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	<title>Der unsichtbare Aufstand - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T22:31:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Der_unsichtbare_Aufstand&amp;diff=925211&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-10-02T11:28:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Bild              = &lt;br /&gt;
| Deutscher Titel   = Der unsichtbare Aufstand&lt;br /&gt;
| Originaltitel     = État de siège&lt;br /&gt;
| Produktionsland   = [[Frankreich]], [[Italien]], [[Bundesrepublik Deutschland|BRD]]&lt;br /&gt;
| Originalsprache   = [[Französische Sprache|Französisch]]&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr  = 1972&lt;br /&gt;
| Länge             = 121&lt;br /&gt;
| FSK               = 16&lt;br /&gt;
| JMK               = &lt;br /&gt;
| Regie             = [[Constantin Costa-Gavras]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch          = Constantin Costa-Gavras&amp;lt;br /&amp;gt;[[Franco Solinas]]&lt;br /&gt;
| Produzent         = [[Jacques Perrin]]&lt;br /&gt;
| Musik             = [[Mikis Theodorakis]]&lt;br /&gt;
| Kamera            = [[Pierre-William Glenn]]&lt;br /&gt;
| Schnitt           = [[Françoise Bonnot]]&lt;br /&gt;
| Besetzung         = * [[Yves Montand]]: Philip Michael Santore&lt;br /&gt;
* [[O. E. Hasse]]: Carlos Ducas&lt;br /&gt;
* [[Maurice Teynac]]: Innenminister&lt;br /&gt;
* [[Nemesio Antúnez]]: Staatspräsident&lt;br /&gt;
* [[Roberto Navarrete]]: Kommissar Romero&lt;br /&gt;
* [[Renato Salvatori]]: Captain Lopez&lt;br /&gt;
* [[Harald Wolff (Schauspieler)|Harald Wolff]]: Außenminister&lt;br /&gt;
* [[Jacques Weber]]: Hugo (Geiselnehmer)&lt;br /&gt;
* [[Jean-Luc Bideau]]: Este (Geiselnehmer)&lt;br /&gt;
* [[Jerry Brouer]]: Anthony Lee&lt;br /&gt;
* [[Yvette Etiévant]]: Senatorin&lt;br /&gt;
* [[Jean François Gobbi]]: Journalist&lt;br /&gt;
* [[Evangeline Peterson]]: Ehefrau Santores&lt;br /&gt;
* [[Mario Montilles]]: Assistenzkommissar Fontant&lt;br /&gt;
* [[André Falcon]]: Hilfspolizist (Deputy) Fabbri&lt;br /&gt;
* [[Douglas Harris]]: Direktor des A.I.D.&lt;br /&gt;
* [[Gilbert Brandini]]: Journalist&lt;br /&gt;
| Synchronisation   = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der unsichtbare Aufstand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Originaltitel: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;État de siège&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein französisch-italienisch-(west)deutscher Spielfilm von [[Constantin Costa-Gavras]] aus dem Jahr 1972. Zusammen mit dem Film &amp;#039;&amp;#039;[[Z (Film)|Z]]&amp;#039;&amp;#039; vom selben Regisseur aus dem Jahr 1969 gilt &amp;#039;&amp;#039;Der unsichtbare Aufstand&amp;#039;&amp;#039; als ein genreprägender [[Klassiker]] des politisch engagierten Kinos (vgl. [[Politthriller]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmhintergrund und Intention ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie &amp;#039;&amp;#039;[[Z (Film)|Z]]&amp;#039;&amp;#039; thematisiert &amp;#039;&amp;#039;Der unsichtbare Aufstand&amp;#039;&amp;#039; die Verhältnisse in einem autoritär regierten Regime kurz vor einer [[Militärdiktatur]], hier bezogen auf [[Uruguay]] im Jahr 1970. Und ähnlich wie &amp;#039;&amp;#039;Z&amp;#039;&amp;#039; fußt der Film auf realen Ereignissen, die hier den in der breiteren Öffentlichkeit kaum beachteten Fall des als Entwicklungshelfer getarnten US-amerikanischen Agenten [[Daniel Mitrione]] aufgreifen, der 1970 der Regierung in Uruguay beratend zur Seite gestellt worden war, bis er von [[Stadtguerilla]]s entführt und ermordet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch der zehn Jahre später von Costa-Gavras als US-Produktion gedrehte Film &amp;#039;&amp;#039;[[Vermißt (Film)|Vermißt]]&amp;#039;&amp;#039;, der die Verhältnisse der [[Militärdiktatur in Chile|chilenischen Militärdiktatur]] unter [[Augusto Pinochet]] unmittelbar nach dem [[Putsch in Chile 1973|Putsch]] gegen den demokratisch gewählten Ministerpräsidenten [[Salvador Allende]] thematisiert, ist &amp;#039;&amp;#039;Der unsichtbare Aufstand&amp;#039;&amp;#039; geleitet von der Intention der Kritik an der politischen Praxis der USA, für die eigenen Interessen auch autoritäre, dem [[Faschismus]] nahestehende Diktaturen zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film stellt die [[Geiselnahme]] des Agenten durch die Widerstandsbewegung der [[Movimiento de Liberación Nacional – Tupamaros|Tupamaros]] und die sich daran anschließende Regierungskrise in den Mittelpunkt seiner Handlung, wobei der Fokus kritisch auf die Aufdeckung der Hintergründe für die Geiselnahme und die menschenrechtsfeindliche politische Praxis der Regierung gerichtet ist; eine Praxis, die sich für den Zuschauer im Verlauf des Films herauskristallisiert, als bei den Verhören des Entführten durch die Guerilla seine tatsächliche Tätigkeit für die Machthaber, die u. a. in der Schulung der Polizei in modernen Verhörtechniken mittels [[Folter]] liegt, immer deutlicher wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Der Film beginnt mit der Auffindung eines verdächtigen geparkten Pkw in einem großstädtischen Randgebiet. Im Fond des Fahrzeugs findet die Polizei unter der Rückbank die Leiche des gesuchten „Entwicklungshelfers“ Philip Michael Santore (dargestellt von Yves Montand), der eine Woche zuvor zusammen mit einem ausländischen Diplomaten von Stadtguerillas entführt wurde. Die Regierung ordnet ein Staatsbegräbnis an, das im staatlichen Fernsehen übertragen wird. Danach werden die Ereignisse, die zur Ermordung des Mannes führten, in Rückblenden dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem vermeintlichen Entwicklungshelfer, der beim Kidnapping durch einen Schuss verletzt wird, entführen die Tupamaros einen brasilianischen Konsul sowie einen – kurz darauf wieder frei gelassenen – Sekretär der US-amerikanischen Botschaft. Santore und der Konsul werden in ein geheimes Versteck im Keller eines Wohnhauses gebracht. Dort halten die maskierten Entführer sie gefangen und vernehmen sie in den folgenden Tagen zu ihren Tätigkeiten. In einem Ultimatum wird die Freilassung von politischen Gefangenen für das Leben und die Freiheit der Geiseln gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die überstürzten Tätigkeiten des Regimes, das mit einer intensiven Fahndung beginnt und dabei mit Entführung und Mord durch sogenannte [[Todesschwadron]]en besonders repressiv gegen Oppositionelle vorgeht, machen den liberalen und angesehenen Journalisten Carlos Ducas (dargestellt von O. E. Hasse) auf den Fall aufmerksam. Er beginnt, über Santore zu recherchieren, der bis dahin als ein eher unscheinbarer Beamter galt, als Angestellter einer Entwicklungshilfeorganisation namens [[United States Agency for International Development|AID (Agency for International Development]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ducas findet heraus, dass es sich in Wahrheit um eine Tarnbeschäftigung handelt, hinter Santore verbarg sich ein US-amerikanischer Spezialist für Guerillabekämpfung. Santore selbst hatte in den USA in Trainingslagern hochrangige Polizeikader lateinamerikanischer Militärdiktaturen ausgebildet und stand verschiedenen autoritären Regimes, mit denen die USA verbündet sind, als Polizeiberater auch vor Ort zur Seite. Unter anderem gehörte zu seinen Aufgaben auch die Unterweisung von Polizisten in verdeckter Ermittlung und Folterpraktiken mit Elektroschocks gegen Systemoppositionelle und andere politisch missliebige Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Verhören der Geiselnehmer wird Santore mit den entsprechenden Informationen konfrontiert, die er nach anfänglichem Leugnen und Relativieren schließlich nicht mehr abstreiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die allmähliche Aufdeckung der repressiven und menschenrechtsfeindlichen Praxis der Diktatur führt zu einer Staatskrise, vor der auch für den Journalisten Ducas der eigentliche Hintergrund der Geiselnahme immer deutlicher wird. Aber kurz vor dem anstehenden Rücktritt der Regierung und den in Aussicht gestellten freien Wahlen gelingt der Polizei ein Fahndungserfolg, der zur Verhaftung der wichtigsten Anführer der Untergrundbewegung führt. Darauf werden die schriftlich geführten Verhandlungen mit den noch übrigen Geiselnehmern abgebrochen, die Tötung der Geisel, die nun ihre Bedeutung für die Machthaber verloren hat, in Kauf genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Geiselnehmer, deren Hauptziel es war, durch die Aufdeckung der innenpolitischen Praxis des Regimes die Regierung zum Rücktritt zu veranlassen, ist somit ihre Aktion gescheitert. Die Ermordung der Geiseln bleibt lediglich eine taktische Frage der eigenen Konsequenz, die unter den Entführern zu kontroversen Diskussionen führt. Letztlich wird durch eine Befragung von Sympathisanten, die in subversiven Treffen bei nächtlichen Busfahrten durchgeführt wird, per Abstimmung, nach Art eines Geschworenengerichtes, entschieden, dass Santore erschossen wird. Der brasilianische Diplomat und ein zwischenzeitlich ebenfalls entführter Angestellter der britischen Botschaft werden freigelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anfängliche Begräbnisszene wiederholt sich am Filmende, der Sarg wird zum Lufttransport ins Flugzeug verladen. Santores Nachfolger steigt aus der ankommenden Maschine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
* [[film-dienst]] (auch [[Lexikon des internationalen Films]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lexikon des internationalen Films, Band T-U&amp;#039;&amp;#039;, Auflage 1995, Rowohlt Taschenbuch-Verlag, Reinbek 1995, ISBN 3-499-16357-8, S. 5993&amp;lt;/ref&amp;gt;): „... setzt sich der Film engagiert mit der Situation in Lateinamerika, mit den sozialen Mißständen, Korruption und grausamem Polizei-Terror auseinander. Weitgehend differenziert in der Darstellung der Unrechtsprobleme, rechtfertigt er letztlich allzu parteiisch Gewalt als Mittel des Widerstands. Als ambitionierter Beitrag zur politischen Meinungsbildung für eine gerechtere Welt diskussionswert.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{LdiF|47679|zugriff=2017-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmmusik ==&lt;br /&gt;
Für die Komposition des Soundtracks verwendete [[Mikis Theodorakis]] teilweise melodisches Material, das später in sein [[Oratorium]] &amp;#039;&amp;#039;[[Canto General (Theodorakis)|Canto General]]&amp;#039;&amp;#039; einfloss. Die Musik wurde von der Gruppe [[Los Calchakis]] auf traditionellen Instrumenten [[Andine Musik|andiner Musik]] eingespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Der Film wurde für den [[Golden Globe Award]] als bester ausländischer Film nominiert. Erhalten hat er den englischen [[British Academy Film Award/United Nations Award|United Nations Award]] des [[British Academy Film Award|Britischen Filmpreises]] sowie den französischen [[Louis-Delluc-Preis]] des Jahres 1972.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0070959|État de siège}}&lt;br /&gt;
* {{filmportal|42423e96a70d48509db0eef518552653}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kino-zeit.de/filme/der-unsichtbare-aufstand Kurzbeschreibung des Films auf kino-zeit.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.moviemaster.de/archiv/film/film_2957.htm Der unsichtbare Aufstand bei moviemaster.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.herner-netz.de/Aufstand-260705/aufstand-260705.html Filmüberblick und Bild des Filmplakats]&lt;br /&gt;
* [https://www.textem.de/753.0.html eigenwillige Rezension und Interpretation des Films auf textem.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Filme von Costa-Gavras}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:unsichtbare Aufstand #Der}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Französischer Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politthriller]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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