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	<title>Der gute Lappen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T12:24:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Corvus: /* Inhalt */</title>
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		<updated>2024-08-19T13:33:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Inhalt&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der gute Lappen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (zuerst: &amp;#039;&amp;#039;Das gute Pflaster&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Fragment eines [[Märchen]]s ([[Aarne-Thompson-Index|ATU]] 561). Es stand in den [[Grimms Märchen|Kinder- und Hausmärchen]] der [[Brüder Grimm]] nur in der Erstauflage von 1812 zusammen mit drei anderen unter dem Obertitel &amp;#039;&amp;#039;Fragmente&amp;#039;&amp;#039; an Stelle 85 (KHM 85d).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
Zwei Nähersschwestern haben einen Lappen geerbt, der alles zu Gold macht. Als die kluge, ältere von der Kirche heimkommt, hat ihn die dumme bei einem [[Juden]], der wohl Bescheid wusste, gegen einen neuen getauscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Klammer wird der Fortgang der Handlung angedeutet: Der Jude wird ein Hund, die Mädchen Hühner, dann Menschen und prügeln den Hund tot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Jacob Grimms Handschrift mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Das gute Pflaster&amp;#039;&amp;#039; notiert &amp;#039;&amp;#039;mündlich&amp;#039;&amp;#039; (vielleicht [[Familie Hassenpflug]]). Die sinngemäß unveränderte Druckfassung trug zuerst den gleichen Titel. Sie wurde nachträglich noch einmal unwesentlich geändert (&amp;#039;&amp;#039;Gold&amp;#039;&amp;#039; statt &amp;#039;&amp;#039;Geld&amp;#039;&amp;#039;) und in &amp;#039;&amp;#039;Der gute Lappen&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Jacob Grimm notierte handschriftlich: &amp;#039;&amp;#039;Ist wenig werth&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anmerkung vergleicht [[Aladin]] aus [[Tausendundeine Nacht]], wo eine Lampe aus Dummheit gegen eine neue getauscht wird. Ferner eine mittelhochdeutsche Verserzählung &amp;#039;&amp;#039;Der Sperber&amp;#039;&amp;#039;: Die Tochter verkauft sich einem Liebhaber für einen Sperber, während die Mutter zur Kirche ist; Jacob Grimm notierte ergänzend &amp;#039;&amp;#039;Das Häselein&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Gold machenden Lappen vgl. KHM [[Der Geist im Glas|99]]. Das Verscherbeln eines wertvollen Gegenstandes ist ein Motiv in [[Schwank|Schwänken]], z.&amp;amp;nbsp;B. KHM [[Der Frieder und das Katherlieschen|59]], [[Die klugen Leute|104]]. Die Klammer deutet einen Verwandlungswettkampf an, wie in KHM [[De Gaudeif un sien Meester|68]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Grimm, Brüder: &amp;#039;&amp;#039;Kinder- und Hausmärchen.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe letzter Hand mit den Originalanmerkungen der Brüder Grimm. Mit einem Anhang sämtlicher, nicht in allen Auflagen veröffentlichter Märchen und Herkunftsnachweisen herausgegeben von Heinz Rölleke. Band 3: Originalanmerkungen, Herkunftsnachweise, Nachwort. S. 535. Durchgesehene und bibliographisch ergänzte Ausgabe, Reclam-Verlag, Stuttgart 1994, ISBN 3-15-003193-1)&lt;br /&gt;
*Rölleke, Heinz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die älteste Märchensammlung der Brüder Grimm. Synopse der handschriftlichen Urfassung von 1810 und der Erstdrucke von 1812.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben und erläutert von Heinz Rölleke. S. 224–225, 376–377. Cologny-Geneve 1975. (Fondation Martin Bodmer; Printed in Switzerland)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gute Lappen #Der}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grimms Märchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Märchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Corvus</name></author>
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