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	<title>Dethard von Winterfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dethard_von_Winterfeld&amp;diff=1088226&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Altsprachenfreund: /* Schriften (Auswahl) */</title>
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		<updated>2026-04-21T12:45:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Schriften (Auswahl)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dethard von Winterfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. August]] [[1938]] in [[Stettin]]) ist ein deutscher [[Kunsthistoriker]] mit Schwerpunkt in der Architekturgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie ==&lt;br /&gt;
Dethard von Winterfeld entstammt einem weitverzweigten [[Winterfeld (Adelsgeschlecht)|brandenburgisch-preußischen Adelsgeschlecht]], das zahlreiche Offiziere und Verwaltungsbeamte stellte, vor allem aber Gutsbesitzer. Sein Vater [[Richard von Winterfeld (Landrat)|Richard von Winterfeld]] war [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] in Stettin, die Mutter Gunda Freiin von Freytag-Loringhoven wuchs in Riga auf. Dethard hatte fünf Geschwister, er was das jüngste Kind. Sein Großvater [[Hans von Winterfeld]] war General d. Inf., seine Großmutter Martha von Horn wiederum die Tochter eines Generals d. Inf., [[August Wilhelm von Horn|August von Horn]]. [[Carl Gottlob von Freytag-Loringhoven|Carl (Karl) Gottlob von Freytag-Loringhoven]] ist sein Urgroßvater mütterlicherseits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 siedelte die Familie nach [[Weimar]] über und schließlich nach [[Darmstadt]], wo Winterfeld das Abitur ablegte, nach einem Industriepraktikum in [[Dortmund]] nahm er 1958 an der [[Universität Stuttgart]] das Studium des [[Maschinenbau]]s auf. Er hörte nebenbei bei [[Hans Wentzel (Kunsthistoriker)|Hans Wentzel]] Kunstgeschichte, was nach dem Maschinenbau-Vordiplom zum Fachrichtungswechsel  führte. Ab 1961 studierte von Winterfeld Kunstgeschichte an der [[Universität Bonn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in Stuttgart war er als Zeichner bei der [[Bauaufnahme]] des [[Speyerer Dom|Doms zu Speyer]] eingestellt worden. Diese Tätigkeit, die sich bis 1972 erstreckte, war wegweisend für seine weitere akademische Laufbahn, in der er sich schwerpunktmäßig mit [[Sakralbau]]ten des [[Mittelalter]]s befasste. 1969 wurde er bei [[Herbert von Einem]] in Bonn mit einer Arbeit über die Baugeschichte des [[Bamberger Dom]]s promoviert. Von 1970 bis 1980 war er wissenschaftlicher Assistent, ab 1975 Akademischer Rat an der [[Universität Heidelberg]]. Während dieser Zeit erweiterte er seine Dissertation zu einer Monographie. Diese wurde aufgrund ihrer herausragenden Qualität als Habilitationsschrift angenommen, obwohl sie bereits publiziert war und dasselbe Thema wie seine Dissertation behandelte. 1979 bis 1980 war er Lehrstuhlvertreter [[Otto von Simson]]s an der [[Freie Universität Berlin|FU Berlin]]. Bereits vor Abschluss seines Habilitationsverfahrens wurde er zum Sommersemester 1980 an die [[Universität Kiel]] berufen. Von dort wechselte er 1984 an die [[Universität Mainz]]. 2003 wurde von Winterfeld nach Erreichen der Altersgrenze emeritiert. Er hält jedoch weiterhin Lehrveranstaltungen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Winterfeld war kunsthistorischer Berater bei der Altstadtsanierung in Speyer und Heidelberg. Ab 1984 war er Mitglied im Landesbeirat für Denkmalpflege des Landes Rheinland-Pfalz. Seit 1995 ist er Mitglied des wissenschaftlichen Beirates und des Kuratoriums für den Speyrer Dom. Von 1988 bis 1992 war er zudem Vorsitzender des [[Verband Deutscher Kunsthistoriker|Verbandes Deutscher Kunsthistoriker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 war von Winterfeld Initiator der Gründung des deutsch-polnischen Arbeitskreises für Kunstgeschichte, der noch zur Zeit des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] sich zum gemeinsamen Kulturerbe Deutschlands und Polens bekannte. Für diesen völkerverständigenden Aspekt seiner Arbeit erhielt er 1998 den polnischen Orden &amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|Pour le mérite culturel}} – {{lang|pl|za zaslugi dla kultury polskiej}}&amp;#039;&amp;#039;. 2011 erhielt er das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz 1. Klasse]] der Bundesrepublik Deutschland verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BVK|VK1|9/2012}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist auswärtiges Mitglied der [[Polnische Akademie der Wissenschaften|Polnischen Akademie der Wissenschaften]]. In Würdigung seiner Verdienste um den Speyerer Dom wurde von Winterfeld im Januar 2019 das Ritterkreuz des Ordens des heiligen Papstes Silvester ([[Silvesterorden]]) verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.speyer-kurier.de/religion/kirchen/artikel/paepstliche-ehrung-fuer-kenner-des-doms/ |titel=Päpstliche Ehrung für Kenner des Doms |abruf=2021-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dethard von Winterfeld war zweimal verheiratet und hat von seiner ersten Frau Amélie von Klitzing, Tochter des Fabrikanten und Juristen Diether von Klitzing und der Brigitte von Tschammer und Osten, geschieden 1986, drei Töchter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaft ==&lt;br /&gt;
Von Winterfeld beschäftigt sich hauptsächlich mit Sakralbauten des Mittelalters, wobei ein Schwerpunkt auf der [[Romanik|romanischen Baukunst]] liegt. Er hat jedoch auch über [[Vorromanik|vorromanische]] Bauten wie die [[Stiftskirche St. Cyriakus (Gernrode)|Stiftskirche Gernrode]] oder [[St. Michael (Hildesheim)|St. Michael in Hildesheim]] publiziert. Bereits bei seiner Arbeit zum Bamberger Dom wurden Fragestellungen zur [[Gotik]] angeschnitten. Bei seinen Forschungen zum [[Dom von Siena]] wurden auch spätgotische Fragestellungen berührt. Seine Arbeitsweise ging stets vom Objekt und dessen genauer Autopsie aus. Von Winterfelds zweites Tätigkeitsgebiet ist die [[Denkmalpflege]], wo er sich deutlich und mitunter kritisch für die Umsetzung der von [[Georg Dehio]] 1905 geprägten Devise „Konservieren, nicht restaurieren“ ausspricht. Mit [[Ernst Badstübner]], [[Dietmar Popp]] und [[Andrzej Tomaszewski]] gab er 2005 den Band &amp;#039;&amp;#039;Polen. Schlesien&amp;#039;&amp;#039; im Auftrag des Herder-Instituts Marburg und der &amp;#039;&amp;#039;Dehio-Vereinigung&amp;#039;&amp;#039; in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen&amp;#039;&amp;#039; heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Kunst des Bamberger Domes&amp;#039;&amp;#039;. (Fotos: Emil Bauer), Sankt Otto-Verlag, Bamberg 1968. {{DNB|458663050}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Kunst des Bamberger Domes&amp;#039;&amp;#039;. (Fotos: Emil Bauer), 2. Auflage, Sankt Otto-Verlag, Bamberg 1972. {{DNB|740369679}}&amp;lt;ref&amp;gt;Weitere Auflagen bis 1985. {{DNB|740476483}}; {{DNB|850807484}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen zur Baugeschichte des Bamberger Domes&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation Universität Bonn 1972.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Dom in Bamberg.&amp;#039;&amp;#039; Zwei Bände. Mann, Berlin 1979, ISBN 3-7861-1140-5 und ISBN 3-7861-1141-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kaiserdome Speyer, Mainz, Worms und ihr romanisches Umland&amp;#039;&amp;#039;. Schnell und Steiner, Regensburg 2000, ISBN 3-7954-1293-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Romanik am Rhein&amp;#039;&amp;#039;. Theiss, Stuttgart 2001, ISBN 3-8062-1419-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Abteikirche Maria Laach. Geschichte – Architektur – Kunst – Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;. Schnell und Steiner, Regensburg 2004, ISBN 3-7954-1681-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Festschriften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ute Engel u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Meisterwerke mittelalterlicher Architektur. Beiträge und Biographie eines Bauforschers. Festgabe für Dethard von Winterfeld zum 65. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. Schnell und Steiner, Regensburg 2003, ISBN 3-7954-1531-4.&lt;br /&gt;
* Gabriel Dette u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Magister operis. Beiträge zur mittelalterlichen Architektur Europas. Festgabe für Dethard von Winterfeld zum 70. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. Schnell und Steiner, Regensburg 2008, ISBN 978-3-7954-2065-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogie ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Friedrich von Ehrenkrook]], [[Jürgen von Flotow]], Walter von Hueck, Friedrich Wilhelm Euler. Et al.: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser A (Uradel). 1955&amp;#039;&amp;#039;. Band II, Band 11 der Gesamtreihe &amp;#039;&amp;#039;[[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]]&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke Verlag, Glücksburg/Ostsee 1955, {{ISSN|0435-2408}}, S. 532–533.&lt;br /&gt;
* Walter von Hueck, Friedrich Wilhelm Euler. Et al.: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser A (Uradel). 1969&amp;#039;&amp;#039;. Band X, Band 45 der Gesamtreihe &amp;#039;&amp;#039;GHdA&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke Verlag, Limburg an der Lahn 1969, {{ISSN|0435-2408}}, S. 405–411.&lt;br /&gt;
* Christoph Franke, Moritz Graf Strachwitz von Groß Zauche und Camminetz, [[Klaus von Andrian-Werburg|Klaus Freiherr von Andrian-Werburg]]: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser A (Uradel). 2001&amp;#039;&amp;#039;. Band XXVI, Band 126 der Gesamtreihe &amp;#039;&amp;#039;GHdA&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke Verlag, Limburg an der Lahn 2001, {{ISSN|0435-2408}}, S. 670–672.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123048850}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123048850|LCCN=n/86/47645|VIAF=113382955}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Winterfeld, Dethard von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsthistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekturhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Polnischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Winterfeld|Dethard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Silvesterordens (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Winterfeld, Dethard von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kunsthistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. August 1938&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stettin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Altsprachenfreund</name></author>
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