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	<title>Detlef Laugwitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Detlef_Laugwitz&amp;diff=1411503&amp;oldid=prev</id>
		<title>2A02:3100:7C29:D600:2D7F:4CB0:F879:366B: 1996 ist doch richtig</title>
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		<updated>2024-10-04T18:56:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;1996 ist doch richtig&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Detlef Laugwitz.jpg|mini|Detlef Laugwitz]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Detlef Laugwitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Mai]] [[1932]] in [[Breslau]]; † [[17. April]] [[2000]]) war ein deutscher [[Mathematiker]], der sich mit [[Differentialgeometrie]], Geschichte der Mathematik, Didaktik, [[Funktionalanalysis]] und [[Nichtstandardanalysis]] beschäftigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach der [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Vertreibung]] seiner Familie aus [[Schlesien]] nach [[Niedersachsen]] besuchte Detlef Laugwitz die [[Ernestinum Rinteln|Oberschule für Jungen]] in [[Rinteln]], wo er 1949 das Abitur ablegte. Im gleichen Jahr begann er sein Studium der Mathematik, Physik und Philosophie an der [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität]] [[Göttingen]], wo er 1954 mit einer Arbeit zur Differentialgeometrie&amp;lt;ref&amp;gt;D. Laugwitz: &amp;#039;&amp;#039;Differentialgeometrie ohne Dimensionsaxiom&amp;#039;&amp;#039;, Mathematische Zeitschrift Bd. 61, 1954, S. 100ff&amp;lt;/ref&amp;gt; promoviert wurde. Von 1955 bis 1957 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter des Mathematischen Instituts&amp;lt;ref&amp;gt; Universitätsarchiv der ALU Freiburg, Mathematisches Institut 1945-1970, Freiburg 1997 [http://www.uniarchiv.uni-freiburg.de/bestaende/provenienzgerechte-bestaende/seminare/b0148/findbuchb0148]&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität]] [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]], ab 1956 als Stipendiat der [[Deutsche Forschungsgemeinschaft|DFG]] auch in [[Mathematisches Forschungsinstitut Oberwolfach|Oberwolfach]] und an der [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg|Universität]] [[Erlangen]] tätig. 1958 wurde er Privatdozent an der [[Technische Universität München|Technischen Hochschule München]], wo er sich habilitiert hatte. Noch im gleichen Jahr ging er an die [[Technische Universität Darmstadt|Technische Hochschule Darmstadt]], wo er 1962 eine ordentliche Professur erhielt, die er bis zu seiner [[Emeritierung#Deutschland|Emeritierung]] innehatte. Er forschte als Gast an der [[Accademia Nazionale dei Lincei]] in [[Rom]] und war während der Jahre 1976/77 und 1984/85 Gastprofessor am [[California Institute of Technology]] (Caltech), in [[Pasadena (Kalifornien)|Pasadena]], [[Kalifornien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laugwitz beschäftigte sich mit der Differentialgeometrie von unendlichdimensionalen Vektorräumen (so in seiner Dissertation) und mit [[Paul Finsler|Finsler]]-[[Finsler-Mannigfaltigkeit|Geometrie]]. Er entwickelte ab 1958 mit [[Curt Schmieden]] einen eigenen Zugang zur [[Nichtstandardanalysis]] über Körpererweiterungen, unabhängig von [[Abraham Robinson]]. Sie bezeichneten das als „Infinitesimalmathematik“ und Laugwitz führte die historischen Wurzeln bis auf [[Gottfried Wilhelm Leibniz|Leibniz]] zurück. 1996 veröffentlichte er die – von Dedekinds Abriss in den Gesammelten Werken einmal abgesehen – erste und bisher einzige Biographie [[Bernhard Riemann]]s, die seither als Standardwerk gilt. In den 1980er Jahren versuchten er (und sein Schüler [[Detlef Spalt]]) auch in der Mathematikgeschichte Spuren der Verwendung der Nichtstandardanalysis aufzuzeigen (Vorläufer darin waren schon ein weiterer Begründer der Nichtstandardanalysis Abraham Robinson und [[Imre Lakatos]]), so bei [[Augustin-Louis Cauchy]], was zu kontroversen Debatten führte. Laugwitz untersuchte detailliert, welche als fehlerhaft eingestuften Sätze in der späteren Nichtstandardanalysis (von der es verschiedene Versionen gibt) gültig sind und welche nicht. Den Cauchyschen Summensatz fand er rettbar, allerdings wurde kritisiert, dass dies nicht der Denkweise und dem ursprünglichen Beweisversuch von Cauchy entsprach.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe zum Beispiel Detlef Spalt, Collegium Logicum, Springer, Band 1, 1995, S. 30. Spalt schloss sich später der Kritik an und vertrat später eine andere Interpretation des Beweises von Cauchy.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laugwitz war 1968 Gründer der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch Überblicke Mathematik&amp;#039;&amp;#039; beim BI-Wissenschaftsverlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* mit [[Herbert Meschkowski]]: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Handbuch der Mathematik.&amp;#039;&amp;#039; Bibliographisches Institut 1967, 1972.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schulmathematik vom höheren Standpunkt.&amp;#039;&amp;#039; BI Wissenschaftsverlag 1969.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Infinitesimalkalkül: Kontinuum und Zahlen – eine Einführung in die Non-Standard-Analysis.&amp;#039;&amp;#039; BI Hochschultaschenbuch 1978.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zahlen und Kontinuum – eine Einführung in die Infinitesimalmathematik.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft 1986.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ingenieurmathematik.&amp;#039;&amp;#039; BI Hochschultaschenbuch, 7 Bände, 1964–1967.&lt;br /&gt;
* mit Benno Fuchssteiner: &amp;#039;&amp;#039;Funktionalanalysis.&amp;#039;&amp;#039; BI Wissenschaftsverlag 1974.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Differentialgeometrie.&amp;#039;&amp;#039; Teubner 1960, 2. Auflage 1968, 3. Auflage 1977.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Differentialgeometrie in Vektorräumen unter besonderer Berücksichtigung der unendlich dimensionalen Räume.&amp;#039;&amp;#039; Vieweg 1965.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bernhard Riemann 1826-1866.&amp;#039;&amp;#039; Birkhäuser 1996, 2008, ISBN 0-8176-4776-7.&lt;br /&gt;
* mit Curt Schmieden: [http://gdz.sub.uni-goettingen.de/no_cache/dms/load/img/?IDDOC=159786 &amp;#039;&amp;#039;Eine Erweiterung der Infinitesimalrechnung.&amp;#039;&amp;#039;] Mathematische Zeitschrift Bd. 69, 1958, S. 1–39.&lt;br /&gt;
* [http://gdz.sub.uni-goettingen.de/no_cache/dms/load/img/?IDDOC=248163 &amp;#039;&amp;#039;Ein Weg zur Nonstandard-Analysis.&amp;#039;&amp;#039;] Jahresbericht DMV 1973&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119035359}}&lt;br /&gt;
* [http://www.genealogy.ams.org/id.php?id=25087 Laugwitz beim Mathematics Genealogy Project]&lt;br /&gt;
* [https://zbmath.org/authors/laugwitz.detlef Detlef Laugwitz] in der Datenbank [[zbMATH]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119035359|LCCN=n82006695|NDL=00670857|VIAF=54211057}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Laugwitz, Detlef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematikhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Differentialgeometer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Darmstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Georg-August-Universität Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Laugwitz, Detlef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mathematiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Mai 1932&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. April 2000&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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