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	<title>Deutsche Verbundgesellschaft - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Organisation&lt;br /&gt;
| Name              = DVG Deutsche Verbundgesellschaft&lt;br /&gt;
| Abkürzung         = DVG&lt;br /&gt;
| Logo              = &lt;br /&gt;
| Zweck             = Koordination des Stromnetzes&lt;br /&gt;
| Vorsitz           = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum    = 1948&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum   = 2001&lt;br /&gt;
| Mitgliederzahl    = 9 Energieversorgungsunternehmen&lt;br /&gt;
| Beschäftigtenzahl = &lt;br /&gt;
| Sitz              = [[Heidelberg]], Deutschland&lt;br /&gt;
| Website           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DVG Deutsche Verbundgesellschaft e.V.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DVG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) war ein Verband von neun großen [[Energieversorgungsunternehmen|Elektrizitätsversorgungsunternehmen]] in [[Deutschland]]. Die DVG bestand von 1948 bis 2001 mit Sitz in [[Heidelberg]]. Mit der Auflösung des späteren Dachverbandes [[Verband der Elektrizitätswirtschaft|VDEW]] ging die DVG im [[Verband der Netzbetreiber]] (VDN) auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Gegründet wurde die Vorläufergesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Aktiengesellschaft für deutsche Elektrizitätswirtschaft&amp;#039;&amp;#039; (AdE) am 16. Mai 1928. Die Geheimaktion war gegen das [[RWE]] gerichtet, denn die Gründungsmitglieder waren nur die Staatsbetriebe [[Elektrowerke|EWAG]], [[PreussenElektra|PREAG]], und das [[Bayernwerk (Energieversorger)|Bayernwerk]], die sich als Aufgabe gesetzt hatten, eine weitere 220-kV-Leitung neben der [[Nord-Süd-Leitung]] des RWE zu bauen. Im Februar 1929 gründete RWE die Konkurrenzorganisation die &amp;#039;&amp;#039;Westdeutsche Elektrizitätswirtschafts AG&amp;#039;&amp;#039;, mit dem [[Badenwerk]], [[Vereinigte Elektrizitätswerke Westfalen|VEW]], [[Elektromark|Kommunales Elektrizitätswerk „Mark“ AG]] und den RWE-Konzerneigenen Werken [[BIAG Zukunft|BIAG]], Main-Kraftwerke AG (MKW), [[Hessische Eisenbahn-Aktiengesellschaft|HEAG]] und der [[Elektrizitätswerk Rheinhessen]] AG. Dadurch wurde im Mai 1929 die Aufnahme der größeren Unternehmen in die AdE durchgesetzt. Durch diesen sog. zweiten deutschen Elektrofrieden wurden die Demarkationslinien des ersten Elektrofriedens von 1927 bestätigt und so die Konstellationen geschaffen, die den Aufbau des Versorgungssystems in seinen wesentlichen Strukturen bis ins 21. Jahrhundert bestimmen sollten. Die Mitglieder im AdE waren dann im Westteil mit denen des neugegründeten Vereins identisch.&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Gilson: Der Irrtum als Basis des Erfolgs. Das RWE und die Durchsetzung des ökonomischen Kalküls der Verbundwirtschaft bis in die 1930er Jahre, in: [[Helmut Maier (Wissenschaftshistoriker)|Helmut Maier]] (Hrsg.): Elektrizitätswirtschaft zwischen Umwelt, Technik und Politik: Aspekte aus 100 Jahren RWE-Geschichte 1898–1998, Freiberg 1999, S. 82f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Udo Leuschner]] |Titel=Der &amp;quot;Elektrofrieden&amp;quot; ermöglichte den weiteren Ausbau des Verbundsystems |TitelErg=Erster und zweiter &amp;quot;Elektrofrieden&amp;quot; |Ort=Heidelberg |Online=[http://www.udo-leuschner.de/basiswissen/SB133-03.htm HTML] |Abruf=2014-02-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verein wurde 1948 auf Initiative der RWE von den sieben größten [[Westdeutschland|westdeutschen]] Energie- bzw. Elektrizitätsversorgungsunternehmen (EVU) gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten folgende Stromversorger: Badenwerk AG, Bayernwerk AG, [[Energie-Versorgung Schwaben|Energie-Versorgung Schwaben AG]] (EVS), [[Hamburgische Electricitäts-Werke|Hamburgische Electricitäts-Werke AG]] (HEW), Preußische Elektrizitäts AG (Preußenelektra), RWE und VEW. Im Jahr 1949 wurden zudem noch die [[Bewag (Berlin)|Berliner Kraft- und Licht-AG]] (BEWAG) und die EWAG aufgenommen; fortan bestand die DVG aus den neun größten (west)deutschen Energieversorgungsunternehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Wolter, Egon Reuter: &amp;#039;&amp;#039;Preis- und Handelskonzepte in der Stromwirtschaft. Von den Anfängen der Elektrizitätswirtschaft zur Einrichtung einer Strombörse.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Universitäts-Verlag, Wiesbaden 2005, ISBN 3-8244-0765-5, S.&amp;amp;nbsp;189 ([http://books.google.de/books?id=Yfn2vfbJ1EcC&amp;amp;pg=PR17&amp;amp;dq=%22deutsche+verbundgesellschaft%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=3oTGTYj4CYXKsgaQweSQDw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=4&amp;amp;ved=0CDkQ6AEwAzge#v=snippet&amp;amp;q=DVG&amp;amp;f=false online] bei [[Google Bücher]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein wurde in der Rechtsform eines [[Eingetragener Verein|eingetragenen Vereins]] geführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;archive.nrw&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=BESTAND-1004390000019 |titel=Beständeübersicht. DVG Deutsche Verbundgesellschaft e. V. |titelerg=Bestand Historisches Konzernarchiv RWE |werk=archive.nrw.de |hrsg=Der Präsident des [[Landesarchiv Nordrhein-Westfalen | Landesarchivs Nordrhein-Westfalen]] |abruf=2024-12-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er sollte Planung und Betrieb der jeweiligen [[Stromnetz|Hochspannungsnetze]] für [[Elektrizität]] koordinieren, ein bereits in den 1930er-Jahren vom RWE vorgeschlagenes 400/380-[[Volt|kV]]-Netz (bislang 220&amp;amp;nbsp;kV) errichten und damit für ganz [[Westdeutschland]] ein leistungsfähiges Verbundnetz aufbauen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.rwe.com/web/cms/de/8590/rwe/rwe-konzern/ueber-rwe/rwe-geschichte/chronik/1946-1958/ |wayback=20110426162532 |text=&amp;#039;&amp;#039;Chronik 1946–1958. Zwischen Wiederaufbau und internationaler Verbundwirtschaft → 1948&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-04-11 20:35:09 InternetArchiveBot }}. In: &amp;#039;&amp;#039;RWE Geschichte&amp;#039;&amp;#039; auf der Website des [[RWE|RWE-Konzerns]]; abgerufen am 4.&amp;amp;nbsp;Mai 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wesentliche Tätigkeit der DVG lag dann auch in der Beratung über den Betrieb eines [[Höchstspannung]]snetzes sowie über den nationalen und schließlich auch internationalen Verbundbetrieb der Stromversorgung, also die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen [[Übertragungsnetzbetreiber]]n.&amp;lt;ref name=&amp;quot;archive.nrw&amp;quot; /&amp;gt; Zu den weiteren Tätigkeiten gehörten unter anderem Festlegungen zur Regelung des [[Stromnetz]]es und zu darauf abgestimmten Betriebsweisen der [[Elektrizitätswerk]]e. Außerdem betrieb der Verein Forschung auf diesen Gebieten und legte [[Normung|Normen]] für Bau und Betrieb von [[Hochspannungsleitung]]en fest. So stellte der Verein zum Beispiel im November 2000 den &amp;#039;&amp;#039;[[Netz- und Systemregeln der deutschen Übertragungsnetzbetreiber|Gridcode 2000]]&amp;#039;&amp;#039; vor, mit dem die technischen [[Netzzugang]]sbedingungen für das Stromverbundnetz aktualisiert und an die neue [[Verbändevereinbarung (Energiewirtschaft)|Strom-Verbändevereinbarung (VV&amp;amp;nbsp;II)]] angepasst wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mirka Senke: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Deutsche Verbundgesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V. (DVG). Grid-Code 2000 vorgestellt&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.ewerk.hu-berlin.de/node/18 |wayback=20131224110159 }}. In: Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;EWeRK&amp;#039;&amp;#039;, 14.&amp;amp;nbsp;November 2000; abgerufen am 2.&amp;amp;nbsp;Mai 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.ewerk.hu-berlin.de/content/ewerk/pdf/gridcode.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Gridcode 2000. Netz- und Systemregeln der deutschen Übertragungsnetzbetreiber&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2018-04-06 08:51:26 InternetArchiveBot}}. Hrsg.: DVG Deutsche Verbundgesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V., Heidelberg, 20.&amp;amp;nbsp;April 2000; [[Portable Document Format|PDF]]-Datei, abgerufen am 2.&amp;amp;nbsp;Mai 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Jahresende 2001 wurde die Verbundebene der deutschen [[Elektrizitätswirtschaft]] durch die DVG vertreten, während die der Regionalversorger durch die &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsgemeinschaft Regionaler Energieversorger&amp;#039;&amp;#039; (ARE) und die der kommunalen Unternehmen durch den [[Verband kommunaler Unternehmen]] (VKU) vertreten wurden. Als zentraler Dachverband aller drei Organisationsstufen fungierte ab 1950 die [[Verband der Elektrizitätswirtschaft|Vereinigung deutscher Elektrizitätswerke]] (VDEW).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Suck-87&amp;quot;&amp;gt;André Suck: &amp;#039;&amp;#039;Erneuerbare Energien und Wettbewerb in der Elektrizitätswirtschaft. Staatliche Regulierung im Vergleich zwischen Deutschland und Großbritannien.&amp;#039;&amp;#039; VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-531-15826-6, S.&amp;amp;nbsp;87 (zugleich [[Dissertation]], [[Fernuniversität in Hagen|FernUniversität in Hagen]] 2006; [http://books.google.de/books?id=NXIjycjMiAAC&amp;amp;pg=PA87&amp;amp;dq=%22Deutsche+Verbundgesellschaft%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=UsLBTaK2FI_4sgaX6vnCBQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=3&amp;amp;ved=0CDQQ6AEwAjgo#v=onepage&amp;amp;q=%22Deutsche%20Verbundgesellschaft%22&amp;amp;f=false online] bei Google Bücher).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein war im nationalen und später auch im internationalen Rahmen tätig und arbeitete unter anderem zusammen mit der [[Union for the Co-ordination of Transmission of Electricity]] (UCPTE), der &amp;#039;&amp;#039;Union Internationale des Producteurs et Distributeurs d’Energie Electrique&amp;#039;&amp;#039; (UNIPEDE) und dem Elektrizitätskomitee bei der [[Wirtschaftskommission für Europa|Economic Commission for Europe]] der [[Vereinte Nationen|Vereinten Nationen]] (UN/ECE).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein stellte zum Ende des Jahres 2001 seine Aktivitäten ein und ging im [[Verband der Netzbetreiber]] auf. Als Erster Vorsitzender der Deutschen Verbundgesellschaft amtierte zuletzt, von 1995 bis zur Auflösung, der deutsche Elektroingenieur und Energiemanager [[Ernst Hagenmeyer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Akte]]ngut des Vereins, das den Zeitraum von 1948 bis 2002 umfasst und einen Umfang von rund 2900&amp;amp;nbsp;Einzelakten hat, wird im &amp;#039;&amp;#039;Historischen [[Archiv|Konzernarchiv]]&amp;#039;&amp;#039; der RWE AG archiviert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;archive.nrw&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Positionen und Kritik ==&lt;br /&gt;
Innerhalb der VDEW verfügte die DVG über eine „besondere Machtposition“, da ihre Mitgliedsunternehmen für den Großteil der nationalen Elektrizitätsversorgung verantwortlich waren. So wurde die DVG bereits in den 1970er-Jahren als „[[Wirtschaftskartell|Kartell]] der großen EVU“ beschrieben, „das beim Angebot von elektrischer Energie marktbeherrschend ist“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Suck-87&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Gröner: &amp;#039;&amp;#039;Die Ordnung der deutschen Elektrizitätswirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 1975, ISBN 3-7890-0126-0, S.&amp;amp;nbsp;229–230 (&amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftsrecht und Wirtschaftspolitik&amp;#039;&amp;#039;, Bd.&amp;amp;nbsp;41; zugleich [[Habilitation]], [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Universität Bonn]] 1975)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Branchen- und Marktstrukturen der westdeutschen [[Elektrizitätswirtschaft]] entwickelten sich bis in die 1990er-Jahre dahingehend, dass die in der DVG zusammengeschlossenen Verbundunternehmen weiter als [[Oligopol]] den [[Energiemarkt|Elektrizitätsmarkt]] in Westdeutschland beherrschten. Auf der obersten Marktstufe agierten die neun Verbundgesellschaften, die [[Großkraftwerk]]e und das integrierte Hochspannungsnetz (220/380&amp;amp;nbsp;kV) betrieben (DVG 1991&amp;lt;ref&amp;gt;DVG (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Daten aus der Verbundwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Verbundgesellschaft, Heidelberg 1991.&amp;lt;/ref&amp;gt;). Die Markttransaktionen der DVG-Mitglieder wurden vom „Ausschluss des direkten Wettbewerbs“ bestimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Richter: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Konzernen und Kommunen: Die Strom- und Gaswirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: Roland Czada, [[Gerhard Lehmbruch]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Transformationspfade in Ostdeutschland. Beiträge zur sektoralen Vereinigungspolitik.&amp;#039;&amp;#039; Campus-Verlag, Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-593-35868-9, S.&amp;amp;nbsp;113–141 (&amp;#039;&amp;#039;Schriften aus dem Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung Köln&amp;#039;&amp;#039;, Bd.&amp;amp;nbsp;32; [http://books.google.de/books?id=Pmr_wU2TEsgC&amp;amp;pg=PA113&amp;amp;dq=Zwischen+Konzernen+und+Kommunen:+Die+Strom-+und+Gaswirtschaft&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=QG_GTYvhEsvXsgaI4_j6Dg&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;sqi=2&amp;amp;ved=0CEAQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Zwischen%20Konzernen%20und%20Kommunen%3A%20Die%20Strom-%20und%20Gaswirtschaft&amp;amp;f=false online] bei Google Bücher).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Inkrafttreten der [[Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen#Entstehung und Entwicklung|4.&amp;amp;nbsp;Kartellrechtsnovelle]] 1980 stellte sich für viele [[Gemeinde#Deutschland|Gemeinden]] in Deutschland die Frage, ob die [[Energieversorgung]] in eigene Regie übernommen oder an ein „fremdes“ Unternehmen übertragen werden sollte. Ausgehend von einer juristischen Diskussion um die Auslegung des {{Art.|28|gg|juris}} Abs.&amp;amp;nbsp;2&amp;amp;nbsp;[[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland|GG]] in Bezug auf die Energieversorgung kam es in den 1980er-Jahren zu einer heftig geführten [[Kommunalisierung]]sdebatte, bei der die DVG gegen die Position der Kommunen Front machte und Stellung bezog gegen eine „strategische Kommunalisierung“. Gemeinsam mit der &amp;#039;&amp;#039;[[Arbeitsgemeinschaft regionaler Energieversorgungsunternehmen]]&amp;#039;&amp;#039; (ARE) kritisierte die DVG vor allem die gemeindlichen [[Wegerecht (Sachenrecht)|Wegerechte]], die den „wesentlichen Hebel zur Schaffung kommunaler Versorgungsstrukturen darstellen“, als „grob wettbewerbsverzerrenden Faktor“.&amp;lt;ref&amp;gt;Felix Christian Matthes: &amp;#039;&amp;#039;Stromwirtschaft und deutsche Einheit. Eine Fallstudie zur Transformation der Elektrizitätswirtschaft in Ost-Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; BoD, Norderstedt 2000, ISBN 3-89811-806-1, S.&amp;amp;nbsp;159–176 (&amp;#039;&amp;#039;Edition Energie&amp;amp;nbsp;+ Umwelt&amp;#039;&amp;#039;, Bd.&amp;amp;nbsp;1; zugleich [[Dissertation]], [[Freie Universität Berlin]] 1999; [http://books.google.de/books?id=S02OHlNnqvcC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=inauthor:%22Felix+Christian+Matthes%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=2B3ETebfNdDYsgbN37yFDw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CCsQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false online] bei [[Google Bücher]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der 1998 erfolgten Novellierung des [[Energiewirtschaftsgesetz]]es, das in Umsetzung der [[Richtlinie (EU)|EG-Richtlinie]] zum [[Binnenmarkt|Energiebinnenmarkt]] vor allem der Liberalisierung des Elektrizitätsmarkts dienen sollte, entschied Deutschland sich im Gegensatz zu allen anderen Mitgliedstaaten der [[Europäische Union|Europäischen Union]] für das „[[Energiewirtschaftsgesetz#Das Gesetz zur Neuregelung des Energiewirtschaftsrechts aus dem Jahr 1998|Modell des verhandelten Netzzugangs]]“. Frei von einer staatlichen Aufsicht sollten sich die Netzbetreiber- und Erzeugerverbände auf Regelungen zur neu geschaffenen „Durchleitungsmöglichkeit“ und vor allem die Höhe der Nutzungsgebühr einigen. Nach der ersten Strom-Verbändevereinbarung (VV&amp;amp;nbsp;I) von 1998 wurde die „Durchleitung“ als Problem erkannt und ein erweiterter Kreis von Akteuren, zu dem auch die DVG gehörte, einigte sich Ende 1999 in der zweiten Verbändevereinbarung (VV&amp;amp;nbsp;II) auf eine wesentliche Vereinfachung des „Durchleitungsverfahrens“. Trotz der erheblichen Verbesserung durch die VV&amp;amp;nbsp;II gab es in der Folge „zahlreiche Fälle von Wechselbe- und -verhinderungen seitens der etablierten Versorger“ und es kam zu erheblicher Kritik von Öffentlichkeit, Politik und Verbraucher- und Umweltschutzverbänden an den Akteuren und deren „wettbewerbsfeindlichen Praktiken“.&amp;lt;ref&amp;gt;Eike Arnold: &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche Elektrizitätssektor im Liberalisierungsprozess. Analyse und Handlungsempfehlungen für einen liberalisierten Markt vor dem Hintergrund des Vorwurfes des eingeschränkten Wettbewerbs.&amp;#039;&amp;#039; GRIN Verlag, München 2011, ISBN 978-3-640-87094-3, S.&amp;amp;nbsp;17–28 (zugleich [[Magisterarbeit]], [[Universität Potsdam]] 2007; [http://books.google.de/books?id=aVQq-mjz_PYC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=inauthor:%22Eike+Arnold%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=ijjETdv-N47Aswb1ivGXDw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=2&amp;amp;ved=0CD8Q6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false online] bei Google Bücher).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein galt als „besonders relevant[er]“ [[Absatzmittler]] zur „Förderung des Handelsvolumens“ im Strombereich, da er häufig Fachbeiträge zu Veränderungen hinsichtlich der Netznutzungsverfahren publizierte und als einzige Institution in Deutschland zentral über Daten zum physischen Stromhandelsvolumen verfügte.&amp;lt;ref&amp;gt;Edgar Lehrmann: &amp;#039;&amp;#039;Informationsmanagement im Handel Strom. Eine ökonomische Analyse des Informationseinsatzes aus Sicht deutscher Verbundunternehmen.&amp;#039;&amp;#039; Mensch-und-Buch Verlag, Berlin 2002, ISBN 3-89820-459-6 (zugleich [[Dissertation]], [[Universität Duisburg-Essen|Universität Essen]] 2001; [http://d-nb.info/96555001x/34 online], [[Portable Document Format|PDF]]-Datei, S.&amp;amp;nbsp;277, 315&amp;amp;nbsp;ff).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* DVG (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Verbundbetrieb in der deutschen Stromversorgung.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Verbundgesellschaft, Heidelberg 1953.&lt;br /&gt;
* DVG (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Planung des 380&amp;amp;nbsp;kV-Netzes in der deutschen Verbundgesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Verbundgesellschaft, Heidelberg 1957.&lt;br /&gt;
* DVG (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Entwicklung des Verbundbetriebes in der deutschen Stromversorgung. 10&amp;amp;nbsp;Jahre 1948–1958.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Verbundgesellschaft, Heidelberg 1958.&lt;br /&gt;
* DVG (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Daten aus der Verbundwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Verbundgesellschaft, Heidelberg 1991.&lt;br /&gt;
* Artur Schnug, Lutz Fleischer (Verf.); DVG (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bausteine für Stromeuropa. Eine Chronik des elektrischen Verbunds in Deutschland. 50 Jahre Deutsche Verbundgesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Verbundgesellschaft, Heidelberg 1998.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georg Boll: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Verbundbetriebes. Entstehung und Entwicklung des Verbundbetriebes in der deutschen Elektrizitätswirtschaft bis zum europäischen Verbund. Ein Rückblick zum 20-jährigen Bestehen der Deutschen Verbundgesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V. – DVG – Heidelberg.&amp;#039;&amp;#039; VWEW Energieverlag, Frankfurt am Main 1969.&lt;br /&gt;
* Edgar Lehrmann: &amp;#039;&amp;#039;Informationsmanagement im Handel Strom. Eine ökonomische Analyse des Informationseinsatzes aus Sicht deutscher Verbundunternehmen.&amp;#039;&amp;#039; Mensch-und-Buch Verlag, Berlin 2002, ISBN 3-89820-459-6 (zugleich [[Dissertation]], [[Universität Duisburg-Essen|Universität Essen]] 2001; [http://d-nb.info/96555001x/34 online], [[Portable Document Format|PDF]]-Datei).&lt;br /&gt;
* Theo Horstmann, Klaus Kleinekorte (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Strom für Europa. 75&amp;amp;nbsp;Jahre RWE-Hauptschaltleitung Brauweiler 1928–2003. Power for Europe.&amp;#039;&amp;#039; Klartext, Essen 2003, ISBN 3-89861-255-4 (deutsch, englisch).&lt;br /&gt;
* André Suck: &amp;#039;&amp;#039;Erneuerbare Energien und Wettbewerb in der Elektrizitätswirtschaft. Staatliche Regulierung im Vergleich zwischen Deutschland und Großbritannien.&amp;#039;&amp;#039; VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-531-15826-6. (zugleich [[Dissertation]], [[Fernuniversität in Hagen|FernUniversität in Hagen]] 2006; [http://books.google.de/books?id=NXIjycjMiAAC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=Andr%C3%A9+Suck&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=qZHGTZnaMYTLswaAj7n_Dg&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CCsQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false online] bei [[Google Bücher]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=BESTAND-1004390000019 Beständeübersicht] über das im &amp;#039;&amp;#039;Historischen Konzernarchiv RWE&amp;#039;&amp;#039; archivierte Aktengut der &amp;#039;&amp;#039;DVG Deutsche Verbundgesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; beim Internetportal „[[Landesarchiv Nordrhein-Westfalen|Archive in NRW]]“&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|GKD=1|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur|NAME=Aktiengesellschaft für Deutsche Elektrizitätswirtschaft|GND=2007888-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2007888-2|LCCN=n/50/5022|VIAF=126635572}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein (Heidelberg)]]&lt;br /&gt;
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