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	<title>Deutsche Grammophon - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Deutsche_Grammophon&amp;diff=117075&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;HerrAdams: form, typogr</title>
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		<updated>2026-03-22T20:51:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form, typogr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Deutsche Grammophon Logo.svg|mini|Logo]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deutsche Grammophon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Musiklabel|Klassiklabel]], das auf die von [[Emil Berliner]] am 6. Dezember 1898 gegründete Deutsche Grammophon Gesellschaft zurückgeht. Im Jahre 1972 fusionierte die &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Grammophon&amp;#039;&amp;#039; zu [[PolyGram]], einem Tonträgerproduzenten, der 1998 in der [[Universal Music Group]] aufging. Die Marke &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Grammophon&amp;#039;&amp;#039; wird von dem Unternehmen bis heute weitergeführt und zählt zu den ältesten Musiklabels der Welt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/kultur/die-alteste-plattenfirma-der-welt-feiert-geburtstag-6322783.html &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Grammophon wird 120: Die älteste Plattenfirma der Welt feiert Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Tagesspiegel.&amp;#039;&amp;#039; Abgerufen am 3. März 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Gründung und Entwicklung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Berliner Grammophon Hannover.jpg|mini|Arbeiter in der Berliner Grammophonfabrik in der Kniestraße in Hannover]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Grammophon-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; wurde am 6. Dezember 1898 vom Deutsch-Amerikaner [[Emil Berliner]] und seinem Bruder [[Joseph Berliner|Joseph]] in ihrer Geburtsstadt [[Hannover]] gegründet. Von hier aus erschloss das Unternehmen den europäischen Markt für das von den Gebrüdern in Deutschland vermarktete [[Grammophon]]. [[Muttergesellschaft]] war die im englischen Hayes (Grafschaft [[Middlesex]], Großbritannien) ansässige [[Gramophone Company]]. Die Produktion begann neben der &amp;#039;&amp;#039;J. Berliner Telephon-Fabrik&amp;#039;&amp;#039; an der Kniestraße in der [[Nordstadt (Hannover)|Nordstadt]] von Hannover. Wegen zunehmender Enge –&amp;amp;nbsp;bis 1903 vertrieben die Brüder hier zeitgleich den [[Louis Hackethal|Hackethal]]-Draht&amp;amp;nbsp;– entstand 1904 ein großes Werk auf noch freien Flächen an der [[Podbielskistraße]] im Stadtteil [[Klein-Buchholz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Produktion nahm sofort enorme Ausmaße an. So wurden im ersten Jahr täglich rund 25.000 Schallplatten gepresst.&amp;lt;!--&amp;quot;im Rekordjahr 1908 insgesamt 6 Millionen&amp;quot;? 25.000 pro Tag sind 9 Millionen pro Jahr!--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grammophon Hannover.jpg|mini|Zweites Werk, heute &amp;#039;&amp;#039;Grammophon Büropark&amp;#039;&amp;#039;, an der Podbielskistraße in Hannover]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1900 wurde das Unternehmen in eine [[Aktiengesellschaft]] umgewandelt. 40 % der Aktien blieben in Hannover bei der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Grammophon AG&amp;#039;&amp;#039;, die übrigen Aktien gingen an die &amp;#039;&amp;#039;Gramophone Company&amp;#039;&amp;#039; in Hayes. Dies führte im Ersten Weltkrieg dazu, dass die &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Grammophon AG&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Grammophon-Spezialhaus GmbH&amp;#039;&amp;#039;, die sich mehrheitlich in ausländischem Besitz befanden, vom Deutschen Reich beschlagnahmt wurden und die britische &amp;#039;&amp;#039;Gramophone Company&amp;#039;&amp;#039; [[Enteignung|enteignet]] wurde. Im Jahr 1917 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Grammophon AG&amp;#039;&amp;#039; an die Leipziger &amp;#039;&amp;#039;[[Polyphon (Musikautomat)|Polyphon Musikwerke AG]]&amp;#039;&amp;#039; verkauft und der [[Unternehmenssitz]] von Hannover nach [[Berlin]] (Markgrafenstraße 76) verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ConcertRecordGramophone.JPG|mini|[[Musiklabel]] auf einer Schallplatte von 1910]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Deutsche Grammophon-AG 1935.jpg|mini|Aktie über 100 RM der Deutschen Grammophon-AG vom 20. März 1935]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Jahren war der eine Schallplatte beschreibende Engel das Markenzeichen für die Produkte der Unternehmen der Gebrüder Berliner. Dieser wurde durch den heute weltberühmten, vor dem Grammophon sitzenden Hund namens [[Nipper]] abgelöst. Das [[Markenzeichen]] [[His Master’s Voice]] wurde im britischen Mutterunternehmen nach einem Gemälde des Künstlers [[Francis Barraud]] geschaffen. Zunächst saß der Hund vor einem [[Phonograph]]en von [[Thomas Alva Edison]]. Nachdem das Unternehmen Edisons den Ankauf des Bildes abgelehnt hatte, wurde der Phonograph mit einem Grammophon von Berliner übermalt und das Bild anschließend den Brüdern Berliner zum Kauf angeboten. Diesen gefiel es so gut, dass sie es kauften und weitere Kopien davon bestellten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Bestimmungen des zum Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] ausgehandelten [[Versailler Vertrag]]s durfte die inzwischen vom Mutterunternehmen unabhängige &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Grammophon AG&amp;#039;&amp;#039; außerhalb des deutschen Reichsgebiets ihr Markenzeichen und den Namen „Grammophon“ nicht mehr nutzen. Zum Export wurde daher das Label [[Polydor]] gegründet. Dem ehemaligen Mutterunternehmen, der britischen &amp;#039;&amp;#039;Gramophone Company&amp;#039;&amp;#039;, war es im Gegenzug wiederum nicht gestattet, ihre Markenzeichen und Namen in Deutschland zu nutzen, weshalb diese 1924 die [[Electrola]]-Gesellschaft in [[Nowawes]] gründete. Im Jahr 1933 fiel das Unternehmen der [[Arisierung]] zum Opfer. Die anschließende [[Emigration]], zu der die Eigentümer und etliche der verpflichteten Künstler gezwungen waren, führte zu Einbußen in der künstlerischen Qualität sowie der Breite des Platten[[repertoire]]s. 1937 übernahm [[Telefunken]] die &amp;#039;&amp;#039;DG&amp;#039;&amp;#039;, reichte die Aktien aber schon 1941 an [[Siemens &amp;amp; Halske]] weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wollte das NS-Regime die Plattenindustrie durch eine Altplattenverwertung mit den benötigten Werkstoffen am Leben erhalten. Dennoch brach um 1943 die Schallplattenproduktion weitgehend zusammen; lediglich für den Bedarf des Rundfunks wurden bis Kriegsende Platten hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|Nach dem Zweiten Weltkrieg}} 1945–Gegenwart ===&lt;br /&gt;
In der [[Nachkriegszeit in Deutschland|Nachkriegszeit]] entwickelte sich die &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Grammophon&amp;#039;&amp;#039; zum bedeutendsten deutschen Tonträgerunternehmen, das einen Großteil der beliebtesten deutschen und auch viele ausländische Künstler unter Vertrag hatte. Der Musikliebhaber [[Ernst von Siemens]] entwickelte das Unternehmen in den 1940er und 1950er Jahren zum uneingeschränkten deutschen Branchenführer. Seine Erfolge sorgten auch international für Anerkennung. Der Enkel [[Werner von Siemens]]’ widmete sich mit Leidenschaft dem Aufbau eines anspruchsvollen Repertoires an [[Klassische Musik|klassischer Musik]], förderte den noch jungen Dirigenten [[Herbert von Karajan]] und finanzierte die kostspieligen Aufnahmen durch die Produktion von Schlager- und Tanzmusik, von der bereits während der Kriegsjahre große Stückzahlen hergestellt und auch ins europäische Ausland exportiert wurden. 1962 tauschten [[Philips]] und [[Siemens &amp;amp; Halske]] ihre Anteile an den Labels &amp;#039;&amp;#039;Philips&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Grammophon&amp;#039;&amp;#039; je zur Hälfte, 1972 entstand hieraus der [[Polygram|PolyGram]]-Konzern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1968 gab die &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Grammophon&amp;#039;&amp;#039; einige Jahre lang die Kundenzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Musik-Boutique]]&amp;#039;&amp;#039; heraus, die kostenlos in Schallplattenläden und [[Diskothek]]en auslag. Mit zehn Ausgaben pro Jahr und einer Auflage von 500.000 Exemplaren war das Magazin zu dieser Zeit die zweitgrößte Musikzeitschrift nach der wöchentlich erscheinenden &amp;#039;&amp;#039;[[Bravo (deutsche Zeitschrift)|Bravo]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Umstrukturierung der Deutschen Grammophon Gesellschaft und der [[Philips Phonographische Industrie]] im Jahr 1971 folgte die Gründung der PolyGram&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.emil-berliner-studios.com/de/chronik4.html emil-berliner-studios.com] Abgerufen am 9. März 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit Hauptsitz in Baarn (Niederlande) und Hamburg. Das 75. Firmenjubiläum wurde 1973 in der [[Hannover Congress Centrum|Stadthalle Hannover]] gefeiert. Neben [[James Last]] und seiner Big Band traten viele namhafte Interpreten aller Label auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Werksgelände in [[Langenhagen]], das vorrangig als Zentrallager diente, begann am 17. August 1982 die [[Compact Disc|Compact-Disc]]-Produktion. 1986 gingen die Fertigungsanlagen in Hannover und Langenhagen –&amp;amp;nbsp;die ersten und größten Produzenten von CDs&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=13513843 |Titel=Phantastische Zahlen: Die vor zwei Jahren eingeführte Compact-Schallplatte verhilft den Herstellern zu prächtigen Umsätzen |Jahr=1985 |Nr=32 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;amp;nbsp;– als Teil eines [[Joint Venture]]s mit dem Chemiekonzern [[E. I. du Pont de Nemours and Company|DuPont]] von PolyGram an Philips über; Hannover blieb jedoch der wichtigste Lieferant des Labels. Bis zu seiner Schließung im Jahr 1990 wurden im Werk an der Podbielskistraße in Hannover vorrangig Vinyl-[[Schallplatte]]n gepresst. In vier Pressereien wurden 30-cm-Langspielplatten, in der Kassettenfertigung ab 1965 [[Compact Cassette]]n, und in einer Spritzgussfertigung 17-cm-Single-Platten gefertigt. Ab 1970 wurde hier an der Entwicklung der [[Bildplatte (Speichermedium)|Bildplatte]] –&amp;amp;nbsp;in der Version einer Videoplatte&amp;amp;nbsp;– gearbeitet. Es folgte ab 1981 die schrittweise Umstellung auf CD-Produktion und Verlagerung in die Produktionsstätte Langenhagen. Im Jahr 1991 wurde das Werk an der Podbielskistraße weitestgehend abgerissen und das Gelände in einen Büropark umgewandelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein: &amp;#039;&amp;#039;Stadtlexikon Hannover. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2010, ISBN 3-8426-8207-7, S.&amp;amp;nbsp;127.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den späten 1970er-Jahren bis in die 1990er setzte die &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Grammophon&amp;#039;&amp;#039; – auch auf Wunsch von Karajan – verstärkt auf digitale Produktionsprozesse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hillandale_100&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Chris Hamilton |Titel=100 Years of Deutsche Grammophon |Sammelwerk=Hillandale News |Nummer=221 (Frühling) |Verlag=City of London Phonograph and Gramophone Society |Datum=1998 |Seiten=42–44 |Online=https://archive.org/details/HillandaleNews221/page/n45/mode/2up}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FonoForum&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sören Meyer-Eller |Titel=Streßfreies Hören |Sammelwerk=[[FonoForum]] |Verlag=Spezial-Zeitschriften-Gesellschaft |Datum=1993-07 |Online=https://fonoforum.de/archiv?tx_archive_pi1%5Baction%5D=download&amp;amp;tx_archive_pi1%5Barticle%5D=15407&amp;amp;tx_archive_pi1%5Bcontroller%5D=Archive&amp;amp;cHash=ee2611fc52a4920376a1bd80976755f4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel_Mastering&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Johannes Saltzwedel |url=https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-15239693.html |titel=Blick zurück durchs Horn |werk=[[Der Spiegel]] |hrsg=Spiegel-Verlag Rudolf Augstein |datum=1993-12-13 |abruf=2020-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Unternehmen fertigte 1979 seine erste [[Digitalaudio|digitale Tonaufnahme]] an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hillandale_100&amp;quot; /&amp;gt; Ab etwa 1990 wurden beim [[Audio-Mastering]] zum Beispiel [[Knackgeräusch]]e digital entfernt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel_Mastering&amp;quot; /&amp;gt; Im gleichen Jahr führte die &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Grammophon&amp;#039;&amp;#039; [[HiRes#Verwendung in der Audiotechnik|hochauflösende]] [[Bitrate]]n für [[Stereofonie|Mehrkanaltonaufnahmen]] ein. September 1991 wurde dann zum ersten Mal ein sogenanntes &amp;#039;&amp;#039;4D Audio Recording&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hillandale_100&amp;quot; /&amp;gt; Laut den Angaben des Unternehmens basiert der Name dieser im &amp;#039;&amp;#039;Recording Centre&amp;#039;&amp;#039; Hannover entwickelten Technologie auf vier technischen Dimensionen bzw. Weiterentwicklungen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Boulez_Booklet&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Debussy · La Mer · Nocturnes · Jeux · Rhapsodie pour clarinette et orchestre · The Cleveland Orchestra · Pierre Boulez Booklet |Verlag=Deutsche Grammophon |Datum=1995-01-06 |Online=https://archive.org/download/cd_debussy-la-mer-nocturnes-jeux-rhapsodi_claude-debussy-the-cleveland-orchestra-pie/cd_debussy-la-mer-nocturnes-jeux-rhapsodi_claude-debussy-the-cleveland-orchestra-pie.pdf |ID=439 896-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ein ferngesteuerter [[Vorverstärker]] beim Mikrofon, der [[Störsignal]]e bei vorher langen Übertragungsstrecken verhindert; zwei 21-Bit-[[Analog-Digital-Wandler]] (ab 1994 dann 23&amp;amp;nbsp;Bit) für eine möglichst genaue Signalüberführung der Audiodaten; der Verbau der vorgenannten Ausrüstung in einer [[Stagebox]] und deren Anbindung an ein Netzwerk zur digitalen Datenübertragung; und ein [[Mischpult]] von [[Yamaha Corporation|Yamaha]] mit Synchronisierungsmöglichkeit für Mikrofonspuren sowie das abschließende &amp;#039;&amp;#039;Authentic Bit Imaging&amp;#039;&amp;#039;, ein [[Quantisierung (Signalverarbeitung)|Quantisierungsverfahren]] zur Umformung der vorher stets mit einer [[Abtastrate]] von 96&amp;amp;nbsp;kHz und einer [[Samplingtiefe]] von 24&amp;amp;nbsp;Bit bearbeiteten Daten in die 44,1&amp;amp;nbsp;kHz und 16&amp;amp;nbsp;Bit einer [[Audio-CD]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hillandale_100&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FonoForum&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel_Mastering&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Boulez_Booklet&amp;quot; /&amp;gt; Ab Januar 1993 wurden alle Aufnahmen im &amp;#039;&amp;#039;Recording Centre&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Grammophon&amp;#039;&amp;#039; nur noch als &amp;#039;&amp;#039;4D Audio Recording&amp;#039;&amp;#039; durchgeführt, ehe die Technologie im Laufe des Jahres öffentlich gemacht wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hillandale_100&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch stellte das Unternehmen 1993 sein [[Remastering]]-Verfahren namens &amp;#039;&amp;#039;Original-Image Bit-Processing&amp;#039;&amp;#039; fertig, mit dem frühere analoge und ebenso digitale Aufnahmen überarbeitet wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FonoForum&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel_Mastering&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;vKarajan_Booklet&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Richard Strauss · Also sprach Zarathustra · Till Eulenspiegel · Don Juan · Berliner Philharmoniker · Herbert von Karajan Booklet |Verlag=[[Polygram|PolyGram Records]] |Datum=1995-07-14 |Online=https://archive.org/download/cd_also-sprach-zarathustra-till-eulenspiegel_richard-strauss-berliner-philharmoniker-he/cd_also-sprach-zarathustra-till-eulenspiegel_richard-strauss-berliner-philharmoniker-he.pdf |ID=447 441-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf das elektronische Hinzufügen von [[Nachhall|Hall]] und zusätzlicher Tonkanäle zur Simulation von [[Raumklang]] verzichteten die [[Toningenieur]]e der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Grammophon&amp;#039;&amp;#039; dabei bewusst, um so nah wie möglich an den Originalaufnahmen zu bleiben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel_Mastering&amp;quot; /&amp;gt; Stattdessen wurde wie auch beim &amp;#039;&amp;#039;4D Audio Recording&amp;#039;&amp;#039; auf eine vollends digitale Abmischung gesetzt, wodurch erneut Klangbeeinträchtigungen durch Signalwandlungen im Mischprozess vermieden wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FonoForum&amp;quot; /&amp;gt; Zudem wurden [[Psychoakustik|psychoakustische]] Erkenntnisse zur Minimierung von [[Laufzeitverzögerung]]en genutzt: Bei Mehrkanaltonaufnahmen der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Grammophon&amp;#039;&amp;#039; waren Schalldifferenzen zwischen den 14 Stützmikrofonen nahe den Instrumenten und den zwei Hauptmikrofonen zur Stereo-Aufzeichnung des gesamten Orchesters entstanden, was ein verwaschenes Klangbild zur Folge hatte. Über die in alten Aufnahmeprotokollen verzeichneten Positionen der Aufnahmegeräte wurden die damaligen Abstände zwischen den Mikrofonen vor Ort ausgemessen und so die Zeitverzögerungen im [[Millisekunde]]nbereich berechnet, um die 16 Tonkanäle anschließend am Mischpult neu aufeinander abzustimmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FonoForum&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Barry Fox |url=https://www.newscientist.com/article/mg13718653-700-technology-clearer-recordings-make-up-for-lost-time/ |titel=Technology: Clearer recordings make up for lost time |werk=[[New Scientist]] |datum=1993-03-20 |abruf=2020-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der so entstandene Gewinn an räumlicher Präzision, [[Bass (Akustik)|Tiefenschärfe]] und Höhenbrillanz in den Neuveröffentlichungen der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Grammophon&amp;#039;&amp;#039; wurde von der Presse gelobt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FonoForum&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Medien-Magier bleibt präsent – Neue Edition: „Karajan Gold“ |Sammelwerk=[[Nürnberger Nachrichten]] |Nummer=1 (30. Dezember 1993) |Verlag=[[Verlag Nürnberger Presse Druckhaus Nürnberg]] |Datum=1995-05-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den Serien des Unternehmens, die diese Remastering-Technologie benutzen, gehören unter anderem &amp;#039;&amp;#039;Karajan Gold&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1993 und &amp;#039;&amp;#039;The Originals&amp;#039;&amp;#039; ab 1995.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FonoForum&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dan Altman, Brian D. Koh |url=https://www.thecrimson.com/article/1995/10/5/war-horse-beaten-back-to-life/ |titel=War Horse Beaten Back to Life on DG |werk=The Harvard Crimson |datum=1995-10-05 |abruf=2020-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Grammophon&amp;#039;&amp;#039; ist heute noch als Plattenlabel präsent, jedoch als Teil der &amp;#039;&amp;#039;[[Universal Music Group]]&amp;#039;&amp;#039;, in der die &amp;#039;&amp;#039;PolyGram&amp;#039;&amp;#039; 1998 aufging. Das Produktionsstudio in Hannover-Langenhagen, nach dem Gründer [[Emil Berliner Studios]] genannt, wurde im Zuge einer Neustrukturierung im Jahr 2008 aufgelöst, und aus den einzelnen Abteilungen entstanden verschiedene unabhängige Unternehmen. Der Recording-Bereich behielt den Namen &amp;#039;&amp;#039;Emil Berliner Studios&amp;#039;&amp;#039; und befindet sich mittlerweile als unabhängiges Unternehmen in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 wurde das Label Deutsche Grammophon für ein Album der US-Violinistin [[Hilary Hahn]] für die beste [[Kammermusik]]-Aufführung mit einem [[Grammy]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/545260/klassiklabel-aus-gmhutte-gewinnt-grammy-in-los-angeles#gallery&amp;amp;0&amp;amp;0&amp;amp;545260 Das Label Deutsche Grammophon gewinnt Grammy in Los Angeles.] Osnabrücker Zeitung&amp;lt;/ref&amp;gt; Im gleichen Jahr erhielt die Deutsche Grammophon einen [[ECHO Klassik]] in der Kategorie &amp;#039;&amp;#039;Music-DVD-Produktion des Jahres&amp;#039;&amp;#039; für die Einspielung von [[Gaetano Donizetti]]s [[L’Elisir d’Amore]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.echoklassik.de/klassik-preistraeger/ |text=Preisträger 2015. |archive-is=20150919202531 |archiv-bot=2019-03-28 23:38:40 InternetArchiveBot}} echoklassik.de; abgerufen am 19. Oktober 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstler ==&lt;br /&gt;
Zeitgenössische Komponisten, die auf &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Grammophon&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht wurden, sind [[Sofia Gubaidulina]], [[Oliver Knussen]], [[Mark-Anthony Turnage]], Mohammed Fairouz, [[Péter Eötvös]], [[Luigi Nono]], [[Sven Helbig]] und [[Philip Glass]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühere Labels ==&lt;br /&gt;
Traditionsreiche Label, die die Deutsche Grammophon neben dem bekannten Klassik-Label führte, waren beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Archiv Produktion]]&lt;br /&gt;
* [[Brunswick Records]] (1953 bis etwa 1966)&lt;br /&gt;
* [[Coral Records]] (1953 bis etwa 1965)&lt;br /&gt;
* [[Heliodor (Label)|Heliodor]]&lt;br /&gt;
* [[Literarisches Archiv]]&lt;br /&gt;
* [[MGM Records]] (1959 bis 1972)&lt;br /&gt;
* [[Polydor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Medien in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hugo Thielen]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Grammophon.&amp;#039;&amp;#039; In: Klaus Mlynek, [[Waldemar R. Röhrbein]] (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Stadtlexikon Hannover]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 126.&lt;br /&gt;
* Sophie Fetthauer: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Grammophon. Geschichte eines Schallplattenunternehmens im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Musik im Dritten Reich und im Exil,&amp;#039;&amp;#039; Band 9), von Bockel Verlag, Hamburg, 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.deutschegrammophon.com/de/ Offizielle Webseite]&lt;br /&gt;
* [https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/metadata/30729278/5/-/ &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Grammophon&amp;#039;&amp;#039;] im [[Denkmalatlas Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
* [https://www.hannover.de/Kultur-Freizeit/Freizeit-Sport/Echt-hann%C3%B6versch/Zehn-Dinge/Zehn-Jubil%C3%A4en-2023-in-Hannover/125-Jahre-Schallplattenfabrik-Berliner &amp;#039;&amp;#039;125 Jahre Schallplattenfabrik Berliner&amp;#039;&amp;#039;] bei hannover.de&lt;br /&gt;
* Carry Anne Greiner: [https://www.haz.de/lokales/hannover/vor-125-jahren-in-hannover-emil-berliner-eroeffnet-schallplattenfabrik-RVMR7GGIVVAS5BKWNR2MWZ57LA.html &amp;#039;&amp;#039;Emil Berliner eröffnet vor 125 Jahren eine Schallplattenfabrik in Hannover – ein Rückblick&amp;#039;&amp;#039;] in [[Hannoversche Allgemeine Zeitung]] vom 6. Dezember 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=52.49785|EW=13.4619|type=landmark|dim=25|region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4634201-1|LCCN=n50005018|VIAF=267304304}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;HerrAdams</name></author>
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