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	<title>Deutsche Volksfront - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-10-27T17:22:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deutsche Volksfront&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zehn-Punkte-Gruppe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, war eine 1936 in [[Berlin]] gegründete und 1938 zerschlagene vorwiegend [[Sozialdemokratie|sozialdemokratisch]] geprägte [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandsgruppe]] um [[Hermann Brill]] gegen das [[Zeit des Nationalsozialismus|nationalsozialistische Regime]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung und Ziele ==&lt;br /&gt;
Beeinflusst von Ereignissen im Ausland kam in Berlin eine Reihe von nicht emigrierten Sozialdemokraten zusammen, um am 21. Dezember 1936 ein Gründungsdokument für die Deutsche Volksfront zu erarbeiten. Unter diesen waren [[Otto Brass]], [[Hermann Brill]], [[Oskar Debus]], [[Franz Petrich]], [[Fritz Michaelis (Widerstandskämpfer)|Fritz Michaelis]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Laurenz Demps]], [[Ingo Materna]]: Geschichte Berlins, von den Anfängen bis 1945. Dietz, 1987. ISBN 978-3-320-00829-1 (S. 665).&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Johannes Kleinspehn]] und [[Otto Jenssen]]. Ob auch die Abgesandte der Kommunistischen Internationale in Berlin, [[Elli Schmidt]], daran beteiligt war, ist nicht klar erwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Manifest der Gruppe enthielt zehn Punkte – daher auch der Name der Vereinigung. Ziel war es, eine Plattform für alle liberalen, demokratischen, sozialistischen und kommunistischen Gruppen in Deutschland zu bilden. Die Gruppe strebte ein Deutschland der politischen, sozialen und wirtschaftlichen Demokratie an. Die Außenpolitik sollte auf Frieden und Versöhnung ausgerichtet sein. Im Bereich der Wirtschaftspolitik forderte die Gruppe ein Ende des nationalsozialistischen [[Reichserbhofgesetz]]es, die Aufteilung des Großgrundbesitzes sowie die Verstaatlichung der Großindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die führende Persönlichkeit der Gruppe war Hermann Brill. Von diesem stammten auch die zentralen theoretischen Schriften „Deutsche Ideologie“ (1937), „Begründung eines deutschen Volksfrontprogramms“ (1937) sowie „Freiheit“ (1938). In den Schriften lehnte er einen deterministischen Marxismus ab und sprachen sich für eine geistige Erneuerung aus: „Ein neuer Mensch entsteht, kritisch, aktiv im Denken und Tun, schöpferisch und tragisch in erlebter Humanität.“&amp;lt;ref&amp;gt;Overesch, Deutsche Volksfront, S.&amp;amp;nbsp;195.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung und Zerschlagung ==&lt;br /&gt;
Die Gruppe hatte sporadische Kontakte zum Exilvorstand der SPD und zur [[Sozialistische Internationale|Sozialistischen Internationale]] in [[Brüssel]], aber auch zur Gruppe [[Neu Beginnen]]. Kontakte mit der Exil-KPD in Moskau lehnte die Volksfront ab. Der Zwang zur [[Konspiration]] verhinderte indes eine nennenswerte Wirkung der Gruppe in [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschland]]. Sie war zu schwach für einen direkten Widerstand und plante daher für die Zeit nach dem Zusammenbruch des NS-Regimes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1938 wurde die Gruppe von der [[Gestapo]] zerschlagen. Einige ihrer Mitglieder wurden 1939 verhaftet und zu hohen Zuchthausstrafen verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Antinazistische Deutsche Volksfront}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volksfrontbestrebungen im Exil ==&lt;br /&gt;
Initiativen zu einer [[Volksfront]] aus [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] und [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] gab es seit längerem. Insbesondere von der [[Kommunistische Internationale|Kommunistischen Internationale]] und der KPD wurde im Jahr 1935 eine Aktionseinheit der beiden Parteien gefordert. Die [[Sopade|Exil-SPD]] lehnte dies nach den Erfahrungen während der [[Weimarer Republik]] ab. Vom Vorbild der Volksfrontregierungen in Frankreich und in Spanien beeinflusst, kam es 1936 in Paris zur Bildung eines Ausschusses zur Vorbereitung einer deutschen Volksfront, des sogenannten [[Lutetia-Kreis]]es. Daran beteiligt waren unter anderem [[Willi Münzenberg]], [[Heinrich Mann]], [[Rudolf Breitscheid]], [[Walter Ulbricht]], [[Paul Hertz (Politiker)|Paul Hertz]], [[Arnold Zweig]], [[Lion Feuchtwanger]] und [[Georg Bernhard]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Manfred Overesch]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Volksfront&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Wolfgang Benz]], [[Walter H. Pehle]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des deutschen Widerstandes.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-596-15083-3, S.&amp;amp;nbsp;194–196.&lt;br /&gt;
* [[Manfred Overesch]]: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Brill in Thüringen 1895–1946. Ein Kämpfer gegen Hitler und Ulbricht.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1992, ISBN 3801240363.&lt;br /&gt;
* [[Hartmut Mehringer]]: &amp;#039;&amp;#039;Sozialdemokratischer und sozialistischer Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Peter Steinbach (Historiker)|Peter Steinbach]], [[Johannes Tuchel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur. 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 2004, ISBN 3-89331-539-X, S.&amp;amp;nbsp;73&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://books.google.com/books?id=HWFMFh5Xp_IC&amp;amp;pg=PA173&amp;amp;lpg=PA173&amp;amp;dq=Zehn+punkte+gruppe&amp;amp;source=web&amp;amp;ots=gtidPdb4yN&amp;amp;sig=C9Y716NXgiZh36C2DMD550ksDGo&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ct=result#PPA174,M1 Gründungsdokument und Überlieferungsgeschichte auf Digitalisat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Volksfront| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Untergrundorganisation (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gründung einer politischen Organisation 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1938]]&lt;/div&gt;</summary>
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