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	<title>Dettenheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T16:46:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Dettenheim.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/10/26/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 8/24/38/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Dettenheim im Landkreis Karlsruhe.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Karlsruhe&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Karlsruhe&lt;br /&gt;
|Höhe              = 98 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PLZ               = 76706&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07247, 07255&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08215111&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE DNH&lt;br /&gt;
|Straße            = Bächlestraße 33&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.dettenheim.de/ www.dettenheim.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Frank Bolz&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dettenheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Südfränkische Dialekte|südfränkisch]]: Dettene) ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Landkreis Karlsruhe]] in [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Dettenheim besteht aus den ehemaligen Gemeinden Liedolsheim und Rußheim. Zu Liedolsheim gehören das Dorf Liedolsheim und Wirtshaus und Gehöft Dettenheim. Zu Rußheim gehören das Dorf Rußheim, der Ort Siedlung (früheres [[Reichsarbeitsdienstlager|RAD-Lager]]) und die Häuser Schleifmühle, Völkersches Anwesen und Waldmühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gebiet von Liedolsheim liegen die [[Wüstung]]en Nackheim und Schure.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2, S. 91–92.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gebiet von Rußheim ist eine [[Ortschaft]] im Sinne der baden-württembergischen [[Gemeindeordnungen in Deutschland|Gemeindeordnung]] mit eigenem [[Ortsbeirat|Ortschaftsrat]] und [[Ortsvorsteher]] als dessen Vorsitzender eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Liedolsheim&amp;#039;&amp;#039; liegt direkt in der Rheinaue. Es handelt sich um ein dicht bebautes [[Haufendorf]] mit im Kern unregelmäßigem Straßengrundriss.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/5594/Liedolsheim+-+Altgemeinde%7ETeilort&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Rußheim&amp;#039;&amp;#039; liegt nördlich von Liedolsheim, auf einer hurstartigen Niederterrassenplatte, die komplett von Rheinauegebieten umgeben ist. Auch die alten Dorfteile weisen ein regelmäßiges Straßennetz auf.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/5595/Ru%C3%9Fheim+-+Altgemeinde%7ETeilort&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reste des namensgebenden Dorfs &amp;#039;&amp;#039;Dettenheim&amp;#039;&amp;#039; liegen westlich von Liedolsheim, fast direkt am Rhein, und bilden den Weiler [[Alt-Dettenheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bis zum 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste bekannte Nennung von &amp;#039;&amp;#039;Liedolsheim&amp;#039;&amp;#039; wird auf 882 datiert und lautet &amp;#039;&amp;#039;Liudolvesheim&amp;#039;&amp;#039; (von einem Personennamen). Aus Königsbesitz war Liedolsheim 882 ans [[Abtei Prüm|Kloster Prüm]] gelangt, und 995 an die [[Hochstift Speyer|Domkirche Speyer]]. Der Ort lag damals in der Übergangszone zwischen staufisch-badischem Einflussgebiet im Süden und ebersteinisch-zweibrückischer Herrschaft im Norden. Seit 1281 gehörte Liedolsheim endgültig zu Baden, nachdem die [[Grafschaft Zweibrücken]] auf den Ort verzichtet hatte. 1504 erhielt Baden die päpstliche Erlaubnis zur Erhebung der Liedolsheimer Pfarrkirche zum Stift. Dies wurde jedoch nie umgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/5594/Liedolsheim+-+Altgemeinde%7ETeilort&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste bekannte Nennung von &amp;#039;&amp;#039;Rußheim&amp;#039;&amp;#039; lautet &amp;#039;&amp;#039;Ruchesheim&amp;#039;&amp;#039; (nach einem Personennamen) und wird auf das Jahr 784 datiert. Die Nennung erfolgte anlässlich einer Schenkung an das [[Kloster Lorsch]] in einer Urkunde des [[Lorscher Codex]]. 1281 gelange das Dorf endgültig an die Markgrafschaft Baden. Der Kirchensatz befand sich 1308 bei den [[Dahn (Adelsgeschlecht)|Herren von Dahn]], als Lehen von den Grafen von Zweibrücken. Erst 1654 verkaufte Hanau-Zweibrücken das Patronatsrecht an Baden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Minst, Karl Josef [Übers.] |url=http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1970bd3/0338 |titel=Lorscher Codex (Band 3), Urkunde 1880, 1. Juli 784 – Reg. 1926 |werk=Heidelberger historische Bestände – digital |hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg |seiten=332 |zugriff=2018-05-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/5595/Ru%C3%9Fheim+-+Altgemeinde%7ETeilort&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl Liedolsheim als auch Rußheim wurden oft an [[Niederer Adel|Niederadel]] verlehnt oder verpfändet, erst ab dem 15. Jahrhundert waren beide unmittelbar badisch. Zusammen mit dem Dorf [[Graben-Neudorf|Graben]] bildeten sie das badische Amt Graben. In Liedolsheim und Rußheim wurde 1556 durch [[Markgrafschaft Baden-Durlach|Baden-Durlach]] die Reformation eingeführt. Ende des 18. Jahrhunderts war das Amt Graben ein Unteramt des Amts Karlsruhe geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/5594/Liedolsheim+-+Altgemeinde%7ETeilort&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/5595/Ru%C3%9Fheim+-+Altgemeinde%7ETeilort&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.leo-bw.de/media/kgl_atlas/current/delivered/bilder/HABW_06_13.jpg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste bekannte Nennung von &amp;#039;&amp;#039;Dettenheim&amp;#039;&amp;#039; datiert von 788 und lautet &amp;#039;&amp;#039;Dettenheim&amp;#039;&amp;#039; (nach einem weiblichen Personennamen). Im 12. Jahrhundert ist Dettenheim als Besitz des [[Kloster Hördt|Klosters Hördt]] bezeugt. Obwohl es stets rechtsrheinisch lag, kam Dettenheim zum [[Germersheim]]er Reichsgut und mit diesem 1330 an die [[Kurpfalz|Pfalz]] (Oberamt Germersheim). Ein Rheindurchschnitt führte im 18. Jahrhundert dazu, dass die Gemarkung nun größtenteils linksrheinisch lag und die Hochwassergefahr stieg. Die Siedlung selbst lag weiterhin rechtsrheinisch. 1801 kam der linksrheinische Teil an Frankreich, 1815 an Bayern, 1946 an [[Rheinland-Pfalz]]. Der rechtsrheinische Teil kam 1803 an Baden. Wiederholte Hochwasser führten dazu, dass Dettenheim um 1810 größtenteils aufgegeben und verlassen wurde. Viele Dorfbewohner ließen sich etwa 12 Kilometer weiter östlich nieder und gründeten dort 1813 die Siedlung [[Karlsdorf-Neuthard|Karlsdorf]]. Das frühere Dorf Dettenheim bildet heute den Weiler [[Alt-Dettenheim]]. Vom früheren Dorfleben zeugt vor allem das Gasthaus Löwen. Ein Gedenkstein erinnert an das Schicksal Dettenheims.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/5593/Alt+Dettenheim+-+Wohnplatz&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/5549/Karlsdorf+-+Altgemeinde%7ETeilort&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
In der Zeit der [[Weimarer Republik]] war Liedolsheim eine frühe Hochburg der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nationalsozialisten]]. Mitte der 1920er Jahre dominierte in Liedolsheim die Landwirtschaft; etwa 3 % der Erwerbstätigen waren Industriearbeiter, die in [[Karlsruhe]], [[Hochstetten (Linkenheim-Hochstetten)|Hochstetten]] oder einer örtlichen Ziegelei beschäftigt waren. Rund 84 % der Landwirte bewirtschafteten eine Fläche unter zwei [[Hektar]] und waren damit auf Zuerwerb als [[Tagelöhner]] oder im örtlichen Gewerbe angewiesen. Dem Historiker [[Kurt Hochstuhl]] zufolge waren Landwirtschaft und Handwerk einem besonderen wirtschaftlichen Druck ausgesetzt, so dass die „Angst vor der [[Proletariat|Proletarisierung]]“ zu einer „kollektiven Befindlichkeit“ führte, „die leicht politisch instrumentalisiert werden konnte“.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Hochstuhl: &amp;#039;&amp;#039;Kampfzeit auf dem Lande. Zur Frühgeschichte der NSDAP in Baden: Das Beispiel Liedolsheim.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Christof Müller-Wirth]] (Red): &amp;#039;&amp;#039;Dem Ideal der Freiheit dienen – ihrer Vorkämpfer gedenken. Festgabe für Wolfgang Michalka.&amp;#039;&amp;#039; Förderverein Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte, Rastatt 2003, ISBN 3-00-011738-5, S. 81–88, hier S. 83.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die als älteste Ortsgruppe in Baden geltende Liedolsheimer [[NSDAP-Ortsgruppe]] entstand aus einem [[Völkische Bewegung|völkischen]] „Leseverein für Rasse und deutsches Volkstum“, der sich 1920 dem [[Deutschvölkischer Schutz- und Trutzbund|Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbund]] anschloss. Nach dessen Verbot im Juli 1922 konstituierte sich der Verein als Ortsgruppe der NSDAP, die in Baden wenig später ebenfalls verboten wurde. Im Juli 1923 fuhren 24 Liedolsheimer – darunter der Landwirt [[Albert Roth|Emil Albert Roth]] und der Zimmermeister [[Robert Roth (Politiker)|Robert Roth]] sowie der im Ort als Lehrer tätige [[August Kramer (Politiker)|August Kramer]] – nach München, offiziell, um an einem [[Deutsches Turnfest|Turnfest]] teilzunehmen. In München kam es zu einem Treffen mit [[Adolf Hitler]], bei dem die formale Aufnahme der Liedolsheimer Gruppe in die NSDAP verabredet wurde. Ein als [[Albert Leo Schlageter|„Schlageter-Feier“]] deklariertes Treffen von Nationalsozialisten in Liedolsheim im gleichen Monat hatte einen Polizeieinsatz zur Folge, bei dem die Verhaftung von Emil Albert und Robert Roth angesichts deren Rückhalt in der Bevölkerung misslang.&amp;lt;ref&amp;gt;Hochstuhl, &amp;#039;&amp;#039;Kampfzeit&amp;#039;&amp;#039;, S. 84–86.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Reichstagswahl Mai 1924|Reichstagswahl im Mai 1924]] erzielte der als Ersatzorganisation der NSDAP angetretene [[Völkisch-sozialer Block|Völkisch-soziale Block]] 51,9 % der Stimmen in Liedolsheim bei 6,5 % reichsweit. Im [[Reichstagswahl Dezember 1924|Dezember 1924]] votierten 35,9 % der Wähler für die [[Deutschvölkische Reichspartei]], für die Robert Roth kandidierte. Bei allen weiteren Wahlen bis 1933 entschieden sich mindestens ein Drittel der Stimmberechtigten für die Nationalsozialisten. Bei der Bürgermeisterwahl 1925 kam es zu von Nationalsozialisten provozierten Ausschreitungen, bei denen das NSDAP-Mitglied Gustav Kammerer erschossen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Hochstuhl, &amp;#039;&amp;#039;Kampfzeit&amp;#039;&amp;#039;, S. 86 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einem Großbrand, bei dem im August 1927 mehrere Wohnhäuser und etliche Scheunen zerstört wurden, besuchte Hitler Liedolsheim.&amp;lt;ref&amp;gt;Rummel, &amp;#039;&amp;#039;Dettenheim&amp;#039;&amp;#039;, S. 49, 110–112.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1975 wurden die damals eigenständigen Gemeinden Liedolsheim und Rußheim im Zuge der Gemeindereform zur Gemeinde Liedolsheim-Rußheim zusammengelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=482}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus Vereinfachungsgründen wurde die neue Gemeinde am 1. Januar 1978 in Dettenheim umbenannt&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=483}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, da sich der Name Liedolsheim-Rußheim durch seine Länge als wenig vorteilhaft herausgestellt hat und der historische Name Dettenheim vor Kunstnamen den Vorzug erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühere Trennung des Ortes ist neben der getrennten Lage der Ortsteile noch an den unterschiedlichen Ortsvorwahlen erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen der Ortsteile ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;80&amp;quot; widths=&amp;quot;80&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Wappen Liedolsheim.png|Liedolsheim&lt;br /&gt;
 Wappen Russheim.png|Rußheim&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
In beiden Ortsteilen gibt es je eine [[Evangelische Kirche|evangelische]] Kirchengemeinde. Die katholischen Kirchen St. Pankratius in Liedolsheim und St. Michael in Russheim gehören zur [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen]] Seelsorgeeinheit Graben-Neudorf-Linkenheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Datum&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 1965 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 4993&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 1970 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5313&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 1975 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5609&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 1980 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5721&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 1985 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5740&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 1990 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 6126&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 1995 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 6660&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2000 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 6743&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2005 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 6746&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2010 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 6496&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2015 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 6494&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 31. Dezember 2020 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 6643&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dettenheim.Rathaus.1.jpg|mini|Rathaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] hat 18 ehrenamtliche Mitglieder, die für fünf Jahre gewählt werden. Hinzu kommt der Bürgermeister als stimmberechtigter Vorsitzender des Gemeinderats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl 2024]] führte zu folgendem Ergebnis (in Klammern: Unterschied zu 2019):&amp;lt;ref&amp;gt;Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.statistik-bw.de/Wahlen/Kommunal/02045000.tab?R=GS215111 Gemeinderatswahlen 2024, Dettenheim]&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 14. Juni 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://bnn.de/karlsruhe/karlsruher-norden/dettenheim/kommunalwahl-2024-dettenheim-ergebnisse Ergebnisse der Kommunalwahl 2024 in Dettenheim]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Badische Neueste Nachrichten|bnn.de]]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 14. Juni 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#E3E3E3&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;5&amp;quot;| Gemeinderat 2024&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#E3E3E3&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;left&amp;quot;| Partei / Liste || Stimmenanteil || Sitze&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot;| [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wähler]] || 43,9 % (+4,5) || 8 (+1)&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 32,6 % (+2,9) || 6 (+1)&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || 16,6 % (−5,8) || 3 (−1)&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot;| [[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]] || 6,8 % (−1,7) || 1 (−1)&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;5&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung: 65,9 % (+2,7)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Seit dem 14. April 2023 ist Frank Bolz ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]) Bürgermeister von Dettenheim.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bnn.de/karlsruhe/karlsruher-norden/dettenheim/amtseinfuehrung-buergermeister-dettenheim-frank-bolz-ambitionierte-ziele-liedolsheimer-festhalle |titel=Dettenheims Bürgermeister Frank Bolz feierlich in Amt eingeführt |werk=bnn.de |datum=2023-04-23 |abruf=2023-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde am 12. Februar 2023 im zweiten Wahlgang mit 58 Prozent der Stimmen gewählt. Die bisherige Bürgermeisterin Ute Göbelbecker ([[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wähler]]), die ab 2015 amtierte, erhielt 41,8 Prozent der Stimmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.staatsanzeiger.de/wahl/buergermeisterwahl-dettenheim-2023/ |titel=Bürgermeisterwahl Dettenheim 2023 |werk=staatsanzeiger.de |abruf=2023-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=https://www.dettenheim.de/news/1/280534/nachrichten/amtseinf%C3%BChrung-von-ute-g%C3%B6belbecker-als-b%C3%BCrgermeisterin-der-gemeinde-dettenheim-am-17.-april-2015.html |wayback=20190709235732 |text=Amtseinführung von Ute Göbelbecker als Bürgermeisterin der Gemeinde Dettenheim am 17. April 2015 |archiv-bot=2023-12-11 06:12:10 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039;, Gemeinde Dettenheim, 27. April 2015; abgerufen am 10. Juli 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Blau unter erhöhtem silbernem Wellenbalken ein silbernes Hufeisen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Die [[Privatbrauerei Hoepfner]] wurde 1798 im Ortsteil Liedolsheim gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Es existiert eine Busanbindung an die [[Hardtbahn]] in [[Linkenheim-Hochstetten|Hochstetten]]. Zudem bestehen Planungen, die Hardtbahn ([[Karlsruhe]] – Hochstetten) bis nach [[Philippsburg]] zu verlängern; dabei würden auch Haltepunkte in Dettenheim eingerichtet, so dass der Ort erstmals ans Schienennetz angeschlossen wäre. Allerdings gibt es auch Widerstand gegen die Anbindung, so dass die Bedingungen für die Verlängerung der Hardtbahn derzeit nicht erfüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine testweise Busanbindung an das ebenso benachbarte [[Graben-Neudorf]] und dessen Bahnhof wurde aus finanziellen Gründen zunächst wieder eingestellt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.dettenheim.de/news0205.htm |wayback=20050404115621 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; aber ab Dezember 2008 zum Fahrplanwechsel wieder dauerhaft eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://dettenheim.de/news0424.htm |text= |archivebot=2018-04-06 05:42:37 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Gemeindegebiet verläuft die rechtsrheinische Variante des [[Rheinradweg (EV15)|Rheinradwegs]], die aber zwischen Karlsruhe und der Höhe von Speyer nicht ausgeschildert ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--===Ansässige Unternehmen===--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In der Gemeinde gibt es zwei Grundschulen, die Pestalozzischule im Ortsteil Liedolsheim und die Tullaschule in Rußheim. Außerdem gibt es in der Gemeinde fünf Kindergärten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkshochschule in Dettenheim ist eine öffentliche Einrichtung der Weiterbildung. Sie steht als Außenstelle unter der Rechtsträgerschaft des gemeinnützigen Vereins [[Volkshochschule im Landkreis Karlsruhe]]. Nach ihrem satzungsgemäßen Auftrag widmet sie sich neben der Erwachsenenbildung auch den Aufgaben der Jugendbildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freizeiteinrichtungen ===&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Liedolsheim existiert eine bekannte [[Kart]]bahn. Im Sommer ist der Baggersee auf der Gemarkung Giesen ein beliebtes Ausflugsziel für Badegäste und Wassersportler. Weiter gibt es noch das Jugendzentrum, das jährlich den „Rockfasching“ veranstaltet.&lt;br /&gt;
=== Museum ===&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Rußheim befindet sich der „Museumsbunker R32“, ein [[Bunker]] des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] der seltenen Gattung „Sanitätsbunker“. Der Bunker wurde 1938/39 erbaut. Er verfügt über acht Räume und einen Vorraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Schellenberg (Generalmajor)|Wilhelm Schellenberg]] (1819–1879), geboren in Rußheim, Generalmajor&lt;br /&gt;
* [[Berthold Rosenthal]] (1875–1957), Lehrer und Autor&lt;br /&gt;
* [[Gustav Zimmermann (Politiker, 1888)|Gustav Zimmermann]] (1888–1949), Landtagsabgeordneter (SPD)&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Bolz]] (1890–1978), Landwirt&lt;br /&gt;
* [[Robert Roth (Politiker)|Robert Roth]] (1891–1975), Reichstagsabgeordneter (NSDAP)&lt;br /&gt;
* [[Albert Roth]] (1893–1952), Reichstagsabgeordneter (NSDAP)&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Müller-Chappuis]] (1905–1968), Pianist und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Fritz Dörner]] (1908–1976), Generalarzt der Bundes-Luftwaffe&lt;br /&gt;
* [[Karl Friedrich Euler]] (1909–1986), Theologe, Mitarbeiter im sog. [[Institut zur Erforschung und Beseitigung des jüdischen Einflusses auf das deutsche kirchliche Leben|Entjudungsinstitut]] und Hochschullehrer&amp;lt;ref&amp;gt;Oliver Arnhold: &amp;#039;&amp;#039;„Entjudung“ – Kirche im Abgrund, Band 2. Das „Institut zur Erforschung und Beseitigung des Jüdischen Einflusses auf das Deutsche Kirchliche Leben“ 1939–1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zu Kirche und Israel.&amp;#039;&amp;#039; Band 25/2). Berlin 2010, S. 796f., 854.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Robert Seitz (SS-Mitglied)|Robert Seitz]] (1911–1977), SS-Unterscharführer und Landwirt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
Auf der Kartbahn bei Liedolsheim fand im September 1984 die [[Kart-Weltmeisterschaft]] (CIK-FIA World Karting Championship) statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tc-liedolsheim.de/index.php/ueber-uns.html |titel=Über uns – TC Liedolsheim |abruf=2022-11-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Liedolsheim fand die [[Sportkegel-Weltmeisterschaft 2009]] und die [[Sportkegel-Weltmeisterschaft 2017]] statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kegelverein-liedolsheim.de/news/2012/39-20120920-BNN-WM2017.pdf Kegelverein Liedolsheim]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.sportkegel-wm-2017.de/ |titel=Sportkegel Weltmeisterschaft 2017 in Dettenheim |sprache=de-DE |abruf=2022-11-21 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20221127130414/http://www.sportkegel-wm-2017.de/ |archiv-datum=2022-11-27 |offline=ja |archiv-bot=2024-11-25 01:04:49 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Lang: &amp;#039;&amp;#039;Liedolsheimer Familien. Ortssippenbuch 1734 bis 1920&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Badische Ortssippenbücher.&amp;#039;&amp;#039; Band 123). Gemeinde Dettenheim, Dettenheim 2012.&lt;br /&gt;
* Monika Rummel, Uwe Rummel: &amp;#039;&amp;#039;Dettenheim: Wendepunkte in der Geschichte von Liedolsheim und Rußheim.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde Dettenheim, Altlußheim 1998, ISBN 3-00-003405-6.&lt;br /&gt;
* Alexander Werner: &amp;#039;&amp;#039;Dettenheim – einst und heute.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2025, ISBN 978-3-95505-473-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Karlsruhe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4388130-0|LCCN=n2005051087|VIAF=125697644}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dettenheim| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1975]]&lt;/div&gt;</summary>
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