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	<title>Detlef Gerstenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T20:09:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Detlef_Gerstenberg&amp;diff=1525455&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tohma: ist so üblich</title>
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		<updated>2021-10-28T01:54:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ist so üblich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1984-0520-014, Detlef Gerstenberg.jpg|mini|Detlef Gerstenberg im Mai 1984]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Detlef Gerstenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. März]] [[1957]] in [[Stalinstadt]]; † [[24. Januar]] [[1993]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Leichtathletik|Leichtathlet]], der 1980 Olympiafünfter im [[Hammerwurf]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerstenberg gewann 1975 den Titel bei den [[Leichtathletik-Junioreneuropameisterschaften|Junioreneuropameisterschaften]] mit 70,08&amp;amp;nbsp;m. Im Mai 1976 stellte der Athlet vom [[SC Dynamo Berlin]] mit 71,74&amp;amp;nbsp;m einen Juniorenweltrekord auf. Gerstenberg gewann nie einen DDR-Meistertitel; 1978, 1980 und 1982 belegte er jeweils den zweiten Platz hinter [[Roland Steuk]]. Bei den [[Leichtathletik-Europameisterschaften 1978|Europameisterschaften 1978]] in Prag siegte [[Jurij Sedych]] aus der Sowjetunion mit 77,28&amp;amp;nbsp;m vor den deutschen Werfern aus Ost und West. Roland Steuk gewann Silber mit vier Zentimetern Rückstand auf Sedych, [[Karl-Hans Riehm]] aus der Bundesrepublik Deutschland erhielt für 77,02&amp;amp;nbsp;m Bronze und Gerstenberg platzierte sich mit 76,70&amp;amp;nbsp;m auf Rang vier vor [[Manfred Hüning]] aus der Bundesrepublik Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Olympische Sommerspiele 1980/Leichtathletik|Olympischen Spielen 1980]] waren die westdeutschen Werfer wegen des [[Olympische Spiele#Boykotte|Olympiaboykotts]] nicht am Start. Der erwartete Zweikampf zwischen den Werfern aus der UdSSR und der DDR verlief allerdings sehr einseitig, denn es gewann Sedych vor seinen Mannschaftskameraden [[Sergei Nikolajewitsch Litwinow|Sergei Litwinow]] und [[Jüri Tamm]]. Fast anderthalb Meter hinter Tamm wurde Steuk Vierter, Gerstenberg hatte als Fünfter mit 74,60&amp;amp;nbsp;m über vier Meter Rückstand auf Tamm. Bei den [[Leichtathletik-Europameisterschaften 1982|Europameisterschaften 1982]] in Athen gingen erneut alle drei Medaillen an sowjetische Werfer, Detlef Gerstenberg belegte mit 75,32&amp;amp;nbsp;m den sechsten Platz und war damit bester Deutscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerstenberg warf in seiner Karriere drei DDR-Rekorde. 1980 löste er mit 78,94&amp;amp;nbsp;m Steuk als Rekordmann ab. 1983 wurde er von [[Ralf Haber]] übertroffen. Am 5. Mai 1984 warf [[Gunther Rodehau]] als erster DDR-Werfer über die 80-Meter-Marke, Gerstenberg löste ihn aber nach 19 Tagen mit 80,26&amp;amp;nbsp;m als DDR-Rekordler ab und verbesserte sich am 15. Juli 1984 auf seine Bestweite von 80,50&amp;amp;nbsp;m. Im Juni 1985 wurde Gerstenberg als DDR-Rekordler von [[Matthias Moder]] abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Detlef Gerstenberg starb mit 35 Jahren an [[Leberzirrhose]] und zerfressener Bauchspeicheldrüse. In den nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] öffentlich gewordenen Unterlagen zum [[Staatsplanthema 14.25|Staatsdoping in der DDR]] fand sich bei den [[Doping|gedopten]] Sportlern auch der Name von Gerstenberg.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Brigitte Berendonk]]: &amp;#039;&amp;#039;Doping. Von der Forschung zum Betrug&amp;#039;&amp;#039;. Reinbek 1992, ISBN 3-499-18677-2, S. 181&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Ansicht des Dopingexperten [[Werner Franke (Biologe)|Werner Franke]] ist sein Tod nicht allein durch Alkoholkonsum, sondern auch durch Anabolikadoping zu erklären.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Bachner: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.tagesspiegel.de/sport/schnell-wie-der-tod/59632.html Schnell wie der Tod]&amp;#039;&amp;#039;, [[Tagesspiegel]] vom 22. September 1998, abgerufen am 26. November 2014 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Amrhein: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch zur Geschichte der Deutschen Leichtathletik 1898–2005&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände. Darmstadt 2005 publiziert über Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.iaaf.org/athletes/german-dem-rep/detlef-gerstenberg | archive-is=20121113184810 | text=Athletenporträt von Detlef Gerstenberg}} bei der [[IAAF]] (englisch)&lt;br /&gt;
* {{Olympedia|69785}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gerstenberg, Detlef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hammerwerfer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leichtathlet (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dopingopfer (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1980]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hammerwerfer (DDR)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gerstenberg, Detlef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Leichtathlet&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. März 1957&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stalinstadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Januar 1993&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tohma</name></author>
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