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	<title>Desoutter Mk.I - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T21:18:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Desoutter_Mk.I&amp;diff=2003447&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alfred Kiefer: Anpassung nach Verschiebung</title>
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		<updated>2025-02-19T20:40:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anpassung nach Verschiebung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Name                = Desoutter Mk I&lt;br /&gt;
|Bild                = [[Datei:Desoutter.JPG|300px|Desoutter Mk.I]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Desoutter Mk.I der [[Shuttleworth Collection]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Typ                 = [[Leichtflugzeug]]&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland    = {{NLD}}&lt;br /&gt;
|Hersteller          = Koolhoven&amp;lt;br /&amp;gt;Desoutter Aircraft Company&lt;br /&gt;
|Erstflug            = 1930 (Desoutter Mk.I)&lt;br /&gt;
|Indienststellung    = 1930&lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum = 1930 bis 1931&lt;br /&gt;
|Stückzahl           = 41 (Desoutter)&amp;lt;br /&amp;gt;6 (Koolhoven)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Desoutter Mk.I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein britisches [[Sportflugzeug]], das bei der [[Desoutter Aircraft Company]] am [[Flughafen London-Croydon|Croydon Aerodrome]] in [[Surrey]] produziert wurde. Bei dem Flugzeug handelt es sich um einen lizenzierten Nachbau der &amp;#039;&amp;#039;Koolhoven F.K.41&amp;#039;&amp;#039; des niederländischen Konstrukteurs [[Frederick Koolhoven]]. Auf der Grundlage der &amp;#039;&amp;#039;Mk.I&amp;#039;&amp;#039; entstand die weiterentwickelte &amp;#039;&amp;#039;Desoutter Mk.II&amp;#039;&amp;#039;. Das Flugzeug erregte durch Rekord- und Überführungsflugzeuge nach [[Südafrika]] und [[Australien]] einiges Aufsehen. Eine Maschine dieses Typs nahm&lt;br /&gt;
erfolgreich [[MacRobertson-Luftrennen|MacRobertson Air Race]] teil. In Australien und [[Neuseeland]] stand die &amp;#039;&amp;#039;Desoutter&amp;#039;&amp;#039; am Beginn der kommerziellen Luftfahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Firma &amp;#039;&amp;#039;Desoutter Aircraft Company&amp;#039;&amp;#039; wurde von [[Marcel Desoutter]], einem britischen Luftfahrtpionier, am Ende der 1920er Jahre zum Zweck des Nachbaus der &amp;#039;&amp;#039;Koolhoven F.K.41&amp;#039;&amp;#039; gegründet. &amp;#039;&amp;#039;Koolhoven&amp;#039;&amp;#039; hatte vor und während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] unter anderem bei [[Armstrong-Whitworth]] und der [[British Aerial Transport Company]] gearbeitet und daher vielfältige Beziehungen zur britischen Luftfahrtindustrie. Die von ihm entwickelte &amp;#039;&amp;#039;F.K.41&amp;#039;&amp;#039; hatte wegen ihrer modernen Auslegung bei ihrem Erscheinen einiges Aufsehen erregt. Nachdem es &amp;#039;&amp;#039;Desoutter&amp;#039;&amp;#039; gelungen war, die Lizenz zu erwerben, richtete er die Produktion am Flughafen Croydon auf dem Gelände der ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;ADC Aircraft factory&amp;#039;&amp;#039; ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite in den Niederlanden produzierte &amp;#039;&amp;#039;F.K.41&amp;#039;&amp;#039; wurde mit dem Kennzeichen &amp;#039;&amp;#039;G-AAGC&amp;#039;&amp;#039; nach Croydon geflogen und dort bei &amp;#039;&amp;#039;Desoutter&amp;#039;&amp;#039; modifiziert. Die Firma stellte das Flugzeug im Juli 1929 als &amp;#039;&amp;#039;Desoutter Dolphin&amp;#039;&amp;#039; auf der &amp;#039;&amp;#039;Olympia Aero Show&amp;#039;&amp;#039; aus. Später wurde das Flugzeug mit dem Kennzeichen &amp;#039;&amp;#039;ZS-ADX&amp;#039;&amp;#039; nach Südafrika verkauft und kam dort bei den südafrikanischen Luftstreitkräften zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Flugzeuge wurden nur noch als &amp;#039;&amp;#039;Desoutter&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, später zur Unterscheidung vom Nachfolger als &amp;#039;&amp;#039;Desoutter Mk.I&amp;#039;&amp;#039;, der Name &amp;#039;&amp;#039;Dolphin&amp;#039;&amp;#039; wurde aufgegeben. Größter Kunde waren die &amp;#039;&amp;#039;National Flying Services&amp;#039;&amp;#039;, die eine Serie von 19 Flugzeugen bestellten und abnahmen. Die Flugzeuge erhielten einen schwarz-orange Anstrich und wurden bald zu einem gewohnten Anblick auf den Flugplätzen der britischen Fliegerclubs. Sie kamen vorrangig für Ausbildungsflüge zum Einsatz, aber auch für Freizeit- und Taxiflüge. &amp;#039;&amp;#039;Desoutter&amp;#039;&amp;#039; konnte das Flugzeug auch exportieren. Der erste ausländische Abnehmer kam aus [[Neuseeland]]. Das Flugzeug wurde auf dem Luftweg nach Australien überführt. Die Maschine startete am 9. Februar 1930 in Croydon und erreichte [[Sydney]] am 13. März 1930. Dort wurde die Maschine auf ein Schiff geladen und nach Neuseeland transportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1930 erschienene &amp;#039;&amp;#039;Mk.II&amp;#039;&amp;#039; unterschied sich von ihrem Vorgänger durch den Einbau eines [[De Havilland Gipsy|Gipsy-Mk.III]]-Motors, geänderte [[Querruder]] und ein geändertes Heck. Außerdem waren nun Radbremsen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktion ==&lt;br /&gt;
Bei der Maschine handelt es sich um einen abgestrebten [[Schulterdecker]]. Der Rumpf bestand aus Spanten und Stringern aus Holz und wurde mit Sperrholz beplankt, lediglich die Motorverkleidung bestand aus Blech. [[Tragfläche]]n und Ruder waren ebenfalls eine mit Stoff bespannte Holzkonstruktion. Das gefederte, aber zunächst ungebremste Fahrwerk war gegenüber Rumpf und Flächen abgestrebt. Am Heck kam ein Schleifsporn zum Einsatz. Die Räder konnten gegen Schneekufen getauscht werden. Einige Flugzeuge wurden auch für den Einsatz als Wasserflugzeug mit Schwimmern ausgerüstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besatzung und Passagiere saßen im schmalen Rumpf hintereinander. Der Zugang erfolgte durch zwei Türen links und rechts des Rumpfes. Die Version &amp;#039;&amp;#039;Mk.I&amp;#039;&amp;#039; besaß nur eine Tür auf der rechten Seite, während die Version &amp;#039;&amp;#039;Mk.II&amp;#039;&amp;#039; zumindest teilweise mit zwei Türen ausgestattet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber anderen Sport- und Freizeitflugzeugen der damaligen Zeit zeichnete sich die Konstruktion durch die moderne Auslegung als Eindecker und die geschlossene Kabine aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versionen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Desoutter-II.jpg|mini|Desoutter Mk.II]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Flugzeug wurde in zwei Varianten hergestellt, bekam aber vier verschiedene Bezeichnungen. Von der in den Niederlanden produzierten &amp;#039;&amp;#039;F.K.41&amp;#039;&amp;#039; entstanden bei Koolhoven insgesamt sechs Stück. Die &amp;#039;&amp;#039;Dolphin&amp;#039;&amp;#039; war eine geringfügig modifizierte bei &amp;#039;&amp;#039;Koolhoven&amp;#039;&amp;#039; produzierte &amp;#039;&amp;#039;F.K.41&amp;#039;&amp;#039; und blieb ein Einzelstück. Die in 28 Exemplaren gebaute &amp;#039;&amp;#039;Mk.I&amp;#039;&amp;#039; beruhte ebenfalls auf der fast unveränderten &amp;#039;&amp;#039;F.K.41&amp;#039;&amp;#039;. Die &amp;#039;&amp;#039;Mk.II&amp;#039;&amp;#039; wies größere Änderungen auf, was bei Desoutter zur geänderten Typenbezeichnung führte, und wurde dreizehn Mal gebaut. Insgesamt entstanden damit 47 Flugzeuge dieses Typs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bei Koolhoven entstandene [[Prototyp (Technik)|Prototyp]] der &amp;#039;&amp;#039;F.K.41&amp;#039;&amp;#039; besaß einen Fünfzylinder-[[Sternmotor]] von Siemens mit einer Leistung von 50 PS. Die ebenfalls bei Koolhoven hergestellten Produktionsmuster &amp;#039;&amp;#039;G-AAGC&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;G-AALI&amp;#039;&amp;#039; bekamen einen &amp;#039;&amp;#039;Cirrus Hermes I&amp;#039;&amp;#039; mit einer Leistung von 105 PS. Dieser Motor und der 115 PS leistende &amp;#039;&amp;#039;Cirrus Hermes II&amp;#039;&amp;#039; wurden dann auch in der Serienproduktion der &amp;#039;&amp;#039;Mk.I&amp;#039;&amp;#039; verwendet, bevor dann in der &amp;#039;&amp;#039;Mk.II&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;Gipsy III&amp;#039;&amp;#039; zum Einsatz kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Neben den &amp;#039;&amp;#039;National Flying Services&amp;#039;&amp;#039; fand die &amp;#039;&amp;#039;Desoutter&amp;#039;&amp;#039; vor allem private Abnehmer, die das Flugzeug als Sport- und Reiseflugzeug einsetzten. Trotz der geringen Stückzahl und obwohl es sich nur um ein leichtes Sportflugzeug handelte, hat die Maschine in der Luftfahrtgeschichte einzelner Länder eine große Bedeutung erlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuseeland ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Desoutter&amp;#039;&amp;#039; erlangte dort traurige Berühmtheit, da sie in die erste Katastrophe der noch jungen neuseeländischen Verkehrsluftfahrt verwickelt war. Das Flugzeug mit dem Kennzeichen ZK-ACA, das den &amp;#039;&amp;#039;Dominion Airlines&amp;#039;&amp;#039;, war noch dem schweren Erdbeben im [[Wairoa District]] für Flüge zwischen Hastings und Gisborne eingesetzt. Am 8. Februar 1931 stürzte das Flugzeug nach dem dritten Flug an diesem Tage ab, alle drei an Bord befindlichen Personen kamen dabei ums Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Australien ===&lt;br /&gt;
In Australien war die &amp;#039;&amp;#039;Desoutter&amp;#039;&amp;#039; eines der ersten für Verkehrsflüge eingesetzten Flugzeuge. Die Australier &amp;#039;&amp;#039;H. Jenkins&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;H. Jeffrey&amp;#039;&amp;#039; erwarben Ende 1930 die &amp;#039;&amp;#039;EI-AAD&amp;#039;&amp;#039;, eine &amp;#039;&amp;#039;Desoutter Mk.II&amp;#039;&amp;#039;, von den irischen &amp;#039;&amp;#039;Iona National Air Taxis&amp;#039;&amp;#039; und überführten die nun als &amp;#039;&amp;#039;G-ABOM&amp;#039;&amp;#039; registrierte Maschine von [[London Borough of Hounslow|Heston]] nach Sydney auf dem Luftweg. Die beiden starteten am 29. Dezember 1931 in England und erreichten Sydney im Februar 1932. Dort wurde die Maschine zunächst an &amp;#039;&amp;#039;L. MacKenzie Johnson&amp;#039;&amp;#039;, später an die &amp;#039;&amp;#039;Tasmanian Aerial Services&amp;#039;&amp;#039; verkauft und erhielt das Kennzeichen &amp;#039;&amp;#039;VH-UEE&amp;#039;&amp;#039; und den Namen &amp;#039;&amp;#039;Miss Flinders&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Tasmanian Aerial Services&amp;#039;&amp;#039; eröffnete mit dem Flugzeug eine regelmäßige Verbindung zwischen [[Launceston (Tasmanien)|Launceston]] und Whitemark auf [[Flinders Island]]. Ein Großteil der 108 [[Seemeile|Meilen]] langen Strecke führte dabei über das Wasser der [[Bass-Straße]]. &amp;#039;&amp;#039;Tasmanian Aerial Services&amp;#039;&amp;#039; stand dabei in Konkurrenz mit der regulären von &amp;#039;&amp;#039;William Holyman &amp;amp; Sons&amp;#039;&amp;#039; betriebenen Schifffahrtslinie. Der Einsatz der &amp;#039;&amp;#039;Desoutter&amp;#039;&amp;#039; auf der Strecke zwischen Tasmanien und Flinders Island bewog &amp;#039;&amp;#039;Holyman&amp;#039;&amp;#039; zur Gründung einer eigenen Luftverkehrsgesellschaft, der &amp;#039;&amp;#039;Holymans Airways&amp;#039;&amp;#039;, die der Vorläufer der am Ende des Jahres gegründeten [[Australian National Airways]] wurde. Die &amp;#039;&amp;#039;Miss Flinders&amp;#039;&amp;#039; blieb erhalten und ist im [[Queen Victoria Museum]] in Launceston ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei weitere &amp;#039;&amp;#039;Desoutter Mk.II&amp;#039;&amp;#039; wurden von &amp;#039;&amp;#039;Hart Aviation Services&amp;#039;&amp;#039; in Melbourne gekauft. Eines der Flugzeuge ging auf [[Deal Island (Tasmanien)|Deal Island]] in der Bass-Straße verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dänemark ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Airace.jpg|mini|Zeitgenössisches Werbeplakat für das &amp;#039;&amp;#039;MacRobertson Air Race&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Die dänische Luftverkehrsgesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Det Danske Luftfartselskab&amp;#039;&amp;#039; kaufte die vorletzte gebaute &amp;#039;&amp;#039;Mk.II&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1931. Die Maschine erhielt das Kennzeichen &amp;#039;&amp;#039;OY-DOD&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 1934 erwarb der dänische Leutnant &amp;#039;&amp;#039;Michael Hansen&amp;#039;&amp;#039; das Flugzeug, musste es aber bereits im Folgejahr an die &amp;#039;&amp;#039;Nordisk Luftrafik&amp;#039;&amp;#039; weiterverkaufen. Im Jahr 1938 ging die Maschine an die &amp;#039;&amp;#039;Nordjysk Aero Service&amp;#039;&amp;#039;, doch Hansen gelang es noch im gleichen Jahr, das Flugzeug zurückzukaufen. Mit der Maschine unternahm er einen Flug von Europa nach [[Kapstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berühmtheit erlangte das Flugzeug jedoch durch die Teilnahme am [[MacRobertson-Luftrennen|MacRobertson Air Race]] im Jahr 1934. &amp;#039;&amp;#039;Hansen&amp;#039;&amp;#039; und sein Copilot &amp;#039;&amp;#039;Jensen&amp;#039;&amp;#039; absolvierten die Strecke von [[Mildenhall (Suffolk)|Mildenhall]], England, bis nach [[Melbourne]], Australien, in 129 Stunden und 47 Minuten. Obwohl zeitgenössische Stimmen die Teilnahme am Wettbewerb mit diesem Flugzeug als Einladung zum Selbstmord bezeichneten,&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Korell&amp;lt;/ref&amp;gt; konnten &amp;#039;&amp;#039;Hansen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Jensen&amp;#039;&amp;#039; den 7. Platz in der Handicapwertung belegen, während andere, als Favoriten gehandelte Flugzeuge das Rennen aufgeben mussten. Der Einsatz des Flugzeuges wurde dabei von der dänischen Zeitung [[Berlingske Tidende]] [[Sponsor|gesponsert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Finnland ===&lt;br /&gt;
Während des [[Winterkrieg]]es in Finnland begann das Dänische Rote Kreuz mit der Sammlung von Geld für die Beschaffung eines Ambulanzflugzeuges. Im Oktober 1941 wurde mit dem gesammelten Geld die &amp;#039;&amp;#039;OY-DOD&amp;#039;&amp;#039; gekauft und Finnland geschenkt. Am 28. Oktober 1941 überführte &amp;#039;&amp;#039;Michael Hansen&amp;#039;&amp;#039; das Flugzeug nach Helsinki. Dort erhielt die Maschine die Markierungen der finnischen Luftwaffe, außerdem wurden noch Rot-Kreuz-Zeichen aufgemalt. Während des Krieges kam die Desoutter bis zum 14. November 1944 als Ambulanz- und Verbindungsflugzeug zum Einsatz. Nach Kriegsende gelangte die Maschine in die Hände verschiedener privater Besitzer, erhielt das Kennzeichen &amp;#039;&amp;#039;OH-TJA&amp;#039;&amp;#039; und wurde am 4. Dezember 1947 in der Nähe von [[Tampere]] zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Abnehmer ===&lt;br /&gt;
Zivile Abnehmer fand die Desoutter in Argentinien, Australien, Belgien, Dänemark, den Niederlanden, Irland, Kanada, Finnland, Ungarn, Indien, Neuseeland und Niederländisch-Indien. Militärisch wurde das Flugzeug in Finnland, Südafrika und Großbritannien eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kenngröße&lt;br /&gt;
! Desoutter Mk.I&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [http://www.koolhoven.com/reconstruction/desoutter-mk1/ Koolhoven Aeroplanes Foundation]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Desoutter Mk.II&amp;lt;ref&amp;gt;Daten nach Jackson&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besatzung&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Passagiere&lt;br /&gt;
| 1–2&lt;br /&gt;
| 1–2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge&lt;br /&gt;
| 8,23 m&lt;br /&gt;
| 7,9 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite&lt;br /&gt;
| 10,98 m&lt;br /&gt;
| 10,9 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe&lt;br /&gt;
| 2,14 m&lt;br /&gt;
| 2,15 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leermasse&lt;br /&gt;
| 498 kg&lt;br /&gt;
| 536 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| max. Startmasse&lt;br /&gt;
| 861 kg&lt;br /&gt;
| 863 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reisegeschwindigkeit&lt;br /&gt;
| 156&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
| 161&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit&lt;br /&gt;
| 185&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
| 201&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dienstgipfelhöhe&lt;br /&gt;
| 5486 m&lt;br /&gt;
| 5200 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steigleistung&lt;br /&gt;
| 3,55&amp;amp;nbsp;m/s&lt;br /&gt;
| 5,08&amp;amp;nbsp;m/s&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reichweite&lt;br /&gt;
| 600 km&lt;br /&gt;
| 800 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Triebwerk&lt;br /&gt;
| Cirrus Hermes I/II, stehender luftgekühlter Vierzylinder-Reihenmotor, 105/115 PS&lt;br /&gt;
| de Havilland Gipsy III, hängender luftgekühlter Vierzylinder-Reihenmotor, 120 PS&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Flugzeugtypen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Illustrated Encyclopedia of Aircraft (Part Work 1982–1985)&amp;#039;&amp;#039;. Orbis Publishing.&lt;br /&gt;
* A. J. Jackson: &amp;#039;&amp;#039;British Civil Aircraft since 1919 Volume 2&amp;#039;&amp;#039;. Putnam, London 1973, ISBN 0-370-10010-7.&lt;br /&gt;
* Kalevi Keskinen, Kari Stenman: &amp;#039;&amp;#039;Koulukoneet – Suomen ilmavoimien historia 22&amp;#039;&amp;#039;. Itä-Uudenmaan paino, Loviisa, 2003, ISBN 951-98751-5-8.&lt;br /&gt;
* Ismo Tervonen: &amp;#039;&amp;#039;Veljekset Karhumäki Suomen ilmailun pioneereina 1924–1956&amp;#039;&amp;#039;. Apali Oy, ISBN 952-5026-25-6.&lt;br /&gt;
* Timo Heinonen: &amp;#039;&amp;#039;Thulinista Hornetiin – Keski-Suomen ilmailumuseon julkaisuja 3&amp;#039;&amp;#039;. 1992, ISBN 951-95688-2-4.&lt;br /&gt;
* Ove Hermansen: &amp;#039;&amp;#039;Da Hansen fløj til Melbourne i &amp;#039;34 – 75-året for dansk deltagelse i verdens største flykapløb fra England til Australien&amp;#039;&amp;#039;. Kopenhagen 2009.&lt;br /&gt;
* Peter Korell: &amp;#039;&amp;#039;England-Australien – Das längste Luftrennen der Welt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Flieger-Revue extra.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 6, Müller Buch und Zeitschriften Verlag, 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Desoutter Mk.II}}&lt;br /&gt;
* [http://www.flightglobal.com/pdfarchive/view/1930/untitled0%20-%201068.html Vorstellung der Mk.II in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Flight&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 1930]&lt;br /&gt;
* [http://www.koolhoven.com/reconstruction/desoutter-mk1/ Koolhoven Aeroplanes Foundation] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.edcoatescollection.com/ac1/austu/vhuee.html Geschichte und Bilder der VH-UEE] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ziviler Flugzeugtyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärischer Flugzeugtyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einmotoriges Flugzeug mit Kolbenmotor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alfred Kiefer</name></author>
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