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	<title>Deutsche Kurrentschrift - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Deutsche_Kurrentschrift&amp;diff=132771&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Runologe: Schmale geschützte Leerzeichen eingefügt.</title>
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		<updated>2026-04-11T07:08:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schmale geschützte Leerzeichen eingefügt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:1802-Goethe.jpg|mini|hochkant=1.6|Brief Goethes (1802)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Deutsche Kurrentschrift.svg|mini|Alphabet der Kurrentschrift, um 1865 (die vorletzte Zeile zeigt Umlaute, die letzte Zeile zeigt Ligaturen:&amp;lt;br /&amp;gt;ch, ck, th, sch (ſch), ß (ſz) und st (ſt))]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dänische Kurrentschrift.png|mini|Gotisk skrift (dänische Kurrent) um 1800, mit Æ und Ø am Ende des Alphabets]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;deutsche Kurrentschrift&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[latein]]isch &amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|currere}}&amp;#039;&amp;#039; „laufen“), auch und insbesondere im Ausland nur als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kurrent&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, ist eine [[Schreibschrift]]. Sie war etwa seit Beginn der [[Neuzeit]] bis in die Mitte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts (in der Schweiz bis Anfang des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts) die allgemeine Verkehrsschrift im gesamten [[Deutsche Sprache#Verbreitung und rechtlicher Status|deutschen Sprachraum]]. Sie wird auch &amp;#039;&amp;#039;deutsche Schreibschrift&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;deutsche Schrift&amp;#039;&amp;#039; genannt. Der Begriff „[[deutsche Schrift]]“ kann sich jedoch auch auf bestimmte [[Gebrochene Schrift|gebrochene]] [[Satzschrift]]en beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Paläografie|Paläografisch]] gehört die deutsche Kurrentschrift zu den gebrochenen Schriften ([[Bastarda|Kanzleibastarda]]). Sie unterscheidet sich durch spitze Winkel („Spitzschrift“) von der runden, „[[Lateinische Schreibschrift|lateinischen]]“ Schrift – wenngleich aber auch die Kurrent viele Rundungen aufweist. Mit geringen Abwandlungen wurde sie auch in [[Skandinavien]] – in [[Dänemark]] und [[Norwegen]] als „Gotisk skrift“ bezeichnet – bis 1875 verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutsche Kurrentschrift wurde typischerweise ursprünglich mit einem [[Federkiel]], später dann auch mit einer [[Schreibfeder#Bandzugfeder|Bandzugfeder]] geschrieben, was zu richtungsabhängigen Änderungen der [[Strichstärke]] (Strichkontrast) im Schriftbild führte. Seit dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde sie auch mit einer [[Schreibfeder#Spitzfeder|Spitzfeder]] geschrieben, was druckabhängig an- und abschwellende Linien erzeugte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine im 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert als [[Ausgangsschrift]] für den Schulunterricht in Deutschland eingeführte Variante der deutschen Kurrentschrift ist die [[Sütterlinschrift]], die zum Schreiben mit der [[Schreibfeder#Gleichzugfeder (Kugelspitzfeder)|Gleichzugfeder]] mit einer gleichmäßigen Strichstärke entwickelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Mitte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, vor allem nach ihrer Abschaffung in den Schulen im Jahr 1941 durch den [[Antiqua-Fraktur-Streit#Normalschrifterlass|Normalschrifterlass]] der Nationalsozialisten, wurde die deutsche Kurrentschrift (einschließlich ihrer Sütterlin-Variante) immer weniger verwendet. [[Historiker]] und Wissenschaftler anderer Disziplinen sowie [[Ahnenforscher|genealogisch Interessierte]] müssen sie beherrschen, um in deutscher Kurrentschrift verfasste Dokumente lesen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Entwicklung (16.–19. Jahrhundert) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schriftbeispiel Hilmar Curas 1714.png|mini|Schriftbeispiel von [[Hilmar Curas]], 1714]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutsche Kurrentschrift entwickelte sich im frühen 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert aus der [[Bastarda|Kanzleibastarda]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schneider-84&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Karin Schneider (Kodikologin)|Karin Schneider]] |Titel=Paläographie und Handschriftenkunde für Germanisten: Eine Einführung |Auflage=3. |Verlag=Walter de Gruyter &amp;amp; Co KG |Datum=2014 |ISBN=978-3-11-037308-0 |Seiten=84 |Online=[https://books.google.de/books?id=ve_mBQAAQBAJ&amp;amp;pg=PT84 books.google.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einflussreich für ihre Entwicklung im 17. und 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert waren die [[Nürnberg]]er und die [[Sachsen|sächsische]] Schreibschule.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sonja Steiner-Welz |Titel=Von der Schrift und den Schriftarten |Verlag=Reinhard Welz Vermittler Verlag&amp;amp;nbsp;e.&amp;amp;#8239;K. |Datum=2003 |ISBN=3-937636-47-1 |Seiten=111 |Online=[https://books.google.de/books?id=EFt2eW5HVXoC&amp;amp;pg=RA3-PA111#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false books.google.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Preußen]] wurde erstmals 1714 durch einen Erlass an den Schulen eine Normschrift eingeführt, die auf den Berliner Lehrer [[Hilmar Curas]] ([[Joachimsthalsches Gymnasium]]) zurückgehen soll. Ihre spitzen, nach rechts geneigten Formen, die Rundungen weitestgehend vermieden, bürgerten sich auch in anderen deutschen Territorien ein. Somit wurde eine schulische [[Ausgangsschrift]] weit über die Grenzen Preußens hinaus prägend für die Entwicklung der Kurrentschrift.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sonja Steiner-Welz |Titel=Von der Schrift und den Schriftarten |Verlag=Reinhard Welz Vermittler Verlag&amp;amp;nbsp;e.&amp;amp;#8239;K. |Datum=2003 |ISBN=3-937636-47-1 |Seiten=113 |Online=[https://books.google.de/books?id=EFt2eW5HVXoC&amp;amp;pg=RA3-PA111#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false books.google.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert wurde die Schrift durch die Einführung der metallenen [[Spitzfeder]] weiter beeinflusst. Diese Feder zwingt die Hand zu einer bestimmten Schreibhaltung. Der Neigungswinkel der Schrift wurde dadurch schräger, bis hin zu 45&amp;amp;nbsp;Grad. Eine derartige Schräglage hatte es in den Jahrhunderten zuvor nicht gegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sonja Steiner-Welz |Titel=Von der Schrift und den Schriftarten |Verlag=Reinhard Welz Vermittler Verlag&amp;amp;nbsp;e.&amp;amp;#8239;K. |Datum=2003 |ISBN=3-937636-47-1 |Seiten=123 |Online=[https://books.google.de/books?id=EFt2eW5HVXoC&amp;amp;pg=RA3-PA123#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false books.google.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Räumliche Verbreitung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anna Waser, Scheibüebung 1.jpg|mini|[[Anna Waser]]: &amp;#039;&amp;#039;Schreibüebung,&amp;#039;&amp;#039; Zürich 1708 (Kupferstich; Transkription in den Bildinformationen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutsche Kurrentschrift etablierte sich ab dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert als die übliche [[Korrespondenz|Verkehrsschrift]] im gesamten deutschen Sprachraum. Insbesondere in [[Österreich]] etablierte sich Kurrent auch als Amts- und Protokollschrift. In der [[Schweiz]] war Kurrent bis zum Anfang des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts als Verkehrs-, Amts- und Protokollschrift gebräuchlich. Außer im deutschsprachigen Raum etablierte sich die Kurrentschrift auch in anderen nicht[[Romanische Sprachen|romanischen]] Sprachräumen, etwa im Dänischen, Norwegischen oder Tschechischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurrent wurde hauptsächlich für Texte in der jeweiligen eigenen Sprache, also im deutschsprachigen Raum für deutsche Texte, verwendet. Analog zur parallelen Verwendung von [[Antiqua]] und [[Fraktur (Schrift)|Fraktur]] in der [[Satzschrift|gedruckten Schrift]] verwendete man im deutschen Sprachraum in handgeschriebenen Texten für bestimmte Einsatzgebiete – wie etwa Überschriften, Eigennamen, Fremdsprachen oder für die Briefkorrespondenz mit Ausländern – parallel zur deutschen Kurrentschrift die [[lateinische Schreibschrift]]. Gebildete Schreiber beherrschten und verwendeten also zwei verschiedene Schreibschriften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im 20. und 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:&amp;quot;Neuer Leitfaden für den Schreibunterricht&amp;quot; - Abbildung 10. Die Ausgangsschrift.jpg|mini|Die bekannte [[Ausgangsschrift]] von [[Ludwig Sütterlin (Grafiker)|Ludwig Sütterlin]]: leicht von anderen Kurrentschriften zu unterscheiden durch die gleichbleibende Strichstärke, die Breiten- und Höhenverhältnisse sowie die aufrecht stehenden Buchstaben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1911 wurde in [[Preußen]] eine Veränderung und Normierung der deutschen Kurrentschrift durch den Grafiker [[Ludwig Sütterlin (Grafiker)|Ludwig Sütterlin]] eingeleitet. Er entwickelte 1911 zwei [[Ausgangsschrift]]en für den Schulgebrauch: eine deutsche und eine lateinische Schreibschrift. Die [[Sütterlinschrift]] wurde in Deutschland forciert eingeführt, da sie [[Graph (Linguistik)|graphisch]] einfacher zu formen ist als die bis dahin übliche Variante der deutschen Kurrentschrift. Daraufhin kam der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Kurrent&amp;#039;&amp;#039; in Deutschland außer Gebrauch. Die deutsche Sütterlinschrift hielt zwischen 1915 und der [[Zeit des Nationalsozialismus]] nach und nach in deutschen Schulen Einzug, nicht jedoch in Österreichs Schulen; dort schrieb man weiterhin in der traditionellen Kurrentschrift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1941 wurden im Deutschen Reich die gebrochenen und deutschen Schriften zugunsten der lateinischen Schrift abgeschafft. Durch [[Martin Bormann]]s Erlass vom 3.&amp;amp;nbsp;Januar 1941 wurde zunächst angeordnet, dass Bücher und Zeitschriften künftig nur noch in Antiqua statt wie bisher in Fraktur zu drucken waren. Am 1.&amp;amp;nbsp;September 1941 ordnete das [[Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung]] mit dem [[Antiqua-Fraktur-Streit#Der Übergang zum alleinigen Gebrauch der Antiqua|Normalschrifterlass]] eine Neuregelung des Schreibunterrichts in den Schulen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://goobiweb.bbf.dipf.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:0111-bbf-spo-8247337 |text=Normalschrifterlass des RMfWEV vom 1.&amp;amp;nbsp;September 1941 |wayback=20180906124904}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der „deutschen Normalschrift“ kam eine Form der lateinischen Schreibschrift zum Einsatz, die auf Sütterlins lateinisches Alphabet zurückgeht. Von 1942 bis 1945 durfte an den deutschen Schulen nur noch die „deutsche Normalschrift“ verwendet und gelehrt werden. Nach 1945 wurde – teilweise bis in die 1970er und 1980er Jahre – an west- und ostdeutschen Schulen die deutsche Schrift – häufig, aber nicht immer in der Sütterlinschen Form – neben der lateinischen Ausgangsschrift zusätzlich gelehrt, aber praktisch kaum noch verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch bis ins späte 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurden in der [[Mathematik]] und der [[Physik]] oft Klein- oder Großbuchstaben der Kurrentschrift zur Bezeichnung von [[Vektor]]en und [[Komplexe Zahl|komplexen Zahlen]] sowie Großbuchstaben dieser Schrift zur Bezeichnung von [[Matrix (Mathematik)|Matrizen]] oder [[Tensor]]en zweiter Stufe verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1918 gegründete [[Bund für deutsche Schrift und Sprache]] setzt sich bis in die Gegenwart (2025) für die Pflege und Erhaltung der deutschen Schriften ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Die deutsche Kurrentschrift ist rechtsschräg und hat Schleifen an den Oberlängen. Die [[Schaft (Schrift)|Schäfte]] der Buchstaben f und ſ sind, wie bei den älteren [[Bastarda|Kanzleibastarden]], nach unten verlängert. Zahlreiche Buchstaben sind in einem einzigen Federzug geschrieben. Die Buchstaben h und z haben durchgezogene Schleifen an den Unterbögen. Das e hat eine eigene, charakteristische Form, die an das n erinnert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schneider-84&amp;quot; /&amp;gt; Aus dieser Form des e sind historisch die Umlaut-Punkte im [[Deutsches Alphabet|deutschen Alphabet]] entstanden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Albert Derolez |Titel=The Palaeography of Gothic Manuscript Books: From the Twelfth to the Early Sixteenth Century |Verlag=Cambridge University Press |Datum=2003 |ISBN=0-521-80315-2 |Seiten=188 |Online=[https://books.google.de/books?id=t_KoaIkzUqEC&amp;amp;pg=PA188#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false books.google.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Bernhard Bischoff]] |Titel=Latin Palaeography: Antiquity and the Middle Ages |Verlag=Cambridge University Press |Datum=1990 |ISBN=0-521-36726-3 |Seiten=135 |Online=[https://books.google.de/books?id=eEmsSZ054L8C&amp;amp;pg=PA135#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false books.google.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Buchstaben n und u ansonsten gleich aussehen, wird zur Unterscheidung über das u ein Bogen gezeichnet. Ein gerader Strich über einem n oder m ist ein [[Reduplikationsstrich]], der die Verdoppelung des Konsonanten anzeigt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot; heights=&amp;quot;80&amp;quot; class=&amp;quot;skin-invert-image&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurrent B.svg|b B&lt;br /&gt;
Kurrent F.svg|f F&lt;br /&gt;
Kurrent S.svg|ſ s S&lt;br /&gt;
Kurrent H.svg|h H&lt;br /&gt;
Kurrent Z.svg|z Z&lt;br /&gt;
Kurrent E.svg|e E&lt;br /&gt;
Kurrent N.svg|n N&lt;br /&gt;
Kurrent U.svg|u U&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriftbeispiele ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;140&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Johann Christoph Egedacher 1716 Kirchental.jpg|[[Johann Christoph Egedacher]]: Kostenvoranschlag für eine Orgel für [[Maria Kirchental]], 1716,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Orgel Designation so in 6&amp;amp;nbsp;Registern sambt eines Subbass ins Pedal sauber ausgeförtigten Casten Und dreÿen Blasbalgen besteht: Als Erstens ein Principal von guaten Zÿnn in 4&amp;amp;nbsp;f – Schuech Anderns ein Copl von Holz in 8&amp;amp;nbsp;f – Dritens ein Fleten von Holz in 4&amp;amp;nbsp;f – Virtens ein Quint von metal in 3&amp;amp;nbsp;f – Fünfdtens ein Superoctav von metal in 2&amp;amp;nbsp;f – Sechstens ein dopelte Mÿxtur in 1&amp;amp;nbsp;f – Sibtens ein Subbass in 16&amp;amp;nbsp;f – Schuech mit aller Zuegeherer schreiner undt schlosserarbeit von mier entbenandten per 4hundert fünfzig Gulden nöb&amp;#039;&amp;#039;[en] &amp;#039;&amp;#039;3&amp;amp;nbsp;species Tugaten Leÿkhauf&amp;#039;&amp;#039; (3&amp;amp;nbsp;Dukaten Trinkgeld) &amp;#039;&amp;#039;ohne raiß Unkosten recht ist khan verförtigt undt gesözt werdten. Johann Christoph Egedacher Hof Orglmacher in Salzburg&amp;#039;&amp;#039;. Zitiert nach: Roman Schmeißner: &amp;#039;&amp;#039;Orgelbau in Salzburger Wallfahrtskirchen.&amp;#039;&amp;#039; WiKu-Verlag, Duisburg/Köln 2015, ISBN 978-3-86553-446-0, S.&amp;amp;nbsp;148&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit Fremdwörtern in lateinischer Schrift&lt;br /&gt;
  Bielsko-Biała Teatr Polski 004.JPG|Postkarte Gruß aus [[Bielsko-Biała|Bielitz]] (Junge vor Schultafel, um 1905. Der Name des Berges [[Klimczok]] ist am Anfang der 3. Zeile mit lateinischem „cz“ wiedergegeben.)&lt;br /&gt;
  Schein und Sein.jpg|[[Autograph]] von [[Wilhelm Busch]] (undatiert, etwa Ende 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert)&lt;br /&gt;
  Antonia Orden I.jpg|Urkunde von 1917&lt;br /&gt;
  Notes about a forest boundary inspection near Buchholz, Northern Germany, 19th century.jpg|Blatt aus einem Grenzprotokoll, spätes 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, nahe [[Buchholz (Nordheide)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;220&amp;quot; heights=&amp;quot;130&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Jul-Greg-George-II-1750.tif|Schlusssatz eines Vergleichs aus dem Jahre 1750; enthält sowohl Kurrent- als auch Lateinschrift (doppelte Datumsangabe nach [[Julianischer Kalender|julianischem]] und [[Gregorianischer Kalender|gregorianischem Kalender]])&lt;br /&gt;
 Kurrentschriftbeispiel.jpg|Schriftbeispiel aus einem Schulheft, 1910&lt;br /&gt;
 Staedt.Kinderheim-01.jpg|Städtisches Kinderheim in [[Esslingen am Neckar]] (Aufnahme 2005)&lt;br /&gt;
 TWAIN Mark Huckleberry Finn. Fahrten und Abenteuer Ullstein 1920 Suetterlinschrift.JPG|Buchtitel von ca.&amp;amp;nbsp;1920: &amp;#039;&amp;#039;Huckleberry Finns Fahrten und Abenteuer&amp;#039;&amp;#039; von [[Mark Twain]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Beck (Archivar)|Friedrich Beck]]: &amp;#039;&amp;#039;Die „deutsche Schrift“ – Medium in fünf Jahrhunderten deutscher Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv für Diplomatik|Archiv für Diplomatik, Schriftgeschichte, Siegel- und Wappenkunde]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;37 (1991), S.&amp;amp;nbsp;453–479.&lt;br /&gt;
* [[Hellmut Gutzwiller]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der Schrift in der Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv für Diplomatik|AfD]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;38 (1992), S.&amp;amp;nbsp;381–488.&lt;br /&gt;
* [[Leo Santifaller]]: &amp;#039;&amp;#039;Bozener Schreibschriften der Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;. Gustav Fischer, Jena 1930.&lt;br /&gt;
* [[Heribert Sturm]]: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Schriftkunde.&amp;#039;&amp;#039; München-Pasing 1955.&lt;br /&gt;
* Tamara N. Tacenko: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der deutschen Kursive im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Bemerkungen zur Entwicklung dieser Schrift anhand von Dokumenten einer Sammlung aus St.&amp;amp;nbsp;Petersburg.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Archiv für Diplomatik|AfD]]&amp;amp;nbsp;38, Köln u.&amp;amp;nbsp;a. 1992, S.&amp;amp;nbsp;357–380.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Lernhilfsmittel&lt;br /&gt;
* Manfred Braun: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Schreibschrift. Kurrent und Sütterlin lesen lernen. Handschriftliche Briefe, Urkunden, Rezepte mühelos entziffern.&amp;#039;&amp;#039; München 2015, ISBN 978-3-426-64688-5.&lt;br /&gt;
* Helmut Delbanco: &amp;#039;&amp;#039;Schreibschule der deutschen Schrift. Eine Anleitung zum selbständigen Erlernen der deutschen Schreibschrift.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Bund für deutsche Schrift und Sprache, 2005, ISBN 3-930540-23-1 (Lern- und Anleitungsheft für die deutsche Schreibschrift, auch bekannt unter dem Namen Sütterlinschrift).&lt;br /&gt;
* Berthold zu Dohna: &amp;#039;&amp;#039;Warum nicht mal deutsch? Übungsbuch für die deutsche Schreibschrift.&amp;#039;&amp;#039; 4.&amp;amp;nbsp;Auflage. Christians, Hamburg 2001, ISBN 3-7672-1241-2 (168 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen).&lt;br /&gt;
* [[Kurt Dülfer]], H. E. Korn: &amp;#039;&amp;#039;Schrifttafeln zur deutschen Paläographie des 16.–20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; 2&amp;amp;nbsp;Teile, 6.&amp;amp;nbsp;Aufl., hrsg. von Günter Hollenberg. Marburg 1987 (Veröffentlichungen der Archivschule Marburg&amp;amp;nbsp;2).&lt;br /&gt;
* Karl Gladt: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Schriftfibel. Anleitung zur Lektüre der Kurrentschrift des 17.–20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Graz 1976.&lt;br /&gt;
* [[Paul Arnold Grun]]: &amp;#039;&amp;#039;Leseschlüssel zu unserer alten Schrift.&amp;#039;&amp;#039; Limburg 2002, ISBN 3-7980-0358-0 (Reprint der Originalauflage von 1935; Dokumentation der Schriftentwicklung vom 14. bis 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, mit zahlreichen Schriftproben).&lt;br /&gt;
* [[Manfred Kobuch]], Ernst Müller: &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche Bauernkrieg in Dokumenten&amp;#039;&amp;#039;. Weimar 1977 (nur für das 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert geeignet).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lehrbrief Paläographie&amp;#039;&amp;#039;. Fachschule für Archivwesen, Potsdam o.&amp;amp;nbsp;J.&lt;br /&gt;
* [[Johannes Seidl]]: {{Webarchiv |url=http://homepage.univie.ac.at/johannes.seidl/Pub_Volltext/Schriftenskriptum.pdf |text=Schriftbeispiele des 17. bis 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zur Erlernung der Kurrentschrift. Übungstexte aus Perchtoldsdorfer Archivalien |wayback=20130319055129}} (PDF-Datei; 1,4&amp;amp;nbsp;MB), 1996.&lt;br /&gt;
* Harald Süß: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Schreibschrift. Lesen und Schreiben lernen.&amp;#039;&amp;#039; [[Droemer Knaur]], 2002, ISBN 3-426-66753-3 (Lehrbuch für Deutsche Kurrent, Sütterlinschrift und Offenbacher Schrift).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|German Kurrent|Deutsche Kurrentschrift}}&lt;br /&gt;
* [http://deutsche-schrift.beepworld.de/schriftgeschichte.htm Geschichte der deutschen Schreibschrift]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=https://www.univie.ac.at/gonline/htdocs/upload/File/import/2543.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Erste Schritte im Kurrent-Lesen&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20211122211725}} (PDF, 581&amp;amp;nbsp;KB). Geschichte Online, Universität Wien&lt;br /&gt;
** [https://gonline.univie.ac.at/erste-schritte-in-kurrent/ &amp;#039;&amp;#039;Erste Schritte in Kurrent&amp;#039;&amp;#039;.] Universität Wien&lt;br /&gt;
* [http://www.deutsche-kurrentschrift.de/ Freunde der deutschen Kurrentschrift]&lt;br /&gt;
* [http://www.bfds.de/ Bund für deutsche Schrift und Sprache]&lt;br /&gt;
* [http://www.kurrent.de/ Kurrentschrift zum Selberlernen]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Margarete Mücke&lt;br /&gt;
   |url=http://www.kurrent-lernen-muecke.de/&lt;br /&gt;
   |titel=Kurrentschrift Schreiblehrgang&lt;br /&gt;
   |abruf=2018-03-12}}&lt;br /&gt;
* [https://edulehre.com/themen/kurrent-lesen-lernen-ubungen/ Kurrent lesen lernen mit Übungen, eduLehre(at)com; Inhaber der Website: abiLehre – Verein zur Förderung von Archiv-, Bibliotheks- und Informationsassistent/innen, Wien.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebrochene Schrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftart (Paläographie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Runologe</name></author>
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