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	<title>Deutsche Wirtschaftskommission - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T06:07:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Deutsche_Wirtschaftskommission&amp;diff=1349051&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2025-08-05T20:45:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-19000-4055, Berlin, Leipziger Straße, Deutsche Wirtschaftskommission.jpg|mini|Das Gebäude der Deutschen Wirtschafts-Kommission im Januar 1949, Leipziger Straße Ecke Wilhelmstraße in Berlin (seit 1992 [[Detlev-Rohwedder-Haus]])]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deutsche Wirtschaftskommission&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (DWK) war die zentrale deutsche Verwaltungsinstanz in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] und hatte schließlich, bis zum 7. Oktober 1949 – [[Tag der Republik (DDR)|der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik]] – regierungsähnliche Funktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Wirtschaftskommission wurde auf Grundlage des Befehls Nr. 138&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.org/details/SMADBefehleAuszug SMAD-Befehle bei Archive.org]&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Sowjetische Militäradministration in Deutschland|Sowjetischen Militäradministration in Deutschland]] (SMAD) am 11.&amp;amp;nbsp;Juni 1947 in Berlin errichtet. Sie bestand bis zur [[Gründung der DDR]] am 7. Oktober 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kommission wurden durch die SMAD die bereits 1945 gegründeten Zentralverwaltungen für die verschiedenen Wirtschaftssektoren, für Finanzen, Soziales und andere Bereiche unterstellt. Hinzu kamen später Zentralverwaltungen für Umsiedler, Statistik, Interzonen- und Außenhandel sowie Sequestrierung und Beschlagnahme. Nicht der Kommission eingegliedert wurden Inneres, Volksbildung und Justiz. Grundsätzlich blieben die Zentralverwaltungen unabhängig voneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitglieder der Kommission waren die Präsidenten der Zentralverwaltungen für Industrie, Handel, Verkehr, Land- und Forstwirtschaft sowie Brennstoff und Energie. Hinzu kamen die ersten Vorsitzenden des [[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|FDGB]] und der [[Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe|VdgB]]. Zunächst gab es keinen Vorsitzenden der Kommission selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommission diente zur Koordination der Zentralverwaltungen. Hinzu kamen der Kontakt zur SMAD und die Sicherstellung der [[Deutsche Reparationen nach dem Zweiten Weltkrieg|Reparationslieferungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der krisenhaften wirtschaftlichen Entwicklung in der SBZ und nach dem Scheitern der [[Londoner Außenministerkonferenz (1947)|Londoner Außenministerkonferenz]] im Dezember 1947 kam es zu einer Reorganisation der Kommission. Der Befehl Nr. 32 der SMAD vom 12. Februar 1948 ermächtigte sie zum Erlass von Verordnungen und Anordnungen gegenüber den deutschen Organen in der SBZ.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.org/details/SMADBefehleAuszug SMAD-Befehle auf Archive.org]&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gab nunmehr Plenarsitzungen und ein Sekretariat. Außerdem wurden ein ständiger Vorsitzender ([[Heinrich Rau]]) sowie zwei Stellvertreter ([[Bruno Leuschner (Politiker)|Bruno Leuschner]] und [[Fritz Selbmann]]) installiert. Alle drei waren Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]. Sie konnten verpflichtende Anordnungen für den Apparat der Kommission treffen. Das zehnköpfige Sekretariat zählte nur je einen Vertreter der Parteien [[Christlich-Demokratische Union Deutschlands (DDR)|CDU]] und [[Liberal-Demokratische Partei Deutschlands|LDP]], was dem Ausbau der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands#Rolle der SED in der Gesellschaft und Innenpolitik der DDR|Vormachtstellung der SED]] zugutekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angegliedert wurden der Kommission nun auch die Wirtschaftsleitung und -planung. Ebenfalls 1948 wurden die Zentralverwaltungen in Hauptverwaltungen umbenannt und ihre Zahl von 14 auf 17 erhöht. Die Zahl der Mitglieder der Kommission stieg seit dem 27.&amp;amp;nbsp;November 1948 von 38 auf 101 Personen aus den Verwaltungen. Hinzu kamen nunmehr 48 Vertreter der „Bevölkerung“, 15 Vertreter der Parteien und 10 Vertreter der [[Massenorganisation#Massenorganisationen in der DDR|Massenorganisationen]] wie dem FDGB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DWK wirkte zentral an den Vermögenseinziehungen in der SBZ mit, etwa durch den Erlass von Durchführungsbestimmungen zu SMAD-Befehl Nr. 201,&amp;lt;ref&amp;gt;[[commons:File:Dokument 27, Zentralverordnungsblatt Berlin 1947, S. 39.pdf|SMAD-Befehl Nr. 201]], [[commons:File:Dokument 28, Zentralverordnungsblatt Berlin 1947, S. 40.pdf|DWK-Ausführungsbestimmungen Nr. 1 zu SMAD-Befehl Nr. 201 bei Wikimedia Commons]], [[commons:File:Dokument 29, Ausführungsbestimmungen Nr. 1 der Sowjetischen Militärverwaltung in Deutschland vom 16. August 1947.pdf|DWK-Ausführungsbestimmungen Nr. 2 zu SMAD-Befehl Nr. 201 bei Wikimedia Commons]], [[commons:File:Dokument 30, Zentralverordnungsblatt Berlin 1948, S. 139-140,.pdf|DWK-Ausführungsbestimmungen Nr. 3 zu SMAD-Befehl Nr. 201 bei Wikimedia Commons]] sowie den Erlass des Chefs der Deutschen Justizverwaltung der sowjetischen Besatzungszone in Deutschland bei der DWK vom 18. September 1947 zur Durchführung des Befehls Nr. 201 der SMAD in Gerhard Fieberg/Harald Reichenbach (Hrsg.): Enteignung und offene Vermögensfragen in der ehemaligen DDR, Band I, Köln 1991, Dokument 2.9.9.4´&amp;lt;/ref&amp;gt; der sich auf die Alliierte [[Kontrollratsdirektive Nr. 38]] über die [[Entnazifizierung]] stützte oder den Erlass von Durchführungsbestimmungen zu SMAD-Befehl Nr. 64.&amp;lt;ref&amp;gt;[[commons:File:Dokument 34, Zentralverordnungsblatt Berlin, Nr. 15, 1948, S. 141.pdf|DWK-Richtlinie Nr. 1 zu SMAD-Befehl Nr. 64]], [[commons:File:Dokument 34, Zentralverordnungsblatt Berlin, Nr. 15, 1948, S. 141.pdf|DWK-Richtlinie Nr. 2 zu SMAD-Befehl Nr. 64]] und [[commons:File:Dokument 37, Zentralverordnungsblatt Berlin, 1948, S. 449, Richtlinie Nr. 3 zur Ausführung des SMAD-Befehls.pdf|Richtlinie Nr. 3 zu SMAD-Befehl Nr. 64]] sowie [[commons:File:Dokument 31, Zentralverordnungsblatt Berlin 1948, S. 139-140, Beschluss DWK über Beendigung der Tätigkeit der Sequesterkommissionen.pdf|Beschluss über die Beendigung der Tätigkeit der Sequesterkommissionen]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie erweiterte ihren Einfluss schrittweise auf das gesamte Wirtschaftsleben der SBZ inklusive der Privatwirtschaft, und die weitgehend verstaatlichten Bereiche Landwirtschaft, Handel und Banken sowie auf andere Bereiche wie die wissenschaftliche Forschung. Sie erreichte somit noch vor Gründung der DDR eine beträchtliche Zentralisierung. Das Sekretariat der Wirtschaftskommission hatte schließlich regierungsähnliche Funktionen. Am 7.&amp;amp;nbsp;Oktober 1949 gingen die Kommission und der ihr angeschlossene über 10.000-köpfige Apparat in der [[Provisorische Regierung der DDR|„Provisorischen Regierung“ der DDR]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sitz der Wirtschaftskommission ==&lt;br /&gt;
Die Wirtschaftskommission war im Gebäude des ehemaligen [[Reichsluftfahrtministerium]]s, dem heutigen [[Detlev-Rohwedder-Haus]] in Berlin untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;DDR Handbuch&amp;#039;&amp;#039;, Bd.&amp;amp;nbsp;1, Köln 1985, ISBN 3-8046-8642-7, S.&amp;amp;nbsp;276.&lt;br /&gt;
* Bernd Niedbalski: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Zentralverwaltungen und Deutsche Wirtschaftskommission (DWK) – Ansätze zur zentralen Wirtschaftsplanung in der SBZ 1945–1948&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]], Jahrgang 33 (1985), Heft 3, S. 456–477 ([https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1985_3_4_niedbalski.pdf online] (PDF; 1,1&amp;amp;nbsp;MB))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Zentralverwaltungen in der SBZ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=35128-3|LCCN=n85074960|VIAF=311808995}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (Sowjetische Besatzungszone)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Sowjetische Besatzungszone)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Wirtschaftsorganisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Behördengründung 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1949]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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