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	<title>Deutsch-Lothringen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Deutsch-Lothringen&amp;diff=868450&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stefanbw: /* Ursprünglich deutschsprachiges Lothringen */</title>
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		<updated>2023-04-19T10:08:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ursprünglich deutschsprachiges Lothringen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:LothringenL1110957 (2).jpg|mini|Flagge Lothringens]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deutsch-Lothringen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deutschlothringen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet zweierlei:&lt;br /&gt;
# das deutsche Sprachgebiet innerhalb [[Lothringen]]s, wie es bis in das 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert hinein bestand;&lt;br /&gt;
# den [[Bezirk Lothringen]], also den Teil Lothringens, der 1871–1918 zum [[Reichsland Elsaß-Lothringen]] und damit zum [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprünglich deutschsprachiges Lothringen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Historische Entwicklung der Sprachgrenze in Lothringen.png|mini|Historische Entwicklung der Sprachgrenze in Lothringen]]&lt;br /&gt;
Die  germanisch-romanische (deutsch-französische) [[Sprachgrenze]] in Lothringen verlief bis in das 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert hinein in etwa entlang der Linie [[Sarrebourg]] (Saarburg) – [[Hayange]] (Hayingen). Näheres zu ihrem Verlauf im Artikel [[Lothringisch (fränkisch)]]. Das lothringische Gebiet nordöstlich dieser Sprachgrenze in den heutigen Départements [[Département Moselle|Moselle]] und [[Département Bas-Rhin|Bas-Rhin]] ([[Krummes Elsass]]) und im heutigen Bundesland [[Saarland]] wurde als Deutsch-Lothringen bezeichnet. [[Nancy]], die historische Hauptstadt Lothringens, und das kirchliche Zentrum [[Metz]] liegen beide auf der französischen Seite der Sprachgrenze. Auf die historische Sprachgrenze verweisen die Namen von Ortschaften wie [[Audun-le-Tiche]] (Deutsch-Oth) und [[Audun-le-Roman]] (Welsch-Oth) oder die Namen der beiden Quellflüsse der [[Nied (Fluss)|Nied]], die [[Nied Allemande]] (Deutsche Nied) und die [[Nied Française]] (Französische Nied), die beiderseits der Sprachgrenze liegen und fast genau auf der Sprachgrenze zusammenfließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Verwaltung fand die Sprachgrenze bereits früh ihren Niederschlag. Das [[Herzogtum Lothringen]] wurde im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert in drei Bellistümer (Verwaltungs- und Gerichtsbezirke, französisch &amp;#039;&amp;#039;[[Bailliage und Sénéchaussée|bailliage]]&amp;#039;&amp;#039;) unterteilt: das Bellistum Nancy (&amp;#039;&amp;#039;bailliage de Nancy&amp;#039;&amp;#039;), das Bellistum [[Vôge]] (&amp;#039;&amp;#039;bailliage de Vôge&amp;#039;&amp;#039;) und das [[Deutsches Bellistum|Deutsche Bellistum]] (&amp;#039;&amp;#039;bailliage d&amp;#039;Allemagne&amp;#039;&amp;#039;), letzteres zeitweise mit der Stadt [[Wallerfangen]] im heutigen Saarland als Verwaltungssitz. Das Herzogtum Lothringen kam 1766 zu Frankreich. 1790, zu Zeiten der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]], wurden die alten Verwaltungsstrukturen radikal erneuert. Der Antrag deutschlothringischer Abgeordneter, ein eigenes deutschlothringisches Département einzurichten, fand keine Mehrheit vor der [[Nationalversammlung (Frankreich)|Pariser Nationalversammlung]].&amp;lt;ref&amp;gt;Jean-Louis Masson: &amp;#039;&amp;#039;Histoire administrative de la Lorraine: des provinces aux départements et à la région&amp;#039;&amp;#039;, Fernand Lanore / Sorlot, Collection: Reflets de l&amp;#039;Histoire (1982), Transkript der Petition auf S. 193. [http://books.google.de/books?id=2iLmf-XG30UC&amp;amp;lpg=PP1&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA193#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Online]&amp;lt;/ref&amp;gt; Deutschlothringen wurde den 1790 errichteten Départements [[Département Moselle|Moselle]] und [[Département Meurthe|Meurthe]] einverleibt. Weitere deutschsprachige Teile des historischen Lothringens lagen im 1795 gebildeten [[Département Forêts]] und im 1798 eingerichteten [[Département de la Sarre]]. Im [[Zweiter Pariser Frieden|Zweiten Pariser Frieden]] 1815 verblieb der größte Teil Deutschlothringens bei Frankreich. Der Name bezeichnete fortan dieses Gebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezirk Lothringen als Teil des Deutschen Reiches 1871–1918 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sprachen in Elsass-Lothringen.svg|mini|Die germanischen und romanischen Dialektgruppen in Elsass-Lothringen (19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
Nach dem [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] wurde 1871 ein Teil Lothringens dem neu gegründeten [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreich]] angeschlossen und bildete mit dem [[Elsass]] bis 1918 das [[Reichsland Elsaß-Lothringen]]. Der aus Teilen der beiden bisherigen französischen Départements Meurthe und Moselle neu gebildete [[Bezirk Lothringen]] umfasste neben dem Großteil des historischen Deutschlothringen auch französischsprachige Gebiete westlich der deutsch-französischen Sprachgrenze um Metz und [[Château-Salins]]. Dieser Bezirk Lothringen mit seiner Hauptstadt Metz blieb nach der Rückgliederung des Landstrichs an Frankreich 1919 in seiner territorialen Gestalt unverändert und bildet das heutige Département Moselle. Während der deutschen Besetzung 1940–1944 bestand hier das [[CdZ-Gebiet Lothringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Maximilian F. A. Gritzner: &amp;#039;&amp;#039;Der Adel Deutsch-Lothringens nach archivalischen Quellen&amp;#039;&amp;#039; (J. Siebmacher’s Wappenbuch, Neuauflage, 2. Band, 11. Abteilung), Bauer und Raspe, Nürnberg  1873 ([https://books.google.de/books?id=mg9nAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover books.google.de])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.alsace-lorraine.org/pdf/petition.pdf Petition wegen des zweisprachigen Unterrichts an den Primarschulen, französisch und deutsch, Straßburg 1869, PDF, 4,2 MB]&lt;br /&gt;
* [http://www.deuframat.de/ Projekt Deuframat: Deutsch-französische Materialien für den Geschichts- und Geographieunterricht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Geographie (Lothringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dialektologie des Deutschen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stefanbw</name></author>
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