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	<title>Der heilige Born - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Der_heilige_Born&amp;diff=2242109&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2020-05-08T16:13:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler entfernt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Roman von Wilhelm Raabe. Zum Nebenfluss der Elbe &amp;#039;&amp;#039;Heiliger Born&amp;#039;&amp;#039; siehe [[Leubnitzbach]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der heilige Born&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein historischer Roman&amp;lt;ref&amp;gt;von Studnitz, S. 309, Eintrag 14&amp;lt;/ref&amp;gt; von [[Wilhelm Raabe]], der in der ersten Hälfte des Jahres 1860 entstand&amp;lt;ref&amp;gt;Verwendete Ausgabe, S. 470 unten&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1861 bei Kober und Markgraf in Prag erschien. Nachauflagen erlebte Raabe 1891 und 1906&amp;lt;ref&amp;gt;Verwendete Ausgabe, S. 477 unten&amp;lt;/ref&amp;gt;. Meyen&amp;lt;ref&amp;gt;Meyen, S. 343&amp;lt;/ref&amp;gt; gibt sechs Besprechungen aus den Jahren 1863 bis 1937 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Versteckte Kommentare beziehen sich stets auf die verwendete Ausgabe (Seite,(Zeile), ggf. durch Semikolon getrennt--&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
Anno 1556 ist die [[Weser]] bei [[Holzminden]] eine Grenze zwischen [[Römisch-katholische Kirche|Katholiken]] und [[Evangelisch-lutherische Kirchen|Lutheranern]]. In dem Dorf [[Stahle]]&amp;lt;!--15--&amp;gt; am linken Weserufer sitzt der junge [[Vikar#Römisch-katholische Kirche|Vikar]] Festus in dem katholischen Pfarrhaus&amp;lt;!--15u--&amp;gt; und am rechten Ufer gegenüber in Holzminden schreibt der gestrenge&amp;lt;!--17,2u--&amp;gt; lutherische [[Pastor]] [[Magister]] Valentin Fichtner an seinem Werk „De Daemonibus“&amp;lt;!--10,11--&amp;gt;. Der Katholik Festus und der junge Lutheraner Klaus Eckenbrecher lieben des Pastors 17-jähriges&amp;lt;!--31u--&amp;gt; Töchterlein Monika Fichtner. Monikas Mutter ist verstorben&amp;lt;!--31--&amp;gt;. Während sich Festus seiner verbotenen Liebe bewusst ist, diese also geheim hält, bekennt sich Klaus offen zu seiner starken Neigung und stößt auf den erbitterten Widerstand des Vaters. Pastor Fichtner will keine mittellose [[Waise]] mit fragwürdigem Elternhaus zum Schwiegersohn. Der Vater Klaus Eckenbrechers war Stadttrompeter von Holzminden&amp;lt;!--25--&amp;gt; und die Mutter Alheit Leifheit war die Witwe eines Enthaupteten gewesen&amp;lt;!--28,29--&amp;gt;. Klaus sieht ein, bevor er Monika heimführen darf, muss er es erst zu etwas bringen&amp;lt;!--286,14;145 Mitte;151 oben--&amp;gt;. Der junge Bursche hat Glück. Der 26-jährige&amp;lt;!--44 Mitte--&amp;gt; [[Grafen von Spiegelberg|Philipp von Spiegelberg]], [[Grafschaft Pyrmont|Graf zu Pyrmont]], nimmt ihn als [[Reisiger]] auf. Nicht weit vom [[Schloss Pyrmont|gräflichen Schloss]], nahe bei [[Lügde]]&amp;lt;!--62--&amp;gt;, liegt der [[Lügde#Hylliger Born, Dreißigjähriger Krieg und paderbornische Exklave|heilige Born]]&amp;lt;!--35--&amp;gt;, eine Quelle, deren Wasser gegen Leibesgebrechen&amp;lt;!--63--&amp;gt; Wunder wirken soll. Es geht das Gerücht, der „Wunderbronn“&amp;lt;!--89--&amp;gt; wirke sogar als [[Jungbrunnen]]&amp;lt;!--71u--&amp;gt;. Die kleine Grafschaft Pyrmont kann bei weitem nicht alle Badegäste beherbergen. Klaus Eckenbrecher wird vom Grafen eingesetzt, um die Ordnung unter den zahllosen sommers im Freien kampierenden Fremdlingen notdürftig aufrechtzuerhalten. Der Ruf des heiligen Borns zu Pyrmont&amp;lt;!--136 mitte--&amp;gt; dringt über Ländergrenzen. Italiener reisen an. Der unverheiratete junge Graf muss den Streit zweier Todfeinde schlichten. Der Arzt Simone Spada aus [[Bologna]]&amp;lt;!--85--&amp;gt; war am Born auf die schöne Fausta La Tedesca getroffen. Philipp von Spiegelberg weist den Arzt aus der Grafschaft. Spada fährt die Weser hinab und reitet dann nach [[Osnabrück]]&amp;lt;!--130ff--&amp;gt;. Philipp von Spiegelberg nimmt die Landstreicherin&amp;lt;!--129--&amp;gt; Fausta in seinem Schloss auf. Fausta konnte aus einem deutschen Kloster entfliehen, in das sie der Arzt Spada hatte einsperren lassen&amp;lt;!--88--&amp;gt;. Faustas Mutter Lydia Santoni&amp;lt;!--246--&amp;gt; ist verstorben. Sie war zu Lebzeiten Faustas Vater, dem Arzt Benedictus Meyenberger aus Osnabrück&amp;lt;!--110;132;218 Mitte--&amp;gt;, untreu geworden. Simone Spada und dessen Freund Meyenberger hatten Fausta nach Deutschland gebracht&amp;lt;!--115--&amp;gt;. Durch Faustas Verschulden war zuvor Spada durch das Schwert eines gewissen Don Cesare Campolani&amp;lt;!--133--&amp;gt; fast zu Tode gekommen.&amp;lt;!--133 oben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es scheint, als ob der Graf von Fausta verhext&amp;lt;!--168,14--&amp;gt; werden würde. Aus dem fröhlichen Zecher Philipp von Spiegelberg macht Fausta einen menschenscheuen Schlossherren&amp;lt;!--164/165--&amp;gt;. Die Schöne dient ihrem Geliebten, dem Ritter Cesare Campolani&amp;lt;!--108/109;210,10u;251,10u--&amp;gt;. Der Graf soll als Gefolgsmann des [[Heinrich II. (Frankreich)|Königs von Frankreich]]&amp;lt;!--173--&amp;gt; im Kampf gegen den [[Philipp II. (Spanien)|spanischen König]]&amp;lt;!--174--&amp;gt; auf [[Grafschaft Flandern|flandrischem]]&amp;lt;!--185--&amp;gt; Schlachtfeld geworben werden. „Feldmarschalk“&amp;lt;!--197,10--&amp;gt; [[Christoph von Wrisberg|Christof von Wrisberg]]&amp;lt;!--180--&amp;gt; ist Campolani bei der listigen Werbung von Truppen behilflich. Während von Wrisberg später dann anderenorts die Werbetrommel für den König von Frankreich rührt, setzen Fausta und Campolani ihr Werk zu Pyrmont fort. Der Graf durchschaut aber das Paar.&amp;lt;!--277u--&amp;gt; Zudem wird ihm von seinem Herzog mitgeteilt, er habe in Flandern auf spanischer Seite zu streiten&amp;lt;!--270 Mitte--&amp;gt;. Fausta und Campolani flüchten mit ihren Mannen. Der Graf nimmt die Verfolgung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stahle kommt den Flüchtenden ihr Todfeind Spada in die Quere. Der Arzt hatte in Osnabrück seinen väterlichen Freund Benedictus Meyenberger zu Grabe getragen. Auf dem Heimweg nach Italien übernachtet Spada bei dem Vikar Festus. Vor dem Schlafengehen erzählt der Reisende dem Geistlichen die Geschichte seiner unglücklichen Liebe zu Fausta&amp;lt;!--218ff--&amp;gt;. Bestürzt nimmt der Vikar das Erzählte auf. Sieht er doch Parallelen zu seiner unerfüllten Liebe zu Monika. Bevor der Arzt den Kampf gegen Faustas bewaffnete Begleiter aufnehmen kann, wird er von einem der Männer erschossen.&amp;lt;!--258/259--&amp;gt; Als der Graf mit seinen Reisigen das Dorf Stahle erreicht, wird Fausta von Klaus Eckenbrecher erschossen.&amp;lt;!--261 oben--&amp;gt; Nach der Beerdigung der beiden Toten verliert der Vikar Festus den Verstand und nähert sich Monika. Der entsetzte Pastor Fichtner bittet Klaus Eckenbrecher um Schutz; nennt die Tochter Eckenbrechers Braut&amp;lt;!--291,10u--&amp;gt;. Klaus hat gewonnenes Spiel. Der Pastor bereut sein voreiliges Hilfeersuchen, weiß aber nicht, wie er es rückgängig machen könnte&amp;lt;!--295--&amp;gt;. Festus taucht in den abendlichen Wesernebel ein und kann von suchenden Ortskundigen nicht mehr gefunden werden&amp;lt;!--293--&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus und Monika werden zunächst noch kein Paar. Klaus nimmt im August 1557 mit seinem Grafen an der [[Schlacht bei Saint-Quentin (1557)|Schlacht bei Saint-Quentin]] auf Seiten der Spanier gegen von Wrisberg&amp;lt;!--298--&amp;gt; teil. Die Pyrmonter fechten auf der Siegerseite. Der Graf fällt von Campolanis Hand und wird zu [[Cambrai|Kammerich]]&amp;lt;!--302,1u--&amp;gt; beigesetzt. Klaus, der seinen Herrn auf dem Felde im Gegenzug umgehend gerächt – also Campolani erstochen – hatte&amp;lt;!--311u--&amp;gt;, führt die überlebenden Pyrmonter heim. Zum Hauptmann aufgestiegen, begibt sich Klaus von Schloss Pyrmont aus auf den Weg zu seiner Braut nach Holzminden. Im Wald begegnet ihm der wahnsinnige Festus&amp;lt;!--338u--&amp;gt;. Klaus, der in der Schlacht ein Auge eingebüßt hat, wird von Monika mit offenen Armen empfangen. Pastor Fichtner, immer noch an „De Daemonibus“ schreibend, findet sich notgedrungen mit diesem Schwiegersohn ab. Festus wird am Morgen nach Klaus Eckenbrechers Wiederkehr leblos auf dem Grab des Arztes Spada liegend aufgefunden.&amp;lt;!--345u--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Form ==&lt;br /&gt;
Der Erzähler „dieser Historie“&amp;lt;ref&amp;gt;Verwendete Ausgabe, S. 158, 15. Z.v.o.&amp;lt;/ref&amp;gt; blickt gelegentlich in die Zukunft. So sieht er zum Beispiel bereits im vierten der zweiundzwanzig Kapitel das böse Ende des Vikars Festus voraus.&amp;lt;ref&amp;gt;Verwendete Ausgabe, S. 55., 12. Z.v.u.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vermöge seiner Schreibkraft zieht er die unterschiedlichsten Register. Wenn es ernst wird, legt er die „Gänsefeder der Romantik“&amp;lt;ref&amp;gt;Verwendete Ausgabe, S. 192, 12. Z.v.u.&amp;lt;/ref&amp;gt; beiseite. Halunken werden einfach vorverurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Verwendete Ausgabe, S. 194, 9. Z.v.u.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Handlungsorten Weserufer bei Holzminden, Schloss Pyrmont und Osnabrück wird hin- und hergesprungen. Lückenhaft Dargebotenes und Unverständliches wird manches Mal später greifbarer nacherzählt. Die erzählte Zeit erscheint nicht als Kontinuum. Zum Beispiel lässt der Erzähler die flandrische Schlacht Klaus zu einem passenden Zeitpunkt nacherzählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
* Oppermann gibt Raabes Quellen an ([[Heinrich Bünting]]: &amp;#039;&amp;#039;Newe volstendige Braunschweigische und Lüneburgische Chronica&amp;#039;&amp;#039; (Magdeburg 1620), Jobst Höcker (1568), Theodor Christoph Grotrian, Johann Philipp Seipp (Hannover 1719), [[Heinrich Matthias Marcard]] (Leipzig 1784) und Gottfried Kaeppel (Leipzig 1800))&amp;lt;ref&amp;gt;Oppermann in der verwendeten Ausgabe, S. 471–474&amp;lt;/ref&amp;gt; und erwähnt einen Lobspruch [[Hans Blum (Autor)|Hans Blums]].&amp;lt;ref&amp;gt;Oppermann in der verwendeten Ausgabe, S. 477, Mitte&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgaben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstausgabe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Der heilige Born. Blätter aus dem Bilderbuche des sechzehnten Jahrhunderts von Jakob Corvinus.“ 548 Seiten. Kober &amp;amp; Markgraf, Wien und Prag 1861. Leinen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwendete Ausgabe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der heilige Born. Blätter aus dem Bilderbuche des sechzehnten Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. S. 5–346. Mit einem Anhang, verfasst von [[Hans Oppermann]], S. 469–505 in [[Karl Hoppe (Germanist)|Karl Hoppe]] (Bearb.), Hans Oppermann (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Der heilige Born. [[Ein Geheimnis (Wilhelm Raabe)|Ein Geheimnis]]. [[Auf dunkelm Grunde]]. [[Die schwarze Galeere]]&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2005. Bd. 3 (2. Aufl., besorgt von [[Eberhard Rohse]]), ISBN 3-525-20107-9 in Hoppe (Hrsg.), Jost Schillemeit (Hrsg.), Hans Oppermann (Hrsg.), Kurt Schreinert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Raabe. Sämtliche Werke. Braunschweiger Ausgabe.&amp;#039;&amp;#039; 24 Bde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Ausgaben ===&lt;br /&gt;
Meyen&amp;lt;ref&amp;gt;Meyen, S. 88–89&amp;lt;/ref&amp;gt; nennt sieben Ausgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Fritz Meyen]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Raabe. Bibliographie.&amp;#039;&amp;#039; 438 Seiten. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1973 (2. Aufl.). Ergänzungsbd. 1, ISBN 3-525-20144-3 in Karl Hoppe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Raabe. Sämtliche Werke. Braunschweiger Ausgabe&amp;#039;&amp;#039;. 24 Bde.&lt;br /&gt;
* [[Cecilia von Studnitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Raabe. Schriftsteller. Eine Biographie.&amp;#039;&amp;#039; 346 Seiten. Droste Verlag, Düsseldorf 1989, ISBN 3-7700-0778-6&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Weblinks ==--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Werke von Wilhelm Raabe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heilige Born #Der}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werk von Wilhelm Raabe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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