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	<title>Desbeke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T03:16:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Georg Hügler: nicht jeder weiß, was ein Sauerland ist</title>
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		<updated>2025-02-24T13:35:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;nicht jeder weiß, was ein Sauerland ist&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Desbeke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (andere Schreibweisen: &amp;#039;&amp;#039;Dessebeke&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Desbike&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Wüstung|wüst gefallener Ort]] im [[Sauerland|sauerländischen]] [[Brilon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort lag zwischen Brilon und [[Hoppecke]] am Nordhang des [[Bilstein (Briloner Höhen)|Bilsteins]], in der Nähe der heutigen [[Bundesstraße 7]]. Früher wurde die Flur &amp;#039;&amp;#039;In der Desmeke&amp;#039;&amp;#039; genannt. Am Pfad nach Haus Romberg &amp;lt;!-- nicht das im Münsterland! --&amp;gt; wurden im 20. Jahrhundert beim Pflügen Mauerreste gefunden, vermutlich stand hier der Haupthof. 1310 werden als Lehensnehmer Heinrich von Beringhausen und Jakob von Hortepe mit jeweils zwei Höfen sowie Hermann Schwarte und Lambert von Ostwig mit jeweils einem Hof genannt. In den [[Arnsberg]]er Güterverzeichnissen wurde der Ort im 14. Jahrhundert erwähnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort ist wie viele andere Orte im [[Spätmittelalter|späten Mittelalter]] dem großen Wüstungsprozess zum Opfer gefallen. Es hat sich dabei wohl um einen schleichenden, langsamen Vorgang gehandelt, der um 1300 einsetzte. Über die Gründe für das Verlassen des Ortes gibt es unterschiedliche Theorien. Angedacht wird beispielsweise die Anziehungskraft der Stadt Brilon.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Brökel: Vergangene Zeiten, Band 3, Seite 57&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein weiterer Grund waren [[Pest]]epidemien und das Bedürfnis der Bewohner, in [[Stadtbefestigung|befestigten Städten]] Schutz zu suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Josef Rüther: &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichte des Landkreises Brilon&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Regensberg, Münster 1957&lt;br /&gt;
* J. S. Seibertz &amp;#039;&amp;#039;Landes- und Rechtsgeschichte des Herzogthums Westfalen: Bd. Urkunden. 3. bd&amp;#039;&amp;#039;, Seite 575.&lt;br /&gt;
* Rudolf Bergmann &amp;#039;&amp;#039;Bodenaltertümer Westfalens, die Wüstungen des Hoch- und Ostsauerlandes&amp;#039;&amp;#039; 2015 Verlag Philipp von Zabern ISBN 978-3-8053-4934-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51.38738|EW=8.62810|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung in Brilon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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