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	<title>Deutsche Gesellschaft für Chirurgie - Versionsgeschichte</title>
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		<updated>2026-02-06T15:58:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Artikel aktualisiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Organisation&lt;br /&gt;
| Name              = Deutsche Gesellschaft für Chirurgie&lt;br /&gt;
| Abkürzung         = DGCH&lt;br /&gt;
| Logo              = DGCH Logo.JPG&lt;br /&gt;
| Rechtsform        = [[Eingetragener Verein]]&lt;br /&gt;
| Zweck             = Medizinische Fachgesellschaft für Chirurgie&lt;br /&gt;
| Vorsitz           = [[Udo Rolle]]&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum    = 1872&lt;br /&gt;
| Sitz              = [[Berlin]], {{DEU}}&lt;br /&gt;
| Beschäftigtenzahl = &lt;br /&gt;
| Mitgliederzahl    = &lt;br /&gt;
| Website           = [https://www.dgch.de dgch.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deutsche Gesellschaft für Chirurgie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DGCH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[wissenschaftliche Fachgesellschaft]] der deutschen [[Chirurgie]] mit Sitz in [[Berlin]]. Zweck der Gesellschaft ist die Förderung der wissenschaftlichen und praktischen Belange der Chirurgie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Über uns&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gründer Dt. Ges. Chirurgie.jpg|mini|hochkant=1.4|Gründer der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (1872)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Gesellschaft für Chirurgie&amp;#039;&amp;#039; wurde 1872 im Berliner [[Römischer Hof|Hôtel de Rome]], in der Straße [[Unter den Linden]], gegründet. Die Initiative hierfür ging im März desselben Jahres von den Chirurgen [[Bernhard von Langenbeck]], [[Gustav Simon (Mediziner, 1824)|Gustav Simon]] und [[Richard von Volkmann|Richard Volkmann]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche Gründungsversammlung wählte folgenden Vorstand:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bernhard von Langenbeck, Vorsitzender und lebenslänglich&amp;lt;ref&amp;gt;[[Nicolai Guleke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kriegschirurgie und Kriegschirurgen im Wandel der Zeiten. Vortrag gehalten am 19. Juni 1944 vor den Studierenden der Medizin an der Universität Jena.&amp;#039;&amp;#039; Gustav Fischer, Jena 1945, S. 36.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ehrenvorsitzender&lt;br /&gt;
* [[Victor von Bruns]], stellvertretender Vorsitzender&lt;br /&gt;
* Richard Volkmann, 1. Schriftführer&lt;br /&gt;
* [[Ernst Julius Gurlt]], 2. Schriftführer&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Trendelenburg (Mediziner, 1844)|Friedrich Trendelenburg]], Kassenführer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Ausschuss wurden [[Theodor Billroth]], [[Heinrich Adolf von Bardeleben]], [[Wilhelm Baum (Mediziner)|Wilhelm Baum]] und [[Gustav Simon (Mediziner, 1824)|Gustav Simon]] gewählt. Schon damals stand fest, dass die Gesellschaft jährlich einen Kongress von drei bis vier Tagen veranstalten würde. Die erste Versammlung tagte vom 10. bis 13.&amp;amp;nbsp;April 1872 in der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität]]. Dieser erste Kongress der DGCH thematisierte unter anderem den „Vergleich der Knochenbrüche der unteren Extremitäten in Kriegs- und Friedenszeiten“. Auf den dort gewonnenen Erkenntnissen baute später unter anderem die „neue Lehre von der Wundvergiftung“ auf. Von Langenbeck blieb – obgleich er den Zusammenschluss zunächst angeblich ablehnte – über 13 Jahre hinweg Präsident der Gesellschaft und verhalf dem Unternehmen auf diese Weise zu großem Erfolg. Noch heute erinnert das Gründerbild von [[Ismael Gentz|Ismail Gentz]] von 1894 im [[Langenbeck-Virchow-Haus]] an die Gründung im Jahr 1872. Der Kongress verlagerte sich wenige Jahre später zunehmend in den Hörsaal der I.&amp;amp;nbsp;Königlichen Chirurgischen Universitätsklinik in der Ziegelstraße. Schließlich bot das unter Beteiligung des deutschen Kaiserhauses errichtete und 1893 eingeweihte „alte Langenbeck-Haus“ an der [[Spree]] den Kongressen und einer umfangreichen Bibliothek bis 1915 einen Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Neubau der I.&amp;amp;nbsp;Königlichen Chirurgischen Universitätsklinik Berlin sollte sich zu einem „Mekka“ der Chirurgie mit weltweitem Ruf entwickeln. Darin wirkte als Direktor viele Jahre [[Ernst von Bergmann (Mediziner)|Ernst von Bergmann]]; auch als langjähriger Präsident der Gesellschaft. Ebenso waren hier [[August Bier]] und [[Georg Magnus]] tätig. Zum weltweiten Ruf der II.&amp;amp;nbsp;Chirurgischen Universitätsklinik in der alten Charité trug unter anderem nach 1907 [[Ferdinand Sauerbruch]] bei. Nachdem das alte Langenbeck-Haus für die DGCH zu klein geworden war, entschied sie sich gemeinsam mit der [[Berliner Medizinische Gesellschaft|Berliner Medizinischen Gesellschaft]] (BMG) im Jahr 1915 für den Bau des Langenbeck-Virchow-Hauses, ihrem heutigen Sitz. Der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] verzögerte die Einweihung bis in das Jahr 1920, die schließlich gemeinsam mit dem 44.&amp;amp;nbsp;Deutschen Chirurgenkongress stattfand. Bis in den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] diente das Gebäude DGCH und BMG als Tagungsstätte. Danach war es Sitz der [[Sowjetische Militäradministration in Deutschland|Sowjetischen Militäradministration in Deutschland]]. Im Jahr 1953 durch die [[DDR]] enteignet, wählte die [[Volkskammer]] hier noch im selben Jahr [[Wilhelm Pieck]] zum ersten Präsidenten der DDR. Nach Jahrzehnten einer wechselvollen Geschichte bis zur [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende und friedlichen Revolution in der DDR]] 1989 und anschließenden langjährigen Verhandlungen ging das Langenbeck-Virchow-Haus im Jahr 2002 wieder in die Hände seiner beiden Gründungsgesellschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zu den wissenschaftlichen Entwicklungen vollzog sich ein entscheidender Strukturwandel innerhalb der Gesellschaft: Der zunehmenden Spezialisierung trugen Änderungen in der Weiterbildungsordnung Rechnung – zunächst durch Teilgebiete, schließlich durch Schwerpunkte und eigene Gebiete. Heute sind die chirurgischen Spezialgebiete als assoziierte Mitglieder unter dem Dach der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie vereint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2011 veröffentlichte die DGCH das Buch &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Gesellschaft für Chirurgie 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Medizinhistoriker porträtieren und analysieren darin die Positionen der DGCH-Präsidenten während der Diktatur.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.aerzteblatt.de/archiv/97271 Norbert Jachertz: &amp;#039;&amp;#039;Medizin in der NS-Zeit: Anpassung, eine Ehrenpflicht&amp;#039;&amp;#039;] in: Deutsches Ärzteblatt, 2011 (über ein Forschungsprojekt der Gesellschaft zur Geschichte in der NS-Zeit)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Autoren setzen sich insbesondere mit den Reden der Präsidenten und deren persönlichen Niederschriften auseinander. Die vorgestellten Biografien, wissenschaftlichen Erkenntnisse und politischen Aktivitäten stützen sich auf ungekürzte Quellen und Dokumentationen. Ein zweiter Band wird sich mit den Schicksalen der damals aus der DGCH ausgegrenzten Mitglieder befassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DGCH gehört zu den ältesten medizinischen Fachgesellschaften der Welt. Im Jahr 2012 gehören ihr etwa 6600 Mitglieder an. Mit den über die einzelnen Fachgesellschaften assoziierten Mitgliedern vertritt sie heute rund 17.500 Chirurgen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Über uns&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dgch.de/index.php?id=5 |hrsg=Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) |titel=Die DGCH |abruf=2026-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie ist Mitglied in der [[Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften]] (AWMF).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Mitgliedsgesellschaften der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie ==&lt;br /&gt;
In der DGCH sind 10 chirurgische Fachgesellschaften Mitglied:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dgch.de/index.php?id=6 |hrsg=Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) |titel=Fachgesellschaften |abruf=2026-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; width=&amp;quot;05%&amp;quot;| Nr. &lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; width=&amp;quot;30%&amp;quot;| Fachgesellschaft&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot;| Gründung&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot;| Mitgliederzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| [[Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie]] (DGAV)&lt;br /&gt;
| 1998 &lt;br /&gt;
| 6.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| [[Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie]] (DGT)&lt;br /&gt;
| 1900 &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 &lt;br /&gt;
| [[Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendchirurgie]] (DGKJCH)&lt;br /&gt;
| 1957&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| [[Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie]] (DGTHG)&lt;br /&gt;
| 1971&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| [[Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie]] (DGMKG)&lt;br /&gt;
| 1951&lt;br /&gt;
| 1985&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| [[Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie]] (DGNC)&lt;br /&gt;
| 1950&lt;br /&gt;
| 1823&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| [[Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie]] (DGOOC)&lt;br /&gt;
|1901&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| [[Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie]] (DGU)&lt;br /&gt;
| 1922 in Berlin&lt;br /&gt;
| 4800&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| [[Deutsche Gesellschaft für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie]] (DGPRÄC)&lt;br /&gt;
|1972&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| [[Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin]] (DGG)&lt;br /&gt;
| 1984 in Berlin&lt;br /&gt;
| 3000&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sitz der Gesellschaft ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Langenbeck-Virchow-Haus}}&lt;br /&gt;
Sitz der DGCH ist Berlin. Ihre Geschäftsstelle unterhält sie im [[Langenbeck-Virchow-Haus]] in der Luisenstraße 58/59 in Berlin-Mitte. Das Haus der Chirurgie ist heute unter anderem Sitz aller wissenschaftlich-chirurgischen Fachgesellschaften und des [[Berufsverband der Deutschen Chirurgie|Berufsverbandes der Deutschen Chirurgie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Studienzentrum (SDGC) ==&lt;br /&gt;
Das in Heidelberg ansässige Studienzentrum der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (SDGC) plant und koordiniert randomisiert kontrollierte Studien, die operative Verfahren und chirurgische Techniken miteinander vergleichen. Kriterien für die Auswahl sind neben der klinischen Relevanz und der Originalität auch die Finanzier- und Durchführbarkeit eines vorgeschlagenen Projektes. Um über laufende klinische Studien zu informieren, ist das SDGC auf dem alljährlich stattfindenden Deutschen Chirurgie Kongress mit einem Stand vertreten. In der monatlich erscheinenden Zeitschrift „[[Die Chirurgie]]“ werden die vom SDGC geförderten Projekte ebenfalls vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preise und Stipendien ==&lt;br /&gt;
Die DGCH verleiht verschiedene Preise und Stipendien. Sie kommt damit unter anderem ihrer Aufgabe nach, den chirurgischen Nachwuchs zu fördern aber auch, herausragende Leistungen in der Chirurgie zu würdigen. Sie verleiht folgende Preise:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dgch.de/index.php?id=65 |titel=Preisträger der DGCH |hrsg=Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) |abruf=2026-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Von-Langenbeck-Preis]]&lt;br /&gt;
* Rudolf-Zenker-Preis (gestiftet von der B. Braun Melsungen AG als Jubiläumspreis)&lt;br /&gt;
* Karl-Heinrich-Bauer-Preis (Tumorforschung)&lt;br /&gt;
* Karl-Storz-Preis (gestiftet von der KARL STORZ Stiftung)&lt;br /&gt;
* Fritz-Linder-Preis&lt;br /&gt;
* Felicién-Steichen-Preis (Erstvergabe 2001)&lt;br /&gt;
* Wolfgang-Müller-Osten-Preis&lt;br /&gt;
* Filmpreis&lt;br /&gt;
* Edgar-Ungeheuer-Preis&lt;br /&gt;
* Poster-Preis&lt;br /&gt;
* Nachwuchsförderpreis der Sektion Chirurgische Forschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionalvereinigungen ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der deutschen Chirurgenvereinigungen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktivitäten ==&lt;br /&gt;
Tagungen, Arbeitsgemeinschaften und Sektionen bieten Mitgliedern der DGCH die Möglichkeit, die wissenschaftlichen und praktischen Fortentwicklungen auf speziellen Arbeitsgebieten der Chirurgie kennenzulernen. Sie erlauben es den Beteiligten zudem, sich weiterzuentwickeln und sich, soweit entsprechende Anforderungen bestehen, für diese Arbeitsgebiete objektiv nachweisbar zu qualifizieren. In der Mitgliederzeitschrift „Mitteilungen der DGCH“ berichten die Arbeitsgemeinschaften und Sektionen jährlich über ihre Aktivitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sektion Chirurgische Forschung ==&lt;br /&gt;
Die Sektion Chirurgische Forschung der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie ist eine Vereinigung der auf dem Gebiet der chirurgischen Forschung tätigen bzw. auf diesem Gebiet in wissenschaftlichem Austausch verbundenen Wissenschaftlern.&lt;br /&gt;
Spezielle Ziele der Sektion sind:&lt;br /&gt;
* Förderung der chirurgischen Forschung insbesondere durch Erfahrungsaustausch, Veranstaltungen und Arbeitstagungen und Beratungen der Mitglieder im Deutschen Sprachgebiet.&lt;br /&gt;
* Pflege der Zusammenarbeit mit fachnahen Disziplinen.&lt;br /&gt;
* Beratung des Präsidiums der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie über die wichtigen praktischen und wissenschaftlichen Belange der chirurgischen Forschung.&lt;br /&gt;
* Beratung des Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie in der Auswahl der Themen und der Redner für den Jahreskongress der Gesellschaft, insbesondere für das Chirurgische Forum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsgemeinschaften ==&lt;br /&gt;
Die Chirurgischen Arbeitsgemeinschaften (CA...) widmen sich einem umschriebenen Aufgabengebiet:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dgch.de/index.php?id=112 |hrsg=Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) |titel=Arbeitsgemeinschaften |abruf=2026-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ambulantes Operieren (CAAO)&lt;br /&gt;
* Globale Chirurgie (CAGC)&lt;br /&gt;
* Intensiv- und Notfallmedizin (CAIN)&lt;br /&gt;
* Lehre (CAL)&lt;br /&gt;
* Medien (CAM)&lt;br /&gt;
* Qualität und Sicherheit - Versorgungsforschung (CAQS-V)&lt;br /&gt;
* Perioperative Medizin (CAPM)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Perspektivforum Junge Chirurgie ==&lt;br /&gt;
Das Perspektivforum Junge Chirurgie gibt angehenden Chirurgen die Möglichkeit, sich auszutauschen und eigene Themen, insbesondere mit Blick auf die Nachwuchsförderung und Weiterbildung einzubringen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dgch.de/index.php?id=193 |titel=Perspektivforum Junge Chirurgie |hrsg=Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) |abruf=2026-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jahreskongress (Deutscher Chirurgie Kongress) ==&lt;br /&gt;
Die DGCH veranstaltet jährlich den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deutschen Chirurgie Kongress&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (DCK)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dgch.de/index.php?id=69 |titel=DGCH Jahreskongress 2026 |hrsg=Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) |abruf=2026-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Seine Themen sind schwerpunkts- und gebietsübergreifenden gesetzt. Der jeweilige Präsident gestaltet und leitet diesen im Einvernehmen mit dem Präsidium. Der erste Kongress fand 1872 in Berlin statt, Berlin blieb Kongressort bis 1940. Der erste Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie nach 1945 fand 1949 unter Vorsitz von [[Eduard Rehn]] in Frankfurt am Main im Zirkus-Althoff-Bau am Zoologischen Garten statt. Das Grußwort des Professors Buer vom &amp;#039;&amp;#039;Institut International de Medicine de Paris&amp;#039;&amp;#039; stand dabei unter dem Motto „[[Europäische Union]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Kern (Mediziner)|Ernst Kern]]: &amp;#039;&amp;#039;Sehen – Denken – Handeln eines Chirurgen im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; ecomed, Landsberg am Lech 2000, ISBN 3-609-20149-5, S. 198.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Zweiten Weltkrieg tagte die DGCH ansonsten über 40 Jahre in München (etwa im [[Deutsches Museum|Deutschen Museum]] oder im [[Messestadt Riem|Kongresszentrum Riem]]). Der 100. Kongress der Gesellschaft fand traditionsgemäß in Berlin statt. Zu diesem Anlass veröffentlichten die Chirurgen [[Hans-Wilhelm Schreiber]] und [[Gert Carstensen]] annähernd 50 Einzelbeiträge zur Geschichte der Chirurgie von 1945 bis 1983.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Wilhelm Schreiber]], [[Gert Carstensen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Chirurgie im Wandel der Zeit 1945–1983.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin / Heidelberg / New York 1983, ISBN 3-540-12186-2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute wechselt der um Ostern stattfindende Kongress jährlich zwischen Leipzig und München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationsorgane ==&lt;br /&gt;
* [[Passion Chirurgie]], Mitteilungen des DGCH und [[Berufsverband der Deutschen Chirurgie|BDC]] monatlich als elektronische Ausgabe&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dgch.de/index.php?id=45 |titel=&amp;quot;Passion Chirurgie&amp;quot; - Mitteilungen der DGCH und des BDC |abruf=2026-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Die Chirurgie]]&lt;br /&gt;
* [[Langenbeck’s Archives of Surgery]]&lt;br /&gt;
* [[Chirurgisches Forum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leitlinien zur Behandlung ==&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft entwickelt zu Themen ihres Fachgebiets [[Medizinische Leitlinie|medizinische Leitlinien]], die im Rahmen des [[AWMF-Leitlinienprogramm]]s veröffentlicht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e V |url=https://www.awmf.org/fachgesellschaften/deutsche-gesellschaft-fuer-chirurgie-e-v-dgch |titel=Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH) {{!}} Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. |sprache=de-DE |abruf=2026-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Trendelenburg (Mediziner, 1844)|Friedrich Trendelenburg]]: &amp;#039;&amp;#039;Die ersten 25 Jahre der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. Ein Beitrag zur Geschichte der Chirurgie&amp;#039;&amp;#039;. Springer, Berlin 1923.&lt;br /&gt;
*  &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Gesellschaft für Chirurgie 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie von [[Hartwig Bauer]], Ernst Kraas und [[Hans-Ulrich Steinau]]. Kaden-Verlag, Heidelberg:&lt;br /&gt;
** Bd. I: &amp;#039;&amp;#039;Die Präsidenten&amp;#039;&amp;#039;. Von [[Michael Sachs (Mediziner)|Michael Sachs]], [[Heinz-Peter Schmiedebach]], [[Rebecca Schwoch]] (2011), ISBN 978-3-942825-03-0.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kaden-verlag.de/uploads/tx_sybooks/DGCH_Geschichte_Leseprobe.pdf Leseprobe Bd. I (Kaden Verlag)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Bd. II: &amp;#039;&amp;#039;Die Verfolgten&amp;#039;&amp;#039;. Von Rebecca Schwoch, mit Geleitworten von Moshe Feuchtwanger, Walter Pories und [[Michael Trede]]; mit Beiträgen von [[Wolfgang Benz]], [[Hartmut Collmann]], Felix Harder, Heinz-Peter Schmiedebach, Hans-Ulrich Steinau (2019).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kaden-verlag.de/fileadmin/downloads/DGCH_Verfolgten_Leseprobe.pdf Leseprobe Bd. II (Kaden Verlag)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Mitgliedsgesellschaften der AWMF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.dgch.de/ Offizielle Website der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=299-9|LCCN=n/82/047452|VIAF=149480656}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Deutsche Gesellschaft fur Chirurgie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Gesellschaft für Chirurgie| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chirurgische Fachgesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein (Bundesverband)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinsgründung 1872]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Netzwerks Evidenzbasierte Medizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der AWMF|Chirurgie]]&lt;/div&gt;</summary>
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