<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Deutschbaselitz</id>
	<title>Deutschbaselitz - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Deutschbaselitz"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Deutschbaselitz&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T20:55:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Deutschbaselitz&amp;diff=2729352&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gesetzesfreak: Link gesetzt.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Deutschbaselitz&amp;diff=2729352&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-30T19:59:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link gesetzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Alternativname         = Němske Pazlicy&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Kamenz&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/17//N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 14/8//E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 152&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 6.891&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/145218 |titel=Gemarkung Bernbruch, Stadt Kamenz |werk=GEOindex |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 420&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca           = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-05-15&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;amp;nbsp;[[Wohnsitz (Deutschland)|HW]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;EZ2022&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.citypopulation.de/de/germany/settlements/sachsen/bautzen/14625250x08D4__deutschbaselitz/ |titel=Deutschbaselitz: Ortsteil von Kamenz |titelerg=(Aus 100 Meter-Gitter sowie Geometrien für &amp;quot;Ortslagen&amp;quot; berechnet) |werk=www.citypopulation.de - Population Statistics |hrsg=Online-Dienst für Statistiken |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1999-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 01917Deutschbaselitz &lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03578&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               =&lt;br /&gt;
| Bild                   = Großteich Mai 2013.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Blick auf Deutschbaselitz über den Deutschbaselitzer Großteich&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deutschbaselitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|hsb|Němske Pazlicy|Audio=Němske_Pazlicy.ogg}}, ist ein [[Ortsteil]] der [[Große Kreisstadt|Großen Kreisstadt]] [[Kamenz]] im [[Sachsen|sächsischen]] [[Landkreis Bautzen]]. Der Ortsteil hat den Status einer [[Ortschaft]] nach der [[Sächsische Gemeindeordnung|Sächsischen Gemeindeordnung]] und damit gemäß ihrer [[Ortschaftsverfassung]] einen [[Ortschaftsrat]] und [[Ortsvorsteher]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.kamenz.de/satzungen-formulare-veroeffentlichungen.html?file=files/inhaltsgrafiken/Rathaus_Buergerservice/Satzungen-Verordnungen/Hauptsatzung%20-%20g%C3%BCltig%20ab%202024-08-17.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;22 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Kamenz |format=PDF;&amp;amp;nbsp;3,72&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschbaselitz hat bis heute seinen [[Dorf|dörflichen]] Charakter beibehalten und liegt in der [[Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft|Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft]]. Der Stadtteil befindet sich drei Kilometer nordöstlich außerhalb des Stadtkernes von Kamenz an der [[Liste der Staatsstraßen in Sachsen bis zur S 199|S&amp;amp;nbsp;97]] und zählt zum offiziellen [[Sorbisches Siedlungsgebiet|sorbischen Siedlungsgebiet]] in [[Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist Deutschbaselitz in der Oberlausitz durch zahlreiche Wanderwege, die unter anderem Teil des [[Krabat (Sage)|Krabatweges]] sind. Darüber hinaus sind in unmittelbarer Umgebung zu Deutschbaselitz viele kleine Seen beheimatet, welche den Ort im Süden und Osten umgeben. Neben dem Hofeteich, den Großen Sandteichen und Istrichteich ist das bekannteste Gewässer der 113 Hektar große [[Deutschbaselitzer Großteich]] mit seinen zwei Vogelinseln als Teil des dortigen [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebietes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschbaselitz ist Geburtsort des Malers und Bildhauers [[Georg Baselitz]], der dort als Hans-Georg Kern geboren wurde. Baselitz nahm seinen [[Künstlername]]n in Anlehnung an seinen Geburtsort an. Seit 2012 lädt der als „Ort der Ideen“ ausgezeichnete &amp;#039;&amp;#039;DeutschBaselitz Rundweg&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.land-der-ideen.de/365-orte/preistraeger/deutschbaselitz-rundweg|titel=DeutschBaselitz-Rundweg {{!}} Land der Ideen {{!}} Deutschland|abruf=2017-04-07|archiv-url=https://web.archive.org/web/20170407233348/https://www.land-der-ideen.de/365-orte/preistraeger/deutschbaselitz-rundweg|archiv-datum=2017-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit Installationen der Künstler Anne Hasselbach und Rainer Düvell ein, Deutschbaselitz und die Teichlandschaft mit den Augen des Malers zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grasteich Deutschbaselitz.jpg|mini|hochkant=1.15|Blick über den Grasteich nach Deutschbaselitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Erwähnung fand Baselitz im Jahr 1225. Von 1532 bis 1542 erfolgte der Bau des Baselitzer Großteiches und 1549 fiel der Ort an Kamenz. 1556 wurde Baselitz der Adelsfamilie [[Ponickau (Adelsgeschlecht)|Pönickau]] zugeschlagen. Im Jahr 1746 wurde Baselitz erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Deutschbaselitz&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet und 1800 wohnten im Ort 39 Familien. Am 5. November 1844 wurde die örtliche Schule feierlich eröffnet und 1890 erfolgte die Eröffnung einer Poststelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß der Statistik von [[Arnošt Muka]] über die sorbische Bevölkerung in der Lausitz hatte Deutschbaselitz im Jahr 1884 insgesamt 310 Einwohner, davon 185 [[Sorben]] (60 %) und 125 Deutsche.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Tschernik: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung.&amp;#039;&amp;#039; Akademie-Verlag, Berlin 1954, S. 96&amp;lt;/ref&amp;gt; In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verschwand die sorbische Sprache fast vollständig aus dem Ortsalltag. Ernst Tschernik zählte 1956 nur noch drei Sorbisch-Sprecher unter 535 Einwohnern.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Elle]]: &amp;#039;&amp;#039;Sprachenpolitik in der Lausitz.&amp;#039;&amp;#039; Domowina-Verlag, Bautzen 1995, S. 251.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1904 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Sportgemeinschaft Deutschbaselitz&amp;#039;&amp;#039; unter dem Namen „Concordia“ mit etwa 100 Vereinsmitgliedern gegründet. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] verlor die Gemeinde zwölf Baselitzer infolge Kampfhandlungen. 1925 bestanden im Orte mehrere landwirtschaftliche Betriebe, das 24 ha Gut des Richard Lesche, das 36 ha Gut des Ernst Nicolaus, das 32 ha Gut des August Röseberg und das 36 ha Gut des Joh. Matthäus Röseberg. Der größere Betrieb war das Rittergut&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Ullrich, Ernst Seyfert: &amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaftsliches Adreßbuch der Güter und Wirtschaften im Freistaat Sachsen. Verzeichnis&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage, In: &amp;#039;&amp;#039;Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher&amp;#039;&amp;#039;. Band IX, Reichenbach’sche Verlagsbuchhandlung, Leipzig 1925, S. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt; des Oberst a. D.&amp;lt;ref&amp;gt;Clemens von Zezschwitz, Ida von Zezschwitz: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Hauses Deutschbaselitz und seiner Bewohner von 1695 bis 1927. Zur Feier des 700jährigen Nachweises der Familie von Zezschwitz im Jahre 1928 gewidmet&amp;#039;&amp;#039;. C. S. Krausche, Kamenz 1928.&amp;lt;/ref&amp;gt; Clemens von Zezschwitz (1854–1936). Das Rittergut Deutschbaselitz war damals ein Familienfideikommiss.&amp;lt;ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Zugleich Adelsmatrikel der [[Deutsche Adelsgenossenschaft|Deutschen Adelsgenossenschaft]]. Teil A (Uradel). 41. Jahrgang. 1942&amp;#039;&amp;#039;, Justus Perthes, Gotha November 1941, S. 649–653.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nacherbe wurde sein Neffe und Adoptivsohn [[Hans von Zezschwitz]]. Das Rittergut wurde ein [[Allod|Allodgut]], ein freies Eigentum des Besitzers.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Genealogisches Handbuch des Adels]]. Adelige Häuser A (Uradel).&amp;#039;&amp;#039; Band XII, Band 55 der Gesamtreihe &amp;#039;&amp;#039;GHdA&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, [[Walter von Hueck]], [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]] et al., C. A. Starke, Limburg an der Lahn 1973, {{ISSN|0435-2408}}, S. 477–478.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialisten]] stieg die Einwohnerzahl von Deutschbaselitz bis 1935 auf 444 Personen, die sich auf 110 Haushalte verteilten. Am 1. November 1937 wurde der Ort im Rahmen der nationalsozialistischen [[Liste von Ortsumbenennungen in der Lausitz 1936/37|Germanisierung sorbischstämmiger Ortsnamen]] in „Großbaselitz“ umbenannt. 1939 stieg die Einwohnerzahl auf nunmehr 460. Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurden durch Kampfhandlungen mit der [[Rote Armee|Roten Armee]] infolge Artilleriebeschuss sieben Gebäude der Gemeinde in Brand geschossen, wodurch diese abbrannten. Dreißig Einwohner der Gemeinde verloren infolge des Zweiten Weltkrieges ihr Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1948 erhielt er seinen ursprünglichen Namen zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Gero Lietz: &amp;#039;&amp;#039;Zum Umgang mit dem nationalsozialistischen Ortsnamen-Erbe in der SBZ/DDR.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2005, S. 54.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1954 betrug die Einwohnerzahl 550 Einwohner. 1958 erfolgte die Gründung der [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] „Lichte Zukunft“, im Jahr darauf der Bau des hiesigen Sportplatzes und 1962 die feierliche Eröffnung des Deutschbaselitzer Großteiches auf dessen erschlossenem Nordbereich heute ein [[Campingplatz]] liegt. 1966 erfolgte die Fertigstellung der zentralen Wasserleitung für Deutschbaselitz und 1970 die Gründung des ansässigen Dorfclubs. 1974 feierte die Gemeinde ihr 750. Bestehen. Im Rahmen ausgetragenen Festlichkeiten gab es einen historischen Festumzug. 1983 feierte die Gemeinde das 25-jährige Bestehen des Waldbades Deutschbaselitz und 1987 betrug die Einwohneranzahl 400.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre 1990 bis 1995 waren in Deutschbaselitz geprägt von Bauprojekten. Darunter die Fertigstellung mehrerer Eigenheime, Brücken und der vollständigen Sanierung des Großteiches. 1994 belegte die Gemeinde im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ den 2. Platz. Im gleichen Jahr erfolgte die Gründung des Deutschbaselitzer Jugendclubs und im Jahr darauf die Einweihung des Kinderclubs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 betrug die Einwohnerzahl 511 Personen. Heute ist Deutschbaselitz als Erholungsort zu betrachten.&lt;br /&gt;
{{Panorama|Deutschbaselitz Luftbild.jpg|1000|Deutschbaselitz, Panorama-Luftaufnahme aus 100 m Höhe, Blick Richtung Kamenz (ganz links: Teil der Großen Sandteiche, weiter rechts Grasteich, rechts von der Mitte hinten Hofeteich und vorn Miertschteich, weiter rechts Großer Ostrich und ganz rechts Ausläufer des Deutschbaselitzer Großteiches)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inoffizielles Stadtteilwappen ==&lt;br /&gt;
Das inoffizielle Wappen der ehemaligen Gemeinde ist von der [[Heraldik]] nicht anerkannt und wurde nur zur touristischen Vermarktung entworfen. Es zeigt in symbolisierter Form die Entstehung des Großteiches Deutschbaselitz durch eine Wette mit dem Teufel aus der Oberlausitzer Sagenwelt&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Schütze: [https://deutschbaselitz.de/wie-der-grossteich-entstanden-ist/ &amp;#039;&amp;#039;Wie der Großteich entstanden ist&amp;#039;&amp;#039;] Deutschbaselitz.de, abgerufen am 27. Oktober 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] fanden am 6. Mai 1990 die ersten freien Kommunalwahlen statt. Die CDU siegte mit 55 % der abgegebenen Stimmen. Anfang Juni 1990 übergab der bisherige Bürgermeister Karl Schmidt seinen Nachfolger Christian Wacker (CDU) die Amtsgeschäfte. Schmidt legte jedoch das Amt des Bürgermeisters infolge von Verfehlungen seines Beraters bereits im November 1992 wieder nieder. Übergangsweiser Bürgermeister wurde daraufhin der Stellvertretende Bürgermeister Werner Nicolaus, der die Amtsgeschäfte bis zur neuen Bürgermeisterwahl im März 1993 führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. März 1993 wurde Arnold Bock (PDS) neuer Bürgermeister von Deutschbaselitz. Er blieb es bis zur Eingemeindung der Gemeinde in die Kreisstadt Kamenz zum 1. Januar 1999. Seitdem wird der Ortsteil von einem [[Ortsvorsteher]] vertreten. Dieser ist (Stand August 2012) der parteilose Bernd Schimera.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Deutschbaselitz liegt direkt an der [[Liste der Staatsstraßen in Sachsen bis zur S 199#S 97|Staatsstraße S&amp;amp;nbsp;97]]. Am Dorfplatz quert die Ortsverbindungsstraße von [[Zschornau-Schiedel|Schiedel]] nach [[Nebelschütz]] die S97. Zu erreichen ist der Stadtteil von Kamenz mit der Buslinie 187 (Kamenz–[[Königswartha]]) des [[Verkehrsverbund Oberelbe|Verkehrsverbundes Oberelbe]]. Durch das ausgebaute Straßennetz, kann Deutschbaselitz von Kamenz kommend separat über Fahrradwege erreicht werden. Insgesamt verfügt der Stadtteil über 6,205&amp;amp;nbsp;km öffentliche gewidmete Ortsstraßen, 5,150&amp;amp;nbsp;km beschränkt öffentliche Wege und 5,370&amp;amp;nbsp;km öffentliche Feld- und Waldwege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Festveranstaltungen und Traditionen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schule Deutschbaselitz.jpg|mini|Die Schule von Deutschbaselitz wurde 1931 erbaut. 1938 wurde hier [[Georg Baselitz]] geboren. Die Fenster der damaligen Wohnung seiner Familie sind heute im Rahmen des &amp;#039;&amp;#039;DeutschBaselitz Rundwegs&amp;#039;&amp;#039; gelb umrahmt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschbaselitz richtet mehrere Festveranstaltungen aus. So finden jährlich im Frühjahr Faschingsveranstaltungen statt, die seit 2002 durch den Dorfverein organisiert werden. Im Sommer findet am letzten Wochenende im Juli das traditionelle [[Vogelschießen|Adlerschießen]] statt und im August das Fußballturnier des &amp;#039;&amp;#039;SV Aufbau&amp;#039;&amp;#039;. Das Dorffest findet aller zwei Jahre auf dem hiesigen Dorfplatz statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie überall in der Oberlausitz traditionell, findet um den [[Faschingsdienstag]] das [[Zampern]] statt. Am 30. April des Jahres erfolgt die Aufstellung des [[Maibaum]]es mit abendlichem [[Hexenfeuer]]. Einzigartig ist dagegen die deutschbaselitzer Tradition der sogenannten „Keule“. Die Keule ist dabei ein Holzbrett auf dem Veranstaltungen und wichtige Termine des Ortsteiles angekündigt werden. Das Holzbrett muss nach Kenntnisnahme des Inhaltes sodann per Hand von Haus zu Haus weitergegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Industrie, Handel und Gewerbe ==&lt;br /&gt;
Deutschbaselitz betreibt keine Agrarwirtschaft. Die umliegenden Felder des Stadtteiles werden von der &amp;#039;&amp;#039;Agrargenossenschaft Liebenau&amp;#039;&amp;#039; bewirtschaftet. Eine private Teichwirtschaft ist nach den ehemaligen Rittergutsbesitzern [[Zezschwitz]] benannt. An produzierenden Gewerbe und Handwerkstechnik sind in Deutschbaselitz Holzbau, eine Schmiede und ein haustechnisches Gewerbe angesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forst- und Fischwirtschaft ==&lt;br /&gt;
In der ehemaligen Gemarkung Deutschbaselitz wurde der Waldbestand mit 180&amp;amp;nbsp;ha angegeben. Davon überwiegend Kiefer- und Laubwald. Die Betreuung obliegt dem Sächsischen Forstamt [[Straßgräbchen]]. Alle der Gemarkung zugehörigen Teiche (Sandteiche, Hälteranlage Teichwirtschaft, Mühlteich, Hofeteich, Miertschteich, Großteich, Istriche und Grasteich) haben zusammen eine Gesamtfläche von 170,26&amp;amp;nbsp;ha. Davon sind 123,37&amp;amp;nbsp;ha Wasserfläche. Der Ertrag an Karpfen beträgt jährlich mehrere Tonnen Fisch. Im Oktober erfolgt das jährliche Abfischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine und Organisationen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sportplatz Deutschbaselitz.jpg|mini|Das Sportzentrum des Sportvereins Aufbau Deutschbaselitz e. V.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerätehaus Deutschbaselitz.jpg|mini|Das Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Deutschbaselitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschbaselitz verfügt mit dem &amp;#039;&amp;#039;SV Aufbau Deutschbaselitz&amp;#039;&amp;#039; über einen relativ starken Mitgliederverein mit derzeit etwa 300 Mitgliedern. Der &amp;#039;&amp;#039;Deutschbaselitzer Dorfverein e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; hat circa 50 Mitglieder und organisiert sich in der Heimatpflege. Ferner ist er Träger von verschiedenen Veranstaltungen im Ort. Die [[Freiwillige Feuerwehr]] hat einschließlich der [[Jugendfeuerwehr]] etwa 60 Mitglieder. Außerdem hat sich der Jugendclub, welcher sich mit Unterbrechungen seit 1995 am Ortsrand befindet, mit seinen rund 30 Mitgliedern aktiv ins Dorfleben und beim Organisieren zahlreicher Veranstaltungen integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Baselitz]] (eigentlicher Name Hans-Georg Kern) (1938–2026), Maler und Bildhauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gemeindeverwaltung Deutschbaselitz (Hrsg.); Beate Jannasch (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Deutschbaselitz, Chronik der Jahre 1990–1995.&amp;#039;&amp;#039; Lessingdruck, Kamenz 1997.&amp;lt;!-- ohne ISBN --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [https://www.archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=06.02&amp;amp;bestandid=50128&amp;amp;syg_id=23675 &amp;#039;&amp;#039;Gutsherrschaft Deutschbaselitz&amp;#039;&amp;#039;], In: [[Sächsisches Staatsarchiv]] (Rep. 50128)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Deutschbaselitz/Němske Pazlicy|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen: Deutsch-Baselitz}}&lt;br /&gt;
* {{HOV |Baselitz,_Deutsch- |Deutschbaselitz}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://deutschbaselitz.de/ |titel=Deutschbaselitz |titelerg=Virtueller Rundgang durch die Geschichte des Ortes |hrsg=Deutschbaselitzer Dorfverein e. V. |datum=2022 |abruf=2023-04-02 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.transform-info.de/project/rundweg-deutschbaselitz/ |titel=Wahrnehmungswerkstatt Rundweg Deutschbaselitz 2011 |werk=transform-info.de |abruf=2023-04-02 |abruf-verborgen=1 |kommentar=Auszeichnung „Ort der Ideen“ 2012}}&amp;lt;!-- war http://www.deutschbaselitz-rundweg.de/ Internetseite des Rundwegs Deutschbaselitz--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortschaften von Kamenz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kamenz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bautzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1225]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1999]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gesetzesfreak</name></author>
	</entry>
</feed>