mitarbeit im allgemeinen [[Bildungswesen]] wurde in den 1990er Jahren weitgehend eingestellt, da man davon ausging, dass in den Partnerländern genügend einheimische Lehrer zur Verfügung stünden. Die Anfrage zu einer Mitarbeit ging formell jeweils vom Gastland aus. Rechtliche Grundlage für diese personelle Zusammenarbeit waren jeweils bilaterale Staatsverträge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklungshelfer wurden für eine Tätigkeitsdauer von zwei bis sechs Jahren (zuzüglich Vorbereitungszeit) angeworben. Voraussetzung war eine abgeschlossene Ausbildung in dem angeforderten Beruf sowie zwei Jahre relevante Berufserfahrung. Durch diese hohen Anforderungen – verglichen mit [[Freiwilligendienst]]en wie dem US-amerikanischen Peace Corps – arbeitete der DED durchweg mit qualifiziertem Personal. Seitens des DED wurde großer Wert auf angemessenes, integratives Verhalten im Gastland sowie nach der Rückkehr auf ein Engagement in der [[Entwicklungspolitik]] gelegt. Ein kleiner Teil der Entwicklungshelfer leistete Entwicklungsdienst nach §&amp;amp;nbsp;22 EhfG an Stelle von [[Wehrdienst|Wehr-]] oder [[Zivildienst in Deutschland|Zivildienst]] ab. Die Mindestdauer für diesen Ersatzdienst betrug zwei Jahre zuzüglich Vorbereitungszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklungshelfer wurden im Gastland durch einen „Landesbeauftragten“ (BA) bzw. „Landesdirektor“ (LD) betreut, der hauptamtlich beim DED angestellt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 waren je Quartal rund 1.000 Entwicklungshelfer mit dem DED im Auslandseinsatz. Sie arbeiteten in 40 Ländern in [[Afrika]], [[Südamerika]], [[Mittelamerika]] und [[Asien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren war der DED mit rund 600 Entwicklungshelfern 2009/2010 die größte Entsendeorganisation für Freiwillige im Rahmen des [[weltwärts]]-Programms des [[Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung|Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung]] und hatte das Sekretariat für die administrativ-finanzielle Abwicklung von weltwärts übernommen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.ded.de/cipp/ded/custom/pub/content,lang,1/oid,6703/ticket,g_u_e_s_t/~/Entwicklungspolitischer_Freiwilligendienst_weltw%C3%A4rts.html |wayback=20100928172030 |text=Entwicklungspolitischer Freiwilligendienst weltwärts}} bei ded.de (Archivversion)&amp;lt;/ref&amp;gt; teilte also den 200 anderen weltwärts-Entsendeorganisationen die für weltwärts bestimmten Finanzmittel des Bundesministeriums zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem gab es einige Entwicklungshelfer mit Inlandsverträgen, die die Ziele und Arbeit des DED im Inland bekannt machen sollten, beispielsweise durch Ausstellungen oder Vorträge. Ebenfalls im Inland arbeiteten zusammen rund 500 ehemalige Entwicklungshelfer als Referenten für Entwicklungsfragen auf Honorarbasis. Die Referenten konnten beim DED zu verschiedenen Themen angefordert werden. Dieses Programm trug den Titel „Bildung trifft Entwicklung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|42392-0}}&lt;br /&gt;
* Der [https://www.nachhaltigkeit.info/artikel/ded_dt_entwicklungsdienst_657.htm DED] im [https://www.nachhaltigkeit.info/ Lexikon der Nachhaltigkeit]&lt;br /&gt;
* Anja und Doris Arp: [https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/entwicklungsdienst100.html &amp;#039;&amp;#039;24.06.1963 – Deutscher Entwicklungsdienst gegründet&amp;#039;&amp;#039;] [[WDR]] [[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]] vom 24. Juni 2013. (Podcast)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=42392-0|LCCN=n/50/062312|VIAF=155908981}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entwicklungshilfeorganisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gronau (Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 2011]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hilfsorganisation (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Diopuld</name></author>
	</entry>
</feed>