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	<title>Derschau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Derschau&amp;diff=762229&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Einwohnerentwicklung */</title>
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		<updated>2026-03-07T14:08:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einwohnerentwicklung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert das Dorf Derschau; für Personen dieses Namens siehe [[Derschau (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Derschau&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Suchy Bór&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Wappen          = [[Datei:Logo Suchy Bor.png|119px|Wappen von Derschau]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Oppeln&lt;br /&gt;
| Powiat          = Oppeln&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Opolski&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Chronstau&lt;br /&gt;
| GemeindeLink    = Gemeinde Chronstau&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 39&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = &lt;br /&gt;
| Längengrad      = 18&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 04&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = &lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = 1007&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum    = 31. Dez. 2020&amp;lt;ref&amp;gt;[https://chrzastowice.bip.net.pl/?a=12016 Raport o stanie Gminy Chrząstowice 2020, S. 10] (poln.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| OrtFläche       = 3,24&lt;br /&gt;
| Höhe            = 162&lt;br /&gt;
| Postleitzahl    = 46-053&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 077&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = OPO&lt;br /&gt;
| Straße1         = &lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Flughafen Katowice|Katowice]]&lt;br /&gt;
| Schienen1       = [[Bahnstrecke Tarnowskie Góry–Opole|Zawadzkie–Opole]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Derschau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{plS}} &amp;#039;&amp;#039;Suchy Bór&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Ortschaft in [[Oberschlesien]]. Der Ort liegt in der [[Gemeinde Chronstau]] (&amp;#039;&amp;#039;Gmina Chrząstowice&amp;#039;&amp;#039;) im [[Powiat Opolski]] in der [[Woiwodschaft Oppeln]] in [[Polen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Das [[Straßendorf]] Derschau liegt drei Kilometer südwestlich des Gemeindesitzes [[Chronstau]] (&amp;#039;&amp;#039;Chrząstowice&amp;#039;&amp;#039;) sowie acht Kilometer östlich der Kreisstadt und Woiwodschaftshauptstadt [[Opole]] (&amp;#039;&amp;#039;Oppeln&amp;#039;&amp;#039;). Der Ort liegt in der [[Nizina Śląska]] (&amp;#039;&amp;#039;Schlesische Tiefebene&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der [[Równina Opolska]] (&amp;#039;&amp;#039;Oppelner Ebene&amp;#039;&amp;#039;). Durch das Dorf fließt die [[Himmelwitzer Wasser]]. Im Norden, Osten und Süden grenzt Derschau an weitläufige Waldgebiete. Der Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Suchy Bór/Derschau&amp;#039;&amp;#039; liegt an der [[Bahnstrecke Tarnowskie Góry–Opole]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
Nachbarort sind im Nordosten der Gemeindesitz [[Chronstau]] (&amp;#039;&amp;#039;Chrząstowice&amp;#039;&amp;#039;) sowie im Norden [[Lendzin]] (&amp;#039;&amp;#039;Lędziny &amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Budynek stacji Suchy Bór.JPG|mini|Bahnhofsgebäude von 1901]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Suchy.Bor.sign.JPG|mini|Zweisprachige Ortstafel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pieczęć Suchego Boru.gif|mini|120px|Siegel von Derschau]]&lt;br /&gt;
Laut einem [[Dekret]] des [[Preußen]]königs [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich der Große]] wurde das Kolonistendorf Derschau am 30. März 1773 gegründet. Durch den Forstmeister Burich aus Bolko wurde der Wald in der &amp;#039;&amp;#039;Dürrheide&amp;#039;&amp;#039; gerodet und hier eine neue Siedlung im Zuge der [[Friderizianische Kolonisation|friderizianischen Kolonisation]] angelegt. Derschau ist somit das jüngste Dorf der Gemeinde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeinde&amp;quot;&amp;gt;[https://chrzastowice.pl/137/567/suchy-bor.html &amp;#039;&amp;#039;Suchy Bór.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;chrzastowice.pl&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 18. Okt. 2009 (polnisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kolonie Derschau wurde im ähnlichen Stil wie andere Kolonien aufgebaut – als so genanntes [[Straßendorf]]. Alle Häuser waren gleich. Es waren Holzhäuser mit gemauerten Schornsteinen, mit einem Schindel- oder Strohdach. In jedem Haus waren ein Wohnzimmer, zwei Vorratskammern und ein Stall. Jedes Haus kostete den preußischen Staat 150 Taler. Eine Scheune und einen Schuppen musste jeder Kolonist selbst bauen. Brot wurde für das ganze Dorf in einer Bäckerei gebacken. In vier Ziehbrunnen holten Einwohner das Wasser. Die Siedler stammten aus Hessen, Württemberg, Thüringen, Österreich, Polen und den benachbarten Dörfern. Im Dorf gab es 20 „Stellen“ (Haushalte). Jeder Kolonist bekam 12 Morgen Acker, 4 Morgen Wiese, einen Morgen für den Garten und eine Weide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1774 wurde im Ort eine evangelische Schule eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Triest&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Neuorganisation der [[Provinz Schlesien]] gehörte die [[Landgemeinde (Preußen)|Landgemeinde]] Derschau ab 1816 zum [[Landkreis Oppeln]] im [[Regierungsbezirk Oppeln]]. 1845 bestanden im Dorf eine evangelische Schule und 30 Häuser. Im gleichen Jahr lebten in Derschau 173 Menschen, davon 56 evangelisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knie&amp;quot;&amp;gt;[[Johann Georg Knie]]: &amp;#039;&amp;#039;Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuss. Provinz Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; Breslau 1845, S. 92.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1858 durchquerte der erste Zug in Derschau die Strecke zwischen [[Oppeln]] und dem oberschlesischen Industriegebiet. 1861 zählte Derschau 20 Kolonistenstellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Triest&amp;quot;&amp;gt;Vgl. Felix Triest: [https://books.google.de/books?id=FKUCAAAAcAAJ &amp;#039;&amp;#039;Topographisches Handbuch von Oberschlesien&amp;#039;&amp;#039;], Breslau 1865, S. 73&amp;lt;/ref&amp;gt; 1874 wurde der Amtsbezirk &amp;#039;&amp;#039;Grundschütz&amp;#039;&amp;#039; gegründet, welcher die Landgemeinde Derschau, Grudschütz, Malino und Schulenburg und dem Gutsbezirk Grudschütz, Oberförsterei umfasste.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://territorial.de/obschles/oppeln/gruden.htm Territorial Amtsbezirk Grudschütz/Gruden]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 wurden ein noch heute bestehendes Sägewerk und eine Bahnstation, die es heute ebenfalls noch gibt, gebaut. Gründer des Sägewerks waren Friedrich Stelling und der Kolonist Giesa. Doch oft wechselten die Besitzer des Werkes. Als letzter war der Kaufmann Berthold Winkler bis zum Zweiten Weltkrieg sein Verwalter. 1906–1907 baute Oppeln am Rande des Dorfes Derschau ein Erholungsheim für Kinder mit Atemwegserkrankungen (nach 1945: &amp;#039;&amp;#039;Ośrodek Rehabilitacji Dzieci i Młodzieży&amp;#039;&amp;#039;). Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921, die in der Gegend von [[Aufstände in Oberschlesien|bürgerkriegsähnlichen Zuständen]] begleitet wurde, stimmten in Derschau 179 Personen für einen Verbleib bei Deutschland und 77 für Polen. Derschau verblieb wie der gesamte Stimmkreis Oppeln beim Deutschen Reich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://home.arcor.de/oberschlesien-bw/abstimmung/oppeln.htm | wayback=20170124141943 | text=&amp;#039;&amp;#039;Landsmannschaft der Oberschlesier in B-W&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 kam der bisher deutsche Ort unter polnische Verwaltung, wurde der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen und in &amp;#039;&amp;#039;Suchy Bór&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. 1950 kam der Ort zur [[Woiwodschaft Oppeln]]. 1999 kam der Ort zum wiedergegründeten [[Powiat Opolski]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Januar 2006 wurde in der [[Gemeinde Chronstau]] Deutsch als Hilfssprache und im Mai 2008 wurden zusätzliche deutsche Ortsnamen eingeführt. Heute existiert in Derschau das Freibad Aquapark an der Hauptstraße ulica A. Pawlety sowie zwei Lebensmittelgeschäfte, „GS Chrząstowice“ an der Hauptstraße ulica A. Pawlety und „ABC Sklep“ in der ulica 1. maja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensgebung ===&lt;br /&gt;
Den Namen Derschau verlieh der Kolonie die Kriegs- und Domänenkammer in [[Breslau]] im Jahre 1774. Die Einheimischen nannten die Siedlung „Drze Heide“, um sie von den Sumpfgebieten in [[Lendzin]] und [[Chronstau]] zu unterscheiden. In der Tat verfügte die Kolonie größtenteils über dürre Sandböden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen Derschaus:&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen der Einwohnerzahlen: 1784: [https://books.google.de/books?id=gyQDAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA71&amp;amp;dq=Derschau] – 1830: [https://books.google.de/books?id=0tgAAAAAcAAJ] – 1844: [https://books.google.de/books?id=f8AGAAAAcAAJ] – 1855, 1861: [https://sbc.org.pl/dlibra/publication/edition/3107] – 1910: {{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?schlesien/oppeln.htm |titel=Landkreis Oppeln |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-03-07 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230304222742if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?schlesien/oppeln.htm |archiv-datum=2023-03-04 |abruf=2026-03-07 |abruf-verborgen=1}} – 1933, 1939: {{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=oppeln.html#ew39opplderschau|name=Stadt und Landkreis Oppeln|abruf=2023-05-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
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| 1933 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 570&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 611&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Szkoła Suchy Bór.JPG|mini|Schule in Derschau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Suchy.Bor.sawmill.JPG|mini|Blick auf das Derschauer Sägewerk]]&lt;br /&gt;
* Die römisch-katholische &amp;#039;&amp;#039;Kreuzkirche&amp;#039;&amp;#039; (poln. &amp;#039;&amp;#039;Kościół Podwyższenia Krzyża Świętego&amp;#039;&amp;#039;) wurde von 1981 bis 1982 auf Anregung des Pfarrers Ernest Kubon erbaut. Sie wurde anstelle der alten Tischlerwerkstatt der Familie Jończyk aufgebaut. Der Kirchenbau wurde 1984 eingeweiht. 2006 wurde die Pfarrei gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://parafiasuchybor.pl/historia Geschichte Kreuzkirche] (poln.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Schulhaus in Derschau: Die erste Schule Derschaus wurde 1774 gebaut. Es war eine evangelische Schule ausschließlich für Kinder aus Derschau. 1895 wurde eine neue Schule gebaut.&lt;br /&gt;
* Denkmal für die Gefallenen beider Weltkriege auf dem Friedhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* [[Sozial-Kulturelle Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien|Deutscher Freundschaftskreis]]&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr &amp;#039;&amp;#039;OSP Suchy Bór&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Olaf Schmidt (Holzbiologe)|Olaf Schmidt]] (1943–2024), deutscher Holzbiologe und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Suchy Bór|Derschau}}&lt;br /&gt;
* [https://chrzastowice.pl/137/suchy-bor.html Webseite der Gemeinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte in der Gemeinde Chronstau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde Chronstau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Schlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Opole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1773]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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