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	<title>Der vierte Stand - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T02:50:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Der_vierte_Stand&amp;diff=2196458&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Saehrimnir: /* Nachwirkende Rezeption und zusätzliche Verbreitung */ BKL Fix</title>
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		<updated>2025-07-07T16:17:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Nachwirkende Rezeption und zusätzliche Verbreitung: &lt;/span&gt; BKL Fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|hat das Gemälde mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Der vierte Stand&amp;#039;&amp;#039; zum Thema. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Vierter Stand]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemälde&lt;br /&gt;
| bilddatei = Quarto Stato.jpg&lt;br /&gt;
| titel = Il Quarto Stato (Der vierte Stand)&lt;br /&gt;
| künstler = Giuseppe Pellizza da Volpedo&lt;br /&gt;
| jahr = 1901 &lt;br /&gt;
| technik = Öl&amp;amp;nbsp;auf Leinwand&lt;br /&gt;
| höhe = 293&lt;br /&gt;
| breite = 545&lt;br /&gt;
| museum = &amp;#039;&amp;#039;Galleria d&amp;#039;Arte Moderna&amp;#039;&amp;#039;, Mailand&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der vierte Stand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (italienisches Original: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Il Quarto Stato&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist der Titel des berühmtesten Gemäldes des [[piemont]]esischen Künstlers [[Giuseppe Pellizza da Volpedo]]. Es wurde nach mehrjähriger Vorarbeit im Jahr 1898 begonnen und 1901 fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pellizza da Volpedo bearbeitete das Bild hauptsächlich in einer [[Pointillismus|divisionistischen]] [[Maltechnik]]. Wenngleich vom zeitgenössisch modernen [[Neoimpressionismus]] beeinflusst, zählt es zu den bedeutendsten Werken der Malerei des späten [[Realismus (Kunst)|Realismus]] in Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich dabei um ein monumentales, auf einer Fläche von fast 16&amp;amp;nbsp;Quadratmetern (293&amp;amp;nbsp;cm&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;545&amp;amp;nbsp;cm) mit Öl auf Leinwand gemaltes, von „erdig“ wirkenden rostrot-sandfarbenen [[Farbton|Tönen]] dominiertes Kunstwerk, das eine kommende Präsenz und Erstarkung der [[Arbeiterbewegung]] zu Beginn des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts (symbolisch übertragen „... eines neuen Zeitalters“) sinnbildlich darstellend beschwört und dieser Bewegung zugleich ein bis in die Gegenwart nachwirkendes Denkmal setzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Originalgemälde ist in der Mailänder Galerie Moderner Kunst ([[Galleria d’Arte Moderna (Mailand)|Galleria d’Arte Moderna]]) zu besichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorarbeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ambasciatori della Fame.jpg|mini|Erste Version des Themas aus dem Jahr 1891/1892: „Ambasciatori della Fame“ (übersetzt: „Botschafter des Hungers“)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:La fiumana (Volpedo).jpg|mini|Vorgängerversion des Bildes aus dem Jahr 1895: „La Fiumana“ (übersetzt: „Der Menschenstrom“ bzw. „Der lebende Strom“)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Arbeit am endgültigen Gemälde, dem sich Pellizza da Volpedo zunächst (im Jahr 1898) unter dem Arbeitstitel „Der Weg der Arbeiter“ (italienisch: &amp;#039;&amp;#039;Il cammino dei lavoratori&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.pellizza.it/QS%20-%20Cammino%20lavoratori.htm |wayback=20111022004050 |text=&amp;#039;&amp;#039;Il cammino dei lavoratori&amp;#039;&amp;#039;; Abbildung der ersten Arbeitsvorlage des abschließenden Gemäldes aus dem Jahr 1898 }}.&amp;lt;/ref&amp;gt; zugewandt hatte, ging ein etwa siebenjähriger Schaffensprozess voraus, während dessen er das Thema „Aufbruch der Arbeiterbewegung“ mit jeweils unterschiedlichen Zwischengemälden, aber ähnlichen Motiven bearbeitete (beispielsweise „Botschafter des Hungers“ (1891/1892), „Der Menschenstrom“ (1895/1896)) und inhaltlich zusehends deutlicher werdend (auf das Wesentliche konzentriert) verfeinerte. Von Version zu Version werden zunächst mit abgebildete Gebäude und Landschaftsanteile weggelassen, wohingegen die Menschen immer stärker das zentrale Motiv bilden, bis schließlich fast die ganze Bildfläche von ihnen eingenommen wird.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Abbildungen der einzelnen Entwicklungsstadien, Entwürfe und Zwischengemälde zwischen 1891 und 1901: Von „Ambasciatori della fame“ (&amp;#039;&amp;#039;Botschafter des Hungers&amp;#039;&amp;#039;) bis „Il Quarto Stato“ (&amp;#039;&amp;#039;Der vierte Stand&amp;#039;&amp;#039;) auf www.pellizza.it |url=http://www.pellizza.it/QS%20e%20il%20suo%20cantiere.htm |wayback=20110924030219 }} Bilder zum Vergrößern anklicken.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die über die Jahre hinweg durch ihn angefertigten Skizzen und Porträts von Landarbeitern seines piemontesischen Heimatortes [[Volpedo]], aus deren Mitte er stammte und deren Anliegen und sozialpolitische Forderungen er unterstützte, lieferten ihm den Hintergrund für die Ausgestaltung des Hauptwerkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Motiv und Interpretation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Quarto Stato (Volpedo) Detail.jpg|mini|Ausschnitt aus dem Vordergrund des Gemäldes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Motiv (Bildende Kunst)|Motiv]] von &amp;#039;&amp;#039;Il Quarto Stato&amp;#039;&amp;#039; wird eine aus der Dunkelheit ins Licht hervorschreitende Masse von Landarbeitern abgebildet; ein [[Demonstration]]szug von Menschen beiderlei Geschlechts und fast jeden Lebensalters, der dem Betrachter frontal (auch [[Konfrontation|konfrontativ]]), fordernd und selbstbewusst entgegenzumarschieren scheint (sinnbildlich „aus dem Schatten der Vergangenheit und der Geschichte in die erleuchtete Gegenwart“). Dessen vorderste Linien nehmen die gesamte Breite des Gemäldes ein. Ein Ende des Menschenstroms, der sich bis zum in der Dunkelheit angedeuteten Horizont zu erstrecken scheint, ist nicht auszumachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum und Vordergrund sind drei auf dem Originalgemälde lebensgroß dargestellte Personen (zwei entschlossen wirkende Männer und eine in klagender [[Mimik]] seitlich herbeitretende, vom [[Hochrenaissance]]-Maler [[Raffael]] inspirierte [[Sixtinische Madonna|madonnenhaft]] erscheinende Frau mit männlichem Kleinkind auf dem Arm) als hervorstechende bzw. anführende Einzelpersonen mit individuellen Zügen zu erkennen; wohingegen die einzelnen Menschen der unmittelbar dahinter folgenden Menge oft nur schemenhaft erscheinen – sozusagen noch in der [[Anonymität]] der Masse verborgen und mit ihr verschmelzend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Kulturwissenschaft]]ler, [[Feuilleton]]ist und Autor [[Georg Seeßlen]] schrieb im Jahr 2006 über &amp;#039;&amp;#039;Il Quarto Stato&amp;#039;&amp;#039; in vergleichendem Kontext zu anderen Kunstwerken zum Thema „Arbeit“ als &amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen zum Verhältnis von Arbeit und moderner Kunst&amp;#039;&amp;#039; unter dem Titel „Arbeit macht Kunst“ für den Kulturteil der Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[der Freitag]]&amp;#039;&amp;#039; (Textauszug):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„[…] Der Arbeiter als [[Rebell]], wie in dem berühmten Bild von Giuseppe Pellizza da Volpedo, der 1901 Il Quarto Stato, den vierten Stand in erdigen Farben im heroischen Marsch auf den Betrachter zu zeigt, ersteht als [[Bürgertum|bürgerlich]]er [[Mythos]]. Von den ‚Leiden und der Schönheit‘ der Arbeiter schwärmte Pellizza da Volpedo und zeigte die gebückten Gestalten der [[Ausbeutung|Ausgebeuteten]], vor der Brücke, die zwischen den Habenden und den Nicht-Habenden nur die [[Ware]]n überqueren lässt. Es ist der [[Humanismus|humanistische]] Realismus, der eine Erzählung der Arbeiterklasse beginnt, gegen das Verschwinden in der [[Leitkultur]], deren Projekt immer wieder die nachhaltige Ausblendung der Arbeit scheint, bis zum Fernsehprogramm von gestern abend.&lt;br /&gt;
:Zwanzig Jahre zuvor hatte [[Vincent van Gogh]] seinen Mann am Webstuhl oder sein auf dem Feld arbeitendes Paar noch in [[Stoa|stoischer]] Gleichmut gezeigt; Pellizza da Volpedos Arbeiter dagegen sind bereits am Rand der Verzweiflung; nur ihre Erhebung kann sie retten, nur in der [[Revolte]], nicht in der Arbeit steckt ihr Stolz. Zur gleichen Zeit sehen in den USA die Fotografen schon in die [[Sweatshop|Sweat Shops]] und [[Slum|Ghetto]]-Ökonomien. Eine Form der organisierten Armut in endloser Arbeit entsteht, das genaue Gegenbild zu den fröhlichen Arbeitern auf den Baugerüsten der Hochhäuser, die bald darauf ein ‚offizielles‘ Bild der Arbeit abgeben sollten. […]“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/arbeit-macht-kunst zitiert aus Georg Seeßlen: &amp;#039;&amp;#039;Arbeit macht Kunst – Anmerkungen zu dem Verhältnis von Arbeit und moderner Kunst&amp;#039;&amp;#039;] (&amp;#039;&amp;#039;der Freitag&amp;#039;&amp;#039;, 25. August 2006).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungsort ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Museo del 900.JPG|miniatur|Haupteingang zum &amp;#039;&amp;#039;Museo del Novecento&amp;#039;&amp;#039; in Mailand]]&lt;br /&gt;
Bei einer im Jahr 1902 in Mailand eröffneten Ausstellung präsentierte Pellizza da Volpedo sein Gemälde erstmals einer breiten Öffentlichkeit. Die Stadt Mailand war es dann auch, die das Bild 1920 von den Erben des 1907 durch [[Suizid]] verstorbenen Künstlers käuflich erwarb. Es war lange Zeit in der dortigen [[Galerie (Kunst)|Galerie]] für moderne Kunst (&amp;#039;&amp;#039;Galleria d&amp;#039;Arte Moderna&amp;#039;&amp;#039;) untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gegenwart ist &amp;#039;&amp;#039;Il Quarto Stato&amp;#039;&amp;#039; das ausstellungseröffnende [[Ausstellung|Exponat]] des [[Palazzo dell’Arengario#Museo del Novecento|Museo del Novecento]] („Museum des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts“)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1358073/ Feature Deutschlandfunk: &amp;#039;&amp;#039;Hunger nach Kultur&amp;#039;&amp;#039;], Beitrag von [[Henning Klüver]] am 5. Januar 2011 zur Eröffnung des Museo del Novecento.&amp;lt;/ref&amp;gt;, einem [[Museum]] für [[Zeitgeschichte|zeitgeschichtliche]] Kunst, das am 6.&amp;amp;nbsp;Dezember 2010 im [[Palazzo dell’Arengario]] in der norditalienischen Metropole neu eröffnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Vorgängergemälde des Bildes – „La Fiumana“ (&amp;#039;&amp;#039;Der Menschenstrom&amp;#039;&amp;#039;) – wird ebenfalls in Mailand, jedoch in der [[Pinacoteca di Brera]], einem Museum für antike und moderne Kunst ausgestellt. Weitere Vorgängerentwürfe sind zumeist Bestandteile [[Privatsammlung|privater Sammlungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachwirkende Rezeption und zusätzliche Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Der italienische Regisseur [[Bernardo Bertolucci]] verwendete das Gemälde im [[Filmvorspann|Vorspann]] seines 1976 produzierten zweiteiligen [[Monumentalfilm|Monumental-Spielfilms]] [[1900 (Film)|&amp;#039;&amp;#039;1900&amp;#039;&amp;#039; (italienisch: &amp;#039;&amp;#039;Novecento&amp;#039;&amp;#039;]]), untermalt mit der von [[Ennio Morricone]] komponierten tragenden Filmmusik unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Romanzo&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=hsBo3rN6Z1M&amp;amp;feature=related Intromusik des Films „1900“ unter Verwendung des Gemäldes &amp;#039;&amp;#039;Il Quarto stato&amp;#039;&amp;#039; auf youtube.com].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Bertoluccis international erfolgreiche Kinoproduktion erhielt „Il Quarto Stato“ zusätzliche [[Popularität]]. Die Herstellung von [[Poster]]-Nachdrucken des Gemäldes – in Relation zum Original mit deutlich kleinerem Format – stieg daraufhin an. Auf diese Weise war das Bild vor allem während der 1970er und 1980er Jahre als [[Wandbilddruck|Wand-Dekoration]] in zahlreichen Haushalten insbesondere der [[Politische Linke|linken]] und [[Neue Soziale Bewegungen|alternativen]] [[Szene (Volkskunde)|Szene]] verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Jahre vor Bertolucci war es 1972 der stilprägende [[Aktionskunst|Aktionskünstler]] [[Joseph Beuys]], der in seiner vom Fotografen Giancarlo Pancaldi aufgenommenen Selbstinszenierung „La rivoluzione siamo Noi“ (&amp;#039;&amp;#039;Wir sind die Revolution&amp;#039;&amp;#039;) auf das Motiv von „Il Quarto Stato“ zurückgriff, indem er sich in der Pose der zentralen mittleren männlichen Figur des Gemäldes – in entschlossenem Ausdruck auf den Betrachter zumarschierend – ablichten ließ. Durch den Satz „Wir sind die Revolution“ stellte Beuys ein politisches und soziales Engagement in Zusammenhang mit seiner künstlerischen Arbeit. Damit beabsichtigte er, eine [[Tradition|tradierte]] Verbindung zwischen [[Revolution]] und künstlerischer [[Avantgarde]] zu erneuern und zu propagieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Oskar Bätschmann]]: {{Webarchiv | url=http://www.wolfsberg.com/documents/Keynote_Prof_Baetschmann.pdf | wayback=20150610200353 | text= &amp;#039;&amp;#039;Shooting Stars&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;20/21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Volpedo Piazza Quarti Stato Quadro.JPG|mini|Verkleinerte Kopie des Gemäldes bei jenem Platz in [[Volpedo]] (dem Heimatort des Künstlers), der auch als Schauplatzvorlage des Gemäldes diente (Fotografie von 2007)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2003 drehte der Regisseur und Autor Emilio Mandarino den knapp halbstündigen [[Kurzfilm]] „Il Quarto Stato“ für das italienische Fernsehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fctp.it/movie_item.php?id=295&amp;amp;pageID=2&amp;amp;anno=2003&amp;amp;type=1 Beschreibung des Kurzfilms „Il Quarto Stato“ von Emilio Mandarino, auf fctp.it (Film Commission Torino Piemonte)], italienisch.&amp;lt;/ref&amp;gt; In diesem dokumentarischen Porträt über Giuseppe Pellizza da Volpedo und sein Hauptwerk wird die Entwicklung des Bildes und der kreative Prozess des Künstlers von den ersten Skizzen im Jahr 1891 bis zum endgültigen Gemälde im Jahr 1901 nachgezeichnet und [[Dramaturgie|dramaturgisch]] aufbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die Gegenwart existieren viele weitere Adaptionen des Bildes in [[Assoziation (Psychologie)|Assoziation]] zum ursprünglichen Werk, oft mit verfremdetem Motiv und bezogen auf unterschiedliche kulturelle, politische oder zeitgeschichtliche Zusammenhänge. Sie reichen von der [[Werbegrafiker|Werbegrafik]] über das [[Wahlplakat]] bis hin zu [[Cartoon]]s und [[Karikatur]]en. In jüngerer Zeit hatte das italienische Linksbündnis [[Rivoluzione Civile]], das unter der Führung von [[Antonio Ingroia]] anlässlich der [[Parlamentswahlen in Italien 2013|Neuwahl des italienischen Parlaments 2013]] kommunistische, linkssozialdemokratische, grüne und linksliberale Parteien vereinte, zu seinem Symbol ebenfalls eine stilisierte Version des Werks erkoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Giuseppe Pellizza.jpg|mini|Giuseppe Pellizza da Volpedo, der Schöpfer des Gemäldes]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Labour, art and mass media: Giuseppe Pellizza’s „Il Quarto Stato“ and the illustrated press.&amp;#039;&amp;#039; In: Martina Hansmann und [[Max Seidel (Kunsthistoriker)|Max Seidel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pittura italiana nell’Ottocento.&amp;#039;&amp;#039; Marsilio, Venedig 2005, S. 331–348.&lt;br /&gt;
* Gabriele Mucchi: &amp;#039;&amp;#039;„Der vierte Stand“. Zu einem Gemälde von G. Pellizza.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bildende Kunst&amp;#039;&amp;#039;, 5. Jahrgang, 1957, S. 177–178.&lt;br /&gt;
* Aurora Scotti: &amp;#039;&amp;#039;Pellizza da Volpedo. Catalogo generale.&amp;#039;&amp;#039; Mailand 1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|The Fourth Estate|Der vierte Stand}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bilder-der-arbeit.de/Museum/Seiten/VM-HS5.html &amp;#039;&amp;#039;Der vierte Stand&amp;#039;&amp;#039; im Archiv &amp;#039;&amp;#039;Bilder der Arbeit&amp;#039;&amp;#039; (bilder-der-arbeit.de)] (Miniaturbild dritte Reihe, viertes Bild von links zur Vergrößerung und für weitere Informationen anklicken)&lt;br /&gt;
* [http://www.pellizza.it/index.htm italienisches Webportal zu Giuseppe Pellizza da Volpedo mit verschiedenen Links zu Leben, Werk und Wirkung des Künstlers (linke Spalte)], darunter auch ein Link zur Nachwirkung des Bildes Il quarto Stato (sechster Link: [http://www.pellizza.it/Fortuna%20QS.htm „La „Fortuna“ del Quarto Stato“] mit Texten, Artikeln, Cartoons und weiteren Adaptionen sowie Verfremdungen des Motivs in Assoziation zu anderen kulturellen oder zeitgeschichtlichen Zusammenhängen); Seite in italienischer Sprache&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=Dn7frSOSBiM&amp;amp;feature=em-share_video_user &amp;#039;&amp;#039;La forza di un&amp;#039;immagine&amp;#039;&amp;#039; (Die Kraft eines Bildes)]; Präsentation in Form einer Bilderreihe von diversen Adaptionen, grafischen Verfremdungen in Fotografien, Cartoons, Plakaten oder Collagen mit unterschiedlichen politischen Interpretationen des Ursprungsgemäldes &amp;#039;&amp;#039;Il quarto stato&amp;#039;&amp;#039; auf youtube.com (ca. 4½ Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen/Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4548702-9|LCCN=n/98/095601|NDL=|VIAF=179549708}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Vierte Stand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemälde (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemälde (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeiterbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeit in der Bildenden Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gruppenbildnis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saehrimnir</name></author>
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