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	<title>Design Plus Award - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T03:56:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Design_Plus_Award&amp;diff=1734642&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schotterebene: Revert - bitte belegen</title>
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		<updated>2026-02-05T15:02:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Revert - bitte belegen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Design Plus Award&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Preis (Gewinn)|Auszeichnung]] für [[Produktdesign]], die von 1983 bis 2017 jährlich an die Gewinner eines fachjurierten Wettbewerbs im Rahmen der jährlichen internationalen Frühjahrs-Konsumgütermesse &amp;#039;&amp;#039;[[Ambiente (Messe)|Ambiente]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Messe Frankfurt]] in [[Frankfurt am Main]] vergeben wurde. Seit 1991 wird der Preis auch auf der [[Internationale Sanitär- und Heizungsmesse|Internationalen Sanitär- und Heizungsmesse (ISH)]] und seit 2002 auf der internationalen Fachmesse für Beleuchtung und Gebäudeautomation, [[Light + Building]] ausgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausrichter ==&lt;br /&gt;
Ausrichter des Wettbewerbes ist die &amp;#039;&amp;#039;Initiative Form und Leben&amp;#039;&amp;#039;, deren Träger die Messe Frankfurt gemeinsam mit dem [[Rat für Formgebung]] und dem [[Deutscher Industrie- und Handelskammertag|Deutschen Industrie- und Handelskammertag]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modalitäten ==&lt;br /&gt;
Der Hersteller/Designer des siegreichen Produkts erhält eine Urkunde und darf mit dem Signet &amp;#039;&amp;#039;Design Plus&amp;#039;&amp;#039; dafür werben. Die jurierten Güter werden während der jeweiligen Messe auf einer Sonderschau präsentiert. &amp;#039;&amp;#039;Design Plus&amp;#039;&amp;#039; zählt neben dem [[German Design Award]], dem [[red dot design award]] und dem [[iF Design Award]] zu den renommiertesten derartigen Auszeichnungen in Deutschland. Die Teilnahme-, Dokumentations- und Präsentationskosten sind bei &amp;#039;&amp;#039;Design Plus&amp;#039;&amp;#039; deutlich niedriger als bei den vorgenannten Designpreisen, jedoch ist die Teilnahme in der Regel nur für Messeaussteller mit bei der jeweiligen Messe neuvorgestellten Waren möglich, deren Markteinführung nicht länger als zwei Jahre vor Messebeginn liegen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zielsetzung ==&lt;br /&gt;
Auf Initiative des &amp;#039;&amp;#039;Design-Plus&amp;#039;&amp;#039;-Initiators und langjährigen Jurymitglieds Michael Peters&amp;lt;ref&amp;gt;Rat für Formgebung: &amp;#039;&amp;#039;Klaus Jürgen Maack – Design oder die Kultur des Angemessenen&amp;#039;&amp;#039; (erschienen anlässlich der Auszeichnung von Klaus Jürgen Maack mit dem Bundespreis für Förderer des Designs), S. 132, [[Vieweg Verlag]], Wiesbaden, 1993 [https://books.google.de/books?id=IMGdBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA132&amp;amp;lpg=PA132&amp;amp;dq=Michael+Peters+Design+plus&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=6lm3qj2qBe&amp;amp;sig=iN--gfB8Qet-PWHaEnhWBLTyo1o&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjw88WXjMbYAhUJmrQKHZjVCDEQ6AEISTAF#v=onepage&amp;amp;q=Michael%20Peters%20Design%20plus&amp;amp;f=false online]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde &amp;#039;&amp;#039;Design Plus&amp;#039;&amp;#039; im Rahmen verschiedener Maßnahmen zur Unterstützung und Erweiterung der Bedeutung des Themas Design für die Frankfurter Konsumgütermessen auch zur Nachwuchsförderung eingesetzt. Neben der kostenlosen Beteiligungsmöglichkeit an dem zwischen 1990 und 1994 von den [[Die Gestalten Verlag|&amp;#039;&amp;#039;Gestalten&amp;#039;&amp;#039;]] durchgeführten Wettbewerb mit Sonderschau &amp;#039;&amp;#039;Experimente&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;Impuls Design Förderung&amp;#039;&amp;#039; bot die Messe jungen Künstlern und Nachwuchsdesignern zusätzlich auch einen kostenlosen &amp;#039;&amp;#039;Design-Plus&amp;#039;&amp;#039;-Prototypenwettbewerb. Die Synergie dieser Initiativen war vor allem dazu angetan, den kommerziellen Blickwinkel der Hersteller und Händler für Fragen der [[Warenästhetik]] zu provozieren, zu schärfen und zu erweitern.&amp;lt;ref&amp;gt;Birgit Richard: „Rien ne va plus? Design-Roulette: Setzt das Design der 90er auf Neue Einfachheit, Neobarock oder Öko-Design?“ in &amp;#039;&amp;#039;Impuls Design Förderung&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Messe Frankfurt&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Design Experimente 1991 – Mehr oder Weniger?&amp;#039;&amp;#039; S. 14–23, Gestalten Verlag, Berlin, 1991 (Textdokument {{Webarchiv |url=http://www.uni-frankfurt.de/fb09/kunstpaed/indexweb/publikationen/impulsdesign.htm |text=online |wayback=20040513232541}})&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Sinne dieses nicht zuletzt durch das „Plus“ im Titel zum Ausdruck gebrachten erweiterten Designverständnisses wurden sogar im regulären Wettbewerbssegment neben klassischem [[Konsumgütermarketing|Konsumgüterdesign]] hin und wieder auch dezidiert [[Konsumkritik|konsum]]- und designkritische Kunstwerke wie die [[Dekonstruktion|dekonstruktiven]] [[Multiple]]s „Rasierter Perser“ von [[Christian Borngräber]] und „[[Einkaufswagen#Einkaufswagen in Kunst, Design und Konsumgesellschaftskritik|Consumer’s Rest]] Lounge Chair“ von [[Stiletto (Künstler)|Stiletto]] oder das [[Readymade]] „otto chair“ von [[Werner Aisslinger]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der werblichen Sprache des Gründungsjahres 1983 klang das zielsetzende Credo der Initiative laut ihrer offizieller Erklärung noch so: „Mit der Erweiterung der klassischen Kriterien für beispielhaftes Design wie sachlicher Grundnutzen und ästhetische Vollkommenheit durch Zeitgeschmack, sinnlichen Lebensnutzen und innovativen Wert will die Ausschreibung richtungsweisende Impulse für gutes Design auslösen: das Morgen ist das Design von heute“.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat aus der offiziellen Zielsetzung des Wettbewerbs 1983 {{Webarchiv |url=http://www.philippi.com/de/unternehmen/awards/designplus/ |text=online |wayback=20180110054624}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich war &amp;#039;&amp;#039;Design Plus&amp;#039;&amp;#039; für die Frankfurter Frühjahrsmesse als Pendant zur langjährigen Auszeichnung &amp;#039;&amp;#039;Form&amp;#039;&amp;#039; gedacht, die bis 2002 auf der jährlichen Frankfurter Herbst-Konsumgütermesse (später in &amp;#039;&amp;#039;Tendence&amp;#039;&amp;#039; umbenannt) parallel vergeben wurde (wobei hier die Teilnahme für die Aussteller komplett kostenlos war).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahre wurde &amp;#039;&amp;#039;Design Plus&amp;#039;&amp;#039; auch auf andere Messen wie die &amp;#039;&amp;#039;Light + Building&amp;#039;&amp;#039; erweitert. Der Umstand, dass Design heute, ganz im Gegensatz zur Nachkriegszeit in Europa, vor allem im Konsumgütersegment nicht mehr förderungsbedürftig, sondern vielmehr themen- und marktbeherrschend geworden ist, führte dazu, dass auf den beiden Frankfurter Konsumgütermessen nach der &amp;#039;&amp;#039;Form&amp;#039;&amp;#039; auch &amp;#039;&amp;#039;Design Plus&amp;#039;&amp;#039; als reiner Designförderpreis [[Obsoleszenz|obsolet]] wurde. Das Konzept der Sonderjurierungen und der Nachwuchsförderung durch subventionierte Sonderschauformate, wie den &amp;#039;&amp;#039;Talents&amp;#039;&amp;#039;, wurde hingegen fortgeführt. Sowohl echte als auch [[Altruismus|pseudoaltruistische]] Aspekte der [[Ökomarketing|Ökologie]], [[Ethik]] und [[Nachhaltigkeit]] spielen im Konsumgütermarketing mittlerweile eine wesentlich zeitgemäßere Rolle als Design an und für sich.&amp;lt;ref&amp;gt;Statement der Vizepräsidentin der Ambiente, Nicolette Naumann, über die Design Plus Sonderedition 2017 zum Thema „Ethical Style“; auf Möbelmarkt.de [https://www.moebelmarkt.de/beitrag/ambiente-messe-frankfurt-design-plus-sonderedition-ethical-style online]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zumal die geradezu inflationäre Zunahme an größtenteils undotierten, aber mit unverhältnismäßig hohen Teilnahmekosten verbundenen Designpreisen eine unvoreingenommene Qualitätsaussage all dieser Auszeichnungen im Sinne [[Geplante Obsoleszenz|utilitärer]], [[Ästhetik#Philosophie und Sozialwissenschaften|ästhetischer]] oder [[Greenwashing|ökologischer]] Hilfestellungen für Konsumentenentscheidungen inzwischen mindestens fragwürdig erscheinen lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Das Award-Business – Eine Kritik der wirkungsunscharfen Vernunft auf descom.de [https://www.descom.de/site/assets/files/2338/db_r_award-business_c_jk_2_2_30_03_2016.pdf online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Designpreiskritik auf Designtagebuch.de [https://www.designtagebuch.de/quo-vadis-designpreise-in-deutschland/ online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preisträger ==&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|Preis wird auch für andere Produktgruppen verliehen. Einige Jahre und Produktbezeichnungen relevanter (sprich: besonders innovativer oder richtungsweisender) Designer/Künstler/Hersteller/Produkte sollten in den beispielhaft hervorhebenden Auswahlen noch ergänzt werden}}&lt;br /&gt;
=== Preisträger &amp;#039;&amp;#039;Ambiente&amp;#039;&amp;#039; (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
* 1988: Christian Borngräber für Multiple „Rasierter Perser“&lt;br /&gt;
* 1991: &amp;#039;&amp;#039;Stiletto Studio,s&amp;#039;&amp;#039; für Multiples „Consumer’s Rest“ und „Designblüte“&lt;br /&gt;
* 1991: Rolf Krüger für Schott-Zwiesel-Glaswerke A.G. „Zierflaschen“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martin Schwarz |url=https://www.wp.de/staedte/neheim-huesten/designer-hat-mit-form-und-farbgebung-trends-gesetzt-id11351138.html |titel=Designer hat mit Form- und Farbgebung Trends gesetzt |datum=2015-12-05 |sprache=de-DE |abruf=2019-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1992: [[Alberto Meda]] für Leuchte „Titania“, Werner Aisslinger für [[Soziale Plastik]] „otto chair“&lt;br /&gt;
* 1993: [[Tassilo von Grolman]] für Teekanne und Stövchen „[[Mono (Besteck)|Mono]] Filio“&lt;br /&gt;
* 1999: [[Ron Arad]]&lt;br /&gt;
* 2003: [[Karl Emilio Pircher]] von [[Walking-Chair Design Studio]] für Konferenztisch „Ping meets Pong“&lt;br /&gt;
* 2005: [[Karim Rashid]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Preisträger &amp;#039;&amp;#039;ISH&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Light + Building&amp;#039;&amp;#039; (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
* 2002 (L+B): &amp;#039;&amp;#039;Stiletto Design Vertreib&amp;#039;&amp;#039; für Multiple „Light Club“&amp;lt;ref&amp;gt;Beschreibung und Abbildung „Light Club“ auf [[Architonic.com]] [https://www.architonic.com/de/product/stiletto-design-vertreib-light-club/1036360 online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2007 (ISH): [[Schüco]] für die Gestaltung einer solaren Kältemaschine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Auszeichnung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industriedesign]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Designpreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstverleihung 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturpreis (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angewandte Kunst (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schotterebene</name></author>
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