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	<title>Deutsche Rundschau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Deutsche_Rundschau&amp;diff=98236&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2025-09-08T15:44:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Weitere Bedeutungen finden sich unter [[Deutsche Rundschau (Begriffsklärung)]]}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Publikation&lt;br /&gt;
|titel              = Deutsche Rundschau&lt;br /&gt;
|bild               = &lt;br /&gt;
|beschreibung       = deutsche Wissenschafts- und Literaturzeitschrift&lt;br /&gt;
|fachgebiet         = Politik, Kultur, Feuilleton, Wirtschaft, Technik&lt;br /&gt;
|sprache            = [[Deutsche Sprache|Deutsch]]&lt;br /&gt;
|verlag             = Gebrüder Paetel&lt;br /&gt;
|land               = &lt;br /&gt;
|hauptsitz          = &lt;br /&gt;
|erstausgabe_tag    = Oktober&lt;br /&gt;
|erstausgabe_jahr   = 1874&lt;br /&gt;
|einstellung_tag    = &lt;br /&gt;
|einstellung_jahr   = 1964&lt;br /&gt;
|gründer            = &lt;br /&gt;
|erscheint          = &lt;br /&gt;
|auflage_quelle     = &lt;br /&gt;
|auflage_zahl       = &lt;br /&gt;
|verbreitung_quelle = &lt;br /&gt;
|verbreitung_zahl   = &lt;br /&gt;
|reichweite_quelle  = &lt;br /&gt;
|reichweite_zahl    = &lt;br /&gt;
|chefred            = &lt;br /&gt;
|herausgeber        = Julius Rodenberg, Bruno Hake, Rudolf Pechel, Jürgen Pechel, Peter Pechel, Harry Pross&lt;br /&gt;
|geschäftsführer    = &lt;br /&gt;
|weblink            = &lt;br /&gt;
|archiv             = &lt;br /&gt;
|issn-print         = 0930-3235&lt;br /&gt;
|issn-online        = &lt;br /&gt;
|zdb                = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deutsche Rundschau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine literarische und wissenschaftliche [[Zeitschrift]], die 1874 von [[Julius Rodenberg]] gegründet wurde und im [[Gebrüder Paetel Verlag]] erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erschien ab Oktober 1874 monatlich je ein Heft. Von 1874 bis 1942 wurden je drei Hefte in einem Band zusammengefasst. Bis 1946 setzte die Zeitschrift aufgrund eines Verbots dann aus. Ab 1946 wurden alle monatlichen Hefte in jährlichen Bänden zusammengefasst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Deutsche Rundschau in der Zeitschriftendatenbank (ZDB) |url=https://zdb-katalog.de/title.xhtml?idn=011183136&amp;amp;view=full |abruf=2024-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Deutsche Rundschau im Katalog der Universitätsbibliothek Heidelberg |url=https://katalog.ub.uni-heidelberg.de/cgi-bin/titel.cgi?katkey=1081119 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20240121211243/https://katalog.ub.uni-heidelberg.de/cgi-bin/titel.cgi?katkey=1081119 |abruf=2024-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Deutsche Rundschau - Titelblatt der Erstausgabe (1874).jpg|mini|[[Titelblatt]] der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Rundschau&amp;#039;&amp;#039;, 1. Jahrgang 1874.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Deutsche Rundschau - Einband der Erstausgabe (1874).jpg|mini|[[Buchdeckel]] eines gebundenen Jahrgangs der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Rundschau&amp;#039;&amp;#039;.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Rundschau&amp;#039;&amp;#039; hat die deutsche Politik sowie Literatur und Kultur zeitweilig maßgeblich beeinflusst und galt als eine der „bestgelungenen Journalgründungen“ in Deutschland. So veröffentlichten [[Theodor Fontane]] seine &amp;#039;&amp;#039;[[Effi Briest]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Theodor Storm]] seinen &amp;#039;&amp;#039;[[Der Schimmelreiter|Schimmelreiter]]&amp;#039;&amp;#039; sowie Zeitgenossen wie [[Paul Heyse]], [[Gottfried Keller]], [[Conrad Ferdinand Meyer]] oder [[Ernst Robert Curtius]] ihre Werke in dieser Zeitschrift. [[Selma Lagerlöf]], die im selben Jahr mit dem [[Literaturnobelpreis]] ausgezeichnet wurde, veröffentlichte darin 1909 die deutsche Übersetzung ihrer Novelle &amp;#039;&amp;#039;[[Das Mädchen vom Moorhof (Novelle)|Das Mädchen vom Moorhof]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitschrift wurde in Stil, Aufmachung und Themenwahl zum Modell für den jahrzehntelang beliebten Zeitschriftentyp Rundschau (oder Revue). Rodenberg hielt seine Schöpfung im deutschsprachigen Raum für einzigartig, obwohl er im Ausland seit Jahrzehnten etablierte Vorbilder hatte, so die französische &amp;#039;&amp;#039;[[Revue des Deux Mondes|Revue de deux Mondes]]&amp;#039;&amp;#039; und die englische &amp;#039;&amp;#039;[[Quarterly Review]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[The Contemporary Review|Contemporary Review]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wilmont Haacke |Titel=Julius Rodenberg und die deutsche Rundschau. Eine Studie zur Publizistik des deutschen Liberalismus 1870–1918 |Verlag=Vonwinckel |Ort=Heidelberg |Datum=1950 |Seiten=52f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er reagierte sehr negativ auf Nachahmer, zumal er um seine prominenten Autoren fürchtete. Mit dem Schriftsteller [[Paul Lindau]], der 1877 die Monatsschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Nord und Süd]]&amp;#039;&amp;#039; gegründet hatte, führte er eine in Literatur- und Pressezirkeln beachtete öffentliche Kontroverse, ob es in Deutschland nur eine Rundschau geben könne.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Roland Berbig, Josefine Kitzbichler |Hrsg=Roland Berbig, Josefine Kitzbichler |Titel=„Für zwei große Revuen hat Deutschland keinen Raum“ Paul Lindau, Julius Rodenberg und die Rundschau-Debatte 1877 |Sammelwerk=Die Rundschau-Debatte 1877. Paul Lindaus Zeitschrift „Nord und Süd“ und Julius Rodenbergs „Deutsche Rundschau“. Dokumentation |Verlag=Peter Lang |Ort=Bern |Datum=1998 |ISBN=3-906759-51-2 |Seiten=22-78}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Rodenbergs Tod wurde [[Bruno Hake]] ihr Herausgeber, dem 1919 [[Rudolf Pechel]] folgte. Bis zum [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war die Zeitschrift das Sprachrohr der [[Jungkonservative]]n und später der konservativen Gegner des [[Nationalsozialismus]]. Von 1933 bis 1942 war der Redakteur und Schriftsteller [[Paul Fechter]] Mitherausgeber der Zeitschrift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitschrift konnte ihre Unabhängigkeit im Nationalsozialismus wahren, sie bot in geschickter Weise der NS-Zensur Paroli und konnte fundamentale Kritik am Dritten Reich üben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;scholtyseck&amp;quot;&amp;gt;[[Joachim Scholtyseck]]: &amp;#039;&amp;#039;Robert Bosch und der liberale Widerstand gegen Hitler 1933 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. München 1999, S. 343.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitschrift wurde im Wesentlichen von [[Robert Bosch]] finanziert und am Leben erhalten. [[Hans Walz (Manager)|Hans Walz]] überwies im Auftrag Boschs monatlich 1.000 Reichsmark und abonnierte 1000 Exemplare pro forma.&amp;lt;ref name=&amp;quot;scholtyseck&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1942, ein Monat nach Boschs Tod, wurde Pechel verhaftet und die Zeitschrift vom [[Reichssicherheitshauptamt]] verboten. Vier Jahre später erschien die Deutsche Rundschau erneut mit Rudolf Pechel als Herausgeber. Nach Pechels Tod führten seine Söhne [[Jürgen Pechel|Jürgen]] und [[Peter Pechel]] sowie [[Harry Pross]] die Zeitschrift bis 1964 weiter. Burghard Freudenfeld und Hans-Joachim Netzer redigierten zuletzt die &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Rundschau&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tradition der Deutschen Rundschau wird mit ihrem Nachfolger germanpages.de – der Deutschen Rundschau, einem mehrsprachigen [[Elektronische Zeitschrift]] unter der Leitung von [[Heinrich von Loesch (Journalist)|Heinrich von Loesch]], fortgeführt. In diesem überarbeiteten, modernen Format führt die Deutsche Rundschau ihre Geschichte als familiengeführte Publikation fort und pflegt die Tradition der unparteiischen Berichterstattung über ein breites Spektrum politischer, wirtschaftlicher und kultureller Themen, die für Deutschland und seine Rolle in der Welt relevant sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://german.pages.de/ |titel=Deutsche Rundschau gegründet 1874 von julius rodenberg fortgeführt von rudolf und jürgen pechel |abruf=1874-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen gleichen Namens ==&lt;br /&gt;
Mehrere Publikationen haben im Laufe der Jahre den Titel &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Rundschau&amp;#039;&amp;#039; benutzt, darunter:&lt;br /&gt;
* Deutsche Rundschau, Harvey, Nord-Dakota (1915–1917)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://bastion.ifz-muenchen.de/cgi-bin/search_literatur.cgi?field=Titel&amp;amp;search=Ostdeutsche+Rundschau |titel=Ergebnisse zur Suche über Titel mit dem Suchbegriff Ostdeutsche Rundschau |abruf=2011-07-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Deutsche Rundschau, Cuero, Texas (1880–ca. 1900)&amp;lt;ref&amp;gt;University of Texas, Center for American History, {{Webarchiv|url=https://www.cah.utexas.edu/services/finding_items/newspapers_ethnic.php#German%20Americans |wayback=20200905222049 |text=Texas Newspaper Collection |archiv-bot=2023-12-11 14:39:45 InternetArchiveBot }}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Deutsche Rundschau in Polen (1939)&amp;lt;ref&amp;gt;Institut für Zeitgeschichte München-Berlin, {{Webarchiv |url=http://bastion.ifz-muenchen.de/cgi-bin/search_literatur.cgi?field=Titel&amp;amp;search=Ostdeutsche+Rundschau |text=Literatursuche &amp;#039;&amp;#039;Ostdeutsche Rundschau&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20110719043452}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Deutsche Rundschau, Landshut (RVG-Verlag, 1990–1994)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;germanpages.de – Deutsche Rundschau&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Heinrich von Loesch, mehrsprachiges Online-Magazin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gottfried Keller Sinngedicht Deutsche Rundschau.jpg|mini|[[Titelseite]] und 1. Seite der Deutschen Rundschau, Bd. XXVI (1881) mit Beginn von „[[Das Sinngedicht]]“, Novellenzyklus von [[Gottfried Keller]]]]&lt;br /&gt;
* Roland Berbig, Josefine Kitzbichler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Rundschau-Debatte 1877. Paul Lindaus Zeitschrift „Nord und Süd“ und Julius Rodenbergs „Deutsche Rundschau“. Dokumentation.&amp;#039;&amp;#039; Peter Lang, Bern 1998, ISBN 3-906759-51-2.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Margot Goeller&lt;br /&gt;
   |Titel=Hüter der Kultur. Bildungsbürgerlichkeit in den Kulturzeitschriften „Deutsche Rundschau“ und „Neue Rundschau“ (1890 bis 1914)&lt;br /&gt;
   |Reihe=Europäische Hochschulschriften. Reihe III Geschichte und ihre Hilfswissenschaften&lt;br /&gt;
   |NummerReihe=1082&lt;br /&gt;
   |Verlag=Peter Lang&lt;br /&gt;
   |Ort=Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
   |Datum=2011&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-631-61404-4}}&lt;br /&gt;
* Wilmont Haacke: &amp;#039;&amp;#039;Julius Rodenberg und die deutsche Rundschau. Eine Studie zur Publizistik des deutschen Liberalismus 1870–1918&amp;#039;&amp;#039;. Vonwinckel, Heidelberg 1950.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literaturzeitschrift (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antiquarische Zeitschrift (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konservative Zeitschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterscheinen 1874]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erscheinen eingestellt 1964]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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